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Wer installiert den Anschluss in der Wohnung bei einem Neubau Mehrfamilienhaus?

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Beitrag: 1 von 7

Wir ziehen am 01.09.2019 in unsere neue Wohnung die sich in einem noch im Bau befindlichen Mehrfamilienhaus befindet.

Jetzt haben wir aktuell einen MagentaZuhause L mit TV Plus VDSL Vertrag. Diesen möchten wir zum 01.09.19 in unsere neue Wohnung mitnehmen.

In der neuen Wohnung ist Glasfaser mit 1Gigabit vorhanden. Man sagte mir heute im Telekom Shop, dass in der neuen Wohnung ein Glasfasermodem sein muss und ich bei der Beauftragung des Anschlussumzuges die Nummer mit dem A der Telekom mitteilen muss.

 

Jetzt paar Fragen dazu.

 

Wer legt den Anschluss für Internet und TV in die Wohnung? Macht das in der Bauphase die Telekom oder der Elektriker?

Ist das Glasfasermodem schon vorhanden oder installiert es der Techniker der Telekom beim Umschalttermin?

 

In unserer neuen Wohnung sind im Wohnzimmer auf zwei gegenüberliegenden Seiten die Dosen für die Medienanschlüsse vorgesehen.

Kann man das Glasfasermodem dann noch auf die andere Seite versetzen/verlegen lassen?

Brauch man das Modem überhaupt, wenn man den VDSL Anschluss mit der gleichen Geschwindigkeit wie in der jetzigen Wohnung haben möchte?

 

Danke für Antworten auf meine Fragen.

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Beitrag: 2 von 7

@trainerro  schrieb:
[...] Wer legt den Anschluss für Internet und TV in die Wohnung? Macht das in der Bauphase die Telekom oder der Elektriker?

Ist das Glasfasermodem schon vorhanden oder installiert es der Techniker der Telekom beim Umschalttermin?

Normalerweise sorgt der Bauherr/Vermieter für ein Leerohrsystem oder sogar schon für verlegte Glasfasern zwischen den Wohnungen und dem Hausanschlussraum. Die Telekom zieht dann (soweit noch notwendig) die Glasfaserleitungen in die Wohnungen und bringt das Glasfasermodem (oder ein Leergehäuse dafür) an. Auf dem Gehäuse befindet sich die A-Nummer. Wenn nicht gleich ein Glasfasermodem installiert wurde macht das ein Techniker bei der Inbetriebnahme des Anschlusses.

 

In unserer neuen Wohnung sind im Wohnzimmer auf zwei gegenüberliegenden Seiten die Dosen für die Medienanschlüsse vorgesehen.

 

Kann man das Glasfasermodem dann noch auf die andere Seite versetzen/verlegen lassen?

In modernen Wohnungen mit strukturierter Verkabelung ("LAN-Kabel") führen die Leitungen von den LAN-Dosen in der Wohnung normalerweise zu einem zentralen Kasten mit einem Patchpanel, der sich z.B. in der Abstellkammer befindet. In diese Abstellkammer wird auch das Glasfasermodem montiert. Das Glasfasermodem macht einen Übergang von Glasfaser auf Ethernet, den Ethernetanschluss kannst du dann entweder zu einer der Netzwerkdosen in der Wohnung durchpatchen oder Du montierst einen Router und ggfs. einen Switch in die Abstellkammer und versorgst darüber alle LAN-Dosen in der Wohnung.

 

Handelt es sich bei diesen "Medienanschlüssen" um LAN-Dosen? Kannst du mal ein Foto davon einstellen, idealerweise auch eins von dem zentralen Kasten soweit vorhanden? "Medienanschlüsse" könnten ja beispielsweise auch Dosen für Kabelfernsehen sein, die helfen bei einem Glasfaseranschluss leider nicht weiter.

 

Brauch man das Modem überhaupt, wenn man den VDSL Anschluss mit der gleichen Geschwindigkeit wie in der jetzigen Wohnung haben möchte?

Für einen VDSL-Anschluss braucht man naturgemäß kein Glasfasermodem. Es ist aber in der Regel so, dass an einem Ort nicht gleichzeitig VDSL- und Glasfaseranschlüsse bereitgestellt werden. Insofern kann es gut sein dass Du den existierenden VDSL-Tarif überhaupt nicht mit in die neue Wohnung nehmen kannst.

 

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Beitrag: 3 von 7

Es liegen bis jetzt nur die Plastikdosen in der Wohnung. Der Elektriker muss noch alles anschließen.

Ein privater Kabelanbieter bietet dort ebenfalls seine Dienste für TV und Internet bis 100 MBit an. Der wird vom Vermieter einer Wohnungsgenossenschaft für TV (M7) und Internet favorisiert.

Von der Telekom liegt dort aber bis 1 Gigabit an laut Verfügbarkeitscheck und Telekom Shop.

Mein Vertrag bei der Telekom läuft noch 14 Monate. Ich gehe davon aus, dass ich den dann auch erfüllen muss wenn es anliegt.

Dann muss sich doch auch die Telekom darum kümmern, dass alles inkl. Modem in der Wohnung vorhanden ist?

 

In die Wohnung komme ich leider erst wieder bei der Übergabe im August.

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@trainerro  schrieb:

Es liegen bis jetzt nur die Plastikdosen in der Wohnung. Der Elektriker muss noch alles anschließen.

Ein privater Kabelanbieter bietet dort ebenfalls seine Dienste für TV und Internet bis 100 MBit an. Der wird vom Vermieter einer Wohnungsgenossenschaft für TV (M7) und Internet favorisiert.

Um ganz ehrlich zu sein, ich bin auch kein Fan von Entertain. Bei einem Kabelanschluss brauchst Du zumindest nicht unbedingt an jedem TV einen gesonderten Receiver.

 

Von der Telekom liegt dort aber bis 1 Gigabit an laut Verfügbarkeitscheck und Telekom Shop.

Mein Vertrag bei der Telekom läuft noch 14 Monate. Ich gehe davon aus, dass ich den dann auch erfüllen muss wenn es anliegt.

Dann muss sich doch auch die Telekom darum kümmern, dass alles inkl. Modem in der Wohnung vorhanden ist?

Den Vertrag musst Du dann weitererfüllen, wenn auch die Telekom ihn exakt so wie du ihn jetzt gebuchst hast auch an der neuen Adresse liefern kann. Wenn die Telekom in der neuen Wohnung kein VDSL anbieten kann, dann hast Du ein Kündigungsrecht mit einer Frist von drei Monaten zum Monatsende.

 

Falls Du im Zuge des Umzugs von VDSL auf Glasfaser wechselst wird dafür ein neuer Vertrag erforderlich, der geht dann übrigens auch mit einer neuen Mindestvertragslaufzeit einher.

 

In die Wohnung komme ich leider erst wieder bei der Übergabe im August.


Frag doch mal den Vermieter wie der Glasfaseranschluss realisiert wird und wo das Glasfasermodem hinkommt.

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@lejupp  Ich dachte immer ich kann sofort ohne Kündigungsfrist kündigen wenn die Telekom den alten Vertragsstandart nicht in der neuen Wohnung gewährleisten kann. Meist erfährst du es ja erst kurz vor dem Umzug.

Dann hätte man 3 Monate eine Doppelbelastung für Telefon/TV und Internet.