Meine Erfahrungen bei einem geförderten Glasfaser-Ausbau

Hallo zusammen,

 

ich bin Marcel und seit 25. April 2021 hier in der Community aktiv. Seit November 2017 war ich tatkräftig im Router-Forum (Bereich AVM) unterwegs, das leider Anfang Januar 2022 geschlossen wurde. Ich möchte euch gerne meinen Erfahrungsbericht für einen geförderten FTTH-Ausbau im Kreis Recklinghausen präsentieren. Dieser wurde durch Fördermittel des Bundes finanziert und erfolgte nach FTTH 1.7.

 

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Die Vorgeschichte

 

Im Jahr 2016 gab es eine Prüfung, welche Orte bis dahin unterversorgt waren. Der Bund hat daraufhin entsprechende Fördermittel für den Ausbau in unserer Region in Aussicht gestellt.

 

Mit allen zehn kreisangehörigen Städten hat der Kreis Recklinghausen Anfang 2017 eine Kooperationsvereinbarung abgeschlossen. Damit konnte sich der Kreis um Fördermittel des Bundes und des Landes bewerben, um Bereiche mit weniger als 30 MBit/s zukünftig mit schnellem Internet zu versorgen. Dazu gab es eine europaweite Ausschreibung, um Telekommunikationsunternehmen zu suchen, die in der Lage sind, ein breitbandiges Netz auf Niveau des „Next-Generation-Access“ (NGA-Netz) auszubauen und für mindestens 7 Jahre zu betreiben. Im Februar 2019 wurden die Deutsche Telekom AG und GELSEN-NET Kommunikationsgesellschaft mbH vom Kreis Recklinghausen mit dem Ausbau beauftragt. Der Breitbandausbau erfolgt überall dort, wo „weiße Flecken“ vorhanden sind für Privathaushalte und Unternehmen. Es wurden damit über 207 Schulen und über 11.000 Haushalte in 10 Städten an das schnelle Glasfasernetz angeschlossen. (Quelle: Siehe https://www.kreis-re.de/inhalte/buergerservice/breitbandausbau/index.asp, Abruf 12.05.2022)

 

Unseren Teil des Gebietes hat glücklicherweise die Telekom ausgebaut. :zwinkerndes_Gesicht:

Im März 2019 wurden die Ausbaukarten veröffentlicht (Ausschnitt meines Ortsteils):

 

(grüne Punkte: geförderter FTTH-Ausbau // orange Dreiecke: Mit-Ausbau (noch) in Prüfung)(grüne Punkte: geförderter FTTH-Ausbau // orange Dreiecke: Mit-Ausbau (noch) in Prüfung)

Fälle, in denen man von einem Mit-Ausbau spricht, sind zum Beispiel:

  • Das Nachbarhaus hat keinen eigenen APL und wird von einem anderen Haus mitversorgt.
  • Grundstücke, bei denen bereits mehr als 30 MBit/s möglich sind (wie z.B. bei Vectoring über Kupfer).

2018 kam Innogy Highspeed (jetzt E.ON Highspeed) im Auftrag der Westnetz GmbH und hat Glasfaserleitungen bis zu den Verteilerkästen (FTTC) verlegt. So hatten wir nun VDSL mit bis zu 120 MBit/s. Vor dem Ausbau war bei uns im Dorf nur max. 6 MBit/s möglich. Bei einem kleinen Nachbardorf sogar nur 384 KBit/s. Da die Markterkundung bereits 2016, der Ausbau durch Innogy jedoch erst 2018 erfolgte, hatten wir das große Glück, vom echten Glasfaseranschluss bis ins Haus (FTTH) zu profitieren. Wäre die Markterkundung erst nach dem Ausbau (2018) geschehen, wären wir nicht dabei, da wir dann zu dem Zeitpunkt nicht mehr unterversorgt gewesen wären.

 

Juni 2019: Post vom Kreis Recklinghausen

 

Im Juni 2019 wurden alle Eigentümer vom Landrat des Kreises Recklinghausen angeschrieben und um Zustimmung zu einem Glasfaserausbau bis in die Gebäude (für Eigentümer kostenlos) gebeten. Dem Schreiben lag der Antrag der Telekom bei.

