DSL - Ausfälle durch Amateurfunk !?

vor 9 Monaten

Hallo liebes Telekom Team,

ich habe seid einigen Wochen diverse Abbrüche der DSL Verbindung , besonders von Freitag bis Sonntag. 

Es war mehrmals ein Techniker hier der alles mögliche probiert hat, aber nichts hat geholfen.

Am 14.07.25 hatte ich noch einen Termin eines Störungsspezialisten. Leider wurde der telefonisch abgesagt weil er das aus Zeitgründen nicht mehr schafft. Irgendwann im August hat er erst wieder Termine frei.

Technisch gesehen ist wohl alles in Ordnung.

Ich habe mehrere Router Modelle ausprobiert. Ich habe alles ausgeschaltet ausser den Router.

Ich habe alle Kabel getauscht. Ich habe ein separates DSL Modem probiert. Nichts hat geholfen.

Jetzt wurde mir mitgeteilt das hier in der Gegend mehrere Nutzer das gleiche Problem haben und ein Amateurfunker wohl diese Störungen verursacht.  Entweder einer der das Hobby neu ausübt, oder ein defektes Gerät verwendet. Oder eins von Temu ;-)

Davor hatte ich 6 Jahre keinerlei Probleme. 

Die letzten 3 Tage hatte ich bis jetzt 69 Abbrüche !!! Mein Sohn muss am Wochenende für seine Steuerberater Lehre lernen und hat ab und an auch Home Office.

Ich habe daher in meiner Not einen 5G Router gekauft und nutze darin eine O2 Testkarte die unbgerenzt ist. Funktioniert mal abgesehen vom höheren Ping recht gut . Nun meine Frage .

Ich habe was gelesen über RFI Notchfilter die diese Störungen beheben können . Ist das überall möglich , oder ist das von der DSLAM Technik abhängig ? So langsam verliere ich meine Geduld...... Mein Sohn will nun mittlerweile schon zu O2 oder Vodafone wechseln und einen Internetzugang über TV Kabel nutzen. Aber ich halte das für keine gute Idee.

Meine Störungsmeldung Nr.  3031xxxxx wurde am 01.07.25 aufgenommen.

Meine Mailadresse und meine Mobilfunk Kontaktnummer steht in meinem Profil.

Vielen Dank im Vorab

LG Holger

Hinweis

Dieser Beitrag wurde von Waage1969 am 08.08.2025 18:29 eskaliert.

Letzte Aktivität

vor 7 Monaten

von

Gelöschter Nutzer

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    • vor 8 Monaten

      Nächster Termin zur Störungsbeseitigung...

      0

      1

      von

      vor 8 Monaten

      Moin. Die Messungen, um den Fehler/Störer zu finden, sind in diesem Fall äußerst wichtig und erfordern sorgfältige Aufmerksamkeit über einen längeren Zeitraum. Es ist entscheidend, dass wir diesen Prozess mit der nötigen Sorgfalt angehen, um optimale Ergebnisse zu erzielen. LG ^Mirko

      Uneingeloggter Nutzer

      von

    • vor 8 Monaten

      Hallo,

      es gibt Neuigkeiten.

      Letzten Freitag wurde ja die Karte getauscht . Dabei ist wohl entdeckt worden das bei der alten Karte keinerlei Fehler geloggt wurden was die Fehlersuche sehr erschwert hat.

      Nach Einbau der neuen Karte konnte der Störungsverursacher unmittelbar ermittelt werden. 

      Im Moment ist noch nicht bekannt was bei seinem Anschluss genau defekt ist, da leider jegliche Kontaktaufnahme mit dem Anschlussinhaber bisher fehlgeschlagen ist.

      Jedenfalls funktioniert bei uns dank des Technikers, der sich die Sache am Samstag nochmals angenommen hat, wieder alles einwandfrei.

      Er hat die Störung aber noch aktiv gelassen um den Anschluss noch einige Tage zu beobachten.

      Falls er hier mitliest > Vielen Dank !

      Mal schauen ob wir von der Kundenbetreuung eine kleine Gutschrift bekommen für den ganzen Ärger mit der Technik ;-)

      Jetzt bin ich hier erstmal damit beschäftigt den Speedport 7 zu testen.  

      Viele Grüße an Alle.

      9

      von

      vor 7 Monaten

      Hubert Eder

      Die DSL-Technik ist für ungeschirmte Endleitungen ausgelegt, da über 90 % der Endleitungen keinen Schirm besitzen. In den 70ern hat man in Leerrohre nur zwei- oder vieradrige Litzen ohne Mantel eingezogen. 

