betrügerische Anrufe, eventuell durch Telekom-Mitarbeiter?

Guten Tag! Anfang Dezember erhielten wir mehrfach auf dem Festnetz einen Anruf von einer 0800-Nummer. Der Anrufer gab an, von der Telekom zu sein, hatte auch zumindest meine Adresse, meine monatlichen Fixkosten und meine gebuchte Internetgeschwindigkeit, es könnte also stimmen.

Er bot an, die Internetgeschwindigkeit von 100 auf 250 zu erhöhen, Anrufe in alle deutschen Netze kostenlos zu machen, und ein Jahr lang die Gebühr um EUR 10,00 zu reduzieren, als Gegenleistung dafür, daß ich eine weitere 2jährige Vertragsbindung eingehe.

Ich antwortete, daß ich bei Telefonmarketing ja keinerlei Gewähr über seine Identität hätte, und mir seine Angaben im Telekom-Laden bestätigen lassen würde. Darauf entgegnete er, dort ginge das nicht, dieses Angebot gäbe es nur bei ihm.

Ein Angebot, daß nur einzelne Abteilungen einer Firma machen können, aber nicht auf allen Vertriebswegen besteht, ist meiner Meinung nach ein Hinweis auf Betrug und ich beendete das Telefongespräch.

Danach ging ich trotzdem zum Telekom-Laden und erhielt die Auskunft, daß es sich bei dem Anrufer wohl tatsächlich um einen Telekom-Callcenter-Mitarbeiter gehandelt habe, der wohl durch Versprechen von Vorteilen für mich die Vertragsdauerbindung erreichen wollte - wofür er vermutlich Prämien erhält - es aber höchst zweifelhaft sei, daß die versprochenen Vorteile auch tatsächlich eintreten würden.

Wenn diese Erklärung stimmt, wäre es Betrug. Kann es tatsächlich sein, daß einzelne Abteilungen oder Mitarbeiter der Telekom auf diese Art und Weise ihr Einkommen aufbessern? Und findet das mit Wissen und Billigung der Telekom statt?

@Michiprivat  schrieb:

 

Ein Angebot, daß nur einzelne Abteilungen einer Firma machen können, aber nicht auf allen Vertriebswegen besteht, ist meiner Meinung nach ein Hinweis auf Betrug und ich beendete das Telefongespräch.

Ist aber kein Betrug sondern einfach nur ein CallCenter was von der Telekom beauftrag wurde "Kundenbindung" zu betreiben und die haben halt andere Aktionen als Telekom-Shops vor Ort.

Weiterhin können die Telekom-Shops nicht die Identität eines Mitarbeiters eines CallCenters bestätigen, somit hat die Person dir auf jeden Fall die Wahrheit gesagt.

 

 

@Michiprivat  schrieb:

 

Danach ging ich trotzdem zum Telekom-Laden und erhielt die Auskunft, daß es sich bei dem Anrufer wohl tatsächlich um einen Telekom-Callcenter-Mitarbeiter gehandelt habe, der wohl durch Versprechen von Vorteilen für mich die Vertragsdauerbindung erreichen wollte - wofür er vermutlich Prämien erhält - es aber höchst zweifelhaft sei, daß die versprochenen Vorteile auch tatsächlich eintreten würden.

Wie wenn die Telekom-Mitarbeiter im Shop nicht über Prämien/Zielerreichung/etc gemessen werden :nichts_sehender_Affe:

Sorry da hat der Shop-Mitarbeiter wohl einfach nur angefressen reagiert weil er kein so gutes Angebot machen konnte.

 

Prinzipiell gilt:
Wenn du so einen Vertrag am Telefon machst dann bekommst du eine Vorvertragliche Info und eine Auftragsbestätigung, da steht alles schwarz auf weiß drin und du hast ein 14-tägiges Widerrufsrecht wenn dir das nicht passt.

 

Daher kannst du so ein Angebot in der Regel bedenkenlos annehmen und dann auch prüfen.

