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Router-Kauf

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Beitrag: 1 von 10

Hallo TelekomHilft-Community!

 

Vorab bitte ich um Entschuldigung wenn mein Thema in der falschen Rubrik gelandet ist - bin neu hier.

 

Zu meinem Anliegen,

vor Kurzem kam ein Brief von der Deutschen Telekom ins Haus geflattert woraus zu entnehmen war, dass im Laufe der nächsten Zeit alles auf dieses "neuartige" IP umgestellt wird. An sich hat bisher alles problemlos funktioniert und eine Aufwertung auf 16Mbit wäre meinerseits auch nicht nötig, so dass ich bis dato mit der "3000er" Leitung zufrieden bin und weiterhin mein gutes, altes Teledat 431 nutze bis der Vertrag ausläuft. Jedoch kann die altbewährte Technik mit der Umstellung auf einen IP-basierenden Anschluss nicht mehr mithalten und müsste ausgetauscht werden und hier beginnt mein Problem: Ich habe keine Ahnung von Routern!

Ein paar Dinge habe ich bereits in Erfahrung gebracht, wie zum Beispiel überflüssige Dosen die weg können und der vorzunehmende Anschluss des Routers an der TAE Steckdose sowie die Inbetriebnahme eines Telefons am (DECT-fähigen) Router in einem Video. Sah soweit alles ganz einfach aus! Nur die neue Technik bereitet mir Kopfzerbrechen...

 

Nach einigen Recherchen bin ich bei zwei Modellen gelandet die für diesen IP-basierten Anschluss in Frage kämen und zwar wären das FritzBox 7430 und der Speedport Smart. Diese zwei scheinen mir für meine jetzigen Bedürfnisse und für die nähere Zukunft geeignet. Der Router aus dem Hause AVM scheint schon knapp anderthalb Jahre länger auf dem Markt zu sein als der Speedport Smart und dies scheint sich demzufolge auch im Preis bemerkbar zu machen. Der Telekom-Router scheint lediglich ein stärkeres WLAN-Signal zu besitzen und ansonsten scheinen die Herstellerangaben fast  identisch zu sein. Da die Räume weiter weg von der Anschlussdose sind, würde ich eher zum Speedport tendieren da ich nahezu keine Erfahrungen mit Wlan-Funksignalen und deren Empfangsreichweite am Mobiltelefon habe. Was meint ihr, kommt das Wlan-Signal der 7430 durch 5 Betonwände?

 

Wenn ich das richtig aus versch. Beiträgen herausgelesen habe sollen Speedports einsteigerfreundlicher sein und Fritzboxen eher für Nutzer geeignet sein die gerne auch etwas an den Einstellungen abändern. Des Weiteren soll die o.g. Fritzbox auch im Betrieb recht warm bis heiß werden was beim Speedport Smart nicht der Fall zu sein scheint. Sind diesbezüglich ein paar Nutzer der Modelle unter euch die ein paar Erfahrungen schildern könnten? Auch würde mich interessieren was man bei der Fritzbox alles abändern kann was beim Speedport Smart nicht mit der Benutzeroberfläche möglich ist.

 

Auch meine ich gelesen zu haben, dass einer von den beiden Routern keine entgangenen (eingespeicherten/fremde) Rufnummern anzeigt sowie/oder nur Telefonbucheinträge am Telefon angezeigt werden deren Speicherung (Telefonbuch) am Router und nicht auf dem Telefon erfolgten. Allerdings kann ich nicht mehr zuordnen zu welchen schnurlosen Telefon das war; aufjedenfall waren es Fritzphone C5, Gigaset C430HX und Speedphone 11 deren Beurteilungen zur Kompatibilität zum jeweiligen Router ich mir angeschaut habe. Beurteilungen im Netz kann man ja nie so richtig etwas abgewinnen... Vielleicht findet sich an dieser Stelle auch jemand der diesbezüglich Klarheit durch eigene Erfahrungen schaffen und mir somit die Anschaffung erleichtert und zu einem dieser drei Telefongeräte zum passenden Router raten kann.

