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25.07.2024 17:42
Es geschehen noch Wunder, bzw. sollten den Ankündigungen Taten folgen, dann könnte zumindest ein kleines geschehen.
Ich wohne in einer Wohngegend am östlichen Rand von Hamburg. Hier gibt es vor allem Ein- und Zweifamilienhäuser. Nun will hier die Firma OXG ein Glasfasernetz bauen. Dies Netz soll allen Anbietern zur Verfügung stehen, OXG bietet keine Verträge für Endkunden an. Allerdings hält Vodafone 50 Prozent der Anteile an OXG. Wie wahrscheinlich ist es da, dass die Telekom dies Netz - sollte es tatsächlich gebaut werden - nutzen würde?
NB: Der Glasfaseranschluss wäre für mich kostenlos. Einzige Voraussetzung ist der Abschluss eines Gestattungsvertrags mit OXG a) für die Baumaßnahmen auf meinem Grundstück und b) den Betrieb. Laufzeit 15 Jahre. Mein Haus liegt fast 60 Meter von der Strasse entfernt (sogn. Pfeifenstielgrundstück) und ich habe eine ungefähre Vorstellung von den realen Anschlusskosten. Der Wert meines Hauses würde bereits durch den Anschluss natürlich steigen. Und die höhere Bandbreite des Zugangs zum Internet ist auch nicht zu verachten.
25.07.2024 18:11
@mboettcher schrieb:Allerdings hält Vodafone 50 Prozent der Anteile an OXG. Wie wahrscheinlich ist es da, dass die Telekom dies Netz - sollte es tatsächlich gebaut werden - nutzen würde?
Wie würdest Du diese Frage beantworten, wenn sie von einem anderen User käme? @mboettcher
Ich mit: eher unwahrscheinlich ![]()
25.07.2024 18:18
Hallo,
ich würde mit Google nach der Antwort suchen und käme auf:
Ob das dann stimmt, wird sich zeigen, liest sich aber erstmal gut.
Viele Grüße,
Coole Katze
Open Access ist ja an sich eine gute Sache, muss dann aber auch zur Nutzung kommen. Und da ist wohl momentan wie bei DSL das Reseller-Modell führend. Und ich denke, in Gebieten mit gutem DSL-Ausbau wird die Telekom zögerlich in Kooperationen eintreten. Ist ja wie bei Regio auch mit Aufwand behaftet und muss wirtschaftlich auch darstellbar sein.
@mboettcher schrieb:Dies Netz soll allen Anbietern zur Verfügung stehen, OXG bietet keine Verträge für Endkunden an
Alle GF-Netze sind für andere Provider offen,
aber die Provider müßen einen Kooperationsvertrag mit dem GF-Netzbetreiber abschließen;
manchmal gibt es da ein großes Delta, mit den Wünschen der GF-Netzbetreiber und dem was die Provider bezahlen wollen
und es kommt nicht zu einem Kooperationsvertrag ![]()
@mboettcher schrieb:Allerdings hält Vodafone 50 Prozent der Anteile an OXG. Wie wahrscheinlich ist es da, dass die Telekom dies Netz - sollte es tatsächlich gebaut werden - nutzen würde?
Liegt dran ob die sich auf einen Kooperationsvertrag einigen.
So langsam "still + leise" hat Vodafone
hier im Beilauf (Wechsel von Wasserleitung oder Stromkabel),
das TV-Kabelnetz, mit einem GF-Netz erweitert,
also Kunden können von TV + I-Net über Koaxial auf TV + I-Net über GF wechseln.
Denke OXG hat mid. einen Kooperationsvertrag mit Vodafone + O²
Weil ohne Kooperationspartner die einen Anschluß in das WWW ermöglichen,
wäre ein GF-Netz so wie eine "so da Brücke"
https://de.wikipedia.org/wiki/So-da-Br%C3%BCcke
![]()
25.07.2024 20:42
@Kleiner_starker_Kaffee schrieb: Wie würdest Du diese Frage beantworten, wenn sie von einem anderen User käme? @mboettcherIch mit: eher unwahrscheinlich
Das entspricht meiner Überlegung, die ich an den Eigentumsverhältnissen festmache. Zudem sieht man OXG mit Verträgen, deren Einband auch das Logo des Wettbewerbers zeigt. Die dürften hier spätestens aufschlagen, wenn die Infrastruktur steht.
@Coole Katze schrieb: ich würde mit Google nach der Antwort suchen und käme auf:Ob das dann stimmt, wird sich zeigen, liest sich aber erstmal gut.
