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        Splliter am IP-basierten-Anschluss

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        Beitrag: 1 von 19
        Guten Tag und ein frohes neues Jahr wünsche ich allen,

        ich bin seit Ende November Neukunde der Telekom mit einem IP-basierten- und VDSL50-Anschluss.

        An meinem Anschluss hängt zunächst ein Faxgerät sowie schnurlose Telefone. Mit dem erstgenannten Faxgerät habe ich aber seit Schaltung des Anschlusses meine Probleme. Das heißt, dass die versendeten Faxe entweder unleserlich, unvollständig oder aber gar nicht beim Empfänger ankommen. Zum Ausschluss meiner Endgeräte habe ich bereits ein anderes Fax (als erstes wurde ein HP Officejet 4500 aber auch ein HP Officejet Pro L7590) getestet aber auch andere Router: Speedport W921V, Speedport W724V und aktuell eine FRITZ!Box 7360 immer mit original Anschlusskabeln aber ohne Splitter zwischen TAE und Router. Da diese Probleme aber nicht besser wurden, meldete ich dies gestern als Störung. Heute Vormittag wurde ich dann von einem Mitarbeiter des technischen Services kontaktiert, der sich mit mir zusammen auf die Fehlersuche begab. Zum Schluss fiel ihm auf das ich keinen Annex-J-Anschluss habe, sondern einen Annex-B, aber eigentlich einen Annex-J bekommen sollte, weil explizit in dessen Systemangaben von "VDSL ohne Splitter" die Rede war. Dennoch bat er mich nun mir einen Splitter im Telekom-Shop zu besorgen und diesen zwischen TAE und Router anzuschließen. Die Telefonie ist soweit in Ordnung und auch mit dem Internet habe ich keinerlei Probleme. Die Verbindung ist seit dem 29.12.2013 um 19:11 Uhr stabil und ohne Trennungen.

        Ich habe gelesen dass bei einem Annex-Anschluss in der FRITZ!Box dies auch in den DSL-Informationen angegeben wird, in meinem Fall steht dort aber nur "VDSL2" und nichts von irgendeinem Annex. Ist das normal oder nicht? Bevor ich zur Telekom kam hatte ich einen Anschluss bei der Firma Unitymedia mit dem ich mitdemselben Faxgerät problemfrei faxen konnte.

        Ich hoffe man kann mir hier helfen,

        Grüße

        DerPilz1986
        18 ANTWORTEN
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        Beitrag: 2 von 19
        Du hast einen VDSL-Anschluss! (Fritzbox-Anzeige: VDSL2).

        Bei der Anzeige der Bandbreite in der Fritzbox steht ja vermutlich auch ca. 25000/5000 bzw. 50000/10000.

        Bei VDSL gibt es kein Annex-J - VDSL-Anschlüsse werden immer als Annex-B geschaltet.

        Annex-B ist normalerweise ein splitterbehafteter Anschluss.

        Bei einem IP-Anschluss spielt es aber überhaupt keine Rolle, ob ein Splitter vorhanden ist oder nicht.
        Die Telekom liefert bei neuen IP-Anschlüssen, ganz egal welcher Annex-Typ, keine Splitter mehr aus.

        Das versenden von Faxen hat damit auch nichts zu tun.
        Wenn die DSL-Synchronisierung bzw. das Internet und die Telefonie ordentlich funktionieren, dann ist das erstmal gut so.

        Faxen über VOIP ist immer so eine Sache, da VOIP primär für Sprachübertragung und nicht für Faxübertragung entwickelt wurde.
        Prinzipiell bist du da mit einer Fritzbox zumeist besser bedient, als mit einem Speedport der Telekom, da die Fritzboxen besser damit umgehen können.

        Du solltest mal prüfen, ob in deinem Fax-Gerät die Funktion bzw. das Protokoll "T38" vorhanden bzw. aktiv ist. Wenn ja dann bitte diese Funktion deaktivieren und nochmal prüfen.

        Die Fritzbox kann ein Fax-Gerät auch gänzlich ersetzen.
        Zum einen kann man damit Faxe empfangen, und z.B. per E-Mail als PDF weiterleiten.
        Zum anderen kann man mit der PC-Software "FritzFaxforBox", die gibt es kostenlos bei AVM, auch Faxe versenden.
        Das spart Papier, Strom, Platz und evtl. auch Ärger.

        Weiterhin kannst du dir auch Online im Kundencenter der Telekom eine kostenlose Faxrufnummer einrichten lassen - empfangene Faxe werden dann auch per E-Mail weitergeleitet.
        Faxe versenden geht auch über das E-Mail-Center der Telekom.
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        1 Sterne Mitglied
        Beitrag: 3 von 19
        Hallo,

        diese Fragen hat mir der Servicemitarbeiter heute Vormittag ebenfalls gestellt. Ja, ich habe die Fehlerkorrektur im Faxgerät sowohl aktiviert als auch deaktiviert und auch die Faxgeschwindigkeiten verändert (langsam, mittel und schnell). In der FRITZ!Box ist "T.38" eingeschaltet, unterstützt die Telekom an IP-basierten Anschlüssen überhaupt das T.38-Protokoll?

