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AW: DECT-Repeater für aktuelle Speedports, TP-Link Router, FRITZ!Boxen ...

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DECT-Repeater für aktuelle Speedports, TP-Link Router, FRITZ!Boxen ...

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Obwohl die aktuellen Speedports eine gute DECT-Reichweite bieten, gibt es Wohnungsinfrastrukturen, die eine höhere Reichweite erfordern. Häufig liegt es am ungünstigen Aufstellungsort des Speedports und oder den Wand- und Deckenmaterialien.

 

Früher stand die DECT-Basisstation mit integrierter Ladeschale zentral*) in der Wohnung oder im Einfamilienhaus, heute steht der Router mit integrierter DECT-Basisstation gerade in neueren Einfamilienhäusern im Keller und dann schwächelt verständlicherweise die DECT-Verbindung in das Dachgeschoss.

 

Bislang gab es keinen DECT-Repeater am Markt, der sich mit dem aktuellen Speedports verbinden lässt, um die Reichweite zu erhöhen.

Vor einigen Wochen wurde ich hier in der Community auf einen Newsletter des Entwicklungsdienstleisters und Herstellers DOSCH&Amand aufmerksam gemacht, in dem ein entsprechender Repeater für die Speedports angekündigt wurde.

 

Ich nahm Kontakt zu dem Unternehmen auf und mir wurde umgehend der DA1275 DECT-Repeater zum Ausprobieren angeboten, der dann wenige Tage später bei mir eintraf.

 

http://www.da-products.de/products/repeater/da1275-dect-repeater-satellite

 

Ich habe den DECT-Repeater zunächst an einem Speedport W 724V Typ C mit aktueller Firmware 09011603.05.010 und später an einem Speedport Smart, ebenfalls mit aktueller Firmware 050129.1.9.002.0, in Betrieb genommen.

 

Ich betreibe fünf DECT-Mobilteile zusammen mit dem DECT-Repeater am Speedport: drei Speedphone 10, ein Speedphone 11 sowie ein Gigaset C430 HX.

 

Der DECT-Repeater erledigt seine Aufgabe gut. Zur Zeit ist er auf einer Fensterbank positioniert. Damit ermöglicht er mir eine Nutzung meiner DECT-Mobilteile auch vor dem benachbarten Supermarkt. Wozu also noch ein Smartphone, Zwinkernd?

 

Die Firmware meines DECT-Repeaters ist noch nicht die endgültige und die App zur Konfiguration des DECT Repeaters steht mir auch noch nicht zur Verfügung. Daher hatte ich zunächst Schwierigkeiten, den DECT-Repeater am Speedport zu betreiben. Die Ursache war, dass der DECT-Repeater werksmäßig auf "Easy Subscription" ausgelegt ist, das bedeutet, im Speedport darf keine eigene DECT-PIN konfiguriert sein, die PIN muss 0000 lauten. Über die mir noch nicht zur Verfügung stehende App lässt sich aber die Wunsch-PIN in den DECT-Repeater eintragen.

 

Die App ist für PCs gedacht, die per USB-Kabel mit dem DECT-Repeater verbunden werden. Da ich eine eigene PIN vergeben hatte, klappte die Anbindung des DECT-Repeaters an den Speedport zunächst nicht, ich musste die PIN in beiden Speedports auf 0000 zurücksetzen.

 

Zur Verbindung des DA 1275 DECT-Repeaters an einen Speedport ist strikt nach Bedienanleitung vorzugehen. Da der DECT-Repeater nur drei Statusanzeigen und kein Display besitzt, sollte vor der ersten Einrichtung die Bedienanleitung gründlich studiert werden, damit die Einrichtung auf Anhieb klappt.

 

Beim Studium der Bedienanleitung wird deutlich, dass die unterschiedlichen DECT-Mobilteil-Typen bei der Anmeldung auch unterschiedlich zu handhaben sind. Die Gigaset HX-Typen müssen zunächst für die Auswahl der DECT-Basisstation auf Beste Basis konfiguriert werden.