      @hucklebehrryfinn 

      hucklebehrryfinn

      Eigentlich müsste das gesamte Telefonkabel vom APL bis zur TAE einmal getauscht werden, weil das alte Hauskabel nicht geschirmt ist.

      Bei meinen Eltern hatte ich auch alle paar Jahre wieder so ein Phänomen, dass die Synchronisierung alle paar Minuten abgebrochen war und neu gestartet wurde.

      Immer, wenn ich einen neuen Router eingesetzt hatte, war zunächst Ruhe.

      Mehrere Male wurde die TAE -Dose getauscht, die Adernführung gewechselt. Am Ende hatte sich ein Techniker angemeldet, der die Leitung ohne Endgeräte in der Leitung gemessen hatte. Einmal VST- TAE und dann noch VST- APL . Dabei stellte sich heraus, dass irgendwo in der Hausverkabelung Aderndreher sein mussten.

      Die alleine waren nicht entscheidend, aber ein Adernpaar war nicht verwendbar, weil ein Schluss darauf war.

      Der APL ist hinterm Haus zum Kellereingang. Da hatte mein Vater in den 2000'ern die Mauer ausgetauscht. Im Zuge dessen wurde auch die Kellertür von einem Fachbetrieb ausgetauscht. Und hier war etwas unsanft mit dem Telefonkabel ins Haus umgegangen worden. Der neue Türrahmen brauchte mehr Platz und hatte das Telefonkabel gequetscht.

      Ich hatte dann zusammen mit meinem Vater das Kabel freigestemmt und ausgetauscht. Damit war der Adernschluss behoben.

      Der Dreher in den Adern war kniffliger und bedurfte die Historie von über 30 Jahren...

      Früher hatten meine Eltern ein Wandtelefon FeWAp 611-1 , zuletzt ein FeWAp 751-1. 

      Mit einer Renovierung wurde von einem Elektriker in den 90'ern dann das Telefonkabel von 1,50 m auf 0,25 m in eine TAE -Dose verlegt. Dafür hatte der Elektriker an das bisherige Kabelende in der Wand ein neues Kabel zur Verlängerung angeschlossen, die Adern verdreht und die Adern handverdrillt, nicht gelötet und nur mit Isolierband etwas abgeklebt. Zum Telefonieren hatte das damals alles gereicht. Für DSL sind das alles Fehlerquellen.

      Am Schluss war auch noch das Schaltnetzteil des Routers defekt und hatte in das DSL-Frequenzband eingestrahlt.

      Seit dem mein Vater und ich die Fehlerquellen ausgebessert haben läuft das DSL innerhalb seiner Möglichkeiten stabil.

      Die Störungsstelle hatte bis dahin um die 30 mal den Anschluss geprüft. Meist nur aus der Ferne und keine gravierenden Fehler gesehen.

      Eigentlich müsste das gesamte Telefonkabel vom APL bis zur TAE einmal getauscht werden, weil das alte Hauskabel nicht geschirmt ist.

      Aber das ist etwas aufwändiger, weil mein Vater ein Freund des Verbauens und Unterputzverlegens ohne Schutzrohr ist.  Vielleicht mache ich das mal in einer "unbeaufsichtigten" Minute ;)

      hucklebehrryfinn

      Eigentlich müsste das gesamte Telefonkabel vom APL bis zur TAE einmal getauscht werden, weil das alte Hauskabel nicht geschirmt ist.

      Eine geschirmte Leitung ist für DSL nicht notwendig. Die DSL-Technik ist für ungeschirmte Endleitungen ausgelegt, da über 90 % der Endleitungen keinen Schirm besitzen. In den 70ern hat man in Leerrohre nur zwei- oder vieradrige Litzen ohne Mantel eingezogen. 

      Viel wichtiger als ein Kabelschirm ist die richtige Verseilung des Kabels. Durch die Verdrillung der Doppelader werden Störeinflüsse durch sich selbst wieder aufgehoben. Damit das aber funktioniert müssen beide Aderen die gleiche elektrische Länge haben. Das bedeutet, gleicher Widerstand und gleiche Adernkapazität. Ist da eine schlechte Klemmstelle, so dass eine Ader einen höheren Widerstand aufweißt, funktioniert das Herausfiltern von Störungen nicht mehr so gut. 

      Damit ein Kabelschirm überhaupt etwas bringt, muss er auch mit der Fernmeldeerde am APL verbunden sein. 

      Und das Fernmeldeerdkabel muss mit dem Potentialausgleich des Gebäudes verbunden sein. Das ist übrigens keine Telekomempfehlung, sondern eine VDE-Vorschrift, die die meisten Elektriker gerne "übersehen". 