        Diese Faxnummer habe ich mir im Kundencenter eingerichtet, dies ist aber eine Nummer aus der 032-Gasse und somit nicht für alle kostenfrei im Rahmen einer Festnetz-Flatrate zu erreichen, soweit ich weiß, daher kommuniziere ich diese Nummer nicht aktiv. Ferner ist der Faxversand darüber mit 0,42 EUR/Seite sehr teuer. Warum soll ich dieses Geld ausgeben, wenn ich es mittels meiner Festnetz-Flat kostenfrei oder wesentlich günstiger können müsste? Das Tool "FaxforBox" funktioniert meines Wissens nach nicht unter Windows 8.1 und ich möchte nur sehr ungern mein komplettes System umkonfigurieren nur um Faxe versenden zu können. In der Box besteht zwar auch die Möglichkeit des Faxversands, allerdings können hier nur Bilder als Anhang mitversendet werden, jedoch keine PDF-Dokumente oder dergleichen insofern ist dies auch keine Lösung.

        Die Telekom gibt in ihren FAQ allerdings an dass der Faxversand auch über IP-basierte Anschlüsse möglich und gewährleistet ist, also muss sie dies auch einhalten.

        Gruß

        DerPilz1986
        Gelöschter Nutzer
        Gelöschter Nutzer
        Beitrag: 4 von 19

        unterstützt die Telekom an IP-basierten Anschlüssen überhaupt das T.38-Protokoll?


        Nein. freak_tom hat ja auch geschrieben, daß es ausgeschaltet werden sollte.

        Im übrigen:
        - Zum Faxempfang kann man auch die Sprachbox nutzen.

        - Beim aktuellen Fritz!OS kann man Faxe auch via GUI versenden
        http://fritz.box/fon_devices/fax_send.lua
        Telekom hilft Team
        Telekom hilft Team
        Beitrag: 5 von 19
        Hallo DerPilz1986,

        herzlich willkommen in unserem Service-Forum und danke zunächst für Ihre detaillierten Schilderungen.

        Vorab bestätige ich gern die hilfreichen Hinweise von freak_tom, dass
        a)
        jeder VDSL-Anschluss stets ein Annex-B-Anschluss ist;
        b)
        grundsätzlich an jedem IP-basierten Anschluss auf den DSL-Splitter verzichtet werden *könnte*.



        Bei Punkt b) gibt es zwei technische Einschränkungen:
        erstens muss die Kupplung eines "DSL-Kabels für den splitterlosen Anschluss" in der Telefondose (TAE) hinreichend stabil einrasten - dies ist nicht bei allen TAE der Fall;
        und zweitens muss der Router für den Betrieb an diesem speziellen Kabel ausgelegt sein.

        Insofern bietet es sich beim VDSL-Anschluss durchaus an, "auf Nummer sicher" zu gehen und weiterhin mit einem DSL-Splitter, also mit der klassischen DSL-Verkabelung zu arbeiten.

        Hierzu habe ich ergänzende Fragen:

        gibt es nur genau eine TAE zu Ihrem Anschluss?

        sind TAE, Splitter und Router jeweils per Originalkabel miteinander verbunden?

        sind TAE und Splitter auf dem neuesten Stand?

        tritt das Fehlerbild auch bei eingehenden Faxen auf?

        tritt das Fehlerbild bei *jedem* Empfänger Ihrer Fax-Sendungen auf?

        Nun zur Frage, was sich tun lässt, um die Faxfunktion wieder störungsfrei nutzen zu können:
        Faxen über VOIP ist immer so eine Sache, da VOIP primär für Sprachübertragung und nicht für Faxübertragung entwickelt wurde.

        in der Tat . . . und auch umgekehrt "wird ein Schuh draus": viele der klassischen Fax-Geräte sind auf eine komplette, unterbrechungsfreie Signalisierung ausgelegt (übrigens auch das Fax auf Empfängerseite . . . ) und insofern extrem sensibel, was kleine "Ruckler" oder Verzögerungen des Datenflusses anbelangt. Diese sind prinzipbedingt bei einer DSL-basierten Datenübermittlung aber unvermeidlich . . .

        daher wären am IP-basierten Telefonanschluss folgende Einstellungen für das Fax-Gerät sinnvoll:
         - T.38 am Fax und an allen beteiligten Geräten deaktivieren;
         - Baudrate so niedrig wählen wie möglich;
         - Fehlerkorrektur (ECM) auf Sender- *und* Empfängerseite aktivieren;
         - Betriebsmodus auf G3 (nicht G4);
         - Betrieb als Analog-Fax (nicht als ISDN-Fax).

        In der FRITZ!Box sollten nach Möglichkeit keine speziellen Parameter für Fax-Übertragungen gesetzt sein, um hier unerwünschte Seiteneffekte zu vermeiden.

        Aus persönlicher Erfahrung kann ich übrigens freak_tom beipflichten, dass die Software FRITZ!fax sehr gut auch für den Einsatz an einem IP-basierten Telefonanschluss geeignet ist - die aktuellste Version bietet speziell für diese Nutzung die Option, den "ISDN-Controller" für CAPIoverTCP (die dann in der FRITZ!Box noch aktiviert werden muss) auf den Betriebsstatus "FRITZ!Box Internet" zu setzen.

        Hier wurde das klassische Produkt, eine Fax-Software, also für die neuen Nutzungsszenarien optimiert.

        Die Telekom gibt in ihren FAQ allerdings an dass der Faxversand auch über IP-basierte Anschlüsse möglich und gewährleistet ist, also muss sie dies auch einhalten.

        dies tun wir - die unvermeidlichen technischen Einschränkungen mit bestimmten Fax-Geräten bleiben dennoch bestehen.


        beste Grüße
        von
        Helge.
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