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Defektes VDSL 100 Profil führt zu Rückfall auf VDSL 50 - - - Bitte um Behebung - - - Störungsmeldung bereits abgegeben

Telekom hilft Team
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Beitrag: 246 von 264
Guten Tag Herr Wunder, das wäre dann auch ich. Wenn ich sehen würde, dass die Vectoring Engine nicht arbeitet oder die Frequenzen bei ihnen und ihren Nachbarn nicht synchron wären, dann würde ich einfach die entsprechenden Module neu starten. Das ist ein Glück bei ihnen nicht der Fall, deswegen werde ich auch keine Baugruppen ohne Anlass neustarten. Der Kollege aus dem anderen Forum sagt nur, dass nicht alles super rosig ist, dass hat ja auch niemand je behauptet. Denn dann würden ja alle Anschlüsse mit vollen 250 synchron werden. Das ist aber nun mal aus diversen Gründen nicht überall möglich. Mit freundlichem Gruß Marlon K.
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Beitrag: 247 von 264

Hallo Herr @Marlon K. ,

 

also Fakt ist und bleibt unumstößlich, daß seit der Erdberührung am 16.05.2019 zentral im DSLAM diejenige Komponente, die das Supervectoring-Signal erzeugt, eine Macke weghat - entweder hard- oder softwareseitig. Denn (Beweis): Wir alle SVVDSL-Kunden um die Hausnummer 4 herum haben seit dem 16.05.2019 (und nicht erst seit der angeblichen Muffen-Reparatur am 11.06.2019) ein eingebrochenes Spektrum zwischen 17,7 und 35 MHz. Und Fakt ist auch, daß keine intakte Muffe, kein neu eingebrachtes Leitungsstück und keine Klemmleiste dieser Welt als Tiefpassfilter ab 17,7 aufwärts fungieren würde - und schon gar nicht mit solch dramatischen Nutzsignalverlusten wie sie im vorliegenden Fall vorhanden sind. Die Ursache des Frequenzeinbruches ab 17,7 MHz liegt definitiv im DSLAM begründet. Es mag gut möglich sein, daß Ihre Fernwartungssoftware diese Macke fälschlicherweise als "alles in Ordnung" einstuft. Keine Fernwartungssoftware muß zwangsläufig hundertprozentig alle möglichen Fehler korrekt einschätzen können. Dennoch ist und bleibt der Spektrumeinbruch im DSLAM selber begründet.

 

VG,

Heinz W.

 

Störungsnummer: 226158918
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Beitrag: 248 von 264
Fakt ist, dass wir am 11.6 den Erdkabel Schaden beseitigt haben. Das ist auch aktuell durch Vorher-Nachher Messung ganz klar galvanisch nachzuweisen. Fakt ist auch, dass ihr Anschluss mit vollen 250 läuft, der ihrer Nachbarn nicht ganz astrein, aber immer noch innerhalb der AGBs. Ist es theoretisch möglich, dass das Vectoring nach einem Neustart besser läuft? Ja, kurzzeitig. Vectoring ist ein arbeitender Prozess, der sich an die tagesaktuellen Umstände vor Ort anpasst. Es laufen auch auf allen Ports im DSLAM Optimierungsprozesse. Diese würden alle mit einem Neustart wieder resetet werden. Das führt dazu, dass dann auch bei ihrem Nachbarn evtl kurzzeitig der Anschluss wieder mit 250 sync wird, dann aber wieder an Abbrüchen leidet und dann wieder über einen 21 Tage langen Prozess wieder runtergeregelt werden würde. Deswegen ist es in diesem Fall leider nicht sinnvoll einfach mal eben neuzustarten. Mit freundlichem Gruß Marlon K.
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Beitrag: 249 von 264

Hallo Herr @Marlon K. ,

 

also sie verwickeln sich doch mit jedem weiteren Post in immer mehr Widersprüche.

 

Begründung:

Einerseits sagen Sie, daß das Erdkabel am 11.06.2019 ohne jegliche Tiefbauarbeiten dermaßen gut repariert worden sei, daß die jetzt von Ihnen gemessenen galvanischen Werte an den Hausnummern 2a, 2b und 4 einwandfrei aussehen würden. Andererseits sprechen Sie davon, daß Sie kein volles Nutzsignal zwischen 17,7 und 35 MHz am DSLAM mehr herstellen können und wollen, da der Anschluss bei meinem Nachbarn dann wieder an Abbrüchen leiden würde und dann wieder über einen 21 Tage langen Prozess wieder runtergeregelt würde. Ich denke, Sie erkennen den Widerspruch nun schon selbst: Entweder ist die Telekom von der Qualität ihrer Reparatur am Erdkabel überzeugt und kann an allen drei Hausnummern ein volles Nutzsignal zwischen 17,7 und 35 MHz bereitstellen, oder es befinden sich doch noch weitere Fehler im Erdkabel, die seitens der Telekom bisher noch nicht behoben worden sind, sodaß an Hausnummer 4 und somit auch an den Hausnummern 2a und 2b weiterhin kein volles Nutzsignal im Downstream zur Verfügung gestellt werden kann.