Da bin ich bei @fdi OpenAccess hört sich gut an. Wenn aber ein Anbieter beim Errichter mit im Boot ist, sieht das ggf. anders aus. @Buster01 hat ja recht: es braucht Kooperationsverträge.
Ich werde den Gestattungsvertrag ziemlich sicher abschließen. Wie vermutlich 90% der Nachbarn. Der Vertrag zwingt mich allerdings nicht zur Nutzung, ich könnte also bei VDSL bleiben; aktuell 63/23 Mbit/s. Es kommt dann auf den Preis an. Zusammen mit einer Erhöhung der Bandbreite wird es natürlich teurer sein als jetzt. Wieviel ist ggf. entscheidend. Und ich betreibe hier eine Infrastruktur, die eine öffentliche IP erfordert, wobei IPv4 bzw. Dual-Stack eine Rolle spielt.
Glaube man muß sich so langsam von "All in One" von der Telekom verabschieden
Ist schön wenn das gebuchte Produkt und der Netzbetreiber identisch sind; weil man hat nur einen Ansprechpartner ![]()
Aber die Technik läuft weiter, es gibt Produkte über Regio-Anbieter,
Magenta-TV 2.0 läuft über OTT,
einer baut das GF-Netz, ein anderer Provider stellt den Netzzugang her,
und Zusatzprodukte bucht man bei einem anderen Provider.
Ich finde GF toll, aber so langsam sehe ich auch Auswirkungen in meinen Bereich,
bei Kupfer DSL muß ich am MFG schalten, evtl im Gebäude auf die passende Endleitung für die Wohnung umschalten;
bei GF initialisiere ich einmal die GF-TA für die Wohnung (Starres Netz),
der Kunde richtet über seinen Einrichtungslink den GF-Anschluß ein.
Dann muß ich eigentlich nie mehr da hin, sei denn es gibt ein Problem mit der NE4.
Sprich auch die Aussendiensttechniker, haben immer weniger Aufträge für einen Neuanschluß,
weil bei starrem Netz, muß nix mehr geschaltet werden.
25.07.2024 21:44
@mboettcher schrieb:
NB: Der Glasfaseranschluss wäre für mich kostenlos. Einzige Voraussetzung ist der Abschluss eines Gestattungsvertrags mit OXG a) für die Baumaßnahmen auf meinem Grundstück und b) den Betrieb. Laufzeit 15 Jahre. Mein Haus liegt fast 60 Meter von der Strasse entfernt (sogn. Pfeifenstielgrundstück) und ich habe eine ungefähre Vorstellung von den realen Anschlusskosten. Der Wert meines Hauses würde bereits durch den Anschluss natürlich steigen. Und die höhere Bandbreite des Zugangs zum Internet ist auch nicht zu verachten.
15 Jahre sind sehr heftig.
26.07.2024 09:28
@hendrik.schmieder schrieb: 15 Jahre sind sehr heftig.
Naja! Ich bekäme das ja kostenlos. Und natürlich kann mich niemand verpflichten hier weitere 15 Jahre zu wohnen oder, selbst wenn, Glasfaser jemals zu nutzen.
26.07.2024 09:41
@Buster01 schrieb: Glaube man muß sich so langsam von "All in One" von der Telekom verabschieden. Ist schön wenn das gebuchte Produkt und der Netzbetreiber identisch sind; weil man hat nur einen Ansprechpartner
Bei Ausfällen muss man sich m. W. auch heute immer an den Dienstbetreiber wenden. Der Kunde kann ja in der Regel nicht beurteilen, ob der Dienst versagt, sein Netzabschluss oder die Zuleitung einen Defekt aufweist. Der Vorteil bisher liegt vermutlich in der einfacheren Analyse und der - mindestens theoretisch - besseren Kommunikation.
Bei mir ähnlich: Telekom bietet z.Zt. bis 250Mbit über VDSL, Vodafone theor. 1 Gbit über Kabel, GF bisher Fehlanzeige.
Nach 20 Jahren Internet über Kabel bin ich letztes Jahr zu Telekom gewechselt, da Kundenservice bei VF unterirdisch war (keinerlei Reaktion bei Störungen)
Vor 14 Tagen wurde flächendeckend GF über OXG ab nächstem Jahr angeboten. Anschluß und Inhouse Verkabelung kostenlos, Gestattungslaufzeit 15 Jahre.