 

Der Antrag „Auftrag zur unentgeltlichen Herstellung eines Telekommunikationsnetzes in Förder- und Bestandsgebieten an die Telekom Deutschland GmbH“ sollte innerhalb von 2 Wochen ausgefüllt zurückgesandt werden. Zu dem Zeitpunkt waren wir noch nicht Eigentümer unseres Hauses, da wir den Kaufvertrag erst am 16. August 2019 beim Notar unterschrieben haben. Wir hatten damals insofern Glück, als dass der Verkäufer diesen Antrag bereits für uns gestellt hat. Am Ende zählt nur die Adresse und nicht direkt der Auftraggeber.

 

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September 2019: Auftragsbestätigung der Telekom

 

Am 13. September 2019 kam die Bestätigung des Auftrages zum Glasfaser-Hausanschluss.

 

Allgemeiner Ablauf

 

Die ganze Arbeits- und Vorgehensweise durch die Fremdfirmen lief leider nicht immer optimal. So gab es zum Beispiel Schwierigkeiten bei den Terminabstimmungen, für Arbeiten in den Vorgärten (wie z.B. Vorbereitungen für das spätere Einblasen der Glasfaserleitung, Messung des Signals etc.) haben die Firmen unangekündigt geklingelt. Da ich im Home Office arbeite, konnte ich immer dabei sein.

Die Telekom war nur zur Inbetriebnahme und Endabnahme im Juli 2021 im Dorf. Das Einblasen der Glasfaserkabel, Setzen der Verteiler und Hausübergabekästen (APL), sowie das Spleißen der Glasfaserverbindungen haben zwei unterschiedliche Firma durchgeführt.

 

Hier die einzelnen Bauabschnitte im Überblick:

  1. Tiefbauarbeiten mit Verlegung der Speedpipes (Tiefbau durch Fremdfirma)
  2. Mauerstich Hausfassade, teilweise über Garten mit Erdrakete etc., Abdichtung des Durchbruchs.
  3. Aufstellen der Outdoor-Verteilerkästen mit NVT
  4. Einblasen der Glasfaserleitungen zw. den Outdoorkästen, teilweise über Glasfasermuffen im Erdreich.
  5. Einblasen der Glasfaserleitungen zu den Haushalten (über mehrere Wochen)
  6. NVT-Anbindung an Glasfasermuffe

 

Beginn der Tiefbauarbeiten

 

Ein Jahr nach Bestätigung begannen die Arbeiten. Im Oktober 2020 kam die Tiefbaufirma und hat die ersten Gehwege bis zu 50cm tief und 40cm breit aufgegraben. Jeden Tag (6 Tage/Woche) jeweils ca. 200m. Die Arbeiten wurden an Gehwegen mit einem Mini-Bagger vorgenommen. Zur Überquerung der Straße wurde der Asphalt 30cm breit mit einer großen Asphaltfräse aufgefräst und die Oberfläche mit dem Presslufthammer zerkleinert. Erst Anfang März war der Tiefbau in unserem Dorf (ca. 2.500 Einwohner) abgeschlossen. Davor kam es wegen klirrender Kälte (bis zu -13 Grad) zu Verzögerungen.

 

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Die Tiefbaufirma hat auf den Gehwegen Pfeile und Rohrverbandbezeichnungen markiert. Das sind dicke Rohrverbände in Orange mit einzelnen kleinen Leerrohren („Speedpipes“) mit einer Anzahl von 7, 12 oder 22 einzelnen Leerrohren.

Der orange Mantel hat zudem noch eine Farbmarkierung (z.B. dünne oder dicke, weiße oder auch schwarze Linien). Wenn die Firma mehrere Leerrohrbündel im Graben verlegt, weil die einzelnen Speedpipes nicht ausreichen, muss man weiterhin unterscheiden können, welches Rohr wen versorgen soll.

Jede einzelne Speedpipe hat eine Farbkennzeichnung. Die Telekom hat das vom Verteilerkasten bis zum letzten Haus genau dokumentiert. Die Anzahl der Häuser an dieser Strecke ergibt dann die Anzahl der benötigten Leerrohrbündel mit der Gesamtzahl der Einzelrohre.

