Telefonanlagen Kaskatieren

vor 11 Jahren

Hallo,

ich hab mal eine 'blöde' oder 'dumme' Frage.

Darf man, geht es, dass man zwei Telefonanlagen an einem Hausanschluß mit meheren Telefonnummern kaskartiert anschliessen kann?

Wenn Ja, wie geht das genau?

Welcher Anschluß von der zweiten TA ( Telefonanlage), muss in die erste TA?  

Interne anrufe müssen nicht sein.

Kann man von der zweiten TA, das Amt sofort erhalten (Antsholung) ?

 

So viel Fragen und sowenig Informationen/Wissen.

 

mfg

MartinBonart

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vor 7 Jahren

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    • vor 11 Jahren

      Hallo Martin,

       

      mehrere Anlagen an einem ISDN-Anschluss funktionieren grundsätzlich - kaskadieren lassen sich diese allerdings nur sehr eingeschränkt. Siehe hier.

      Im ISDN-Verbund könntest du am NTBA völlig problemlos zwei Telefonanlagen nebeneinander betreiben. Wenn du die eine TK-Anlage allerdings hinter eine andere hängen möchtest benötigt diese widerum einen S0-Bus der den eingehenden S0 durchschleift. Master wäre allerdings immer die erste TK-Anlage und ob diese den zweiten Teilnehmer nicht einfach totschaltet wenn noch ein Gespräch geführt werden soll müsste man ausprobieren.

       

      Liebe Grüße

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      von

      vor 11 Jahren

      Also ich fasse mal kurz zusammen, nur um es klar im Kopf zu haben.
      Es gibt zwei Möglichkeiten, wobei die eine Möglichkeit, zwei Telefonanlagen hinter einander zu schalten, kompliziert und störanfälliger seien kann.
      Was ich nicht wusste ist, die zweite Lösung:
      Man geht vom Hausanschluß-TBA auf den Splitter, vom Splitter auf den NTBA. Beim NTBA gibt es zwei S0-Ausgänge, die man anscheint auf zwei Telefonanlagen schalten kann, so das man mit zwei Telefonanlagen parallel betreiben kann, das einzige Problem dabei ist, das es gleichzeitig zwei Verbindung zur Außenwelt möglich sind.
      Hm, wenn das so richtig ist? Dann hab ich einen guten neuen Ansatz, der auch einem Laien gut zu erklären ist.
      Die technisch saubere und installationseinfachere Lösung ist anscheint, Nr. 2, kann das einer Bestätigen?
      Um das Problem nochmal ein bisschen zu verdeutlichen. Es ist ein Haus, zwei Stockwerke, da die Geschwister jetzt in eine Alter kommen, wo man eine helfende Hand benötigt, wollen Sie in einem Haus zusammen ziehen, aber noch mit eigener privatphäre usw.
      Ein Hausanschluss ist vorhanden, ein zweiter kostet zu viel, deshalb das Konstrukt. Jede Partei will ein Telefon, ein Fax usw. betreiben. Die Telefonanlage kann man jetzt für jeder Stock machen, so das sie sehen, aha, das ist meins und das ist deines.

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      von

      vor 10 Jahren

      Hallo Bruno,alles sehr schön und ordentlich erklärt.Aber,ich bin eine Frau !!

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      von

      vor 7 Jahren

      Hallo an alle, auch wenn das Thema bereits seit einiger Zeit hier im Forum nicht behandelt wurde, so möchte ich doch auch meine Erfahrungen teilen. Auch ich wollte/ mußte zwei Telefonanlagen (ISDN) quasi in Reihe schalten und es ist mir gelungen.

       

      Ausgangslage: DSL Anschluss (VSDL - 50MBit) -> direkt nach der Telekomdose hängt eine Fritzbox 7580 -> danach eine Auerswald COMpact 2206; das ganze befindet sich im Keller des Hauses; von dort ist das ganze Haus mit Doppeldosen RJ45 verkabelt (LAN+ Telefon); die Telefondosen im Haus sind nicht in Reihe verkabelt, sondern gehen alle direkt in die TA.

       

      Problem: in meinem Büro im 1.OG wollte ich ein Faxgerät installieren, wozu nun der TAE -N Stecker irgendwie in die RJ45 Dose mußte; bei den bisherigen Lösungsansätzen im Netz dazu fand ich dazu meist den Hinweis, dass es doch günstig wäre, das Fax direkt in die Fritzbox oder direkt in die TK in die entsprechenden Steckplätze zu stecken. Richtig: ich wollte im Büro faxen und nicht im Hausanschlussraum; 

       

