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Drücker mit unlauteren Mitteln unterwegs

Telekom hilft Team
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Beitrag: 6 von 11

Hallo
@MA02
@wolliballa
@kws
@Gelöschter Nutzer
@Dishmaster

Ich schreibe euch der Einfachheit mal alle direkt an.

Der gute Sven Ö. hat in der Zwischenzeit den Beitrag Richtung Ranger weitergeleitet und um eine Stellungnahme gebeten. Sven ist momentan im Urlaub, aber da der Beitrag seit knapp 2 Wochen von uns unkommentiert ist, möchte ich hier niemanden länger warten lassen, und poste die Antwort, die er zwischenzeitlich erhalten hat.

Spoiler

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

wir nehmen Ihre Darstellung sehr ernst und haben dies mit den örtlichen Beratern und der Leitung intensiv besprochen.

Die Mitarbeiter haben sich als im Auftrag der Telekom kommend vorzustellen, dies steht daher auch genau so auf dem Lichtbildausweis, den die Mitarbeiter immer bei sich führen. Zusätzlich verfügen die Berater über ein von der Telekom erstelltes Autorisierungsdokument, das auf Verlangen oder in speziellen Momenten vorgezeigt werden kann.

Beim Kunden wird zur Klärung der tatsächlich verfügbaren Bandbreite und Produkte dann auch in der Tat eine sogenannte Verfügbarkeitsabfrage mittels Smartphone gemacht, wobei der Kunde dies immer mit eigenem „Kundengeheimnis“ freigeben muss.

So wird dann vor Ort festgestellt, über welche Leistung der Bestandskunde verfügt, Leitungen werden hierbei selbstverständlich nicht geprüft.

Was den von Ihnen geschilderten Vorfall mit der Mitarbeiterin angeht, welche angeblich die 0310 gewählt hatte, so können wir dies ohne konkrete Angaben nicht nachvollziehen, man sieht vor Ort jedoch auch keinen Sinn oder Vorteil darin, diese Nummer zu wählen. Wie bereits geschildert, benutzen unsere Mitarbeiter andere Möglichkeiten, die genauen Bestandsdaten und gleich auch die vor Ort verfügbaren Produkte und Leistungen abzufragen.

Zum Thema Ausweis ist zu sagen, dass auf der Rückseite des Telekomausweises keinesfalls ein EON-Ausweis zu sehen ist, vielmehr handelt es sich hier um einen separaten Ausweis, den nur die Mitarbeiter zusätzlich führen, die für die sogenannte Kombivermarktung autorisiert sind.

Wenn besorgte Bürger aus Unsicherheit die Polizei hinzuziehen, ist dieses grundsätzlich gut, da bei Kontrollen vor Ort zweifelsfrei die Autorisierung der Mitarbeiter belegt werden kann.

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an mich. Wir hoffen sehr, damit zur Aufklärung beitragen zu können.

 

Beste Grüße 


Da dieser Thread keinen direkten Kundenbezug hat, und es sich mehr um das Vorgehen einzelner Ranger-Mitarbeiter dreht, ist die Antwort auch eher generell gehalten. Sollten euch aber konkrete Fälle vorliegen, bei denen Kundennamen, Datum und Uhrzeit vorliegen, meldet dieses bitte hier in diesem Thread. Ich leite diese Daten dann gerne weiter.

„Bei Fragen wenden Sie sich gerne an mich. Wir hoffen sehr, damit zur Aufklärung beitragen zu können.“ – ist schließlich ein Angebot, welches ich schwerlich ablehnen kann.

Viele Grüße an euch

Torsten S.

Schon gesehen? Hinterlegt eure Daten im Profil, damit wir bei Bedarf schneller helfen können.

Ihr möchtet die Telekom von morgen aktiv mitgestalten? Hier könnt ihr eure Ideen loswerden.
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Beitrag: 7 von 11

Mich macht jetzt schon wieder diese Antwort von Ranger mißtrauisch. Wohl schnell mal dahingeschrieben, um Wogen zu glätten und Herrn Ottenberg bei Laune zu halten.

Da zwickt sich doch was:

Nach eigener Web-Site betreibt Ranger das RWE DOOR-TO-DOOR Geschäft.

Mit einem EON-Ausweis?

Na ja - dagegen dürften sich RWE und E.on wohl vereint sträuben.

 

Die wissen doch wohl nicht einmal mehr, was sie tun!

 

Da gibt es wohl gelegentlich mal das halbe Bauernopfer. Abmahnung mit Augenzwinkern!