Am Beispiel unseres Hauses:
Rohrverband mit 12x Speedpipes: 12x/ws. Also 12 Einzelrohre. Unser Einzelrohr hat die Farbemarkierung rot. Der orange Mantel wurde an der Stelle unter dem Gehweg aufgeschnitten, das Leerrohr getrennt und am Ende mit dem Leerrohr zum Haus mithilfe einer Schnellverbindungskupplung verbunden. Das andere Stück Leerrohr, was nun weiter im Bündel weg geht, bleibt in diesem Fall leer. Alle Firmen hatten von der Telekom eine Liste mit den Adressen. Alles war perfekt geplant.

 

Mitte Dezember 2020: Vorgarten, Leerrohr


Ab Dezember wurden von einem Subunternehmen die Einzelrohre vom Gehweg bis zum Haus teilweise mit einer Erdrakete vorbereitet. Coronabedingt konnte jedoch noch kein Mauerdurchbruch vorgenommen werden.

 

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Mitte Januar 2021: Mauerdurchbruch 

 

Das Subunternehmen erschien im Januar 2021 erneut, um das Rohr nun ins Haus zu führen und mit einer Mauerdurchführungsmuffe zu versehen und abzudichten.

 

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Ab Februar 2021: Aufstellungen der Outdoor-Verteilerkästen

 

Es wurden im Februar diverse Verteilerkästen (Outdoorgehäuse) aufgestellt.

 

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März 2021: Einblasen der Glasfaserleitungen

 

Mitte März kam ein weiteres Subunternehmen und hat nun die ersten Glasfaserleitungen eingeblasen. Das war wirklich spannend. Die Leitungen wurden mit speziellen Druckluftkompressoren eingezogen. Durch das Luftpolster in den Speedpipes dauerte es ca. 2-3 Minuten, bis ca. 300m Glasfaserkabel bei mir im Keller angekommen waren.

 

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Das Glasfaserkabel wurde mit Druckluft und der Leerrohrverlängerung in das entsprechende Leerrohr im Verteiler eingeblasen. Im Verteiler sind die einzelnen Leerrohre mit Straßennamen und Hausnummer gekennzeichnet.

 

In dem Outdoor-Verteiler ist ein NVT verbaut. Dies ist ein Verteiler, der die ankommende Glasfaserleitung über einen passiven Splitter mit 2,5Gbit/s auf 32 Teilnehmer aufteilt. Das Netz der Telekom wird als GPON Netz aufgebaut.

 

Mai 2021: Installation APL (HÜP) und Spleißen der Glasfaser

 

Mitte Mai wurde der Glasfaser-APL installiert und angeschlossen.

 

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In einem Glasfaserkabel sind bei mir 6 einzelne Fasern. Davon ist nur eine für Internet etc. belegt. Die anderen 5 sind Reserve.  Die grünen Bauteile sind die Steckkupplungen, an denen später eine (bis zu 20m kostenlose) Leitung angeschlossen wird. Die weißen Kappen im unteren Bereich dienen dem Staubschutz.

 

Innenleben des APL  (HÜP = Hausübergabepunkt)Innenleben des APL  (HÜP = Hausübergabepunkt)

 

Mai 2021: Messung Glasfasersignal 


An einem Samstagabend (29. Mai 2021) um ca. 19:30 Uhr klingelte es wieder bei uns. Es war der Glasfaserspezialist. Er hat das Glasfasersignal durchgemessen und den Wert (dB) in die Tabelle eingetragen.

 

August 2021: Inbetriebnahme und Tarifbestellung 

 

Oktober 2020 hieß es, die Tarife wären ab dem 31. März 2021 buchbar. Dieses Datum verschob sich immer weiter nach hinten (im Januar 2021: ab 8. April 2021; Ende Februar 2021: ab 31. Mai 2021; Ende April 2021: ab 31. Juli 2021)

 

Anruf Mitte Juli 2021: Zusage, dass die Inbetriebnahme am 31. Juli 2021 stattfindet.

 

Ab 8. August 2021 waren die Tarife letztendlich buchbar. Das habe ich alles mit Lorenz S. in der Telekom hilft Community durchgeführt. Den Tarif habe ich aber aufgrund des Online-Rabattes online gebucht.

