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Alles zur IP-Umstellung: Teil 1 - Gründe für die Umstellung

Susann R. Community Manager
Community Manager

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Wir haben euch in der Zeit vom 22. bis 27. November auf Twitter gefragt, zu welchem Thema der IP-Umstellung wir in unserem nächsten #Gelauscht-Blog genauer berichten sollen. Denn das Thema IP-Umstellung ist zu groß für nur einen Blogbeitrag. Außerdem wollten wir von euch wissen, was euch an diesem Thema besonders interessiert.

Und so habt ihr abgestimmt:

Umfrage

Wie ihr seht, ist es ziemlich knapp ausgegangen. Daher werden wir zu den beliebtesten drei Themen jeweils einen Blogbeitrag für euch erstellen. Beginnen möchten wir mit den Gründen für die IP-Umstellung.

 

Ein Kunde, der nicht viel mit Telekommunikation am Hut hat, kann das alles als unverständlich, verwirrend und unnötig empfinden. Seit Jahren funktioniert der Anschluss zuhause wunderbar und plötzlich schreibt die Telekom einen Brief, dass alles umgestellt wird. Teilweise werden neue Geräte benötigt, es gibt manchmal eine kurze Unterbrechung, irgendwas mit BNG… Wir wollen die Fragezeichen in euren Köpfen auflösen und euch die Hintergründe erklären.

 

Warum will die Telekom auf IP umstellen?

 

Wir möchten euch die modernste, leistungsfähigste und zukunftssicherste Technik anbieten. Und das ist IP.

Unser bisheriges Netz ist über die letzten Jahrzehnte gewachsen, wurde immer wieder aus- und umgebaut. Es kamen neue Technologien wie ISDN, Breitband-DSL und FTTH dazu. Unser Netz ist dadurch zwar stark, aber auch wenig flexibel und teuer geworden. Teilweise ist es veraltet.

Momentan laufen verschiedene Technologien über das gleiche Netz. In Zukunft wollen wir eine einheitliche, einfachere und leistungsfähigere Infrastruktur auf Basis moderner IP-Technologie. All unsere Dienste wie Festnetz, Mobilfunk, Internet und Fernsehen sollen über eine Netzarchitektur übertragen werden und eine gemeinsame Sprache sprechen: IP.

Darunter versteht man die Übertragung sämtlicher Daten über die Internetleitung.

 

Welche Vorteile hat die Umstellung auf IP?

 

Durch eine einheitliche Sprache können wir für euch effizientere und agilere Services entwickeln. Zudem überträgt das Netz die Daten schneller und in einer besseren Qualität. Dadurch können wir euch neue Features wie HD Voice, Sprachbox Pro oder WLAN TO GO zur Verfügung stellen. Und es werden weitere Produkte entwickelt, die euer digitales Leben einfacher besser und integrierter machen.

 

Früher benötigte man mehrere Geräte um einen Zugang zum Internet zu bekommen. Splitter, NTBA, Router… „Wo muss ich das Telefon noch mal anschließen?“

Mit IP wird es deutlich einfacher und der Kabelsalat verschwindet auch. Zukünftig kommt ihr einfach und schnell ins Netz. Und das mit nur einem Gerät: dem Router.

 

Auch die Inbetriebnahme des Anschlusses wird einfacher. Euer Router kommuniziert künftig direkt mit der neuen zentralen Netzkomponente, dem Broadband Network Gateway (BNG).  Dieses kennt sämtliche Zugangsinformationen und –berechtigungen von euch – natürlich nur die, um euch mit dem Internet zu verbinden. Sobald ihr also den Router anschließt, erkennt BNG euer Nutzerprofil in Sekundenschnelle und stellt euch die gebuchten Produkte und Services zur Verfügung.

 

Wann sind die Umstellungen abgeschlossen?

 

Viele von euch haben mittlerweile von unserer Strategie gehört. Wir möchten bis 2018 alle Kunden auf IP-basierte Anschlüsse umstellen. Ihr habt nicht nur davon gehört, die meisten unserer Kunden nutzen unsere neuen Produkte bereits .

Im November haben wir die 50%-Marke geknackt und rund 12 Millionen unserer Anschlüsse auf IP umgestellt. Und jede Woche kommen ca. 70.000 dazu.

 

Die Transformation ist im vollen Gange und wir sind auf dem besten Weg unser Ziel zu erreichen.

 

 

Im 2. Teil haben wir über die technischen Details der IP-Umstellung berichtet. Klickt mal rein. Fröhlich

Kommentare

wenn es dann mal funktioniert, mag es gut sein. Wir hatten aber bei der Umstellung auf DSL und IP Telfonie 3 Wochen !!! kein Telefon und der "Service" war bodenlos!

Gelöschter Nutzer

Du hast die Störungen bei ISDN nur nicht so mitbekommen... Im GK Umfeld braucht man halt Produkte mit dentsprechenden SLAs oder muss halt ne Rufumleitung auf ein Handy setzen wenn mal was ausfällt.

Ich kann die Bedenken vieler Kunden von ihrem gewohnten analogen oder ISDN-Anschluss auf IP zu migrieren zum Teil durchaus nachvollziehen. Natürlich: Fällt der Internetzugang aus, funktioniert auch das Telefon nicht mehr. Allerdings läuft auch bei PSTN-Anschlüssen (analog/ISDN) die Telefonie und der DSL-Anschluss über die selbe Leitung zum Kunden. Ist diese gestört, ist es also nicht unwahrscheinlich, dass ebenfalls beides nicht funktioniert.

