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Hybrid SIM anderer Router

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Beitrag: 6 von 14

Hallo @elke_1962,

 


@elke_1962 schrieb:

Es geht ja nicht darum. Ich hätte gerne den DSL Anschluss - allerdings stabil!!! Das kann die Telekom seit Jahren nicht. Die Downzeiten im Jahr sind um die 3-4% - von wegen 99% Verfügbarkeit! VoIP fällt sogar viel häufiger aus - vor allem dann, wenn parallel telefoniert werden soll. Und um diesen entgegen zu wirken, hätte ich gerne LTE. Dort allerdings nicht über den Speedport Hybrid. Ich kann auf eine aktive Bündelung verzichten. Ich hätte gerne nur die Möglichkeit eines Fallbacks auf LTE wenn DSL nicht geht.


 

Als Ergänzung  zum Thema Verfügbarkeit. Telekom sichert keine Verfügbarkeit von 99% zu:

 

"Die mittlere Verfügbarkeit des Internet Zugangs liegt bei 97,0 % im Jahresdurchschnitt!"

 

https://www.telekom.de/dlp/agb/pdf/44739.pdf?

 

VG

 

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Beitrag: 7 von 14

Hallo zusammen,

Hallo @Liner113

nur mal so als Info: der Speedport ISDN Adapter wandelt die Telefonie des SPH (Telekom Rufnummern / max. 10) in ein ISDN konformes Signal um.

Die Anwendung des Threadstarters eine ISDN Türsprechstelle daran anzuschließen ist nicht möglich :wink:
Gruß
Waage 1969

Meine "Kernfreizeitzeiten" sind meistens Mo.-Fr. irgendwann. 
P.S.: bevor ich es vergesse Rechtschreibfehler können kostenlos übernommen werden und dienen der Aufmerksamkeit beim lesen !  :wink:

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Beitrag: 8 von 14

@Waage1969

da der TE hier nicht näher auf den genauen Aufbau eingegangen ist bin ich von einer TK Anlage mit Türsprechstelle als Nebenstelle ausgegangen eine reine s0 Türsprechstelle soll es wohl geben aber habe ich bisher nicht einmal gesehen.

Grüße aus Oberfranken
Dominik

Gern geschehen Fröhlich

Wie man in den Wald hinein ruft, so schallt es heraus.
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Beitrag: 9 von 14
Guten Abend @elke_1962,

wie Sie hier bereits lesen konnten, wird es wie Sie sich das vorstellen, nicht machbar sein.

Die Antwort von @muc80337_2 finde ich hier schon sehr passend und hilfreich.

Auch danke ich @TrippsteinToni für die Klarstellung, dass wir im Jahresdurchschnitt 97,0 % zur Verfügung stellen.
Sprich es kann an 10,95 Tagen im Jahr vorkommen, dass der Anschluss nicht funktioniert.