Natürlich hab ich zugegriffen, ich habe einige Wohnungen vermietet und das ist in Zukunft mit ein Angebotspluspunkt.
Wechsel zu Vodafone kommt für mich dennoch nach den eigens gemachten Erfahrungen nicht mehr in Frage, mein VDSL mit 100Mbit reicht für Fernsehen, Homeoffice und das was ich so treibe.
Will sagen: Ist schon richtig, den Anschluss kostenlos ins Haus legen zu lassen.....es besteht ja keine Anschlusspflicht.
Eine Antwort eines Moderators würde mich hierzu auch interessieren. OXG baut in immer mehr Anschlussgebieten aus. Was sicherlich FÜR eine Kooperation sprechen würde.
10.08.2024 22:37
Hallo alle zusammen
ich glaube, der Artikel "Glasfaser-Kooperationen beim Netzausbau" passt wunderbar hier rein.
Beste Grüße
Sarah
10.08.2024 22:52
Das stimmt
Beantwortet aber leider nicht konkret die Frage zu OXG.
10.08.2024 23:29
Dankeschön, Zuckermaus.
12.08.2024 03:02 Zuletzt bearbeitet: 12.08.2024 03:03 durch den Autor
@hendrik.schmieder schrieb:15 Jahre sind sehr heftig.
Bei der Telekom sind es imo 10 Jahre Laufzeit und es gibt auch Gestattungsverträge mit einer Laufzeit von 30 Jahren. So gesehen sind die 15 Jahre gar nicht mal so schlecht…
Die Laufzeit von Gestattungsverträgen bitte nicht mit den Laufzeiten von Endkundenverträgen bspw. für Kommunikationsdienstleistungen verwechseln (bei PK max. 24 Monate).
@mboettcher schrieb:Wie wahrscheinlich ist es da, dass die Telekom dies Netz - sollte es tatsächlich gebaut werden - nutzen würde?
Die Telekom kooperiert bei FTTH bisher nur mit wenigen regionalen Netzbetreibern bzw. bisher nur, wenn es sich von vornherein um Kooperationen handelt (z.B. Glasfaser-Nordwest oder eins Energie usw.).
Von daher dürfte es äußerst unwahrscheinlich sein, das direkt nach Ausbau dieser FTTH-Anschluss auch für einen Telekom-Anschluss genutzt werden kann. Das könnte jedoch nach 2, 5 oder 10 Jahren nach dem Ausbau anders aussehen. Aber letztlich bräuchte man dafür sowieso eine Glaskugel und vermutlich weiß selbst die "Chefetage" der Telekom heute noch nicht, ob da 2 oder eher 20 Jahre realistischer sind…
Hallo zusammen, ich hatte diese Woche ebenfalls jemanden von OXG vor der Tür stehen. Er hat mir als auch meinen Nachbarn erzählt das er uns leider öfters nicht angetroffen hat und man nun leider nicht mehr viel Zeit hätte sich für den kostenlosen Anschluss zu entscheiden.
nach dem Gespräch habe ich mich natürlich erstmal an die Telekom gewandt.
Die erste Dame in der Standardhotline war sehr bemüht war sich dann aber bei einigen Punkten nicht ganz sicher und hat mich dann zu einem Glasfaserfachmann verbunden.
Dieser hat mir klar gesagt das in meiner Straße kein Ausbau von der Telekom geplant ist und man sicherlich NICHT mit Vodafone bzw OXG zusammenarbeiten würde.
Somit würde mir, wenn ich Glasfaser haben wollen würde, nur ein Anbieterwechsel bleiben würde.
Fand ich erstmal sehr ernüchternd aber habe ich so hingenommen.
wäre dem wirklich so, fand ich das sehr schwach seitens der Telekom.
habt ihr da weitergehende Infos?
Wieso schwach von der Telekom?
Entgegen NDiTF‘s Aussage arbeitet die Telekom sehr wohl bereits mit einigen anderen, teils auch regionalen Anbietern zusammen (M-Net und einige mehr). Allerdings muss für jeden Provider ein Vertrag geschlossen, und dann via Schnittstellen die Systeme so verbunden werden, dass Leitungen auch gebucht und geschaltet werden können. Das ist aufwändig - daher macht man es natürlich nur, wenn alles stimmt, und auch genügend Potential vorhanden ist.