 

Das IP-Anschlüsse öfter ausfallen, als PSTN-Anschlüsse glaube ich aber definitiv nicht. Fakt ist: Es gibt immer mehr IP- und immer weniger "klassische" Anschlüsse. Dementsprechend treten hier proportional natürlich auch mehr Störungen auf. Hinzu kommt, dass die Wahrscheinlichkeit, dass Fehler und Probleme auftreten ja auch steigt, wenn etwas verändert wurde. Überall wo manuell irgendwelche Schritte stattfinden (Schaltarbeiten, Konfigurationen etc) können natürlich auch Probleme auftreten. Hier sind schließlich auch nur Menschen am Werk. Diese Probleme betreffen aber nur einen sehr geringen Teil der Kunden. Wenn wirklich alle Kunden Probleme hätten, dann sähe dieses Forum und sämtliche Eingangstore der Telekom ganz anders aus. Es melden sich ja schließlich nur die Kunden bei denen Probleme auftreten.

Ein weiterer -meiner Meinung nach noch wichtigerer- Faktor ist eine saubere Information und Beratung im Vorfeld. Hier ist sowohl die Telekom, aber auch der Kunde gefordert. Der Kunde muss wissen, was sich genau ändert und was vor Ort ggf. auch angepasst werden muss. Diese Informationen muss die Telekom dem Kunden bereitstellen und der Kunde muss sich auch damit beschäftigen. Ist der Kunde nicht bereit notwendige Veränderungen mitzugehen, dann ist das ganze bei ihm im Vorfeld zum Scheitern verurteilt.

 

Die Telekom muss sich dem technischen Entwicklungsstand anpassen. Und sie tut das im Vergleich zu manch anderem Konzern sogar noch recht human. Das jeder irgendwann auf IP wechseln müssen wird ist seit Jahren bekannt und kommt demnach nicht überraschend.

So sehr ich die IP-Umstellung begrüße... bitte sorgt dafür, dass die VDSL-Anschlüsse nicht alle paar Tage mal den Sync verlieren. Subjektiv wird es dadurch unzuverlässiger als die alten Anschlüsse. Wenn die Anschlüsse im Verwandten- und Freundeskreis, die ich betreue, alle mal 100 Tage am Stück gestanden haben, dann ist das letzte Argument gegen VoIP gefallen.

Hallo @IchoTolot70,

 

wir nutzen seit Januar den MagentaZuhause M, also seit fast einem Jahr. Es gab nur einmal im April DSL-Abbrüche. Das lag dann aber daran, dass die TAE-Dose bei uns einen Wackelkontakt hatte. Ansonsten läuft der Anschluss zuverlässig.

Ich habe seit über 2 Jahren einen ip Anschluss. Meine HW ist ein speedport 921W und einer ISDN Anlage. 

Leider kann ich nicht viel positives berichten. Nach der Umstellung ist es zu ungezählten Störungen im Telefonbereich gekommen. Überwiegend handelt es sich um Gesprächsunterbrechungen. Nach dem Abbruch ist es nur möglich, den Router vom Stromnetz zu nehmen und neu zu starten. Leider ist auch eine eingerichtete Anrufweiterschaltung auf ein Mobiltelefon im Störungsfall nicht möglich. D.h. , man ist einfach nicht mehr erreichbar und das ist sehr unbefriedigend. Der Router wurde bereits 2 mal getauscht - ohne Ergebnis. 

also.... ich habe einen Isdn mit 14.900 kbit/s Download (früher mal 15.800) und einen IP Anschluss mit 13.400 kbit/s (früher mal 14.500 kbit/s).

Wie unschwer zu erkennen ist ist der IP Anschluss deutlich langsamer im Download.

Beides Entertain Anschlüsse. 

Ohne Worte.. .

ww

Liebe Telekom,

für den unbedarften Kunden und Nutzer scheint die Umstellung auf ip-Telefonie auf den ersten Blick perfekt und plausibel. Leider ist das nicht so.

 

Die digitale Übertragung ist einschließlich der Rechenzeiten grundsätzlich deutlich langsamer als die analoge. Die Qualität der Übertragung ist auch nicht besser, sondern oft wesentlich schlechter als mit der "alten" Technik. Das liegt an den teilweise noch viel zu niedrigen Übertragungsraten, die an der Praxis orientiert nicht das erreichen, was vorgegeben ist. Das Netz muss also dauerhaft eine Mindestrate bewältigen, wenn VoiP störungsfrei funktionieren soll. Das wird in Ballungsgebieten möglicherweise der Fall sein, aber garantieren kann das keiner.

 

Ganz unmöglich wird es in vielen ländlichen Gebieten, wie bei uns, wo die Kupferleitungen viel zu lang sind, um überhaupt eine unterbrechungsfreie Verbindung zu bedienen. Ich habe die DSL-Leitung wieder abbestellt und den Standardanschluss wieder hergestellt. Das Internet beziehen wir via Funk (LTE), das aber auch unter aller Sau ist.  Die Telekom ist also gezwungen, ein Glasfaserkabel in unser und alle umliegenden Dörfer zu legen. Dann könnte es vielleicht klappen. Diesen Ausbau hat die Telekom seit Jahren verschlafen, also erscheint es mir illusorisch, wie VoiP bis 2018 umgestellt sein soll. Momentan sieht es so aus, als wenn die Datenmengen im Internet immer höhergetrieben wird, aber die Hardware ständig hoffnungslos hinterherhinkt.

 

So werden vollmundig die besten Produkte beworben, die oft aber nicht das geringste versprechen.