Antworten
Gelöst

Techniker-Nichterscheinen - Offizielles Statement erbeten

5 Sterne Mitgestalter
5 Sterne Mitgestalter
Beitrag: 866 von 914

@prophaganda

Wir drehen uns im Kreis, das hatten wir doch alles.

Lies einfach paar Seiten weiter vorne nach, ich werde das jetzt nicht für jeden einzeln wiederholen.

Community Guide
Community Guide
Beitrag: 867 von 914

@jetztzufriednerKunde  schrieb:

.... ich werde das jetzt nicht für jeden einzeln wiederholen.


Dein Wort in Gottes Gehörgang ÜberglücklichCocktailBierMusik

Amen

5 Sterne Mitgestalter
5 Sterne Mitgestalter
Beitrag: 868 von 914

Hmmm, @jetztzufriednerKunde,

da haben wir nun zwei Seiten: Du mit Deiner anwaltlichen Zerlegung von AGB-Texten einerseits, und auf der anderen Seite die Techniker, die im Alltag versuchen, möglichst effektiv möglichst viele Störungen und Bereitstellungen abzuarbeiten. Das klappt am Besten mit der Unterstützung des Kunden. Der ist vor Ort, kennt sich am Besten aus. Oder fragt bei Nachbarn oder Hausverwaltung nach. Ich weiss: Deiner Ansicht nach nicht die Aufgabe des Kunden...

 

Um Dir mal einen anderen Aspekt des Außendienstes mitzuteilen: die "Telekom" weiss, wo der APL sitzt. Die Techniker sind aber nicht die Telekom. Die Techniker haben nur eine Leitungsführung dabei, auf der sie sehen, auf welchen Doppeladern ihr in Arbeit genommener Anschluss läuft. Den Lageplan mit einer mehr oder minder genaueren Position des APL haben die Techniker nicht dabei, die hat der PTI in seinen Systemen.

 

In etlichen Fällen gibt es einen Hinweis zur Lage des APL. Wie zB Parkdeck B Platz 43. Oder Garage Nr. 7. Oder Im Backshop des Einkaufszentrums. Diese Angaben sind aber hinfällig, wenn der Eigentümer Änderungen vornimmt (andere Garagennummerierung, aus dem Backshop wird ein Feinkosthändler...). Und da meldet keiner der Telekom: ich habe das und das geändert, korrigiert eure Unterlagen. Aber vielleicht findest Du ja beim weiteren zerlegen der AGB´s einen Hinweis, dass der Eigentümer zur Information verpflichtet ist. Ein Hauseigentümer sollte ja zumindest die Lage der Versorgungsanschlüsse kennen.

 

Und Dein Beispiel mit APL im Nachbarhaus ist auch geregelt. Klar soll der Kunde nicht beim Nachbarn eindringen und den Weg zum APL öffnen. Aber er kann dahingehend unterstützen, indem er beim Nachbarn anfragt oder ihn gar bittet, zu dem vereinbarten Termin zu Hause zu sein, falls der Telekomtechniker an den APL muss.

 

Deiner Ansicht nach braucht der Kunde sich nur um seine Wohnungstür (und Haustür im MFH) kümmern und die Kommode vor der TAE wegziehen. Alles Andere ist Sache der Telekom. Um hier mal ein Ende der Diskussion/ Ansichten einzuläuten und Du ja die juristischen Spitzfindigkeiten so gut drauf hast: wie müsste Deiner Meinung nach der Text im Vertrag zwischen wem und wem lauten, damit wir Deine Bedenken endlich gelöst bekommen?

 

Und noch eine kleine Hausaufgabe: APL sitzt an der Außenwand des MFH, (ausbeutender) Vermieter klatscht eine Dämmung an die Außenwand, spart sich das Geld für die APL-Verlegung nach innen oder auch nur für neue Leitungen, die nach der Dämmung nicht mehr zugänglich sind. Nun meldet ein Mieter eine Störung, Eigentümer will trotz GEE die Techniker nicht die Dämmung öffnen lassen, eine Messung zur Eingrenzung der Fehlerstelle am APL ist unerläßlich.

 

Wie geht man solch einen Fall an? GEE erlaubt die Reparatur der Leitung, Eigentümer verbietet den Zutritt zum Grundstück, da er nicht einsieht, dass die GEE auch beim Verkauf mit auf den neuen Eigentümer übergeht. Mieter wartet wochenlang auf Entstörung, kürzt die Kosten für seinen Anschluss, obwohl die Telekom nicht entstören darf. Zur Unterstützung der Telekom müsste eigentlich die Miete gekürzt werden, damit der Eigentümer reagiert. Aber zwischen Eigentümer und Mieter gibt es ja keinen Vertrag bezgl. Telekommunikationsanschluss. Also GEE vs. Hausrecht vs. Vertrag Telekomanschluss. (schön wäre da, wenn der Anschluss von einem anderen Anbieter wäre Zwinkernd). Mit Deiner anwaltlichen Kenntnis wirst Du doch auch dafür die Lösung kennen. oder?

5 Sterne Mitgestalter
5 Sterne Mitgestalter
Beitrag: 869 von 914

@bankrobbery

Jetzt sind wir aber schon ganz weit weg vom Thema.

Noch einmal, ich habe nirgendwo geschrieben dass der Kunde nicht unterstützen soll, im Gegenteil.

 

Zum APL, der Techniker weiß es nicht aber der Kunde soll es wissen? Absurd merkst du selbst?

Die Aussagen dazu sind immer die gleichen der Techniker hat Möglichkeiten diese Info zu bekommen, der Kunde eher nicht.

Und nein ich werde auch für dich nicht alles wieder und wieder aufdröseln.

 

 

Highlighted
5 Sterne Mitgestalter
5 Sterne Mitgestalter
Beitrag: 870 von 914

@bankrobbery  schrieb:

Und noch eine kleine Hausaufgabe: APL sitzt an der Außenwand des MFH, (ausbeutender) Vermieter klatscht eine Dämmung an die Außenwand, spart sich das Geld für die APL-Verlegung nach innen oder auch nur für neue Leitungen, die nach der Dämmung nicht mehr zugänglich sind. Nun meldet ein Mieter eine Störung, Eigentümer will trotz GEE die Techniker nicht die Dämmung öffnen lassen, eine Messung zur Eingrenzung der Fehlerstelle am APL ist unerläßlich.

 



Ganz einfach, hier sind es am Ende drei unabhängige Vertragsverhaätnisse die zu beachten sind.

 

Kunde v. Telekom

Telekom vs. Eigentümer

Kunde vs. Vermieter

Wobei zusätzlich Eigentümer nicht gleich Vermieter sein muss.

 

Lösung ist doch einfach.

Der Kunde schließt einen Vertrag mit der Telekom, Telekom kann nicht liefern = kein Geld (bei Störung entsprechend außerordentliche Kündigung nach angemessener Fristsetzung)

Kunde kann Miete kürzen da er keinen Telefonanschluss bekommen kann.

Telekom muss sich mit dem Eigentümer auseinandersetzen um ihre Rechte nach GEE durchzusetzen.

 

Was ist daran schwierig?

Und wenn der Kunde bei einem Provider ist kommt halt nich ein viertes Vertragsverhältnis dazu, na und? 

Das betrifft den Kunden auch nicht. 

 

Und noch wichtiger an welcher Stelle ist jetzt der Kunde dafür verantwortlich?