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Defektes VDSL 100 Profil führt zu Rückfall auf VDSL 50 - - - Bitte um Behebung - - - Störungsmeldung bereits abgegeben

4 Sterne Mitglied
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Beitrag: 231 von 264

Guten Abend @Marlon K. ,

 

ok, danke für Ihre Nachricht. Sobald Sie ein Update haben, lassen Sie es mich bitte wissen. Umgekehrt schaue ich in den kommenden Tagen, welche Erdarbeiten an der Laterne genau durchgeführt werden.

 

VG,

Heinz

 

 

Störungsnummer: 226158918
Telekom hilft Team
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Beitrag: 232 von 264
Guten Abend Herr Wunder, ich habe von meinen Kollegen alles durchsuchen lassen, aber wir konnten keine Aufträge in ihrem Gebiet finden. Vielleicht arbeiten die Stadtwerke dort an der Laterne? Vielleicht hatten unsere Leute die Laterne als Störer identifiziert und haben das weiter gegeben? Das wäre durchaus möglich. Vielleicht mal eine Anfrage bei der Verwaltung stellen. Ihr Anschluss sah in den letzten Tagen in der Langzeitüberwachung übrigens gut aus. Volle Synchronisation mit 250 und keine Syncverluste erkennbar. Mit freundlichem Gruß Marlon K.
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Beitrag: 233 von 264

Guten Morgen @Marlon K. ,

 

die Aussage mit der Erdberührung an der Laterne zur Straße "Im Tann" hin stammt von Herrn R. N., Bereich Telekom-Technik aus Moosach. Bis heute ist dort weiterhin nur der Asphalt aufgerissen, mehr noch nicht. Seine Aussage am 02.06. war, daß die Erdberührung des Telekom-Erdkabels nach seinen Messungen genau an der Laterne sei.

 

Meinem Anschluß geht es in Empfangsrichtung weiterhin nicht gut: Eine Störabstandsmarge von 6 dB ist an der Ausfallgrenze, da das Nutzsignal das Grundrauschen auf der Leitung kaum noch genügend übersteigt. Das Spektrum zwischen 17,7 MHz und 35 MHz, welches im Profil 35b ausschließlich für den Downstream verwendet wird, ist weiterhin stark eingebrochen, was eben diese schlechte Störabstandsmarge erklärt. Vollsync schaffe ich nicht mehr: Vor der Erdberührung ab 16.05.2019 hatte ich eine einwandfreie Leitungskapazität von ca. 310 MBit/s inkl. Vollsync mit 265472 kBit/s und einer Störabstandsmarge von 11 bis 12 dB. Also alles einwandfrei; bis zum 16.05.2019 eben. An der Hausnummer 2a (Nachbar Herr Dr. J. rechts neben mir) sieht es auch nicht besser aus. An der Hausnummer 4 (Herr R. links neben mir) ist am stärksten betroffen: Bei ihm laufen pro 24h mehrere Tausend Fehler auf, sein Spektrum ist ebenso eingebrochen und er kommt auf knapp 200 MBit/s nachdem man ihn vorübergehend auf 16 MBit/s in ein Rückfallprofil geschaltet hatte. Alles hilft aber nichts: Solange das Erdkabel der Telekom einen Kurzschluß gegen das Erdreich hat, wird sich von alleine nichts ändern können. Wir Anwohner dieser Straßenseite warten also alle weiterhin auf die erlösende Reparatur des Erdkabels seitens der Telekom.

 

VG,

Heinz

 

 

 

Störungsnummer: 226158918
Telekom hilft Team
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Beitrag: 234 von 264

Guten Tag Herr Wunder. Also eine Erdberührung liegt ganz aktuell nicht vor. Das könnten wir ohne Probleme einmassen. Ihre galvanischen Leitungswerte sind auch völlig in Ordnung. Ihr Anschluss ist in den letzten zwei Wochen konstant mit 256289/ 42461 synchron. Das sind die Maximalwerte für SVDSL250. Mehr ist im Profil nicht hinterlegt. Sie haben Rauschabstände von us0 12db, us1 13db, us 2 12db, ds 1 6db, ds2 7db, ds 3 6db. Das sind einwandfreie Werte. Vor allem da ihr Anschluss keinerlei Abbrüche und keine Form von Fehlern aufweist. Keine relevanten FEC Fehler, CV Fehler oder sonst irgendwas. Das der theoretisch berechnete Maximalwert von vorher mal 310 Mbit/s auf 256 Mbit/s gesunken ist, hängt vermutlich damit zusammen, dass die Kollegen bereits an dem Anschluss ihres Nachbarn gearbeitet haben, und dabei vermutlich ein Stück Kabel oder ähnliches geflickt haben. Dies führt in der Regel dazu, dass die Dämpfungswerte durch die Reparaturarbeiten leicht steigen und somit die theoretisch berechneten Maximalwerte sinken. Die theoretischen Signal Rauschabstands Margen variieren je nach Hersteller und Baugruppe etwas. Die meisten kommen mit Werten bis 3 db klar, meistens in der Praxis sogar mit noch kleineren Werten. Bei älteren Baugruppen auf unserer alten DSL Plattform (ATM<ETH<BNG) musste man die Profile noch fest umstellen zwischen 3db und 6 db, heute läuft das alles fließend und ohne feste Werte ab denen ein DSL Anschluss abbricht. Rauschabstände von 6 db sind absolut unproblematisch, solange keine Abbrüche, Fehler oder anderes auftritt. Sie schreiben, dass sie keine volle Synchronisation mehr schaffen, dass wird in der Langzeitüberwachung aber nicht bestätigt, der Anschluss ist die ganze Zeit voll auf synchronisiert. Das sich die Maximalwerte geändert haben ist wie gesagt irrelevant für ihren Empfang, da mehr sowieso nicht synchronisiert wird. Das der Rauschabstand vielleicht von 12 auf 6 db in Downstream gesprungen ist, ist auch unproblematisch solange keine Abbrüche/Fehlerraten etc vorliegen. Und solange wir keine großen Fluktuationen im Rauschabstand habe. Problematisch wäre es zum Beispiel wenn der ds 1 ständig zwischen 6 und 12 db schwanken würde. Das wäre zum Beispiel ein Anzeichen für einen Störer. Solange aber alles stabil läuft, keine Abbrüche und keine erhöhten Fehlerraten vorliegen ist alles in Ordnung. Was haben sie denn jetzt ganz konkret für Probleme? Oder haben sie nur Angst, dass ihre Leitung jetzt wegen der veränderten Dämpfungs- ,Kapazitäts- und Signal-Rausch-Abstandswerte ihre Leitung jetzt "schlechter" ist als vorher? Ich hoffe meine Erklärungen hierzu konnten sie dahingegen etwas beruhigen. Ansonsten können wir, wenn sie möchten, auch gern noch mal telefonieren. Mit freundlichem Gruß Marlon K.

5 Sterne Mitgestalter
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Beitrag: 235 von 264

@Marlon K.  schrieb:
Bei älteren Baugruppen auf unserer alten DSL Plattform (ATM

Ab hier fehlt etwas vom interessanten Bericht, @Marlon K. Winken

 

Kam es gerade zu einer "Störung"?Zwinkernd*duck*

Gruß von sg-flinux
Diese Mütze gehörte meinem Vater, sg-fan-senior. R.I.P.