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Telefonisches Umzugsservice-Desaster

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Hallo zusammen! 

Soeben bei der Telekom-Hotline angerufen, um mich zu erkundigen wie es mit dem Umzugsservice ausschaut, da ich zum 01.10.2019 umziehen werde.

Die Dame am Telefon sagte, nachdem ich ihr mitteilte, dass umziehen werde, dass sie mich mit der Umzugsservice-Abteilung (folgend nur noch UA) verbinden würde.

An diese Stelle soll erwähnt werden, dass ich den Vertrag bereits vor einigen Monaten schriftlich gekündigt hatte und dieser dann regulär zum 22.11.2019 ausläuft! Also Umzug zum 01.10. & Vertragsende zum 22.11.

Nach einer Minute hatte ich dann wieder dieselbe Dame dran, die mir dann mitteilte, dass sie mit der UA gesprochen hätte, die sie darüber informiert hatte, dass ich ja bereits gekündigt hätte und ich jetzt meine Kündigung zurückziehen müsse, da ja sonst kein Umzug möglich sei. 

Dann wollte sie nochmal erörtern, warum ich denn überhaupt gekündigt hätte (wie sollte es auch anders sein) ...

Ich sagte ihr dann, dass ich die Kündigung definitiv nicht zurückziehen würde, da mir bereits bei Vertragsschluss Versprechungen gemacht wurden, die das Vertragsmodell der Telekom gar nicht vorsieht (natürlich telefonisch, als dass ich keinen Nachweis hatte).

In den nächsten zwei Minuten wollte sie mich dann dazu überreden, dass ich ja doch die Kündigung stornieren sollte, da anderenfalls kein Umzug möglich sei. Da ich das weiterhin abgelehnt hatte, wurde dann irgendwann auf das Thema Sonderkündigungsrecht umgelenkt. Dabei offenbarte sie mir dann, dass es beim Sonderkündigungsrecht (welches dann in Kraft tritt, wenn die entsprechende Leistung am neuen Standort nicht verfügbar sei) eine Kündigungsfrist von drei Monaten gäbe. Da heute der 26.06. ist und der ganze Prozess der Prüfung definitiv länger dauert als die mir verbleibenden vier Tage, um definitiv zum 30.09. davon Gebrauch machen zu können, war das natürlich auch wieder so eine Sache... Im Endeffekt möchte ich halt vermeiden, dass ich bezahle muss aber keine Leistung mehr bekomme! Das hatte ich ihr auch so erklärt und nochmal darauf hingewiesen, dass es sich dabei ja lediglich um knapp 1 1/2 Monate handelt, die irgendwie zu überbrücken sind. Die Kündigung möchte ich auch deshalb nicht zurückziehen, weil ich nachher, bei der ganzen Zeit die zwischendurch vergeht, die eigentliche ordentliche Kündigungsfrist verpasse und so wieder an einen neuen Vertrag gebunden bin.

Daraufhin sagte sie, dass sie nochmal kurz mit der UA sprechen würde... 

Nach einer Minute war sie wieder am Telefon, dann bin ich aus allen Wolken gefallen...

Dann sagte sie tatsächlich, dass sie die Kündigung jetzt storniert habe, weil ich ja am Anfang sagte, dass ich einen Umzug melden wolle! Daraufhin wusste ich zunächst nicht mehr was sich sagen sollte... 

Dann habe ich sie darauf hingewiesen, dass ich niemals, mit keinem einzigen Wort, zum Ausdruck gebracht habe, dass das in Ordnung ist und dass das mein Wille ist. Daraufhin sagte sie nur: "Sie haben aber am Anfang gesagt, dass sie umziehen möchten. Um umziehen zu können, darf man nicht gekündigt haben!" Mag ja sein, aber dennoch wurde über meinen Kopf weg was in Gang gesetzt, was ich die ganze Zeit ausdrücklich nicht wollte! 

In den folgenden fünf Minuten durfte ich dann mit ihr diskutieren, dass ich ja niemals das Einverständnis gegeben hatte und sie bitte den Status so einstellen soll, wie es zum Anfang des Gesprächs war.

So habe ich die Zeit am Telefon damit verbracht ein Problem zu lösen, welches ich selbst nicht verursacht habe.

Im Endeffekt will man mich dazu zwingen die Kündigung zurückzuziehen, damit ich in ein neues Vertragsverhältnis rutsche oder optional zwei Monate für absolut nichts bezahle, weil die Telekom sich weigert meinen Umzug durchzuführen! 