 

 

@Michiprivat  schrieb:
Kann es tatsächlich sein, daß einzelne Abteilungen oder Mitarbeiter der Telekom auf diese Art und Weise ihr Einkommen aufbessern?

Du weißt schon was das Wort "Provision" bedeutet? Viele Verkäufer arbeiten auf genau der Basis.

@Michiprivat  schrieb:
Er bot an, die Internetgeschwindigkeit von 100 auf 250 zu erhöhen, Anrufe in alle deutschen Netze kostenlos zu machen, und ein Jahr lang die Gebühr um EUR 10,00 zu reduzieren, als Gegenleistung dafür, daß ich eine weitere 2jährige Vertragsbindung eingehe.

An dem Angebot ist erst einmal noch kein Betrug zu erkennen. Magenta XL beinhaltet diese Flatrate in alle deutschen Netze.

 

Ja, die Telekom betreibt Marketing ihrer Produkte über Dienstleister. Und diese Dienstleister bekommen Provisionen. Nichts anderes wie bei Check24 & Co.

@Michiprivat  schrieb:
und ein Jahr lang die Gebühr um EUR 10,00 zu reduzieren,

Auf Grund eines Missverständnisses wurde eventuell vergessen, dich auf die anschließend höheren Kosten hinzuweisen, nehme ich an?

 

Einzelfälle, alles Einzelfälle.

@Michiprivat  schrieb:
Wenn diese Erklärung stimmt, wäre es Betrug

Wohl erst, wenn es zu einem wirksamen Abschluss kommt.

Wie allgemein bekannt ist, gibt es bei Haustür- und Telefon-Geschäftsabschlüssen ein Widerrufsrecht.

Und ein Vertrag kommt auch erst zustande, nachdem es die Vorvertraglichen Informationen z.B. per e-Mail gab und

Eine schriftliche Auftragsbestätigung mit beigefügter schriftlichen Auftragsbestätigung.

Ab dann hast du 14 Tage Zeit, den Auftrag ohne Nennung von Gründen zu widerrufen.

@Carsten_MK2  schrieb:
Auf Grund eines Missverständnisses wurde eventuell vergessen, dich auf die anschließend höheren Kosten hinzuweisen, nehme ich an?

@Carsten_MK2 

Aufgrund einer Auftragsbestätigung kann das ganz einfach nachgelesen werden wie es sich verhält, steht dort eindeutig drin.

Das genannte Angebot fällt ja auch nicht wirklich weit aus dem Rahmen, den die Telekom selbst für ein Upgrade online bietet. Legt der Vermittler hat ein paar Euro drauf, bekommt ja dann bei Vertrag die Provision.

@CobraCane  schrieb:
Auftragsbestätigung

Glücklicherweise hat es ja hier noch nie Fälle gegeben, in denen die Abweichung vom Versprochenen in der AB nicht aufgefallen ist.

Glücklicherweise hat es ja hier auch noch nie Fälle gegeben, in denen bei einer Nachfrage beim Verkäufer sogar explizit gesagt wurde, dass diese Abweichung vom mündlich Versprochenen nur technische Gründe habe, aber er sich höchstpersönlich um die Korrektur kümmern würde, wenn etwas nicht wie erwartet laufen würde.

 

Auch nur Einzelfälle.

 

Dasss hier gebetsmühlenartig die Karte "Selber Schuld, hättest du mal die AB gelesen und dem Berater / Vertreter / Drücker nicht geglaubt" gezogen wird, sagt in letzter Konsequenz aus: "Wir halten es für vollkommen normal, dass man dir am Telefon / an der Haustür / im Shop irgendeinen Quatsch erzählt". Das ist ziemlich schade, aber entspricht nach einigen Jahren Mitgliedschaft in diesem Forum leider der Realität.

 

 

 

@Carsten_MK2  schrieb:
Glücklicherweise hat es ja hier noch nie Fälle gegeben, in denen die Abweichung vom Versprochenen in der AB nicht aufgefallen ist.