Beim Alt-Anbieter E.ON Highspeed hatte ich noch einen Vertrag bis zum 1. November 2021, die Glasfaserleitung jedoch schon 2 Monate vorher schalten lassen. So konnte ich sicherstellen, dass ich nicht ohne Internet dastehe, falls etwas schiefläuft. Am 2. November 2021 wurden noch die 4 Rufnummern (als MSN 4-7) von E.ON Highspeed zur Telekom portiert.

 

Ich habe mich entschieden, dass die GF-TA auch im Keller neben meinem Netzwerkschrank installiert wird.

Im ganzen Haus habe ich LAN-Doppeldosen, sodass ich flexibel wäre, den Router überall aufzustellen. Der HÜP ist auf der gegenüberliegenden Seite montiert. Ich habe ein M25-Installationsrohr verlegt und mit einer Schnur als Zugband vorbereitet. So konnte der Techniker das Glasfaserkabel schnell durchziehen.

 

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Die Fritz!Box hatte ich auch schon dort angebracht. Aus dem Installationsrohr schaut das Zugband heraus.

 

1. September 2021: Schaltung des FTTH-Anschlusses

 

Endlich war es so weit. Der Technikertermin stand an. Gegen 9 Uhr war der Techniker hier und wirklich sehr nett. Er hat mir spaßeshalber angeboten, die Leitungen selbst zu spleißen. Das habe ich dankend abgelehnt, da ich eine perfekte, saubere Verbindungsstelle haben wollte. Und das kann ja nur jemand, der das täglich macht.

 

Wie oben bereits erwähnt, erfolgte der Ausbau nach Bestandssystem FTTH 1.7. Der Techniker hat das Glasfasermodem 2 mitgebracht und installiert. Zudem gab er mir auf meine Anfrage die ONT-Kennung mit, falls ich mal auf eine Fritz!Box 5530/5590 umsteigen möchte.

 

So sieht das Endergebnis bei mir aus:

 

Glasfaserteilnehmer-Abschlussdose (GF-TA), Glasfasermodem 2, Router und NetzwerkschrankGlasfaserteilnehmer-Abschlussdose (GF-TA), Glasfasermodem 2, Router und Netzwerkschrank

 

Einrichtung Internetzugang

 

Ich hatte im Keller meinen Laptop aufgestellt. Der Techniker hat sich über die Fritz!Box eingewählt und eine willkürliche Internet-Zugangsnummer (ehem. Anschlusskennung) eingegeben. Aufgrund von EasyLogin ist es irrelevant, welche Zugangsdaten eingegeben werden. Diese Ersteinrichtung war im Rahmen der Schaltung kostenlos.

 

Nur die Einrichtung der Rufnummern wäre kostenpflichtig, was ich jedoch selbst gemacht habe.

 

Fazit

 

Der Anschluss läuft seit dem 1. September 2021 ohne Ausfälle sehr stabil. Top!

 

Ich habe den Tarif MagentaZuhause XL bestellt. Für unsere Bedürfnisse reicht das zurzeit allemal. Meine Speedtest zeigen immer ca. 271MBit/s im Download und 57-61MBit/s im Upload (Ping ca. 10ms)

 

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Die Fritz!Box synchronisiert mit 283,2/61,8 MBit/s

 

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Ich bin sehr zufrieden. Buchung und Bereitstellung haben super geklappt. Ebenso ist die Portierung meiner 4 Rufnummern später auch erfolgreich durchgeführt worden. Ich hatte im Schnitt 5 Abbrüche im Monat über DSL (Tarif VDSL 60). Im Homeoffice war das nicht schön. Ich hatte aber als „Backup“ ein Netzwerkkabel von der anderen Doppelhaushälfte (von meinem Schwiegervater) zu mir in den Netzwerkschrank gelegt und diese an einem Anschluss des Patchpanels verbunden, sodass ich im Büro an einer der Doppel-LAN-Dosen ein weiteres Patchkabel neben dem PC liegen habe. Das andere Ende ist an der Fritz!Box meines Schwiegervaters über O² (DSL 6000) verbunden.

Auch mit FTTH halte ich an dieser Backup-Lösung fest.

 

Ich hoffe, mein Erfahrungsbericht ist für den einen oder anderen von euch interessant.

