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Hausanschluss undicht - statt Glasfaser gibts Wasser im Keller - Keine Rückmeldung der Telekom! Was nun?

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Beitrag: 46 von 113

Hallo,

 

es gibt ja keine weiteren Daten, da ein Neuanschluss keine Vertragsnummer bekommt und auch solange kein Telefonvertrag besteht keine Kundennummer vergeben wird.

 

und ehrlich gesagt: ich würde es gerne auch dabei belassen. Die elendigen öffentlichkeitswirksamen Beteuerungen hier in der Community, damit es so aussieht als würde sich jemand darum kümmern, die nervigen 08000-Nummer-Anrufe, die immer mit tut mir ja leid beginnen.....

 

was zählt sind taten und Fakten. Und da ist T-Com ganz hinten.

Die mangelhafte Ausführung - aufschneiden der druckwadserdichten Einführungvdes Energieversorgers - ist hier im Baugebiet bei sämtlichen Kellereinführungrn gemacht worden. Ich hatte nun mal das Pech, das direkt Wasser reinlief. Trotzdem kein Grund für euch der Sache nachzugehen. Mal gespannt was los ist, wenn es in der Straße ein Gasleck gibt und durch T-Com Löcher die Keller begast werden....

 

Frohe Ostern.

Telekom - Online Surfen neu definiert....
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Telekom hilft Team
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Beitrag: 47 von 113
Moin @Haki6,

Ihre Verärgerung und das Missvertrauen ist absolut nachvollziehbar, Sie haben ja auch wirklich eine Odyssee hinter sich.
Abschließend möchte ich mich im Namen der "T-Com" für das Chaos, die nervenaufreibende Zeit und den ganzen Ärger entschuldigen.

Auch wenn Sie das Angebot vermutlich nicht wahrnehmen werden: Wenn wir noch etwas tun können, melden Sie sich gerne hier zurück.

Viele Grüße & Frostern gehabt zu haben
Ina B.
Schon gesehen? Hinterlegt eure Daten im Profil, damit wir bei Bedarf schneller helfen können.

Ihr möchtet die Telekom von morgen aktiv mitgestalten? Hier könnt ihr eure Ideen loswerden.
Community Guide
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Beitrag: 48 von 113

Im Namen der T-Com? Überrascht

Welcher T-Com denn bitte?

Dieses Unternehmen exisitiert seit 2007 nicht mehr.

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Beitrag: 49 von 113

@Hubert Eder 

Darum ja auch T-Com in Anführungsstrichen.

 

Aber was anderes @Haki6  und @Ina B. ist denn die Wanddurchführung jetzt abgedichtet?

Der letzte Beitrag von @Haki6  liest sich für mich nicht so.

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Beitrag: 50 von 113

@jetztzufriednerKunde  schrieb:

@Hubert Eder 

Darum ja auch T-Com in Anführungsstrichen.

 

Aber was anderes @Haki6  und @Ina B. ist denn die Wanddurchführung jetzt abgedichtet?

Der letzte Beitrag von @Haki6  liest sich für mich nicht so.


Eine kurze Zusammenfassung der letzten Monate:

Nachdem der druckwasserdichte Keller hergestellt war hat das regionale EVU ein Bauunternehmen damit beauftragt eine Mehrsparteneinführung zu installieren, 4-fach. Zwei Anschlüsse wurden für Strom und Wasser verwendet. Die beiden verbleibenden Anschlüsse, die nach Vereinbarung, oder auch nicht, von einem Gasversorger und einem Telekommunikationsdienstleister verwendet werden können wurden fachgerecht verschlossen. Zwei Dichtungsebenen: In der Kellerwand Druckwasserdichte Verschraubungen, dicht mit einem Installationsrohr verbunden, die erdseitige Öffnung des Rohres war mit einem Gummistopfen verschlossen. 

Das war 100% dicht, da es in den Wochen danach des öfteren Starkregen gab, der in die Leitungsgräben gelaufen ist.

Im Juli hat die Telekom einen Dienstleister (eine Gründungsfrische UG) damit beauftragt, die Glasfaserleitungen in die Häuser einzuführen. 

Die Einführung wurde ganz einfach durchgeführt: Die Gummidichtung im haus wurde einfach aufgeschnitten, Messer rein, rumdrehen, schon hat man ein ausreichendes Loch. Außen hat man sich das schneiden gespart, hier wurde nur der Gummistopfen entfernt.

Schon hatte man eine Öffnung DN75 um das Glasfaserleitungspäarchen in den Keller zu schieben. Jetzt noch den Wandler schief an die Kellerwand bohren und Stunden schreiben. 