Die Aussage an der Hotline, man würde „natürlich nicht“ mit Vodafone zusammen arbeiten, ist vielleicht auch etwas überspitzt. In ganz vielen anderen Themen arbeiten Vodafone und Telekom ja sehr eng zusammen. Genau, wie viele andere Anbieter. Und natürlich mietet ja auch Vodafone die Glasfaserleitungen der Telekom.
Ich würde letztendlich die Kooperation mit OXG nicht ausschließen - nur wie lange es dauern wird, steht in den Sternen.
08.09.2024 17:44
Hallo @Goliathwu,
tut mir sehr leid, dass ein Ausbau unsererseits bei deinem Standort nicht geplant ist. @Sascha P. hat dir hier bereits eine hilfreiche Antwort geliefert.
Eine Kooperation ist in der Zukunft natürlich nicht auszuschließen.
Liebe Grüße und einen schönen Sonntag,
Neele
09.09.2024 00:15 Zuletzt bearbeitet: 09.09.2024 00:16 durch den Autor
@Goliathwu schrieb:wäre dem wirklich so, fand ich das sehr schwach seitens der Telekom.
Schwach ist das nicht. Die Telekom kann und wird voraussichtlich nicht überall selbst FTTH ausbauen. Und die Telekom wird kaum mit jedem FTTH-Netzbetreiber innerhalb kürzester Zeit eine Kooperation eingehen können/wollen, insb. mit kleineren, das braucht Zeit.
Man sollte sich vom dem Gedanken verabschieden, dass die Telekom immer und überall einen schnellen/zeitgemäßen Internetzugang anbieten kann. Das ist so auch nicht geplant gewesen. Die Zeiten, dass die Telekom überall ein Universaldienstleister ist oder bleibt, sind vorbei. Und das war ja schließlich durch die Postreform (spätestens in der 3.), letzten Endes auch so beabsichtigt gewesen. Es hat letztlich nur ein paar Jahrzehnte (bis zum FTTH-Ausbau) gebraucht, bis man das dann wohl in der Fläche wirklich mal bemerkt.
@Sascha P. schrieb:Entgegen NDiTF‘s Aussage arbeitet die Telekom sehr wohl bereits mit einigen anderen, teils auch regionalen Anbietern zusammen (M-Net und einige mehr).
Mich stört da ein wenig das "Entgegen", scheinbar hast du mich missverstanden. Klar kooperiert die Telekom mit ein paar Netzbetreibern (und das ist mir auch bekannt). Aber auch da ging das eben nicht von heute auf morgen und mit sehr vielen kooperiert sie bis heute nicht.
Zudem die Kooperation der Telekom mit M-Net sich leider nicht auf die FTTH-Infrastruktur von M-Net bezieht sondern bisher leider nur auf die FTTC-Infrastruktur (die für FTTH sollte ursprünglich im 1. Quartal 2024 kommen aber offenbar ist dieses Vorhaben gescheitert). Und so sieht es bisher leider auch in vielen anderen Fällen aus, Kooperation bei FTTC vorh., bei FTTH nicht (bzw. gescheitert). Mit welchen die Telekom bei FTTH aktuell kooperiert, kann man hier nachschauen:
https://www.telekom.com/de/konzern/details/glasfaser-kooperationen-beim-netzausbau-631492
Man kann nicht damit rechnen, das kurz nach FTTH-Ausbau von einem (regionalen/kleineren aber auch bei größeren) Netzbetreiber die Telekom eine Kooperation mit diesem eingehen wird (wie du ja auch selber geschrieben hast), wenn diese nicht schon besteht. Das muss auch nicht immer nur an der Telekom selbst lieben sonder kann auch schlicht an den Bedingungen liegen (Zugangspunkte, Zugriffsmöglichkeiten, Kosten, Anzahl möglicher Kunden usw.), die eine solche Kooperation nicht immer (bzw. derzeit eher selten) für die Telekom auch wirtschaftlich machen.
Für mich war die Telekom halt bisher der Universalanbieter.
nun muss ich mich halt entscheiden ob ich Glafa nutzen möchte oder nicht. Wenn nicht kann ich Telekomkunde bleiben, wenn doch muss ich wechseln. So war nicht mein Plan.
gesteuert wird das Ganze wohl durch die Kommunen, die vergeben die jeweiligen Aufträge an die Anbieter.
Auch wenn man hier Verständnis dafür hat bleibt ein ernüchterter Langzeitkunde zurück.
Aber so sind die Zeiten halt heute.
Mal sehen was ich mache.
Trotzdem Danke für das Feedback.