 

Danke für's Lesen und viele Grüße

Marcel

 

Kommentare
Community Manager

Danke @Marcel2605 für deinen ausführlichen Erfahrungsbericht. Gefällt mir! :daumen_hoch:

@Marcel2605  schrieb:
Ich habe den Tarif MagentaZuhause XL bestellt. Für unsere Bedürfnisse reicht das zurzeit allemal. Meine Speedtest zeigen immer ca. 271MBit/s im Download und 57-61MBit/s im Upload (Ping ca. 10ms)

Sehr toller Bericht, leider kommen wir hier in dem Stadt Teil nicht in den Genuss von Glasfaser.

aber wenn ich das lese muß ich ja wirklich mit Kupfer froh um meine 274Mbit/s Downstream und 43 MBit/s im Upload sein

@behrendt_67  schrieb:
Sehr toller Bericht,

@behrendt_67 

danke

 

 

@behrendt_67  schrieb:
leider kommen wir hier in dem Stadt Teil nicht in den Genuss von Glasfaser.

wir hatten da echt Glück gehabt, dass die Markterkundung 2016 war und Innogy erst 2018 ausgebaut hatte :grinsendes_Gesicht_mit_Schweißperlen:

 

 

Tja und wenn wir jetzt nochmal zurückdenken ... was wäre wohl passiert, wenn der große Glasfaserausbau vor nem paar Jahren geklappt hätte? Da waren ja auch recht große Städte dabei, wo die Telekom ausbauen wollte.

 

Aber die Hauseigentümer wollten die Glasfaseranschlüsse ja nicht einmal gratis ins Haus bekommen. 

@Marcel2605  schrieb:
Im Juni 2019 wurden alle Eigentümer vom Landrat des Kreises Recklinghausen angeschrieben und um Zustimmung zu einem Glasfaserausbau bis in die Gebäude (für Eigentümer kostenlos) gebeten.

Wie wird denn das bei MFHs gehandhabt. Ist bei geförderten Maßnahmen die Indoor-Verkabelung in die einzelnen Wohnung auch kostenlos oder wer muss die Kosten tragen?

 

Gruß Ulrich

Gelöschter Nutzer

@Marcel2605 

Hallo!

 Ich bin von deinem Bericht richtig Begeistert. Schade das wir kein Glasfaser bekommen. Würde es sofort nehmen .

Grüsse Nobsi1

Hallo @Marcel2605 

supertoller Bericht :daumen_hoch: :daumen_hoch:
Schade das es hier nichts von der Telekom gibt :denkendes_Gesicht:

Gruß

Waage1969

@UlrichZ  schrieb:
Verkabelung in die einzelnen Wohnung auch kostenlos oder wer muss die Kosten tragen

Ist auch kostenlos gewesen. Einige Nachbarn wohnen zb in 6 Familienhaus. Teilweise wurde das im Treppenhaus verlegt und erst ab der Wohnung bis zu 20 m, wenn man alles vorbereitet. 

 

Gelöschter Nutzer

@Marcel2605 

Cooler Bericht :daumen_hoch:

@CyberSW  schrieb:
Aber die Hauseigentümer wollten die Glasfaseranschlüsse ja nicht einmal gratis ins Haus bekommen. 

Da gab es einige Nachbarn, die wollten das nicht... @CyberSW

 

Vor allem ich, hab die dazu überredet, für die Zukunft das kostenlos mitzunehmen. Denn nachträglich kostet es dann 799€...

 

Es gab keine Pflicht, einen Tarif zu bestellen... 

 

 

Gelöschter Nutzer

@Marcel2605 

 Was kommt eigentlich Maximum an wirklich 1Gbits?  oder ist das mehr?Und wie sieht es mit dem Upload aus was ist da Maximum? Weist du das zufälligerweise oder jemand anders ?

Nobsi1

@Gelöschter Nutzer 

woher soll er das wissen?

 

@Marcel2605  schrieb:
Ich habe den Tarif MagentaZuhause XL bestellt. Für unsere Bedürfnisse reicht das zurzeit allemal. Meine Speedtest zeigen immer ca. 271MBit/s im Download und 57-61MBit/s im Upload (Ping ca. 10ms)

@Marcel2605 

Interessanter Bericht nebst Dokumentation!