 

Vielen Dank imVoraus!

 

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Beitrag: 2 von 10

@Igor_

 

Eines kann ich jetzt schon sagen: 5 Betonwände werden auch für den Smart eine

Herausforderung darstellen - ohne WLAN-Repeater.

 

Das wird sich in der Theorie nicht vorausberechnen lassen - ich würde eher eine Fritzbox 7490

mieten, für 30 Tage bei www.routermiete.de.

 

Der Smart dagegen hat 12 Monate Mindestmietzeit.

 

Mittels der AVM WLAN-App kann exakt am Standort der jeweiligen WLAN-Clients die Signalstärke 

und der Datendurchsatz gemessen werden.

 

Die bessere Alternative wäre natürlich eine Verbindung der einzelnen Räume per LAN-Kabel.

 

 

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Beitrag: 3 von 10

Zu Fritzboxen kann ich nicht allzuviel schreiben.

 

Bei einer 3000er-Leitung können z.B. der Speedport ...

• W 723 V       (Bis 50 Mbit/s fähig)

• W 921 V       (Bis 50 Mbit/s fähig)

• Entry II           (Keine Angaben gefunden)

• W 724 V

• Smart I/II

• W 922 V

• W 925 V verwendet werden.

 

Der Smart ist wohl der meistvertriebene Router, den die Telekom z.Zt. im Privatkundenbereich unter

die Leute bringt.

Die anderen Router sind schon etwas älter, aber noch einige Jahre nutzbar.

(Erhältlich für billiges Geld bei Ebay, Amazon & Co.)

 

Bezüglich WLAN und die genannten Telefone kann und will ich keine Aussagen treffen, da ich zum

einen die örtlichen Gegebenheiten nicht kenne; und zum anderen, selbst diese Telefone noch nie

in Gebrauch hatte.

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Beitrag: 4 von 10

@Igor_schrieb:

Nach einigen Recherchen bin ich bei zwei Modellen gelandet die für diesen IP-basierten Anschluss in Frage kämen


Nur zwei? Das ist wenig, es gibt etliche Produkte von verschiedenen Herstellern die prinzipiell in Frage kommen könnten.

 

 


Der Router aus dem Hause AVM scheint schon knapp anderthalb Jahre länger auf dem Markt zu sein als der Speedport Smart und dies scheint sich demzufolge auch im Preis bemerkbar zu machen.


Nein, daran liegt der Preisunterschied nicht begründet. Der Preisunterschied ist durch die unterschiedliche Positionierung der jeweiligen Produkte begründet, die 7430 ist die "Einstiegsklasse" bei AVM und der Speedport Smart quasi (fast) das Topmodell für Privatkunden bei der Telekom.

 

 


Der Telekom-Router scheint lediglich ein stärkeres WLAN-Signal zu besitzen


Das ist nicht der Fall. Beide Geräte senden mit der maximal erlaubten Sendeleistung. Der Unterschied besteht darin, dass der Speedport Smart neben dem 2.4GHz Band auch das 5GHz Band incl. 802.11ac unterstützt und daher höhere Geschwindigkeiten für WLAN-Clients erlaubt die ebenfalls das 5Ghz-Band und 802.11ac unterstützen. Das 5GHz-Band ist aber beim SP Smart aufgrund der höheren Frequenz (höhere Dämpfung) primär nicht für eine höhere Reichweite da (also nicht um z.B. durch 5 Betonwände durchzudringen).

Ansonsten gibt es noch viele weitere Unterschiede zwischen diesen beiden Geräten. Von den gewaltigen Unterschieden bzgl. der Software dieser Geräte gibt es bei der Hardware noch den Unterschied, dass die 7430 z.B. nur einen FXS-Port für analoge Telefone besitzt und der SP Smart zwei davon.