Glücklicherweise hat es daher auch eine Änderung des TKG gegeben so dass man jetzt nicht nur die AB bekommst sondern auch nochmal die vorvertragliche Info, also 2 Schreiben so nach dem Motto "Doppelt hält besser"

 

 

@Carsten_MK2  schrieb:

 

Dasss hier gebetsmühlenartig die Karte "Selber Schuld, hättest du mal die AB gelesen und dem Berater / Vertreter / Drücker nicht geglaubt" gezogen wird, sagt in letzter Konsequenz aus: "Wir halten es für vollkommen normal, dass man dir am Telefon / an der Haustür / im Shop irgendeinen Quatsch erzählt". Das ist ziemlich schade, aber entspricht nach einigen Jahren Mitgliedschaft in diesem Forum leider der Realität.

Gerne darfst du Vorschläge bringen wie viele Schutzmaßnahmen es noch bedarf um Menschen davor zu schützen Fehler zu machen.
Man schickt 2 Dokumente wo alles drin steht, soll man das erhöhen auf 5 Dokumente? Soll da irgend etwas rot blinken damit man erkennt dass man da was lesen soll?

Ganz ehrlich, ich persönlich bin weiterhin der Meinung dass Menschen selber schuld sind wenn sie so was ignorieren.

Und das meine ich generell, nicht nur bei Telekom-Sachen sondern in allen Bereichen des  Lebens. 

Wie weit soll das noch gehen dass man wirklich die Menschen schützen soll/muss? 

Reicht schon wenn auf nem Kaffeebecher stehen muss dass das Getränk heiß ist......

@Carsten_MK2  schrieb:
"Wir halten es für vollkommen normal, dass man dir am Telefon / an der Haustür / im Shop irgendeinen Quatsch erzählt". Das ist ziemlich schade, aber entspricht nach einigen Jahren Mitgliedschaft in diesem Forum leider der Realität.

Und nicht vergessen, dass diese Berater geradezu darauf abstellen, dass der Kunde leider oft genug davon ausgeht, dass das schon alles so stimmen wird und erst bei der ersten Rechnung oder noch später feststellt, dass ihm ein Scheitel gezogen wurde, der ihn teuer zu stehen kommt, weil die Widerrufsfrist abgelaufen ist, wenn sich herausstellt, dass die Zusagen oder Teile davon plötzlich gar nicht erfüllt werden.

 

Ich verstehe auch nicht, warum solche Handlungsweisen hier, und bei Telekom selbst offenbar auch, so verharmlost werden.

Rein rechtlich ist das zunächst kein Betrug, das mag schon stimmen aber "versuchter Betrug! ist es allemal, der zwingend zum Betrug wird, wenn die Widerrufsfrist abgelaufen ist und der Kunde das 24 Monate trotzdem zahlen muss dann, was ihm versprochen wurde.

@BigWoelfi2  schrieb:

 

Ich verstehe auch nicht, warum solche Handlungsweisen hier, und bei Telekom selbst offenbar auch, so verharmlost werden.

Und ich verstehe nicht warum Menschen nicht in der Lage sind ihr Unterlagen zu lesen.

Es geht um generell Dinge die man als erwachsener Mensch doch irgendwann mal gelernt haben sollte.

 

Oder meint ihr man sollte da nochmal ne Prüfung machen für die Geschäftsfähigkeit von Menschen? Jeder der durch die Prüfung rasselt braucht zukünftig nen Betreuer und kann selber keine Verträge abschließen?
Wäre das ein gangbarere Weg um die Menschen vor sich selber zu schützen?

(Nein, ihr braucht nicht darauf antworten)

 

 

@BigWoelfi2  schrieb:

 

Rein rechtlich ist das zunächst kein Betrug, das mag schon stimmen aber "versuchter Betrug! ist es allemal, der zwingend zum Betrug wird, wenn die Widerrufsfrist abgelaufen ist und der Kunde das 24 Monate trotzdem zahlen muss dann, was ihm versprochen wurde.

Rein nüchtern gesehen wird jetzt hier mit Hypothesen um sich geschmissen da der konkrete Fall ja nur halbgar erklärt wurde und  du @BigWoelfi2  ja garnicht wissen kannst was genau die Details des Angebotes gewesen wären.