Weiterhin ist zu empfehlen, vor der Anmeldung des DECT-Repeaters an einen Speedport nicht nur alle DECT-Mobilteile abzumelden sondern auch die DECT-Einstellungen des Speedports zurückzusetzen.

 

Wie ich schon schrieb, sollte die in der Bedienungsanleitung vorgeschriebene Anmeldeprozedur strikt eingehalten werden, zum Beispiel, dass ein neu angemeldetes DECT-Mobilteil vor der Anmeldung des nächsten zunächst wieder ausgeschaltet wird.

 

Wird die Bedienungsanleitung entsprechend befolgt, funktioniert die Einrichtung problemlos. Der DECT-Repeater sollte nach der Einrichtung ebenfalls getreu der Bedienanleitung positioniert werden.

 

Nach meinen ersten Erfahrungen, kann ich den Repeater empfehlen. Die CAT-iq 2.0 Komfortfunktionen funktionieren auch über den DECT-Repeater.

Er soll im zweiten Quartal 2017 erhältlich sein.

 

Der wohl baugleiche DECT-Repeater SAT:

 

http://www.wantec.de/spezialloesungen/dect-technik/dect-repeater-sat.html

 

von wantec ist ebenfalls für diesen Zeitraum angekündigt.

 

Gruß Ulrich

 

*) zum Laden der Mobilteile wollte niemand in den Keller gehen, Zwinkernd

 

 

 

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Moin @UlrichZ,

 

interessanter Beitrag, danke dafür. Dann bin ich mal gespannt, was der DECT-Repeater kosten wird. Endlich ein DECT-Repeater für Speedports. Anfragen dazu gibt es ja viele hier im Forum.

 

Deine Erfahrungen zum Gerät werde ich mit Interesse verfolgen.

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UlrichZ schrieb:

...

Früher stand die DECT-Basisstation mit integrierter Ladeschale zentral*) in der Wohnung oder im Einfamilienhaus, heute steht der Router mit integrierter DECT-Basisstation gerade in neueren Einfamilienhäusern im Keller und dann schwächelt verständlicherweise die DECT-Verbindung in das Dachgeschoss.

 

...Werbung entfernt....

In Neubauten sorgt der kluge Bauherr dafür das vom Keller in jeden Raum des Hauses genügend Netzwerkkabel verlegt sind.

 

Sinnvollerweise nutzt er am Anschluß im Keller ein Gerät welches allein Ethernet, Routingfunktionalität und Switch zur Verfügung stellt so das er in der Wahl der Aufstellung seines Gateways für die Telefonie wahlfrei ist, bzw. mehrere Basen aufstellen kann (IP Telefonie), so verfährt er ebenso mit WLAN.

Dann wird solch die Steckdosen blockierender Unsinn nicht nötig sein.

Die Vorstellung an verschiedensten Stellen des Hauses über Repeater für DECT, Für WLAN zu stolpern, deren Funktion man gerade im Konsumerbereich als wenig zuverlässig bezeichnen kann ist sicherlich nicht angenehm.

 

Diese DECT Repeater mögen in Altbauten in manchen Fällen sinnvoll sein. In Neubauten hat solches Zeug keine Berechtigung hier kann der Bauherr durch intelligentes Handeln diese "Krücken" in jedem Fall vermeiden.

 

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@multimap schrieb:

In Neubauten sorgt der kluge Bauherr dafür das vom Keller in jeden Raum des Hauses genügend Netzwerkkabel verlegt sind.


Leider gibt es bislang nur wenige kluge Bauherren und -frauen. Das Verlegen von Ethernetkabeln ist für viele ein Fremdwort, genauso wenig wie in jedes Zimmer 75 Ohm TV-Koaxkabel gelegt werden.

 

Gruß Ulrich

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Vielen Dank - das klingt vielversprechend!

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