      Lösung: nach dem Mißerfolg mit einem A/B wandler habe ich meine gefühlte 20 Jahre alte EUMEX 308 Telefonanlage ausgemottet und diese im Büro an die RJ45 Dose angeschlossen (welche direkt im Keller mit der Auerswald verbunden ist); in der Software der EUMEX 308 (läuft nur bis Win XP) besteht die Option Mehrgeräteanschluss und Anlagenanschluss auszuwählen. Üblicherweise nuztz man den Mehrgeräteanschluss, was jedoch hier nicht zum Erfolg führt. Ich habe somit Anlagenanschluss ausgewählt. Im Punkt Rufnummernverteilung habe ich als erste zwei Ziffern die 20 (kann beliebig sein) eingetragen. Als Anlagenanschluss ergänzt die Anlage nun diese Nummer um die Ziffern 0-9 an der dritten Stelle (Also Nummer 200 - 209). Das Fax muß man in der Eumex 308 an den Anschluss Nummer 4 stecken, die ISDN Telefone in die Anschlüsse 5 - 8 (geht ja auch nicht anders). Den ISDN Telefonen weist man nun als MSN (also direkt am Telefon) die Nummern 5, 6, 7, 8, 9 oder null zu. Die Nummern 1 - 4 sollte man nicht verwenden, da diese für die 4 analogen Steckplätze von der TA verwendet werden. 

      Somit hat man am Ende von außerhalb der EUMEX betrachtet das Faxgerät auf Nummer 204 und bspw. ein ISDN Telefon auf Nummer 205.

       

      Nun kann man in der Konfiguration der Auerswald TA die Internen Rufnummern 200 - 209 erfassen. In meinem Fall 204 als Fax Büro und 205 als Telefon Büro. (Modul: S0 Grundboard; internern Port: S0-Port2; Art des Gerätes: ISDN PC Karte).  In der Rufverteilung der Auerswald können dann den entsprechenden Apparaten die externen Nummern zugewiesen werden.

       

      Es klingt fast wie ein Wunder, aber es funktioniert tatsächlich und allem Unken zum Trotz kann man offenbar zwei Telefonanlagen direkt miteinander verbinden. Sogar die interne Kommunikation ist möglich. Von den restlichen Apparaten im Haus wähle ich einfach die 205 und lande im Büro. Vom Büro aus wähle ich vorab die "0" (damit verlasse ich die interne Kommunikation der Eumex) und dann die Apparatenummer der direkt mit der Auerswald verbundenen Geräte (bspw. 0100). Für externe Gespräch muß folglich vom Büro aus zweimal eine "0" gewählt werden, um das Amtszeichen zu bekommen. (Wenn man in der Eumex für die einzelnen Teilnehmer (Rechts auf die einzelnen Anschlüsse klicken) "automatisch Amtsbelegung" anklickt, spart man sich sogar die "0" für die internen Gespräche, da man direkt beim Abheben das Signal der Auerswald hört. D.h. für extern wäre dann auch nur noch eine "0" erforderlich.)

       

      Im Übrigen: Ich kann Faxe senden und empfangen. Wichtig sind hier noch die Einstellungen in der Fritzbox --> Telefonie ->  Eigene Rufnummer -> Reiter Anschlusseinstellungen --> Telefonieverbindung (Einstellung ändern) --> Hacken bei "Faxübertragung auch mit T.38 .

       

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      Randnotiz: Da die Auerswald im Keller steht, habe ich diese an den USB Anschluss der Fritzbox angeschlossen. Mittels des Tools : FRITZ!Box Audio- und USB-Fernanschluss verbinde ich mich vom Büro aus mit der Auerswald im Keller (FANTASTISCH). Noch besser wird es mit der Verbindung zur Eumex 308. Als diese auf den Markt kam, war ein COM Anschluss das Modernste, was die Technik zu bieten hatte. An einem halbwegs zeitgemäßen Rechner läßt sich dieser Anschluss nicht finden. Also: beim Versandhandel einen COM / USB Adapter (ca. 10€) bestellt. Win 7 hat das Gerät gleich erkannt und im Gerätemanager angezeigt. Da bei mir schon allerhand COM Schnittstellen belegt waren, wurde dem Adapter die Schnittstelle COM 5 zugewiesen. Dies ist ein Problem, da die EUMEX Software nur die Schnittstellen COM1 - COM4 erkennt. Also im Gerätemanager unter Anschlüsse (COM & LPT) das passende Gerät wählen (bei mir "USB Serial Port (COM5)" und die Eigenschaften aufrufen -> dort Reiter Port Settungs -> Advanced --> hier kann man nun einen freien Com Port auswählen (bei mir war die 2 noch frei); nach der Übernahme erscheint das Gerät dann als "USB Serial Port (COM2)".

