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Bericht IP-Umstellung

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Beitrag: 1 von 7

Zur allgemeinen Erbauung hier ein Bericht über den bisherigen Verlauf der Umstellung meines VDSL50/Universal-Anschlusses auf den "Anschluss der Zukunft" Magenta Zuhause M.

 

Auftragserteilung: 13.01.2015

Termin laut Auftragsbestätigung: 11.03.2015 mit dem Hinweis: "Ihren Auftrag führen wir dann im Laufe des Tages - voraussichtlich bis spätestens 19 Uhr - aus."

Terminangabe im Kundencenter: "Der neue Termin für die Schaltung ist vereinbart für: 11.03.2015 15:59"

(Bis zum Termin regelmäßig überprüft, man liest ja so einiges über spontane Stornierungen. Blieb aber bis zum Termin unverändert stehen.)

 

Im Vorfeld:

  • TAE-Dose an der TAL installiert. (TAL war vorher direkt am Splitter angeklemmt.)
  • Vorhandene Fritzbox 7570 (d.h. gefritztes Speedport W920V) durch eine neue Fritzbox 7490 ersetzt.
  • Externen S0 der Fritzbox (schwarzes Ende des Y-Kabels) mit dem NTBA verbunden.
  • Alle 6 MSNs auf der Fritzbox konfiguriert.
  • ISDN-Telefonanlage (Gigaset SX255) vom NTBA auf den internen S0 der Fritzbox umgesteckt.
  • Reserve-Telefonnummer bei Sipgate für den Fall der Fälle angemeldet.
  • Alles getestet, keine Probleme.

Am Vorabend (10.3.):

  • über die Gigaset-Anlage Rufumleitung im Amt von der Familien-Telefonnummer (2. MSN) auf die Sipgate-Nummer eingerichtet.
  • Getestet, schien zu funktionieren.

Am Umstelltag (11.3.) morgens:

  • Festgestellt, dass die Rufumleitung nicht im Amt, sondern in der Fritzbox erfolgt. So bringt das natürlich nichts. Also Rufumleitung über die Gigaset-Anlage wieder entfernt.
  • Telekom-Telefoniecenter aufgerufen, festgestellt dass die Nummern dort schon vorhanden sind.
  • Rufumleitung dort eingerichtet, getestet, funktioniert nicht, Anrufe auf die Familien-Nummer kommen weiterhin über ISDN rein.
  • Bei der Gelegenheit festgestellt, dass die Telekom wieder auf sämtlichen MSNs eigenmächtig die Sprachbox aktiviert hatte. Weiterleitung auf Sprachbox überall deaktiviert.
  • Die Option "Offline-Rufannahme" entdeckt, für passend befunden und auf allen MSNs eingerichtet, mit der Sipgate-Nummer als Ziel.
  • Ereignisprotokoll der Fritzbox geöffnet und der Dinge geharrt, die da kommen sollten.

Um 19:00 Uhr:

  • Im Ereignisprotokoll der Fritzbox keine Anzeichen einer Umstellung.
  • Telefonie über ISDN ging immer noch.
  • Geschäftskunden-Hotline angerufen, nach 15 Minuten Wartezeit aufgegeben, da ich zu einem Abendtermin weg musste.

Nach der Rückkehr um 21:30 Uhr:

  • Im Ereignisprotokoll der Fritzbox um 20:47 Uhr ein eingehender Anruf über Sipgate, die Nummer kennt niemand - also greift inzwischen offenbar die Anrufweiterleitung.
  • Test: abgehende Telefonate über ISDN nicht mehr möglich.
  • Im Ereignisprotokoll der Fritzbox ansonsten immer noch keine Anzeichen einer Umstellung, insbesondere keine PPPoE-Unterbrechung und Neueinwahl.
  • Fritzbox gemäß AVM-Anleitung umkonfiguiert. (Nur Schritt 1 "Rufnummern eintragen" und 3 "Festnetz deaktivieren"; 2 "ISDN-Geräte an FRITZ!Box anschließen" war ja schon erledigt; 4 "Rufnummernzuordnung prüfen" entfiel, da alle Telefoniegeräte an der Gigaset-Anlage hängen; 5 "Anbietervorwahlen" nutze ich nicht; 6 "Verkabelung optimieren" habe ich zurückgestellt, s.u.)
  • Kontrolle: alle Rufnummern erfolgreich registriert. (Status: grün)
  • Ich wollte gerade den obligatorischen Testanruf durchführen, um die Provisionierung anzustoßen, da kommt ein Anruf auf der Familiennummer an, d.h. die Provisionierung war schon erfolgt.
  • IPv6 in der Fritzbox von Tunnel auf nativ umgestellt - auf Anhieb erfolgreich

Fazit:

  • Die "im Laufe des Tages - voraussichtlich bis spätestens 19 Uhr" angekündigte Umstellung erfolgte irgendwann zwischen 19:30 und 21:00 Uhr.
  • Schon morgens wurden offenbar die MSNs im Telefoniecenter eingetragen, allerdings bis zur tatsächlichen Umstellung ohne Funktion. Bei dieser Gelegenheit erfolgte wohl auch die laut Auskunft der Hotline unvermeidliche Aktivierung der Sprachbox.
  • Die Umstellung verursachte keine DSL-Unterbrechung.
  • Die Provisionierung der Rufnummern auf der IP-Plattform erfolgte ohne den empfohlenen Testanruf.
  • Im gesamten Verlauf erfolgte keinerlei Kommunikation durch die Telekom.

