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Gelöst

teltarif Artikel: Hybridanschluss vs. freie Routerwahl - AVM wollte, darf/kann aber nicht?

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Beitrag: 6 von 12

Hallo @Stefan D.


@Stefan D.  schrieb:
Ich klemm mich da mal hinter und hake intern nach.
Greetz
Stefan D.

alle Augen schauen und zählen auf Dich Idee

Kaffee

 

siehe auch z. B.: 
https://www.telekom.de/hilfe/downloads/lizenztexte-speedport-hybrid.pdf
Herausgeber: Deutsche Telekom AG Open Source Team Endgeräte Heinrich Hertz Straße 3-7 64289 Darmstadt / Germany

https://dl.stricted.net/index.php/Entry/11-Open-Source-Quellcode-Firmware-DT-Hybrid-GPL-02-00-010-Te...

Engel

Gruß

Waage1969

Meine "Kernfreizeitzeiten" sind meistens Mo.-Fr. irgendwann. 
P.S.: bevor ich es vergesse Rechtschreibfehler können kostenlos übernommen werden und dienen der Aufmerksamkeit beim lesen !  Zwinkernd

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Beitrag: 7 von 12

Man sollte nicht alles glauben, was teltarif schreibt Zwinkernd, da hat sich der Redakteur vielleicht etwas schlecht informiert.

Soweit ich weiß, hat AVM kein Interesse ein hybrid-fähigen Router zu bauen (und auch bisher nicht angefragt), genausowenig wie sie WLAN TO GO einbauen wollen, weil es einfach Telekom only und (lizenzpflichtige) Nischenprodukte sind (bezogen auf den Gesamtmarkt aus AVM-Sicht gesehen).

 

Sie würden so etwas gegen Bezahlung auf Anforderung der Telekom vermutlich bauen, aber nicht aus eigenem Antrieb.

Denn wenn ein Endgerätehersteller etwas einbaut, was nicht Open Source ist (und der Bonding Mechanismus von Huawei ist soweit ich weiß nicht Open Souce), dann muss er dass beim Lizenzinhaber bezahlen oder was eigenes entwickeln. Einfach einbauen wäre nicht so schlau, gerade AVM pocht ja sehr darauf, dass die eigene Software schützenswert ist und verklagt gerne mal andere (erfolglos), da wäre es nicht ratsam, das einfach einzubauen, denn die Drafts des Bonding-Verfahrens sind ja durchaus auffindbar.

 

http://www.ifross.org/en/artikel/lg-berlin-veraenderung-gpl-software-routers-grundsaetzlich-zulaessi...

 

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Beitrag: 8 von 12

@buenni  schrieb:

Soweit ich weiß, hat AVM kein Interesse ein hybrid-fähigen Router zu bauen (und auch bisher nicht angefragt), genausowenig wie sie WLAN TO GO einbauen wollen, 


Das war auch mein Verständnis

 

Bei WLAN-To-Go ist es m.E. so, dass sie auf die standardisierte Hotspot 2.0 Lösung setzen - der fon da aber rumschnarchelt und nicht zu Potte kommt.

Achtung! Klick hier! Kundennummer/Rückrufnummer im Forenprofil nicht öffentlich sichtbar eintragen

Ich bin Telekomkunde, kein Telekomangestellter. Und ich bevorzuge meist AVM Hardware: Meine Profilseite
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Beitrag: 9 von 12

Genau.

AVM sagt: Wir haben schon einen offenen Standard eingebaut, soll die Telekom ihr WLAN TO GO ändern.

 

Telekom sagt: Wir haben das sichere WLAN TO GO eingebaut mit x Millionen Kunden/Nutzern/Routern.

Kannst Du gerne in deine Geräte einbauen (nach entsprechender Lizensierung).

 

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Telekom hilft Team
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Akzeptiert von
Beitrag: 10 von 12
Guten Morgen @muc80337_2 und hallo zusammen!

Eine Antwort ist da und die gibt es 1:1.

Kein Hersteller (auch nicht AVM) hat bisher bei der Telekom in irgendeiner Form Interesse bekundet, einen geeigneten Router für den Telekom Hybrid-Anschluss bauen zu wollen.

Der Endkunde braucht und erhält (gesetzeskonform) alle notwenidgen Zugangsdaten, um einen beliebigen hybrid-fähigen Router in Betrieb zu nehmen.

Möchte ein Hersteller allerdings ein fertiges Softwaremodul nutzen, dann sind Lizenzen erforderlich.
In der Schnittstellenbeschreibung steht daher: „Wichtig: Die gesamte von der Deutschen Telekom bereitgestellte Lösung beinhaltet gewerbliche Schutzrechte von Huawei Technologies Co., Ltd. (nachfolgend HUAWEI genannt). Aus diesem Grund sind ggf. Lizenzen von HUAWEI bezüglich der Umsetzung der Schnittstellenbeschreibung erforderlich. Eine entsprechende Prüfung und ggf. eine Einholung der benötigten Lizenzen von HUAWEI obliegt dem Drittanbieter.“
Die komplette Schnittstellenbeschreibungen sind ausschließlich für Endgeräte-Hersteller.

Natürlich steht es jedem Endgerätehersteller frei, auf Basis der Schnittstellenbeschreibung, eine eigene Lösung zu entwickeln.
Sofern ein Hersteller ein Gerät im Portfolio hat, dass Hybrid nach allen maßgeblichen gesetzlichen Auflagen beherrscht und keine Rechte Dritter verletzt, lassen wir das Gerät am Netz auf Basis des aktuell bestehenden Gesetzes/Verordnung zu (so wie es aktuell mit Huawei (Speedport Hybrid) und demnächst mit Sagemcom (Speedport Pro) gemacht wird.)
Seitens Telekom wird also nicht verhindert, dass auch andere kompatible Geräte am Netz betrieben werden.

Hybrid ist sicherlich auf dem deutschen Markt ein Sonderfall, da es zur Zeit nur genau einen verfügbaren Router gibt (demnächst 2). Der Grund ist aber einfach, weil noch kein anderer Hersteller ein Gerät entwickelt hat. Dies ändert nichts an der Tatsache, dass grundsätzlich "Routerfreiheit" herrscht.

Dass wir aus kommerziellen Gründen mit bestimmten Herstellern die Geräte entwickelt haben und diese auch über unsere Vertriebskanäle vermarkten, steht auch in keinem Widerspruch zur gesetzlichen Bestimmungen, sondern ist marktüblich.

Greetz
Stefan D.
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