      Bei einem 230-Volt-Störer wirkt sich ein geerdeter Schirm sogar eher negativ auf das DSL-Signal aus. Das kann ich mit eigenen Messungen bestätigen. 

      Siehe hierzu auch http://termin.telekom.de/endleitung/

      Hubert Eder

      Die DSL-Technik ist für ungeschirmte Endleitungen ausgelegt, da über 90 % der Endleitungen keinen Schirm besitzen. In den 70ern hat man in Leerrohre nur zwei- oder vieradrige Litzen ohne Mantel eingezogen. 

      Das trifft zu, wenn die Leitungen vorschriftsmäßig verlegt wurden und dennoch finden sich immer wieder Installationen, die nicht Regelkonform verlegt wurden. 

      2023 im Dezember hatte ich in einem Café eben wegen der völlig verworrenen, teilweise zweiadrigen Verkabelung einen Neubau der Hausleitung durchgeführt. 

      Der Anschluss war ursprünglich ein 50 MBit/s VDSL. Der lief schon immer etwas „unruhig“ mit den Korrekturmöglichkeiten der FRITZ!Box konnte ich das für ein paar Jahre soweit ruhig halten, dass es kaum jemand, ausser mir, auffiel. 

      2023 wurde der Anschluss von meinem Bekannten, dem Kunden, zunächst auf seinen Wunsch auf 100MBit/s angehoben. Seit dem gab es immer wieder Übertragungspausen und mindestens täglich ein Syncverlust. Schon da hatte ich gesagt, die Hausleitung müsste neu gemacht werden. Etwa 20 meter vom HAs zur TAE

      Wollte mein Bekannter zunächst nicht. 

      Mit der Anwerbung zur Glasanbindung wurde der Anschluss auf 250 MBit/s VDSL angehoben. Ab hier fiel der Sync mehrmals täglich aus. 

      Da sollte ich dann doch mal „schauen“ ob ich da was machen könnte. Ich konnte.

      Die Leitung kommt im EG an, wurde in die Hausverkabelung (geschraubt, gelötet und schneidgeklemmt) über 5 (!) Inhouse Verteiler geführt. Erst in den Keller, vorbei an Schweren E-Geräten, die halt in der Gastronomie, bzw. Keller üblich sind, dann ins 1. OG um von dort wieder ins EG zu kommen. 

      Unterwegs waren es meist 4-adrige Inhouse-Kabel. Aber an der Theke bei der TAE kam nur noch eine zweiadrige Wurfleitung an. 

      Die FRITZ!Box beschien eine Leitungslänge von über 160 Meter zur „DSL-Vermittlungsstelle“. 

      Ich hatte dann von dem HAs zur TAE eine neue Telefonleitung ohne Unterbrechung auf dem kürzesten möglichen Weg verlegt. 

      Am Ende war die Leitungslänge auf 139 Meter zur „DSL-Vermittlungsstelle“ geschrumpft. 

      Keine „Nicht behebbare Fehler“ mehr keine neuen Synchronisationen mehr. Keine Pausen mehr bei Streams. 

      Wechsel von 100 auf 250MBit/s

      Nach dem Neubau des Hauskabels

      Die Leitungslänge reduziert auf 139 Meter.

      Noch eine Anmerkung. 

      Ja, das WebGUI DER FRITZ!Box war für die Fehleranalyse hilfreich meinem Bekannten gegenüber. 

      Hätte ich aber nicht gebraucht. Weil der Zustand der Hausverkabelung für sich sprach. Das Ergebnis am Ende war Beweis genug für meinen Bekannten, dass ich richtig lag. 

      Am HAs war nur noch eine Leitung in Betrieb. 

      von

      vor 7 Monaten

      Ich bin immer wieder fasziniert wie diese "on the fly" verkabelungen in z.B. Bangkok funktionieren.

      Strom und Telefon/Internet an einem Mast und scheinbar ohne System.

      Thailand soll ja mit das beste Internetsystem der Welt haben.....

      von

      vor 7 Monaten

      Hubert Eder

      http://termin.telekom.de/endleitung/

      @hucklebehrryfinn 

      hucklebehrryfinn

      Eigentlich müsste das gesamte Telefonkabel vom APL bis zur TAE einmal getauscht werden, weil das alte Hauskabel nicht geschirmt ist.

      Bei meinen Eltern hatte ich auch alle paar Jahre wieder so ein Phänomen, dass die Synchronisierung alle paar Minuten abgebrochen war und neu gestartet wurde.

      Immer, wenn ich einen neuen Router eingesetzt hatte, war zunächst Ruhe.