       

      Das war der erste Schritt ( Fröhlich ) Da die Software (kann immer noch auf der Telekomseite heruntergeladen werden) unter Win 7 nicht zu installieren geht, auch im Kompatibilitätsmodus nicht, habe ich mir auf der Windowsseite "Windows Virtual PC"  und  den Windows XP Modus heruntergeladen (Habe eine Anleitung dazu auf der CHIP Seite gefunden). Das tolle an dieser virtuellen Umgebung ist, dass sämtliche Hardwarekomponenten meines Win 7 Systems automatisch eingebunden sind und auch direkter Zugriff auf die Festplatten und Ordner des Win 7 Systems besteht. Damit konnte ich die EUMEX Software schnell installieren und starten. Verbindung zur EUMEX schlug erst fehl -> Grund: der COM Anschluss muß noch zugewiesen werden. Hierzu im Fenster des virtuellen Win XP oben in der Leiste auf -> Extra -> Einstellungen gehen. Dort links COM2 anklicken -> rechts ist dann die Auswahl bei "Ohne" zu sehen --> dies muß auf Punkt zwei "Physikalischer serieller Anschluss - COM2" geändert werden. Und siehe da, die rudimentäre Software aus den 90er Jahren verbindet sich über ein virtuell laufendes WinXP mittels eines USB/Com Adapters mit der vorzeitlichen EUMEX 308. LEUTE, glaubt mir, ich kann mein Glück kaum fassen und bin selbst sprachlos.!!!

       

      Ich hoffe, meine kurzen Anmerkungen können dem einen oder anderen helfen. Bei der Suche nach einer Lösung zum Problem hatte ich schon den Eindruck, dass so manch einer hier im Land versucht, dass Runde ins Eckige zu bekommen und umgekehrt. Viel Spaß beim Ausprobieren.

       

       

    • vor 11 Jahren

      Mir ist nicht ganz klar, was Du erreichen möchtest.

       

      Rein technisch ist es möglich, zwei Telefonanlagen zu kaskadieren, vorausgesetzt die erste hat einen Nebenstellenanschluss, der zum Amtsanschluss der zweiten kompatibel ist. (Wenn z.B. die zweite Anlage eine ISDN-Anlage ist, muss die erste einen ISDN-Nebenstellenanschluss haben.) Sinnvoll ist das allerdings nur in Ausnahmefällen. Einfacher und zielführender ist sowohl bei ISDN als auch bei VoIP in der Regel der parallele Anschluss beider Anlagen direkt am Anschluss, gerade wenn keine Interngespräche benötigt werden.

       

      Was zurzeit im Rahmen der von der Telekom forcierten Umstellungen von ISDN-Anschlüssen auf IP-basierte Anschlusse häufiger gemacht wird ist die Kaskadierung einer ISDN-Telefonanlage hinter einer VoIP-Telefonanlage mit internem ISDN-Anschluss (FRITZ!Box), um die vorhandene ISDN-Anlage am "Anschluss der Zukunft" weiter betreiben zu können. Das sind aber meiner persönlichen Einschätzung nach situationsbedingte Notlösungen, um kurzfristig den Aufwand für die erzwungene IP-Umstellung zu minimieren.

       

      Edit: Tippfehler

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    • vor 11 Jahren

      An einem ISDN-Anschluss ist das alles richtig und für die beschriebene Situation eine sinnvolle Lösung. Man kann zwei ISDN-Telefonanlagen direkt an den NTBA anschließen. Es sind dann insgesamt am Anschluss bis zu zehn Rufnummern und bis zu zwei Verbindungen gleichzeitig möglich. Die Rufnummern kann man auf die beiden Telefonanlagen verteilen, z.B. jedem eine Telefon- und eine Faxnummer. Die möglichen Verbindungen werden nach dem Prinzip "wer zuerst kommt" vergeben, d.h. es können beide gleichzeitig telefonieren, solange nicht einer auch noch gleichzeitig faxt.

       

      Es gibt da aber einen dicken Wermutstropfen: Diese Lösung wird nicht lange laufen. Die Telekom ist dabei, ISDN abzuschaffen. Spätestens in drei Jahren wird sie den beiden den ISDN-Anschluss kündigen und sie vor die Alternative stellen, entweder einen IP-basierten Anschluss zu bestellen oder ganz ohne Anschluss dazustehen. Ich würde deshalb empfehlen, das ganze direkt auf der Basis eines IP-basierten Anschlusses zu planen.

       

      Das Prinzip ist dasselbe, nur mit Ethernet statt ISDN und Router statt NTBA: Man kann an die LAN-Anschlüsse des Routers mehrere VoIP-Telefonanlagen anschließen, die Telefonnummern darauf verteilen, und die balgen sich dann um die gleichzeitig möglichen Verbindungen. (bei der Telekom zwei, mit alternativen SIP-Anbietern oft mehr)

       

      Leider sind die Produkte noch nicht so ausgereift wie bei ISDN. Aktuell werden vor allem Router mit eingebauter VoIP-Telefonanlage angeboten. (Speedport, Fritzbox, Zyxel Speedlink) Vor allem von den Speedports gibt es Berichte, dass sie den parallelen Betrieb einer weiteren VoIP-Telefonanlage stören bzw. nicht zulassen. Mir persönlich fehlt noch die Erfahrung mit solchen Konfigurationen. Trotzdem halte ich das für sinnvoller als jetzt noch eine ISDN-Neuinstallation zu planen.

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