Antworten

Zwangsumstieg und Technik(empfehlung)

Highlighted
1 Sterne Mitglied
1 Sterne Mitglied
Beitrag: 1 von 10

So, es ist soweit; trotz der Megaschlappe, die die Telekom gerade erlebt (hat), setzt man weiterhin auf einen empfindlichen Gaul für den Ackerbau. Und stürzt Leute wie mich ins Chaos.

 

Ich habe:

DSL6000 und Telefonie-Flat, W303V, Analogtelefon KX-T8062G mit 3 Mobilteilen, Faxmodem

 

Ich brauche:

das und nicht mehr

 

Ich muß:

ändern, wobei komischerweise MagentaZuhause S, was nicht angeboten wurde, erst Mitte 2017 schaltbar ist.

Und dann liest man so "tolle" Sachen über W724V, aber auch von den Fritzen 7490 und Co.

 

Never touch a running system - das habe ich gerade dank der Telekom schmerzlich lernen müssen; zum letzten Umzug ging 1 Woche lang NICHT, weder Telefon noch DSL.

Später dann gab es DSL-Ausfälle, die bei einem Ausfall bei einer Hotlinerin folgende Antwort (nach SIEBEN Anrufen in 6 Tagen) auf die Frage, wie zum Teufel man denn sonst das melden solle, wenn per Telefon nichts passiert, generierte: schreiben Sie doch eine Mail ...

 

Damals funktionierte wenigstens eines von beiden, sodaß man Hilfe rufen konnte; wie soll das jetzt gehen?

Wenn die neue Technik anrollt und geschaltet ist, und die dann zickt - ist Essig. Kein Internet, kein Telefon. Tolle Idee, alles auf ein Pferd zu setzen; da haben es die Hacker leichter - wie man gerade sieht.

 

Schlecht finde ich auch, daß man in Unkosten gestürzt wird, die man nicht hätte, würde man es so lassen, bis man von selbst erneuert.

 

Damit ich am Tag X nicht dumm da sitze; was wäre denn eine gute Alternative bis 120 Euro? Es sollte NICHT das neueste am Markt sein, gut heisst ja nicht zwangsläufig brandaktuell. Ich frage deswegen seperat, weil die o.g. Geräte so wieder dran sollen; inkl. Basis und Faxmodem. Denn ab und zu muß auch mal n Fax sein.

 

Danke schon mal.

 

Fürchte Deinen Nächsten ...
9 ANTWORTEN 9
Community Guide
Community Guide
Beitrag: 2 von 10

Es ist nun mal der Lauf der Zeit, dass sich auch die Technik ändert...

Früher gab es nur die "Dame vom Amt", die per Klinkenstecker Verbindungen herstellte...

Die ging in Rente, als die Hebdrehwählerämter einzog hielten.

Dann wurden Hebdrehwählerämter abgeschafft und es kamen die Digitalen Ämter.

Nun werden diese abgeschaft und es hällt die IP-Telefonie Einzug...

 

Letzterer Schritt ist nur konsequent.

Ausschließlich Telekom und Vodafone haben noch solche Ämter zu stehen, der Rest der Anbieter bietet doch eh nur IP-Telefonie an.

Und die mittlerweile betagten Ämter werden auch immer störanfälliger.

Ersatzteile werden auch nicht produziert.

Und letztendlich ist es auch ein Kostenfaktor (auch gegenüber den Mitbewerbern, die eh nur VoIP anbieten) : Die Ämter kann man nicht mehr lange am am Leben halten und dazu kommen dann noch Standort wie Energiekosten.

 

Auf alte Router sollte man nicht wirklich setzen: Je älter,  umso eher läuft die Supportzeit (auch wegen Updates) ab...

Wie wichtig der Support auch für Updates ist, sehen wir gerade jetzt.

Für den alten W303V macht keine mehr den Finger krum.

 

Es spricht nichts gegen eine aktuelle Fritzbox.

Auch der Speedport Smart ist ein gutes Gerät.

 

Zum Thema Unkosten.

Als Astra das analoge TV abgeschaltet hatte mussten sich auch genügend TV-Konsumenten einen neuen DVB-S Reciver zulegen...

Da hat das auch jeder Kunde einfach akzeptiert...

Wenn es um Telekommunikationstechnik geht, dann "Bloß nichts neues!" ?

2 Sterne Mitglied
2 Sterne Mitglied
Beitrag: 3 von 10

Hallo LouZipher,

aus dem gleichen Grund (Never touch a running System) haben auch wir uns über Jahre mit unserem alten Vertrag begnügt und auch, obwohl es bei anderen Anbietern günstiger gewesen wäre, nie gewechselt. Es lief und man hatte was man brauchte! Da einem jetzt jedoch die Pistole auf die Brust gesetzt wird, die anderen Anbieter ebenfalls mit der neuen Technik arbeiten und wir sowieso mit Problemen bei der Umstellung rechnen (egal ob Telekom oder ein Anderer), haben wir die Fristsetzung der Telekom als Aufforderung zu einem Anbieterwechsel hingenommen. Ob und bei welchem Anbieter keine / weniger oder mehr Probleme bei der Umstellung auftreten werden und ob die Entscheidung zu einem Wechsel richtig war........ wer weiss das schon vorher! Schauen wir mal.

Zumindest möchte ich, wo ich vorab bereits Probleme befürchte, nicht noch mehr dafür bezahlen wie nötig. Es ist der erste Wechsel überhaupt eines Dienstleisters für uns (und das will schon etwas heißen, dass man uns so weit bekommen hat).

Wir lassen uns gerne positiv von dem neuen Anbieter überraschen und bedauern sehr, dass die Telekom die momentane Technik nicht mehr anbietet.

Eine Alternative wird es wohl (zumindest was ich herausgefunden habe) zu dieser Technik leider nicht mehr geben.

5 Sterne Mitgestalter
5 Sterne Mitgestalter
Beitrag: 4 von 10

@LouZiphernur mal 'ne Frage ...

hast Du noch Pferd und Kutsche oder doch schon einen "Kraftwagen" vor der Tür stehen? Cool

 

vervollständige Dein Profil         Der Weg ist das Ziel ... Gruss Rudi-1        Status-Informationen Deines Routers

Community Guide
Community Guide
Beitrag: 5 von 10

Ich denke mal, die Telekom hätte es anders machen sollen:

Nicht kündigen, sondern einfach ein Schreiben an diue Kunden, dass der Support für das Produkt eingestellt wird.

(an der alten Vermittlungstechnik hängen auch noch alte DSLAM's, das alte Abrechnungssystem, die Vermittlungsseitigen Splitter, die Splitter auf Kundenseite, usw...)

Im Störungsfall dann einfach darauf hinweisen, dass das Produkt keinen Support mehr erhält und man sich doch für ein Neues entscheiden sollte....

 

Die meisten Kunden kennen das von Softwareherstellen wie Microsoft und Konsorten wie auch Geräteherstellern, die nach X Jahren keine Ersatzteile mehr für Waschmaschine, Microwelle und Co. anbieten - Evtl ist das dann verständlicher...