 

Ich muss sagen, dass das ein Umgang ist, den ich niemals erwartet hätte und der absolut nicht hinnehmbar ist! 

 

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Guten Abend @dennis_hase,

vielen Dank, dass du dich hier bei uns in der Telekom hilft Community meldest.

Es tut mir leid, dass die Kollegin die Kündigung bereits herausgenommen hat, ohne vorher alles mit dir zu besprechen.
Wurde die Kündigung wieder hinterlegt?

Was mir jetzt aber noch nicht ganz klar ist: Du willst kündigen und dann zum Umzug am 01.10. zu einem anderen Anbieter wechseln?
Dann wäre dein vorgehen zum Teil logisch.
Wenn du aber mit deinem Tarif umziehen willst, hat die Kollegin recht, dann muss die Kündigung aus dem System raus.
Wir prüfen dann, ob der Tarif am neuen Standort zur Verfügung steht. Wenn nicht, hast du ein Sonderkündigungsrecht mit einer Frist von 3 Monaten zum Ende des Monats.
Du kannst dich aber auch für einen anderen Tarif am neuen Standort entscheiden.

Wir können dazu gerne einmal sprechen, wenn du magst. Fröhlich
Hinterlege mir dafür bitte deine Kundendaten in deinem Profil http://bit.ly/Kundeninfos.
Diese Daten sehen auch nur du und wir Mitarbeiter.

Gib mir hier einfach Bescheid Fröhlich

Viele Grüße
Marita S.
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verstehe nun ernsthaft nicht, wo dein Problem liegt

die Auskunft ist richtig, einen gekündigten Anschluss kann man nicht umziehen.

die Kündigungsfrist beträgt ein Monat.

Wo ist also das Problem am 1.10 umzuziehen nach TKG §46 und dana vor dem 22.10 regulär erneut zu kündigen.

 

Worst case ist, dass ein gleichwertiger Anschluss am neuen Wohnort nicht möglichst, dann stornierst du den Umzug und kündigst erneut,

hast dann aber vom 1.10 bis 22.11 zu zahlen ohne Leistung, das ist dann halt so, kann ja niemand was dazu, dass du umziehst.

 

2016-10-27 14_35_59-3D Builder.pngStefan
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@dennis_hase 

Faklt ist, dass ein bestehender Auftrag die Annahme und Ausführung eines weiteren Auftrages verhindert.

In deinem Falle musst du alsu die Kündigung zurück nehmen, den Umzugsauftrag auslösen und nach dem Umzug kündigen.

Im Festnetzbereich gilz eine einmonatige Kündigungsfrist. Daher sollte nach dem Umzug noch ausreichend Zeit zur Kündigung sein.

Das alles gilt aber nur, wenn du deinen Umzug nach dem TKG machst und alles Leistung 1:1 am neuen Wohnort umgesetzt werden können.

Ist dem nicht so, hast du ein Sonderkündigungsrecht von drei Monaten.

Du künntest also jetzt zu Ende September 2019 kündigen.

Natürlich muss der Umzug dann auch nachgewiesen Werden (Kopie amtl. Ummeldebestätigung).

 

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Wenn dies geschehen ist, bitte kurze Nachricht hier im Thread.

 

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Guten Abend @dennis_hase,

vielen Dank, dass du dich hier bei uns in der Telekom hilft Community meldest.

Es tut mir leid, dass die Kollegin die Kündigung bereits herausgenommen hat, ohne vorher alles mit dir zu besprechen.
Wurde die Kündigung wieder hinterlegt?

Was mir jetzt aber noch nicht ganz klar ist: Du willst kündigen und dann zum Umzug am 01.10. zu einem anderen Anbieter wechseln?
Dann wäre dein vorgehen zum Teil logisch.
Wenn du aber mit deinem Tarif umziehen willst, hat die Kollegin recht, dann muss die Kündigung aus dem System raus.
Wir prüfen dann, ob der Tarif am neuen Standort zur Verfügung steht. Wenn nicht, hast du ein Sonderkündigungsrecht mit einer Frist von 3 Monaten zum Ende des Monats.
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Viele Grüße
Marita S.
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@Stefan Naja, das ist ja nicht der Tenor der ganzen Geschichte... Dass ich das zurück nehmen müsste, fein. Aber dass einfach was ohne meine Zustimmung gemacht wird, sich auf "dumm" gestellt wird und ich das dann auch noch auslöffeln muss... Ganz großes Kino! 

Zudem hatte die Dame anscheinend die Fristen ja auch nicht so drauf, weil hier wiederum was anderes geschrieben wird...

Danke trotzdem!