18.09.2024 17:34
Nichts auf der Welt ist kostenlos.
Bei mir war auch die Tage ein Vertreter von OXG. Der erzählte mir zwar, dass der Ausbau des Glasfasernetzes auf meiner Straße demnächst geplant sei, aber weder in dem Vertragsentwurf noch auf deren Homepage finde ich dazu irgendwelche konkreten Informationen.
OXG räumt sich also für 15 Jahre das Recht ein, den Glasfaseranschluss zu verlegen. Bei Mehrfamilienhäusern offenbar gleich bis in jede Wohnung. Sagt aber nicht, wann. Was ist, wenn in der Zwischenzeit ein anderer Anbieter seine Glasfaser auf der Straße verlegt?
Szenario 1: Das Kabel liegt bereits, aber ich entscheide mich für einen anderen Anbieter, der keine Kooperation mit OXG hat.
Dann habe ich eine nutzlose Infrastruktur in Haus, möglicherweise lassen vorhandene Leerrohre und -dosen den Einbau einer zweiten Glasfaser und Anschlussdose gar nicht zu. Da ich vertraglich nicht der Eigentümer der Inhouse Verkabelung bin, darf ich nicht einmal deren Kabel und Dosen heraus rupfen oder anderweitig nutzen.
Szenario 2: OXG kommt erst, wenn bereits ein anderer Anbieter seine Leitungen verlegt hat
Laut Gestattungsvertrag hat OXG dann das Recht, trotz eines bereits vorhandenen Glasfaseranschlusses noch seine Leitungen zu verlegen. Was für mich überhaupt keinen Sinn macht. Ganz abgesehen davon, dass dann überall nutzlose Dosen an der Wand hängen.
Ich sehe hier die Gefahr, dass wenn ich mich auf das Angebot einlasse, ich mich faktisch für 15 Jahre an OXG / Vodafone binde und mir den Weg, schnellere Anbieter ins Haus zu lassen, versperre. Zwar kann ich in dem Gestattungsvertrag auf Anhieb keine solche Exclusivklausel finden, aber faktisch kann eine solches Exklusivrecht durch den Einbau der Infrastruktur entstehen.
Ich werde mich daher auf keinen Vertrag einlassen, bei dem ich nicht Eigentümer der Inhouse-Verkabelung bin. Dann kann ich die jederzeit ändern, tauschen oder anderweitig nutzen und habe nicht einen Vertragspartner im Haus, der in meinen Wänden sein Eigentum verlegt.
So ist es übrigens seit Jahrzehnten bei Telefon, Kabel-TV, Fernwärme, Wasser oder Strom üblich. Das Eigentum des Vertragspartners endet am Übergabepunkt (Verteilerkasten, Zähler, HAK). Die Installation bis in die Wohnung ist Sache des Eigentümers und nicht die irgend eines Anbieters.
Was meint Ihr dazu?
19.09.2024 09:45
@Dreizehntenhorn schrieb:Nichts auf der Welt ist kostenlos.
..Ich werde mich daher auf keinen Vertrag einlassen, bei dem ich nicht Eigentümer der Inhouse-Verkabelung bin. Dann kann ich die jederzeit ändern, tauschen oder anderweitig nutzen und habe nicht einen Vertragspartner im Haus, der in meinen Wänden sein Eigentum verlegt.
So ist es übrigens seit Jahrzehnten bei Telefon, Kabel-TV, Fernwärme, Wasser oder Strom üblich. Das Eigentum des Vertragspartners endet am Übergabepunkt (Verteilerkasten, Zähler, HAK). Die Installation bis in die Wohnung ist Sache des Eigentümers und nicht die irgend eines Anbieters.
Was meint Ihr dazu?
Ich vesrstehe deinen Standpunkt.
Interessant wäre in diesem Zusammnhang zu wissen, wie es aussihet , wenn die Telekom Glasfaser verlegt.
Sieht dann die Telekom die ganze Strecke bis zur Glasfaserdose in der Wohnung als ihr Eigentum an ?
19.09.2024 16:30 Zuletzt bearbeitet: 19.09.2024 16:31 durch den Autor
@hendrik.schmieder schrieb:Sieht dann die Telekom die ganze Strecke bis zur Glasfaserdose in der Wohnung als ihr Eigentum an ?
Die Strecke bis GF-TA gehört dem GF-Netzbetreiber und darf nur von ihm verändert werden.
(also grob, bis dahin wo die GF-TE-ID aufgeklebt ist.)
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