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        AW: IP Umstellung - Kann alter Router beibehalten werden wenn IP-Telefonie der Telekom nicht gewünscht?

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        Beitrag: 31 von 34

        @Mark157 

        Es gab "damals" (als ich noch meinen Anschluss komplett bei Alice hatte) je nach Wohngegend auch Anschlüsse

        1. mit Line Sharing sprich über eine Doppelader Kupferkabel wurde im unteren Frequenzbereich von der Telekom die Telefonie übertragen und vom anderen Anbieter DSL - auseinandergehalten frequenztechnisch vom Splitter
        2. realisiert mit zwei Doppeladern - vermutlich eine TAE-Dose für Telekom Telefonie und eine TAE-Dose für DSL, vgl.
          https://www.onlinekosten.de/forum/showpost.php?p=1476154&postcount=2

        Solltest Du die (m.E. ziemlich seltene) Variante 2 haben, dann kann die Kündigung der Telekom Dir bis auf die Portierung in der Tat egal sein, dann läuft der o2-Anschluss (als Nachfolger des Alice) weiter auch nach Abschaltung durch die Telekom. Woran die Einrichtung von VoIP anderer Anbieter bei Speedports bisweilen scheitert ist schon mal, dass die Speedport Eingabefelder die Zugangsdaten des anderen Anbieters nicht erlauben (Länge, Sonderzeichen, Syntax....) - aber das ist ja etwas, was Du heute möglicherweise schon probieren kannst mit Deinem Speedport.

         

        Hast Du die Variante 1, dann musst Du das Szenario "harte Abschaltung" befürchten.

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        Ich bin Telekomkunde, kein Telekomangestellter. Und ich bevorzuge meist AVM Hardware: Meine Profilseite
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        Lösung
        Akzeptiert von
        Beitrag: 32 von 34
        Hallo @Mark157,

        vielen Dank, für die Schilderung deines Anliegens. Hier hast du ja bereits schon einige wichtige Hinweise bekommen.

        1. Wie es mit deinen Anschluss vom technischen her weiter geht, solltest du ggf. deinen zukünftigen Anbieter fragen. Wenn ich das richtig verstehe, waren wir ja wirklich nur für den Telefon Anteil zuständig. Bzw. sind es momentan noch. Sollte der Router ein Mietegerät sein, kannst du diesen natürlich weiterhin als Mietgerät bei uns laufen lassen. Wird dann so wie zuvor auch weiter berechnet.

        2. Deine Rufnummer kann zum gewünschten Anbieter portiert werden. Hier zu muss der zukünftige Anbieter uns eine Anfrage zukommen lassen.

        Falls du noch weitere Fragen hast, lass es mich wissen.

        Beste Grüße
        Julia U.
        1 Sterne Mitglied
        1 Sterne Mitglied
        Beitrag: 33 von 34

        @muc80337_2  schrieb:

        @Mark157 

        Es gab "damals" (als ich noch meinen Anschluss komplett bei Alice hatte) je nach Wohngegend auch Anschlüsse

        1. mit Line Sharing sprich über eine Doppelader Kupferkabel wurde im unteren Frequenzbereich von der Telekom die Telefonie übertragen und vom anderen Anbieter DSL - auseinandergehalten frequenztechnisch vom Splitter
        2. realisiert mit zwei Doppeladern - vermutlich eine TAE-Dose für Telekom Telefonie und eine TAE-Dose für DSL, vgl.
          https://www.onlinekosten.de/forum/showpost.php?p=1476154&postcount=2

        Solltest Du die (m.E. ziemlich seltene) Variante 2 haben, dann kann die Kündigung der Telekom Dir bis auf die Portierung in der Tat egal sein, dann läuft der o2-Anschluss (als Nachfolger des Alice) weiter auch nach Abschaltung durch die Telekom. Woran die Einrichtung von VoIP anderer Anbieter bei Speedports bisweilen scheitert ist schon mal, dass die Speedport Eingabefelder die Zugangsdaten des anderen Anbieters nicht erlauben (Länge, Sonderzeichen, Syntax....) - aber das ist ja etwas, was Du heute möglicherweise schon probieren kannst mit Deinem Speedport.

         

        Hast Du die Variante 1, dann musst Du das Szenario "harte Abschaltung" befürchten.


        Hallo @muc80337_2,

        vielen Dank für Diesen Beitrag! Dieser hat mich enorm weitergebracht. Insbesondere der von Dir referenzierte Link. Weniger wegen den darin enthaltenen Informationen, sondern wegen dem im Titel angegebene Fachterminus Carrier Line Sharing (CLS). Dazu erklärt Wikipedia nämlich dass bei Line Sharing der alternative Anbieter eigene Hardware (DSLAM) am anderen Ende der TAL für das Datennetz betreibt. Allerdings würde ich dann gerade in diesem Fall annehmen dass mir die Umstellung der Telekom nicht betrifft, da meine Datenverbindung ja weiter auf den DSLAM meines jetzigen Anbieters geht. Versteh das bitte nicht als besserwisserei, ich möchte damit lediglich anregen mich zu berichtigen falls ich in der Erklärung von Wikipedia doch etwas falsch verstanden habe.

        Eine weitere Möglichkeit wäre dann noch der T-DSL-Resale-Anschluss. In diesem Fall wäre ich von der Umstellung betroffen, da in einem solchen Fall der alternative Anbieter keine eigene Hardware betreibt.

        Deine Variante 2 trifft übrigens nicht bei mir zu, da ich nur eine Doppel-Ader habe.

        Bezügl. der VOIP-Telefonie bin ich zuversichtlich, da ich dort Eingabemöglichkeiten für vollständige SIP-Daten habe. Leider werde ich auch dass aber erst 100%ig sagen können wenn ich die SIP-Daten erhalten und getestet habe. Wie schon erwähnt, gab es die SIP-Daten früher nicht automatisch zu den Vertragsdaten dazu, so wie bei den Daten für den DSL-Zugang. Die werden nun neu generiert und mir dann zugesand. 

        Tausend Dank, jetzt weiß ich zumindest ziemlich konkret was es gilt in Erfahrung zu bringen - Line Sharing vs. T-DSL-Resale Anschluss.

        Gruß,

        Mark

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        1 Sterne Mitglied
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        Beitrag: 34 von 34

        P.S.: Laut der Information aus deinem Link müsste es dann wohl bei mir ein T-DSL-Resale anschluss handeln. Dort steht:

        Den Telekom-Telefonanschluss behält man bei Alice nur in Telekom-DSL-Resale-Gebieten...

        Der Beitrag dort ist auch aus ungefähr der Zeit als ich den Vertrag bei Alice schloss.