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Passwortspeicherung im Firefox durch „AVG Password Protection“ lahmgelegt

Rene S. Digital Community Team
Digital Community Team

Viele Nutzer haben nach einem Update auf die Firefox Version 67.0.2 Probleme, Anmeldeinformationen, d.h. Benutzername und Passwort, im Browser zu speichern oder abzurufen. Schuld an diesem Fehler ist die bei vielen Nutzern installierte „AVG Password Protection“, welche eine kostenpflichtige Erweiterung der AVG AntiVirus Software ist. Mit diesem Programm, werden u.a. die im Browser gespeicherten Anmeldeinformationen geschützt.

 

Im aktuellen Fall blockiert die „AVG Password Protection“ die Funktion der Passwortspeicherung im Browser. Hierbei wird die Datei, welche die Anmeldeinformationen enthält, beschädigt. Dies liegt an einem neuen Zertifikat, dass in der Firefox Version 67.0.2 integriert wurde. AVG hatte zu diesem Zeitpunkt das Zertifikat jedoch noch nicht in der Password Protection hinterlegt, somit reagierte diese ähnlich einer Firewall und blockierte den Prozess.

 

Inzwischen hat AVG ein Update ausgerollt, welches dieses Problem behebt. Nutzer, die jedoch von diesem Problem betroffen waren oder sind, können die Anmeldeinformationen händisch reparieren. Hierzu ist es notwendig, die Datei „logins.json.corrupt“ im Profilordner des Firefox in login.json umzubenennen.

 

Solltet ihr von diesem Problem betroffen sein, helfen wir von der Computerhilfe gerne weiter. Ihr findet uns im Internet unter telekom.de/computerhilfe, im Chat oder unter der Rufnummer: 0800 330 1472

 

Kommentare

Ist doch alles in Ordnung ... AVG Password Protection macht was der Name schon sagt .. es schützt die Passwörter.

Es gibt nichts schlimmeres als dem Browser die Passwörter zu überlassen. :D 

Hier mal etwas zum schmunzeln... Lachend

 

29706484.jpg

 

Einen Datenträger bootfähig machen, kleines Betriebssystem-, Maus-/Tastaturtreiber-, Editor- drauf klatschen und alle wichtigen Daten in eine Textdatei sichern.

 

 

@CyberSWDu hast ja so recht. Und dennoch wollen alle es super bequem haben.

Handy/PC ohne Displaysperre/ oder Userpasswort, alle Apps Passworte hinterlegt......

Ich pflege zu referieren, dass Bequemlichkeit diametral zu allen Sicherheitsbemühungen steht.

https://de.wikipedia.org/wiki/Diametral

 

@Herr von BödefeldDas mit der Diskette ist wirklich nicht ganz so dumm. Dort sind die Dinger inzwischen ziemlich sicher:

kenne keinen Laptop/ PC mehr, der werksseitig ein Diskettenlaufwerk eingebaut hat.
(Und nur wenige meiner Kollegen haben so etwas unterwegs dabei).

Aber für den Ernstfall könnte diese Speicherung tatsächlich hilfreich sein, dann holt man eben das USB-Laufwerk aus der Kiste.


@wolliballa  schrieb:

...

Aber für den Ernstfall könnte diese Speicherung tatsächlich hilfreich sein, dann holt man eben das USB-Laufwerk aus der Kiste.


Es ist ja nun wirklich keine Raketenwissenschaft, für den Erstfall auch einen USB-Stick bootfähig zu machen um darauf arbeiten zu können.

Ich bevorzuge aber nunmal die magnetische- und nicht die elektrische Datenspeicherung.

Man muß halt für sich selbst entscheiden, wo man seine Prioritäten setzt:

Geschwindigkeit oder Langlebigkeit.

Ich bin übrigens auch kein Fan von SSD-Festplatten — das nur mal so am Rande.

@Herr von BödefeldMan muss ja kein Fan sein, um sich an dem Geschwindigkeitszuwachs zu erfreuen, wenn man die HDD austauscht und auf diese Weise älterer Hardware mit W10-Umstellung nochmal echtes 2. Leben einhaucht.

Und dann vielleicht noch eine WD einbauen und mit der WD-Edition von Acronis regelmäßig Back-Ups machen.