@Liner113 und @Waage1969: Auch an euch einen herzlichen Dank. Fröhlich

Viele Grüße
Marita S.
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vielen Dank für die Information. Ja ich bin erst einmal zufrieden, VDSL 100 bestellen zu können. Wurde uns seit 2006 versprochen 😄 Ging nun doch relativ lang. Leider nur Vectoring und kein Glasfaser. Die TV Werbung dazu ist echt immer witzig. In gerade mal 0,5% der Regionen steht Glasfaser zur Verfügung (Quelle: https://www.telekom.de/breitbandausbau-deutschland). VDSL wird defacto nach wie vor über Kupfer vertrieben und Vectoring Verfahren. Hybrid-Anschlüsse brummen meiner Meinung nach einen Router-Zwang auf. Ich kann verstehen, dass man die Technologie zur Bündelung nicht an AVM & Co. frei gibt, finde es aber dennoch schade. Mein Sohn studiert IT-Sicherheit und er ist jedes mal entsetzt, wie unsicher "Standard-Router" sind und leider ist der Speedport Hybrid da trotz teurem Preis nicht besser Zwinkernd Aber gut, auch AVM Produkte sind nicht das Gelbe vom Ei. Wenn man nicht die Bündelung frei gibt, habe ich wenigstens gehofft, dass man die Hybrid SIM an bestimmte Mobilfunkzellen bindet und diese für Fremdrouter frei gibt. Denn auch dieser Schritt bietet Kunden bereits einen nicht zu vernachlässigen Mehrwert. Es geht ja nicht darum, LTE only zu betreiben. Defacto greifen Nutzer mit Speedport Hybrid Router häufiger zur LTE, da ja hier sowohl bei dem Ausfall-Szenario, als auch bei erreichen einer bestimmten Bandbreite das LTE dazu geschalten wird. Ein Fremdrouter wie die 6890 LTE von AVM würde ja nur im Ausfall-Szenario sich ins LTE Netz einbuchen. Schade eigentlich. Die Telekom könnte ihre Technik trotzdem behalten und müsste nicht die Türen öffnen, könnte aber so dennoch einen Vorteil auf dem Markt bieten, da man eine höhere Ausfallsicherheit hätte. VDSL 100 bekomme ich auch nicht bei der Telekom und auf den Speedport Hybrid verzichte ich lieber. Da andere Provider günstiger sind, fahre ich mit einem billigen LTE Tarif (5 GB gibt es effektiv bereits ab 5€/mon), der Fritz Box 6890 LTE und VDSL 100 bei einem anderen Anbieter (z. B. easybell, bietet auch viel mehr Vorteile im VoIP Bereich, bietet mir sogar eine Bandbreitengarantie an, Flatrate Telefonie in EU-Länder, Mobilfunknetze und andere Länder sind wesentlich günstiger)  für 25€/mon wesentlich günstiger und kann auch Hardwaretechnisch mit VPN meine Smartphones anbinden, Portfreigaben ohne Probleme nutzen, ohne das ich 2 Geräte hintereinander schalten müsste und somit auch wieder einen erhöhten Stromverbrauch hätte. Auf Entertain oder eine T-Online Servicewelt (E-Mail, Kundencenter, etc.) kann ich gut verzichten Zwinkernd Ich fand den Ansatz der Telekom LTE und DSL zu verbinden, sehr interessant, aber leider bin ich kein Fan von Restriktionen und Zwangshardware - was meiner Meinung nach dadurch gegeben ist. Das die Bündelung nicht ohne weiteres geht, ist logisch und nachvollziehbar und da würde ich die Funktionalität auch nicht unbedingt preis geben, aber dass die SIM nicht als Ausfall-Simkarte jedem zugänglich gemacht wird, der auch Fremdhardware betreiben möchte, finde ich schade. Man kann sich doch durch AGBs absichern und den Missbrauch einschränken. Es muss sich technisch doch erkennen lassen, ob die SIM und DSL parallel genutzt werden und es eben nicht nur in einem Ausfallszenario genutzt werden. Techniken wie die congstar homespot zeigen aber, dass man SIMs problemlos an eine bestimmte Adresse binden kann. Und dann fehlt doch nur eine Implementierung, die Traffic auf der SIM sperrt, sobald DSL verbunden ist. Das lässt sich unabhängig vom Router des Kunden einrichten. Daher fehlt mir wirklich das Verständnis, warum die Telekom die Hybrid-SIM nicht für das Ausfall-Szenario frei gibt. Es geht ja nicht um die Preisgabe einer Technologie. Es gibt Nutzer, die können sicherlich mit der sperrlichen Hybrid umgehen und brauchen bzw. wollen auch die Bündelung. Aber auch Nutzer, die hätten gerne andere Hardware als den Hybrid aber dennoch eine Ausfallsicherheit. Für mich steht primär fest, Ausfallsicherheit geht über Geschwindigkeit. Daher habe ich mich gegen die Hybrid entschieden - zumal diese nur selten das LTE Netz auch nutzt und über LTE sowieso kein großer Zugewinn möglich ist. Schon allein durch die Bündelung auf der Telekom Seite weil technisch zunächst mit 2 IP Adressen gearbeitet hat, ist vermutlich ein geringer Verlust da, so dass sich das zuschalten erst rentiert, wenn man über LTE auch eine entsprechende Datenrate hat - was aber bei einem zellenbasierten Netzwerk durch die Anzahl der Teilnehmer und der Sende-/Empfangsleistung beschränkt ist Zwinkernd Ich könnte sogar mit 2-3MBit/s leben, aber ein Totalausfall wäre schrecklich, da ein Mail-Server betrieben wird und auch VoIP Telefonie nach Möglichkeit bestehen bleiben sollte - schließlich ist dies in der analogen Welt ja eigentlich auch der Fall gewesen. Ausfälle gab es nicht. Durch Umstellung auf IP und VoIP verzeichnen aber viele Nutzer höhere Ausfälle der Telefonie - was wirklich schade ist. Ja, es gibt auch das Szenario, dass sowohl LTE als auch DSL nicht mehr gehen, bspw. Stromausfall und der LTE Mast ist im selben Block (dieser wäre bei mir weiter entfernt, sodass ein entsprechend großer Stromausfall auch eher unwahrscheinlich ist). Alles, was irgendwie mehr Sicherheit bietet (Ausfallsicherheit, etc.) hätte ich gerne in Verwendung, klingt ggf. übertrieben und paranoid für manche, aber es ist immer besser, eine Notfalllösung zu haben, als keine. Plus geeignete Backup-Strategie, etc. Beim TV habe ich daher auch DVB-S2 und DVB-T2. Leider keinen Kabelanschluss, sonst hätte ich auch dort Internet bestellt, wäre viel früher in den Genuss von 100 MBit/s oder mehr gekommen (im ort sind es 400 MBit/s) oder diesen auch als Ausfallsicherheitsweg neben LTE genutzt. Die 6890 LTE kann dies zugegeben nicht, die macht Fallback nur über LTE trotz vorhandenem WAN Anschluss, es gibt aber entsprechende Loadbalancer Zwinkernd Im übrigen: Da die Telekom den Trend fährt, Vectoring voran zu treiben und nach Möglichkeit alles Mobil zu vernetzen, es gibt mögliche Szenarien eines Krieges oder einer atomaren Katastrophe, wo es unabdingbar ist (zumindest aus Sicht der Bundesregierung), dass Bürger informiert werden müssen. Daher sind die Fernseh- und Radiotürme auch dazu gedacht um per DVB-T2 und DAB+ entsprechende Warnmeldungen zu verbreiten für den Fall, dass SAT/Kabel und Internet ausfällt. Ebenso gibt es Richtfunkstrecken von gewissen Rathäusern zu diversen Zentralen, etc. In dem Szenario wirbt die Bundesregierung auch dafür, dass Funktechnologien nicht primär eingesetzt werden sollen und die Telefonleitung auch genutzt werden kann. Bei einer 97% Verfügbarkeit und diversen Angriffszielen wird die Telekom (und somit auch alle anderen Internetprovider die die Leitungen mitnutzen) diesem wohl nicht gerecht Zwinkernd Aber das ist ein anderes Thema Zwinkernd Klar ist eine absolute Verfügbarkeit und Sicherheit nicht möglich, auch die anderen Technologien haben ihre Nachteile und sind angreifbar, dennoch finde ich es gut, wenn man mehrere Wege und absicherungen hat (auch wenn ich nicht paranoid bin, ich glaube, bei mir steht das technische Interesse eher im Vordergrund oO)