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Totalausfall, Techniker kommt in 8(!!) Tagen

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Beitrag: 11 von 19

Keine Frage, dass es ärgerlich ist, wenn der Anschluss nicht funktioniert.

 

Aber man muss auch mal die Kirche im Dorf lassen. Und wenn man sich auf juristische Diskussionen verlegt, dann sollte man alle für den Fall relavanten Formulierungen heranziehen - weil man sonst bei einem falschen Ergebnis landet.

 

Wenn es um Fälle höherer Gewalt geht, dann sind weder der Kunde noch die Telekom dafür verantwortlich, dass der Anschluss nicht funktioniert. Dann dürfte es auch keinen rechtlichen Grund für Schadenersatz wegen des nicht funktionierenden Anschlusses geben.

Ab wann die Telekom zusätzlich ihren vertraglichen Verpflichtungen zur Entstörung nicht nachkommt ist sicher sehr von der konkreten Situation abhängig.

 

Ich fuhr vorgestern abend aus Richtung Garmisch-Partenkirchen kommend Richtung München - auf der Autobahn mit teilweise 30 km/h und trotzdem war manchmal der Fahrbahnrand nicht erkennbar - auch das Blitzstakkato half da dann nur bedingt.

Wenn bei einem solchen Unwetter Infrastruktur massiv beschädigt wird, dann dauert das auch einfach seine Zeit, die zu beheben.

Und es bringt unmittelbar gar nichts, die letzte Meile zu reparieren, wenn die entsprechende Gegenseite nicht mehr funktioniert.

 

Da mag man einwenden "Aber bei uns gab es gar kein Gewitter" - aber einen solchen Einwand bringt man besser nicht weil das eine sehr kurzsichtige Betrachtungsweise ist. Denn wenn irgendwo gewitterbedingt Not am Mann ist, dann liegt es ja irgendwie auf der Hand, dass Servicetechniker auch aus der Umgebung hinzugezogen werden. Oder nicht?

 

Wäre ich von einem solchen Fall betroffen, dann hätte das zur Konsequenz, dass kein netflix o.ä. Videostreaming mehr läuft bis zur Behebung des Problems. Und auch keine Spielekonsole 50 GByte an Updates ziehen darf. Weil dann alles im Notbetrieb läuft.

 

Und wenn der T-Punkt zu weit entfernt ist und ich mir die kostenlose Daten-SIM auch nicht per Post zuschicken lassen möchte, dann buch ich mir halt (je nach Vertrag) ein zusätzliches Datenpaket (Telekom Mobilfunk-Laufzeitvertrag für Smartphone: 5 Euro für 24 Stunden ungebremsten Internetzugang) oder ich fahr zu Aldi oder Lidl und hol mir dort eine Daten-SIM, die mir die Buchung einer Tagesflat erlaubt.

 

Auch sollte man die Möglichkeiten von WLAN-To-Go ggf. nutzen - so ein Telekom_FON Hotspot empfangbar ist.

 

@MiKeLe

Da jedes Jahr Gewittersaison ist erscheint es mir nicht unvernüftig, sich als Kunde zeitig auf diese vorzubereiten und nicht erst dann, wenn der Anschluss nicht mehr funktioniert.

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Beitrag: 12 von 19

@netwalker01_1

Die ist ein Privatkundenthread und Du verlinkst zu einem Geschäftskunden-AGB-Dokument. Selbst wenn die Formulierung im Privatkundendokument identisch sein sollte, so ist das formell zu beanstanden.

 

Für einen MagentaZuhause Anschluss gilt zunächst mal die Leistungsbeschreibung

http://www.telekom.de/dlp/agb/pdf/44503.pdf

und darin sagt §9

"Die Telekom beseitigt im Rahmen der bestehenden technischen und betrieblichen Möglichkeiten unverzüglich Störungen ihrer technischen Einrichtungen."

Was für mich doch ziemlich das zu sein scheint, was @CyberSW geschrieben hat. Oder wo mache ich den Fehler?

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Beitrag: 13 von 19

@muc80337_2 schrieb:

@netwalker01_1

Die ist ein Privatkundenthread und Du verlinkst zu einem Geschäftskunden-AGB-Dokument....


Hier der Link zum identischen 8h-Entstörservice für Privatkunden:

 

Leistungsbeschreibung Seite 8, Punkt 4

 

Das angebliche "Zitat" von CyberSW gibt es nicht.

 

Grundsätzlich hört man diese wetterbedingten Ausreden auch zu oft. Wenn die Hotline solche Begründungen inflationär nutzt, ohne es wirklich prüfen zu können, geht die Glaubwürdigkeit massiv nach unten. 

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Beitrag: 14 von 19

@netwalker01_1 schrieb:
Das angebliche "Zitat" von CyberSW gibt es nicht.

@netwalker01_1

Das "Zitat" gibt es sehr wohl. Aber im grundlegenden Dokument - der Leistungsbeschreibung für den Anschluss.

 

Juristen mögen sich die Köpfe drüber einschlagen inwiefern das von @CyberSW genutzte Zitat vollkommen ersetzt wird oder nur modifiziert wird durch die Formulierung der Zubuchoption 8h Entstörfrist.

Sehr interessant ist dort übrigens der Punkt "h", der für die Telekom eine große Hintertür bedeuten kann:

Absicherung der Entstörungsfrist: Wenn die Telekom die Entstörungsfrist nicht einhält und die Verspätung zu vertreten hat, schreibt sie dem Kunden 25,57 EUR je Störungsvorgang gut. Die Telekom verrechnet die Gutschrift mit den Forderungen aus diesem Vertrag. Ansprüche des Kunden auf Schadensersatz bleiben hiervon unberührt

 

Aber die Diskussion ist eh sinnlos im Hinblick auf den TE @jensemann1978 - der hat nämlich wie es aussieht keine 8h-Entstöroption. Die hat nur der @MiKeLe - aber der hat aktuell so ich das verstanden habe kein technisches Problem. Und wenn, dann dürfte er sich jetzt über vertragliche 25,57 Euro "freuen".

Die 8h Option mag durchaus ihren Sinn haben - aber eher nicht, wenn Land unter ist.

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Beitrag: 15 von 19

Mich stört halt, wenn ständig Ausreden gefunden werden, warum die Telekom ihre selbst auferlegte Entstörfrist (maximal 24h bei Privatkunden) nicht einhält. Da wird Leistungsbeschreibung und AGB verbogen bis nichts mehr übrig bleibt. Wenn ich 8 Tage auf einen Techniker warten müsste, wäre ich auch verärgert und würde meinem Ärger Luft machen. Die Kommentare und Ausreden hier würden mich sicherlich auch nicht beruhigen. Witterungstechnische Probleme und Rumreiten auf den AGB sollten die absolute Ausnahme und nicht die Regel sein. Alles andere ist massiv kundenunfreundlich.