 

 


und ansonsten scheinen die Herstellerangaben fast  identisch zu sein.


Das kann man meines Erachtens eigentlich nicht sagen. Das sind beides schon sehr unterschiedliche Geräte mit jeweils etlichen Vor- und Nachteilen (sowohl bei der Software als auch bei der Hardware). Ich denke das würde aber den Rahmen sprengen hier alle aufzuzählen. Als kurzes Fazit kann man wohl beim SP Smart die bessere Hardware als Vorteil hervorheben und bei der 7430 die "bessere" bzw. umfangreichere Software (Features) .

 

 


Was meint ihr, kommt das Wlan-Signal der 7430 durch 5 Betonwände?


Weder noch. Bei 5 Betonwänden werden wohl die 7430 als auch der SP Smart scheitern. Auch eine bessere FritzBox wie z.B. 7490 oder 7590 können da eher nicht weiterhelfen (das 2.4GHz WLAN der 7430 ist meiner Erfahrung nach nicht schlecht aber in einem Fall, wo ich die Installation durchgeführt hatte, war dann nach 3 (Stahl)-Betonwänden Schluss, mehr konnte man auch nicht erwarten).

Hier solltest du also in Betracht ziehen mit zusätzlichen WLAN-APs zu arbeiten (per Netzwerkverkabelung, eine evtl. bereits vorhandene Telefonverkabelung könnte z.B. auch für FastEthernet weiterverwendet werden: >KLICK<) oder notfalls mit PLC-APs oder WLAN-Repeatern (beim Einsatz von WLAN-Repeatern sollte man aber einen Router bevorzugen der auch das 5GHz-Band unterstützt) arbeiten.

 

 


Des Weiteren soll die o.g. Fritzbox auch im Betrieb recht warm bis heiß werden was beim Speedport Smart nicht der Fall zu sein scheint.


Die 7430 wird nicht sehr warm und hat sogar einen geringeren Energiebedarf als der SP Smart.

 

Bezüglich der Temperaturen brauchst du dir eigentlich keine Gedanken machen, auch nicht bei den größeren FritzBoxen. Der Unterschied in der tw. sehr unterschiedlich empfundenen Gerätetemperatur ist primär durch die Bauform begründet. Die (passive) Konvektionskühlung ist bei Geräten die gestellt werden (zum Beispiel SP Smart oder FritzBox 7580) besser als bei Geräten die liegend aufgestellt werden (z.B. FritzBox 7430, 7490 oder 7590). Sollte einen das wirklich stören empfiehlt sich bei diesen Geräten die Wandmontage, dann ist ebenfalls die bessere Konvektionskühlung wie bei den stehenden Modellen gewährleistet und die Gehäusetemperatur sinkt.

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@Igor_

 

Guten Morgen,

 

durch 5 Betonwände wird es höchstwahrscheinlich kein Wlan Signal schaffen. Da müste man dann mit Repeatern arbeiten.

 

Aber beschreib uns doch mal kurz deinen Anwendungsfall, welche Geräte sollen wie und wo versorgt werden.

 

Ich persönlich mag die AVM Geräte lieber, aber auch die Speedports tun was sie sollen.

 

Als Vergleich mach ich mal einen Sprung zu Autos Fröhlich AVM = Rolls-Royce, Speedport = Dacia.

 

Zum Thema WLAN. Wenn Du schon Geld ausgibst, schau lieber nach einem Router der 2,4 und 5 Ghz unterstützt. Das macht sich dann bei der Nutzung von WLan Repeatern bemerkbar. ( Geräte kommunizieren über 2,4 Ghz und der Repeater ünd Router über 5 Ghz) Bei einer solchen Lösung bricht die Geschwindigkeit im WLan nicht so extrem ein.

 

Aber um wirkliche Tipps geben zu können brauchen wir wirklich einen Anwendungsfall Zwinkernd

 

Gruß


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