 

Wie wäre es wenn wir einfach mal bei den Fakten bleiben würden anstatt jetzt allgemeines Bashing gegen die Callcenter etc der Telekom zu betreiben? Hilft dem TE doch in feinster Weise weiter.

@CobraCane  schrieb:
Man schickt 2 Dokumente wo alles drin steht, soll man das erhöhen auf 5 Dokumente? Soll da irgend etwas rot blinken damit man erkennt dass man da was lesen soll?

Alles nicht nötig, wenn Menschen nicht "Fehler machen", wie Du das bezeichnest, sondern aufhören, immer wieder neu zu versuchen, den Kunden übers Ohr zu hauen.

Denn das das immer wieder neu versucht wird, ist ja unbestreitbar.

Was hat das denn genau mit menschlichem Fehler zu tun, wenn in den verschiedenen Unterlagen schon nicht das Gleiche steht oder sich erst später herausstellt, dass  ganz einfach nicht geliefert wird, was zugesagt wurde.

Solche Leute gehören ganz einfach entlassen und angezeigt.

 

Die ganze Prozedur mit den Infos und AB's ähnelt sehr der früheren Aktion mit dem Kleingedruckten.

Hier wird von einen Callcentern und Werbern auf der Straße, in Märkten und an der Haustür geradezu darauf abgestellt, dass der Kunde das schon nicht merken wird, so lange er noch zurück könnte.

@BigWoelfi2  schrieb:
Alles nicht nötig, wenn Menschen nicht "Fehler machen", wie Du das bezeichnest, sondern aufhören, immer wieder neu zu versuchen, den Kunden übers Ohr zu hauen.

Stimmt, die Welt ist böse, überall gibt es Menschen die für irgendwelche Firmen was verkaufen wollen weil die Firmen sie damit beauftragen und überall gibt es Menschen die dann nicht genau hinhören, nur das hören was sie hören wollen und dann auch nicht immer tatsachengetreu ihre Leidensgeschichte im Internet lostreten.

 

Und zufälligerweise gibt es dann immer im Internet Menschen die auf den Zug aufspringen und alles verteufeln und mitmischen wollen auch wenn sie garnicht davon betroffen sind. 

 

 

@BigWoelfi2  schrieb:

 

Die ganze Prozedur mit den Infos und AB's ähnelt sehr der früheren Aktion mit dem Kleingedruckten.

Die ganze Prozedur wurde zum SCHUTZ der Verbraucher extra so gemacht und wenn du die Zahlen und Buchstaben in einer Auftragsbestätigung mit "Kleingedrucktem" gleichsetzt dann empfehle ich dir den Gang zum Optiker.

 

Ich bin jetzt raus aus dem OT-Gejammer über böse Menschen die was verkaufen.

Der TE hat die nötigen Infos und Hinweise wie das im Fernabsatz abläuft mit den rechtlichen Gegebenheiten und der Widerrufsfrist.

Wünsch euch noch nen schönen 3. Advent.

keine Ahnung, was jetzt hier wieder alles konstruiert wird.

 

Ich kann erstmal an dem Angebot absolut nichts auffälliges feststellen. 

10€ Nachlass für ein Jahr, schnellere Geschwindigkeit.

 

Ein Angebot wie es jeden tag gemacht wird.

Und durchaus auch nur am Telefon


@CobraCane  schrieb: Ist aber kein Betrug sondern einfach nur ein CallCenter was von der Telekom beauftrag wurde "Kundenbindung" zu betreiben und die haben halt andere Aktionen als Telekom-Shops vor Ort.

Wenn die Aussagen allerdings nicht zutreffen, wäre es bereits versuchter Betrug. Der wird nach StGB §263 ebenso bestraft wie vollendeter Betrug.


@Ludwig II  schrieb:
@Michiprivat  schrieb: Wenn diese Erklärung stimmt, wäre es Betrug

Wohl erst, wenn es zu einem wirksamen Abschluss kommt.


Nö! Schon der Versuch ist strafbar nach §263 StGB. 