      Mehrere Male wurde die TAE -Dose getauscht, die Adernführung gewechselt. Am Ende hatte sich ein Techniker angemeldet, der die Leitung ohne Endgeräte in der Leitung gemessen hatte. Einmal VST- TAE und dann noch VST- APL . Dabei stellte sich heraus, dass irgendwo in der Hausverkabelung Aderndreher sein mussten.

      Die alleine waren nicht entscheidend, aber ein Adernpaar war nicht verwendbar, weil ein Schluss darauf war.

      Der APL ist hinterm Haus zum Kellereingang. Da hatte mein Vater in den 2000'ern die Mauer ausgetauscht. Im Zuge dessen wurde auch die Kellertür von einem Fachbetrieb ausgetauscht. Und hier war etwas unsanft mit dem Telefonkabel ins Haus umgegangen worden. Der neue Türrahmen brauchte mehr Platz und hatte das Telefonkabel gequetscht.

      Ich hatte dann zusammen mit meinem Vater das Kabel freigestemmt und ausgetauscht. Damit war der Adernschluss behoben.

      Der Dreher in den Adern war kniffliger und bedurfte die Historie von über 30 Jahren...

      Früher hatten meine Eltern ein Wandtelefon FeWAp 611-1 , zuletzt ein FeWAp 751-1. 

      Mit einer Renovierung wurde von einem Elektriker in den 90'ern dann das Telefonkabel von 1,50 m auf 0,25 m in eine TAE -Dose verlegt. Dafür hatte der Elektriker an das bisherige Kabelende in der Wand ein neues Kabel zur Verlängerung angeschlossen, die Adern verdreht und die Adern handverdrillt, nicht gelötet und nur mit Isolierband etwas abgeklebt. Zum Telefonieren hatte das damals alles gereicht. Für DSL sind das alles Fehlerquellen.

      Am Schluss war auch noch das Schaltnetzteil des Routers defekt und hatte in das DSL-Frequenzband eingestrahlt.

      Seit dem mein Vater und ich die Fehlerquellen ausgebessert haben läuft das DSL innerhalb seiner Möglichkeiten stabil.

      Die Störungsstelle hatte bis dahin um die 30 mal den Anschluss geprüft. Meist nur aus der Ferne und keine gravierenden Fehler gesehen.

      Eigentlich müsste das gesamte Telefonkabel vom APL bis zur TAE einmal getauscht werden, weil das alte Hauskabel nicht geschirmt ist.

      Aber das ist etwas aufwändiger, weil mein Vater ein Freund des Verbauens und Unterputzverlegens ohne Schutzrohr ist.  Vielleicht mache ich das mal in einer "unbeaufsichtigten" Minute ;)

      hucklebehrryfinn

      Eigentlich müsste das gesamte Telefonkabel vom APL bis zur TAE einmal getauscht werden, weil das alte Hauskabel nicht geschirmt ist.

      Eine geschirmte Leitung ist für DSL nicht notwendig. Die DSL-Technik ist für ungeschirmte Endleitungen ausgelegt, da über 90 % der Endleitungen keinen Schirm besitzen. In den 70ern hat man in Leerrohre nur zwei- oder vieradrige Litzen ohne Mantel eingezogen. 

      Viel wichtiger als ein Kabelschirm ist die richtige Verseilung des Kabels. Durch die Verdrillung der Doppelader werden Störeinflüsse durch sich selbst wieder aufgehoben. Damit das aber funktioniert müssen beide Aderen die gleiche elektrische Länge haben. Das bedeutet, gleicher Widerstand und gleiche Adernkapazität. Ist da eine schlechte Klemmstelle, so dass eine Ader einen höheren Widerstand aufweißt, funktioniert das Herausfiltern von Störungen nicht mehr so gut. 

      Damit ein Kabelschirm überhaupt etwas bringt, muss er auch mit der Fernmeldeerde am APL verbunden sein. 

      Und das Fernmeldeerdkabel muss mit dem Potentialausgleich des Gebäudes verbunden sein. Das ist übrigens keine Telekomempfehlung, sondern eine VDE-Vorschrift, die die meisten Elektriker gerne "übersehen". 

      Bei einem 230-Volt-Störer wirkt sich ein geerdeter Schirm sogar eher negativ auf das DSL-Signal aus. Das kann ich mit eigenen Messungen bestätigen. 

      Siehe hierzu auch http://termin.telekom.de/endleitung/

      Hubert Eder

      Hallo @Hubert Eder ,

      wie ich sehe, wird auch in dieser Anleitung für die Hausverkabelung eine Leitung mit Folienschirmung empfohlen. 

      Also alles richtig gemacht, wie ab 1989 gelernt. ;)

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