 

Ich hoffe, Ihnen ist bekannt, daß die Leitungslängen des Erdkabels zwischen DSLAM und den Hausnummern 2a, 2b und 4 mit ca. 130m Länge (+/- 15m Länge) nach Spezifikation des Profils 35b idealst für VVDSL und SVVDSL geeignet sind; und das auch im Hinblick auf DPBO und UPBO. Da ist es doch seitens der Telekom ein echtes Armutszeugnis, auf diesen läppischen 130m (+/-15m) Länge kein volles Nutzsignal im Downstream bereitstellen zu können und wollen; und dann aber im selben Atemzug zu behaupten, das Erdkabel sei nun dermaßen gut repariert worden, daß die galvanischen Werte prima aussähen.

 

Sehr geehrter Herr Marlon K., ich überlege ernsthaft wieder zurück zu VVDSL 100 zu wechseln, da ich nicht damit einverstanden bin, mich seitens der Telekom bei solch idealer Gesamtleitungslänge von 139m dauerhaft auf absolut grenzwertige Leitungswerte im Downstream setzen zu lassen. Ich wohne weder 10m noch 400m vom DSLAM entfernt, befinde mich also - rein örtlich betrachtet - in keinem objektiv grenzwertigen Abstand zum DSLAM, der solch grenzwertige Leitungswerte seitens der Telekom rechtfertigen würde. Mir sind einwandfreie Leitungswerte im Up- und Downstream deutlich wichtiger als eine grenzwertig hingezwirbelte Geschwindigkeit. Mir ist ein stabil laufender Motor mit 300 PS in einem 5-Gang-Fahrzeug viel lieber als ein hochgezüchteter Motor mit 650 PS mit schlechten Temparaturreserven in einem 8-Gang-Boliden, welcher keinerlei Drehmomentreserven mehr im Getriebe aufweist.

 

Wie bereits gesagt, bin ich mit dem derzeitigen Nutzsignalzustand - zumindest auf die Dauer von Monaten oder Jahren - nicht einverstanden. Wie das meine Nachbarn sehen, entzieht sich meiner Kenntnis. Das muß jeder für sich selber entscheiden. Ein Downgrade auf VVDSL 100 müßte ich online auf dem regulären Wege bestellen, korrekt? Leider kann ich mir diese Entscheidung nicht einfach machen, da seit der Schaltung auf Vectoring am 14.11.2017 die Anschlüsse an den Hausnummern 2a, 2b, 4 und weiteren von DSL-Sync-Abbrüchen gepeinigt waren. Es ist sehr fraglich, ob die Telekom diese Sync-Abbrüche bei VVDSL 100 nun im Griff hat. Alle getesteten FritzBoxen 7490 und 7590 führten zum Sync-Abbruch. Nur ein Broadcom-basiertes Modem konnte die Leitung dauerhaft aufrechterhalten. Ein von Herrn H. aus Karlsruhe (Kompetenzstufe 2) Ende Mai 2018 versprochener Linecard-Austausch hat nie stattgefunden.

 

In diesem Sinne wünsche ich erstmal eine gute Nacht.

 

Mit freundlichen Grüßen

Heinz W.

 

Störungsnummer: 226158918
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Beitrag: 250 von 264

Guten Abend Herr @Marlon K.,

 

es fällt mir gerade noch ein Nachtrag ein: Bei meinem Nachbarn, Herrn R. an der Hausnummer 4, laufen weiterhin pro Tag fast 10000 Fehler in Form von CRC-, ES- und SES-Fehlern auf. Er hatte mir kurzen Einblick über sein Tablet in seine FB 7590 gewährt gehabt. Also mal ganz ehrlich: Ein gesunder SVVDSL-Anschluß sieht bei einer läppischen/idealen Leitungslänge von ca. 130m ganz anders aus.

 

Daß das Erdkabel am 11.06.2019 ohne Tiefbauarbeiten einwandfrei repariert worden sein soll, widerspricht zumindest der FB 7590 Statistik bei Herrn R.; im übrigen hatte mir Herr R. erzählt, daß der 2. und letzte Techniker, der Ende Mai 2019 an seinem APL im Keller stand, an der Inhouse-Verkabelung nichts auszusetzen hatte. Da das Erdkabel weit über 40 Jahre alt ist und Herr R. N. von der Telekom-Technik aus Moosach einen Defekt am Eingang zur Seitenstraße "Im Tann" geortet hatte, ist es doch prinzipiell nicht auszuschließen, daß es am Erdkabel mehr als nur einen Defekt in Form einer abgesoffenen Muffe geben könnte. Das ist doch ein weiterer Widerspruch zwischen den von Ihnen nun einwandfrei gemessenen galvanischen Werten an der Hausnummer 4 und dem Fehlerzähler der FB 7590 Statistik von Herrn R.; also hier liegt doch noch mehr im Argen als nur eine oberirdisch abgesoffene Muffe... .

 

Wie gesagt, ich schlafe mal ein paar Nächte darüber, um mir einen Wechsel zurück zu VVDSL 100 zu überlegen. So wie der Zustand jetzt ist, ist es jedenfalls für mich überhaupt kein akzeptabler Dauerzustand. Bei einem Wechsel zurück zu VVDSL 100 könnte jedoch der DSL-Sync-Verlust-Ärger wieder beginnen, weswegen dieser Thread ja überhaupt existiert... .

 

In diesem Sinne zunächst mal eine gute Nacht.

 

Mit freundlichen Grüßen

Heinz W.

 

Störungsnummer: 226158918