 

@CobraCane  schrieb:
Und zufälligerweise gibt es dann immer im Internet Menschen die auf den Zug aufspringen und alles verteufeln und mitmischen wollen auch wenn sie garnicht davon betroffen sind. 

Oder verniedlichen, wie Du, oder?

Du brauchst das gar nicht beschönigen, sondern einfach nur die entsprechenden Threads lesen, bitte auch die, in denen sich das Team für diese Ungereimtheiten entschuldigt.

Einzig Teilnehmer, wie Du, wollen das nicht wahrhaben, dass es so ist, wie es ist.

Es gibt auch noch gutgläubige Menschen, die nicht davon ausgehen, dass sie abgezockt werden, wenn sie einen Vertrag schließen.

Und es ist ja nicht überall in der Wirtschaft so, bei Telekommunikationsanbietern aber leider öfter.

Telekom hilft Team

Guten Tag @Michiprivat,

vielen Dank für die Nachricht auf unserer Community. Ich erkenne hier keine Anzeichen des Tatbestands Betrug. In jedem Fall bekommen Sie - wie hier bereits richtigerweise eingeräumt wurde - eine vorvertragliche Pflichtinformationen zum Auftrag, wenngleich Sie zustimmen eine finale Auftragsbestätigung. Hier können Sie dann alle Einzelheiten erneut auf Richtigkeit überprüfen. Wenn Sie möchten, schaue ich mit dir Situation gerne näher an und schaue nach, welches Angebot ich Ihnen machen kann. Dafür bitte ich Sie, Ihr Profil mit den Kundendaten zu befüllen und teilen Sie mir gerne ein passendes Zeitfenstrer mit, wann ich Sie telefonisch kontaktieren darf.

 

Allen Beteiligten hier wünsche ich einen schönen 3. Advent. Fröhlich

 

Viele Grüße,

Damra S.

@CobraCane  schrieb:
Vorschläge bringen wie viele Schutzmaßnahmen es noch bedarf

Lügende Missverstehende Mitarbeiter und Vertriebspartner konsequent Abmahnen und Herauswerfen.

Anreize, die zu Overselling und Fehlberatung hervorrufen, konsequent Abschaffen. Das wäre leicht: Nur noch Verträge mit kurzer Laufzeit anbieten, bei deren Vermittlung keine Einmalprovision gezahlt würde, sondern während der gesamten Nutzungszeit dauerhaft monatliche Beteiligungen am Umsatz erfolgen.

 

Es gibt Anbieter, die das genau so machen. Alle Verträge immer monatlich kündbar, daher auch keine Lockvogelangebote und Anreize mit hohen Einmal-Provisionen.

 


@CobraCane  schrieb: Und ich verstehe nicht warum Menschen nicht in der Lage sind ihr Unterlagen zu lesen.

Das sehe ich zwar ebenso. Aber ist es nicht genau das - menschliche Schwächen - worauf Betrüget setzen? 

@CobraCane  schrieb:
und wenn du die Zahlen und Buchstaben in einer Auftragsbestätigung mit "Kleingedrucktem" gleichsetzt dann empfehle ich dir den Gang zum Optiker.

Wenn Du möchtest, kann ich gern auf Dein Niveau herunterkommen.

Ich habe nicht "gleich" geschrieben, sondern "ähnelt". 

In beiden Fällen stellen die Werber oder Agents darauf ab, dass es vielleicht nicht gelesen wird.

 

Was bitte ist daran denn unverständlich?

Oder willst Du einfach nicht verstehen, was andere schreiben?

Oh jeh, da hab ich echt bei ein paar Menschen nen wunden Punkt getroffen.

Da muss wohl extrem viel persönliches Schicksal dahinter stecken wie man sich da jetzt reinsteigert, anderes kann ich mir das nicht erklären wie man aus einem recht normalen Thread wo NIX in Richtung Betrug erkennbar ist so was macht aufgrund von Vermutungen und Verallgemeinerungen :nichts_sehender_Affe:

 

Zählt das evtl schon als OffTopic was hier betrieben wird?