 

Ist das da nur beispielhaft bzw. wo befindet sich der R&M Gf-HÜP mit den Anschlüssen für Patch-Kabel?

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Du hast ja einen unerträglich aufgeräumten Keller, so aufgeräumt ist es bei mir noch nicht einmal im Wohnzimmer Zwinkernd

Ist der fragliche Gf-HÜP "rechts vom Bild" an der Außenwand?

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@Marcel2605  schrieb:
Die Fritz!Box synchronisiert mit 283,2/61,8 MBit/s

Das ist übrigens ein kleiner Fehler im Wording.

Die Fritzbox 7590 nutzt bei Dir ja nicht ihr DSL-Modem und insofern synchronisiert sie nicht, sondern nutzt einfach die Ethernetverbindung zum Glasfasermodem welches sich mit 1 Gbit/s verbindet (so das Kabel o.k. ist).

 

Der Screenshot

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zeigt letztlich die per BNG von der Telekom aufs vertragliche MagentaZuhause XL Maß runtergeregelten Werte (mit Überprovisionierung, sodass bei Dir auf jeden Fall Deine 250/50 ankommen).

@muc80337_2  schrieb:
Ist das da nur beispielhaft bzw. wo befindet sich der R&M Gf-HÜP mit den Anschlüssen für Patch-Kabel?

@muc80337_2 

Das ist der HÜP. Von mir.

Der Techniker hat eine Schutzkappe abgenommen und von dem weißen Glasfaserkabel, welche er mitgebracht hat, war an einem Ende die grüne Kupplung bereits vorhanden und hat ihn dort eingesteckt.

Ich hoffe, das meinst Du..

 

Der HÜP ist im Keller von innen an der Außenwand.

 

Die GF-TA hab ich mit auf dem Brett neben der Fritzbox montieren lassen. 

 

@muc80337_2  schrieb:
zeigt letztlich die per BNG von der Telekom aufs vertragliche MagentaZuhause XL Maß runtergeregelten Werte (mit Überprovisionierung, sodass bei Dir auf jeden Fall Deine 250/50 ankommen

Danke nochmal für die Erklärung...

 

Vielen Dank @Marcel2605 für Deinen ausführlichen Erfahrungsbericht.  I like. :daumen_hoch:

 

VG Peuki

Gelöschter Nutzer

Bei deinem Bericht kommt richtig Neid auf. :zwinkerndes_Gesicht:

Unser Grundstück (bin selbst nur Mieter) wurde 2019 von einem Mitbewerber "kostenlos" erschlossen. Wenn man den Erfahrungsberichten im Netz Glauben schenken mag, soll unser Glasfasernetz extremen Schwankungen ausgesetzt sein. Auch der Kundenservice ist miserabel, da man ab 20 Uhr niemanden mehr erreicht. Zum Glück habe ich "nur" Vectoring bei der Telekom. Das läuft jetzt schon seit 5 Jahren stabil. Da kann ich mich nicht beklagen. Zurückblickend betrachtet hätte unsere Gemeinde lieber der Telekom den Glasfaserausbau überlassen sollen.

@Gelöschter Nutzer  schrieb:
 Was kommt eigentlich Maximum an wirklich 1Gbits?  oder ist das mehr?Und wie sieht es mit dem Upload aus was ist da Maximum? Weist du das zufälligerweise oder jemand anders ?

Hallo @Gelöschter Nutzer

Das kann ich natürlich nicht sagen, da ich "nur" den XL Tarif habe.

 

Mit einer Fritzbox 7590 wirst du nie über 1GBit kommen, eher um die 950MBit. 

 

Für den Gigatarif, wäre eine 5530/5590 sinnvoller, und dein Netzwerk sollte 2,5GBit/s fähig sein, damit man ohne Verluste die 1GBit bekommen könnte. Ggf mehr.

 

Ein Kumpel hat den XXL Tarif und er hat im Download über 520 MBit/s

 

Viele Grüße 

Marcel 

 

Gelöschter Nutzer

@

@Marcel2605  Hallo!

Danke Dir für deine Antwort.War halt neugierig gewesen.