Das ganze wurde Freitags durchgeführt, als ich abends die Umsetzung gesehen habe, habe ich direkt die Telekom informiert, dass ein WU Keller nur dann WU ist, wenn sich auch die Telekom an die Regeln der Technik hält, gerade dann, wenn man auf Seite 1 des Auftrags selbst von Gas-und Druckwasserdicht schreibt.

Leider gibt es für sowas keinen Notdienst, vermutlich wurde die Email auch erst Montags gelesen. Noch bedauerlicher war der Wolkenbruch am Sonntag, während des WM-Finales mit Frankreich. Hätte das Spiel  gerne angesehen, doch stattdessen habe ich den Kabelgraben leergescheppt um die Wassermenge die reinläuft zu reduzieren. Das Video gibts bei youtube, ist aber auch am Anfang des Forenbeitrags verlinkt.

Montags wurde dann ein Termin zwischen Bauleiter und telekom vereinbart, an dem Dienstag war allerdings bloss der Dienstleister VorOrt. Das kompetente Fachpersonal hat sich dann nach einem Baumarkt erkundigt, sicher wollten sie in der WU-Abteilung Ersatzteile für Mehrsparteneinführungen besorgen. Da es das nicht gab hat man halt Brunnenschaum gekauft und das Futterrohr ausgeschäumt. Auch hier sicherheitshalber noch ein paarmal mit dem Messer reingestochen und auf voller Länge geschäumt, wird schon dicht sein.

 

Aber auch hier wieder die Anmerkung: Wenn man keine Ahnung hat soll man die Finger davon lassen: Der Schaum war jetzt in der Mitte des Rohres in dem auch das Speedpipe 2-fach Röhrchen durchgeht. Jetzt kann man sich schon denken (wenn man denken kann), dass zwei Röhrchen in einem Mantel den Mantel nicht ganz ausfüllen, es gibt da Lücken. Da der Mantel sowohl erdseitig als auch kellerseitig aus dem Futterrohr bzw. aus der zerschnittenen Dichtung rausschaut, so kann man sich auch denken, dass hier immer noch ein Weg für Wasser ist, wenn auch nicht mehr DN75.

Der Nachbesserungsversuch hat nichts gebracht, stattdessen lief das Wasser dann durch den Speedpipemantel.

Zudem heißt ein Futterrohr so, weil es ein Innenfutter hat, man kann dadurch leichter Kabel und Leitungen oder auch Speedpipes durchschieben. Schäumt man die Mitte aus, dann ist in der Mitte zu. Aber schneidet man mit dem Lieblingswerkeug auch noch Löcher in den  Mantel, dann kann das Wasser halt auch zwischen Futter und Mantel durchlaufen.

 

Lange Rede - kurzer Sinn: Die Telekombeauftragten haben das nicht dicht bekommen, auf einen weiteren Versuch bin ich aufgrund des unverschämten Verhaltens nicht mehr eingegangen. 

 

Die Firma RMA hat mir dann kostenlos Ersatzteile geschickt (vielen Dank hierfür nochmal!), dadurch konnte eine fachkraft den wasserdichten Zustand der Einführung wieder herstellen.

 

Seitens der Telekom kam bis auf ein paar Anrufe von 0800-Nummern und immer wieder Worte des Bedauerns nichts. Ende letzten Jahres wollte man den Anschluss in Betrieb nehmen, vermutlich um dann abrechnen zu können.

 

Als Fazit: Fehler passieren, auch bei Fachpersonal. Aber ich habe mir die anderen Einführungen hier im Baugebiet angesehen, da ist es überall so, aufschneiden und reinschieben, nichts mit fachgerecht oder gas-und wasserdicht. Ich hatte halt das Pech (oder Glück), dass es gleich aufgefallen ist. Mein Nachbar ist jetzt fertig mit dem Bau, wenn es jetzt bei Starkregen so viel Niederschlag gibt, dass der Boden gesättigt wird, dann läufts da auch rein. Aber dan nist der Schaden viel höher als bei mir, wo die Abdichtung der Bodenplatte unterspült wurde. Und wenn dann das Verhalten der Telekom genauso ist, na dann viel Spass bei Gericht. Vom Auftragnehmer, der oben erwähnten UG ist nicht viel zu erwarten. Im Schadensfall die Insolvenz, dann ist der eine € Einlage weg...

Von der Telekom ist auch nichts zu erwarten, die Rechtsabteilung hat mehr Mitarbeiter als der Vertrieb der meisten Wettbewerber.

 

Und um die Frage zu beantworten: Es ist dicht, da hat aber die Telekom nichts dazu beigetragen. (Und liebe Anwälte: Ja, ich habe in das Werk Eures Dienstleisters eingreifen lassen um weiteren Schaden von meinem Haus abzuwenden. Seis drum, jetzt ist dicht, ohne Telekom).

 

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