 

 

@BigWoelfi2  schrieb:
Wenn Du möchtest, kann ich gern auf Dein Niveau herunterkommen.

Echt jetzt ? Gleich so? Sorry aber die Spielregeln kennst du doch, einfach mal etwas Ruhe bewahren und nicht so unverschämt werden.

Ich denke, es müssten da einige Menschen auf ihre Geschäftsfähigkeit überprüft werden, sieht man ja hier auch immer wieder.

 

Und ja, es ist eine Art des Verkäufers, die Schwächen des Käufers auszunutzen, wenn es diese zeigt. Steht schon in der Bibel so geschrieben, oder wie war das mit dem Linsengericht?

Es ist schön, so viel Reaktion auf meine Frage zu erhalten. Dankeschön.
Ich gebe zu, es hat mich schon getroffen, daß ein Vertragspartner wie die Telekom, den ich eigentlich als seriös eingeschätzt hatte, hier durch "Agents" dubiose Methoden anwendet, deswegen mein Post. 
Das dahinterliegende Problem ist doch dieses: ohne Vertrauen funktioniert es im Leben nicht, auch nicht im Businessbereich. (Das ist kein Wunschtraum von mir, das sagen auch Wirtschafts-Profis.) Da wir in Zeiten von Phishing, Enkeltricks, Fakeshops leben ist sowieso jeder gefordert, zu trennen zwischen - den wenigen - Betrügern und - den meisten - vertrauenswürdigen Geschäftspartnern. Wenn jetzt aber die eigentlich seriöse Telekom mit Praktiken kommt, die aus der zweifelhaften Richtung kommen, dann wird die Unterscheidung schwer. 
Ich bin eigentlich überzeugter Telekom-Kunde, denn von allen Telekommunikations-Anbietern funktioniert deren System noch am besten, aber ich würde mir wünschen, daß die Telekom dieses Beispiel zum Anlass nimmt, an ihren Vertriebsmethoden zu arbeiten. Letzlich geht es doch darum, es mir, dem Kunden, leichtzumachen, zwischen Betrügern und vertrauenswürdigen Serviceanbietern zu unterscheiden. Das wär schön ...

@Michiprivat  schrieb:
Ich gebe zu, es hat mich schon getroffen, daß ein Vertragspartner wie die Telekom, den ich eigentlich als seriös eingeschätzt hatte, hier durch "Agents" dubiose Methoden anwendet, deswegen mein Post. 

Die Frage ist doch eher was genau da jetzt dubios war?
War es wirklich nur das Thema dass er dir gesagt hat dass ein Shop das selbe Angebot nicht machen kann? 

Auch wenn es dich verwundert hat das nix dubioses an sich und es ist immer wieder mal der Fall dass unterschiedliche Vertriebskanäle unterschiedliche Angebote machen können.

 

Nun wäre die konkrete Frage an dich:
Was genau soll sich die Telekom  zum Anlass nehmen? 
Dass überall die gleichen Angebote gemacht werden können?
Dass die im Shop nicht die Callcenter schlecht reden weil sie nicht das selbe Angebot machen können?
Dass die im Shop dir erklären dass sowohl sie als auch das CallCenter auf Erfolgsbasis arbeiten und nicht nur erzählen dass die CallCenter auf Erfolgsbasis arbeiten? (Ja, auch ein Shop-Mitarbeiter hat irgendwann ein Problem wenn er nix verkauft).

 

 

Wenn du generell keine Anrufe willst kannst du einfach den Infoservice bei der Telekom abbestellen

 

 

@Michiprivat  schrieb:
Letzlich geht es doch darum, es mir, dem Kunden, leichtzumachen, zwischen Betrügern und vertrauenswürdigen Serviceanbietern zu unterscheiden. Das wär schön ...

Das wird schwer sein das im Vorfeld zu erkennen, es gibt überall schwarze Schafe, nicht nur im CallCenter sondern auch im Shop und bei vielen anderen Firmen und Kontaktwegen

Daher der generelle Rat:
Immer die Auftragsbestätigung prüfen in allen Fällen, egal wo man irgendwas macht.