Grüsse Nobsi1

Wir haben bei uns in einer kleinen Streusiedlung im Schwarzwald 2014 selbst Leerrohre in jedes Haus verlegt. Leider hat die Telekom einen Hauptstrang genutzt. Nun würde der Landkreis, nachdem die Telekom nicht bereit war weiterhin zu verlegen, FTTH anbieten - bei uns nicht mehr möglich, da die Telekom einige Zwischenstücke moniert, wo sie angeblich bereits FGlasfaseer eingeblasen haben will. Ich bin ziemlich zornig - unsere Arbeit muss nun nochmals ausgeführt werden!! Die Telekom nutzt ihre Marktmacht ziemlich schäbig aus!!

Hallo zusammen,

ich finde es toll das die Telekom über den Glasfaserausbau berichtet und mich mit Werbung (zu Vertragsverlängerung und tollen DSL-Angeboten) hierzu überhäuft. Da ich aber in diesem Thema mit mehr Informationen u. a. auch von anderer Seite sowie mit Hintergrundwissen versorgt bin, finde ich es schon sehr bedenklich das ich von der Telekom überhaupt Werbung zum Thema Glasfaserausbau erhalte.

Die Telekom hat die Übernahme des Glasfaserausbau (wohl aus lukrativen Gründen) nicht nur in meiner Gemeinde sondern sogar im gesamten Landkreis Marburg-Biedenkopf abgelehnt. Warum ich nun öfters postalisch und per Mail mit Werbung hierzu bepflastert werde, finde ich sehr bedenklich. Soll ich womöglich einen Glasfaservertrag bei der Telekom unterschreiben, den die dann erst nach Wegfall der Netzbindung (bei dem Anbieters der den Ausbau nach zähem ringen vornimmt - hier bei uns also in 5 bis 6 Jahren) bedienen können. Bis dahin muss ich dann mit 100 MBits oder weniger darum dümpeln und danach noch die teure Anschlussgebühr von 800,- und mehr € bezahlen.

Entweder hat der Werbetrupp bei der Telekom keine Ahnung über die Lage Vorort oder man ignoriert dies einfach nach dem Motto "mal sehen wen wir fangen können". Das ist in meinen Augen keine seriöse Geschäftspolitik. Mal sehen wie lange dieser Kommentar im Netz bleibt oder ob er vielleicht aus "Volumengründen" gelöscht wird.

 

xxxxxxx @t-online.de

 

 

 

 

 

 

Anmerkung von Telekom hilft:

E-Mail-Adresse editiert. Bitte keine persönlichen Daten öffentlich posten.

@Bernd Bierwirth  schrieb:
Xxxxxxth@t-online.de

Hallo @Bernd Bierwirth

 

Herzlich willkommen in der Community und vielen Dank für deinen Beitrag.

 

Bitte deine Email entfernen,.. Dies ist ein öffentliches Kundenforum. 

 

Um die Werbung per Mail zu widerrufen, bitte den Informationsservice abstellen 

 

Schau mal hier:
https://www.telekom.de/kundencenter/informationsservice


Viele Grüße 

Marcel 

 

Hallo und zunächst einmal danke für den ausführlichen Bericht.

Bei uns gehen zurzeit wieder die Vertreter ( Vertragsjäger ) eines Mitbewerbers  ( Toni ) herum.

Wir waren vor einer ganzen Weile eine Pilotregion Neckar-Odenwald  zum Ausbau des Glasfasernetzes.

Damals hies es wenn 20% an Interessenten zusammen kommen wird Verlegt. Diese Woche Montag war er bei uns.

Auf meine Frage warum wir nicht warten sollten bis die Telekom das Glasfaser verlegt kam die Antwort " die Telekom wird nichts verlegen, die mieten dann unsere bereits verlegte Leitung, weil eine zweite legt sicher keiner ".

Nun ist es aber so dass die Telekom vor ein paar Jahren bis zur einfahrt in unser Wohngebiet Leerleitungen verlegt hat.

Bei mir direkt gegenüber vom Haus steht auch ein Verteilerkasten, bis zu diesem liegt sicher noch keine Glasfaser.

Wenn also bis bis zum Kasten an der Wohngebietseinfahrt für Glasfaser vorbereitet wurde , wird es in absehbarer Zeit auch bis zu den Häusern gezogen oder irre ich mich?