Offene Punkte:

  • Fax habe ich noch nicht getestet.
  • Ob ich den Splitter entfernen soll, weiß ich noch nicht. Die Geschäftskundenberaterin, mit der ich bei der Vorbereitung sprach, meinte, das käme auf den DSLAM an und ich solle den Techniker fragen, der anriefe, um mir zu sagen, dass jetzt umgestellt würde. Der Anruf fand nicht statt. Aktuell läuft die DSL-Verbindung mit Splitter ohne Probleme.
  • Im Kundencenter steht der Auftrag immer noch auf "in Bearbeitung".
  • Ich bin gespannt, ob die Telekom-Technik irgendwann noch etwas von sich hören lässt.

 

6 ANTWORTEN 6
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Beitrag: 2 von 7

Hallo Tilman Schmidt,

 

super Feedback Fröhlich Schön übersichtlich und gut zu lesen. Daran können sich eventuell auch andere orientieren. Danke dafür!

 

Ein paar offene Punkte kann ich dir eventuell schon erklären:

 

  • Die IP Rufnummern werden zum Tag der Umstellung immer direkt im Telefoniecenter angezeigt, da diese auf der Plattform registriert werden, jedoch erst später fertig eingerichtet (dazu später mehr)
  • DSL Splitter am VDSL 50 Anschluss kannst du Entfernen oder dran lassen. Ich empfehle dir dennoch, ihn zu Entfernen, da du somit kein Bauteil dazwischen hast, was irgendwann mal kaputt gehen kann (Kontaktprobleme etc).
  • Der Auftrag im Kundencenter wechselt nach 2-3 Tagen automatisch in den Status abgeschlossen. Es dauert nach der Umstellung noch ein paar Tage, bis alle Systeme der Telekom die Umstellung erfolgreich quittiert haben. Du bekommst dann auch noch eine SMS und wenn du die hast, ist der Auftrag im Kundencenter abgeschlossen
  • Da du am Tag der Umstellung erst 21.30 Uhr wieder zu Hause warst, ist ein abgehender Anruf nicht mehr notwendig, da die Provisionierung der Rufnummern auf IP spätestens 20 Uhr automatisch durchläuft, wenn vorher das ganze nicht manuell durch abgehenden Anruf angestoßen wird.
  • Die Unterbrechungsfreie Umstellung kann ich mir nur so erklären, dass du bereits auf VDSL 50 geschalten warst. Hier wurde sicherlich nur der Draht zum Telefonieport gelöst. Dieser wird ja in der Vermittlungsstelle am Splitter mit DSL zusammengeführt und bei dir durch einen Splitter wieder getrennt. Daher kann jetzt, wie oben geschrieben, der Splitter weg, da kein Signal mehr aufgeteilt werden muss.

 

Gruß Christian

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Beitrag: 3 von 7

Die Unterbrechungsfreie Umstellung kann ich mir nur so erklären, dass du bereits auf VDSL 50 geschalten warst. Hier wurde sicherlich nur der Draht zum Telefonieport gelöst.

Nein, der bleibt in diesem Fall und wird in Zukunft nur für die galvanische Leitungsmessung genutzt. Bei einem Tarifwechsel ohne Portwechsel kommt erst gar kein Schaltauftrag zum technischen Service. Es wird zwar ein Schaltauftrag erstellt, dieser aber vom System automatisch abgeschlossen, ohne dass er jemals zum TS übermittelt wurde.

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Beitrag: 4 von 7

Der Splitter sollte auf jeden Fall raus,

 

falls das Ortsnetz irgendwann mal in den Genuss von Vectoring kommt, würde dies mit Splitter nicht gehen. Daran denkt dann aber im ersten Moment keiner mehr.

 

Für den Anschluss der Fritzbox am TAE ohne Splitter ist ZWINGEND der graue TAE Adapter am Y-Kabel zu verwenden ODER ein Signaturkabel direkt aus dem Telekom Shop.

2016-10-27 14_35_59-3D Builder.pngStefan
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Router: Fritzbox 7590

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Beitrag: 5 von 7

@Hubert Eder schrieb:

Die Unterbrechungsfreie Umstellung kann ich mir nur so erklären, dass du bereits auf VDSL 50 geschalten warst. Hier wurde sicherlich nur der Draht zum Telefonieport gelöst.

Nein, der bleibt in diesem Fall und wird in Zukunft nur für die galvanische Leitungsmessung genutzt. Bei einem Tarifwechsel ohne Portwechsel kommt erst gar kein Schaltauftrag zum technischen Service. Es wird zwar ein Schaltauftrag erstellt, dieser aber vom System automatisch abgeschlossen, ohne dass er jemals zum TS übermittelt wurde.


Das wollte ich eigentlich auch erst schreiben :D Dachte mir dann aber, dass man evtl keine Telefonieports "sinnlos" belegt, wenn sie denn nicht vielleicht für andere Kunden benötigt werden. Klar, die Bereitstellung von PSTN ist rückläufig und die Technik fliegt irgendwann raus, war mir aber irgendwie sinnvoller, die Ports nicht "rein zur Messung" zu belegen. Danke für die Info!

Gruß Christian

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