 

VG kws

 

 

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"Alles, was schiefgehen kann, wird auch schiefgehen. Es sei denn, Du willst gerade demonstrieren, dass es schief geht."
Murphy's Gesetz oder Selektives Prinzip
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Beitrag: 8 von 11

Das Hauptproblem ist ja nicht die öffentliche Stellungnahme der Leute die ganz oben sitzen, diese wird in den meisten Fällen immer politisch korrekt ausfallen.

Es ist jedoch unbestritten und das belegen ja auch zahlreiche Fälle die hier geschildert wurden das die Mitarbeiter durch den anscheinend hohen Umsatzdruck gezwungen werden Tricks anzuwenden um Absätze zu erzielen.

Eine gute Bekannte von mir arbeitete bis vor kurzem für Vodafone/KabelDeutschland in diesem Bereich,jedoch im GK Segment, auch von ihren Schilderungen lässt sich nur ableiten das der PK Bereich im D2D Konzept extremst fordernd ist. Und mit fordernd umschreibe ich das noch vorsichtig.

Ebenfalls vor nicht allzu langer Zeit bekam eine Freundin Besuch von Rangern die den neuen Vectoring Ausbau an den Mann bringen wollten, diese sagten im O-Ton sie wären Mitarbeiter der Telekom und nicht im Auftrag der Telekom wie es gerne von oben kommuniziert wird. Man hat ihr eine Aufbuchung ihres Tarifs angedreht obwohl sie selber keinerlei Ahnung von der Thematik hat, daraufhin hat sie mich kontaktiert und am interessantesten war der handschriftliche Hinweis auf dem Auftrag das man sich für 10€ Rabatt (Magenta 1 Vorteil) doch bitte an den Shop wenden solle, die Mitarbeiter dort machen das gerne.

Was soll ich sagen, die Mitarbeiter waren natürlich *äusserst* erfreut solch ein Formular in der Hand zu haben nachdem der Ranger den Vertrag und alles einfache schon eingesackt hatte.^^

Das kanns einfach nicht sein, mal abgesehen davon das er den M1 Vorteil noch mit falschen Vorteilen niedergeschrieben hat haben die Shopler das ganze dann freundlicherweise storniert.

In Summe wenden viele (nicht alle) Ranger diverse Tricks an um das schnelle Geld zu machen und das unter anderem indem sie die Arbeit und etwaige Probleme dann an andere Vertriebswege abgeben. Der nette Ranger hat nichtmal ne Karte oder seinen Namen vermerkt für Rückfragen, ein Schelm wer böses dabei denkt.. ^^

Viele ähnliche Fälle bleiben sicherlich im Dunkeln und enden dann in Kündigungen der Anschlüsse weil die Leute sich übers Ohr gehauen fühlen,teilweise zurecht.

Es herrscht keinerlei Qualitätskontrolle bei der Aufnahme der Aufträge durch die Telekom, auch hier herrscht das Prinzip die Masse machts anscheinend,kommuniziert Ranger ja selbst so auf seiner Homepage wo mit dem Erfolg des D2D Konzepts geworben wird.

Ich kann wirtschaftlich nachvollziehen das die Telekom durch diese Leute Kunden/Verträge erreicht die so vllt. nicht ihre Tarife aufstocken würden, aber da gibt es sicherlich andere Wege und Möglichkeiten OHNE auf diese Methoden zr.greifen zu müssen.

Der Serviceaspekt will immer mehr an bedeutung gewinnen bei der Telekom aber mit dieser Geschichte schiesst ihr euch mal um mal selber ins Knie.

 

Sorry für den langen Text,aber ich hab mich noch kurz gefasst ^^

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Beitrag: 9 von 11

Warum hat die Telekom Vertriebs- und andere Aktivitäten ausgegliedert?

 

Ganz einfach:

Weil für die externen Vertriebs- und anderen Kooperationspartner das nicht gilt:

http://www.telekom.com/code-of-conduct

 

So behält die Telekom immer ihre weiße Weste und nur die Externen versündigen sich an den Grundsätzen von Rechtschaffenheit und Ethik.

 

Das ist doch nun wirklich gut gelöst!

 

VG kws

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Beitrag: 10 von 11

Die zunehmenden Aktivitäten dieser "Ranger" erfahre ich inzwischen täglich.

Mit welchen dummdreisten Aussagen die versuchen, Verträge unterzujubeln treiben einem Schames- als auch Zornesröte ins Gesicht. 

 

Viele Kunden sind auch dadurch enttäuscht und kündigen direkt.

 

Klar, wenn die "Ranger" mit dem Hintern die Vertrauensbildung einreißen, welche zwischen Kunden und Telekom bis dahin herrschte ..

Die Typen, die wegen 5 € mehr Grundgebühr rumheulen und die Typen, die dann iPhones für 700 € bestellen, das sind Dieselben, oder?^^
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Super Kurzbeschreibung meinerseits:

http://goo.gl/ynlYKf


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