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        Landkreis Rottweil: Startschuss für den Netzausbau

        Susann R. Community Manager
        Community Manager

         

        Achtung: Der Ausbau im Landkreis Rottweil ist abgeschlossen. 

        Schnelles Internet gehört heute zu unserem Leben dazu. Sei es bei der Arbeit oder im Privatleben. Daher sind wir täglich damit beschäftigt, schnelleres Internet in weiteren Regionen auszubauen. Für einige Landkreise bieten wir euch ab jetzt spezielle Homepages an, auf denen wir euch über den Status des Ausbaus informieren.

         

         

        Rottweil.PNG(v.l.n.r.: Bernhard Ginter (Telekom), Joachim Kunz (Handwerkskammer Konstanz), Christoph Moschberger (IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg), Frank Bothe (Niederlassungsleiter Südwest der Deutschen Telekom Technik GmbH), Landrat Dr. Wolf-Rüdiger Michel, Martin Rudersdorf (Breitbandberater Landkreis), Bürgermeister Emil Maser, Bürgermeister Herbert Halder (Kreisvorsitzender Gemeindetag Baden-Württemberg))

        Am 7. April 2016 fiel der offizielle Startschuss für den Ausbau im Landkreis Rottweil. Bei der Auftaktveranstaltung wurden gemeinsam mit den Vertretern des Landkreises, der Städte und Gemeinden, der erste Bauabschnitt zum Ausbau freigegeben. Bereits bis Ende des Jahres 2016 konnten bereits rund 16.500 Haushalte das schnelle Netz nutzen. Im  Jahr 2017 wurden weitere 34.000 Haushalte in Betrieb genommen.

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

        Bauabschnitt Stadt/Gemeinde Stadt-/Gemeindeteile  Ausbauende
        1 Deißlingen Kerngemeinde, Lauffen Okt 2016
        1 Rottweil Kerngemeinde, Feckenhausen, Göllsdorf, Neufra, Neukirch, Zepfenhan Okt 2016
        1 Stadt Villingendorf Kerngemeinde Okt 2016
        1 Zimmern ob Rottweil Kerngemeinde, Horgen, Flözlingen Okt 2016
        2 Aichhalden Kerngemeinde, Rötenberg Dez. 2016
        2 Lauterbach Kerngemeinde Dez. 2016
        2 Hardt Kerngemeinde Dez. 2016
        2 Schramberg-Stadt Talstadt, Heiligenbronn, Sulgen, Schönbronn Dez. 2016
        3 Oberndorf a.N. Kerngemeinde, Aistaig, Altoberndorf, Bochingen, Hochmössingen, Beffendorf, Boll Feb. 2017
        4 Wellendingen Kerngemeinde, Wilfingen April 2017
        5 Schramberg Tennenbronn Juni 2017
        6 Dornhan Kerngemeinde, Bettenhausen, Busenweiler, Gundelshausen, Fürnsal, Marschalkenzimmern Aug. 2017
        6 Sulz a.N. Kerngemeinde, Bergfelden, Fischingen, Glatt, Holzhausen, Hopfau – Brachfeld, Mühlheim am Bach, Renfrizhausen, Sigmarswangen Aug. 2017
        6 Vöhringen Kerngemeinde, Wittershausen Aug. 2017
        7 Dunningen Kerngemeinde, Lackendorf, Seedorf Okt. 2017
        7 Fluorn-Winzeln Fluorn, Winzeln Okt. 2017
        8 Bösingen Kerngemeinde, Herrenzimmern Dez. 2017
        8 Dietingen Kerngemeinde, Böhringen, Rotenzimmern, Gößlingen Dez. 2017
        8 Epfendorf Kerngemeinde, Harthausen, Talhausen, Trichtingen Dez. 2017
        8 Schenkenzell Kerngemeinde, Kaltbrunn Dez. 2017
        8 Schiltach Kerngemeinde Dez. 2017

         

         

          

        Vor den jeweiligen Inbetriebnahmen wird es Bürgerinformationsveranstaltungen und Bürgersprechstunden geben. In der Bürgerinformationsveranstaltung erfahrt ihr Näheres zum aktuellen Ausbaustatus in eurer Gemeinde oder Stadt sowie unseren Produkten und Preisen mit einer persönlichen Beratung im Anschluss.

        Ihr habt an dem Tag keine Zeit? Kein Problem - schaut einfach bei der Bürgersprechstunde vorbei und lasst euch ein persönliches Angebot erstellen.

         

        Oder informiert euch persönlich bei einem der vielen Händler und Shops im Landkreis Rottweil.

         

        Telekom Shop Rottweil
        Hauptstr. 26
        78628 RottweilT

        expert Enderer
        Steinhäuslebühl 10
        78658 Zimmern ob Rottweil

        Firma Kessler
        Hauptstr. 34
        78628 Rottweil

        Elektro- und Fernseh Hauser GmbH 
        Holzhauser Straße 20 
        72172 Sulz a.N.

         

         

        Berichte von uns und aus Lokalzeitungen

         

        23. Oktober 2017, Fluorn-Winzeln

        Auf Fluorn-Winzelner Daten-Autobahn bald mit 60 Sachen unterwegs

        Von welcher Brisanz das Thema "schnelles Internet" für die Bürger von Fluorn-Winzeln ist, wurde bei der Informationsveranstaltung der Telekom in der Halle in Fluorn deutlich. Bürgermeister Bernhard Tjaden fand, man wolle auf der Autobahn auch nicht nur 20 Stundenkilometer fahren, wenn 60 möglich wären.

        Veröffentlicht: Schwarzwälder Bote, zum Artikel

         

         

        5. Oktober 2017, Sulz

        Quantensprung für die Region

        In Sulz, Vöhringen und Dornhan ist der Breitbandausbau jetzt abgeschlossen. Von der Freischaltung profitieren neben Privathaushalten vor allem Firmen. 

        Veröffentlicht: neckar-chronik, zum Artikel

         

         

        3. Mai 2017, Wellendingen

        Acht Mann feiern "Bergfest"

        Halbzeit beim Breitbandausbau im Landkreis Rottweil: Inzwischen sind vier der acht Netzausbaugebiete fertiggestellt. Das heißt: 42 000 Haushalte können vom schnellen Internet profitieren.

        Veröffentlicht: Schwarzwälder Bote, zum Artikel

         

         

        190417 NRWZ Tennenbronn (1).jpg

        20. April 2017, Schramberg

        Tennenbronn: Schnelles Internet kann kommen

        Nach wochenlangem Graben ist es geschafft: 16 Kilometer Glasfaser sind verlegt und 19 Verteiler installiert. Die Infrastruktur für das schnellere Internet im Stadtteil Tennenbronn steht.

        Veröffentlicht: Schwarzwälder Bote, zum Artikel

         

         

        190417 NRWZ Tennenbronn (2).jpg

        19. April 2017, Schramberg

        Schnelles Internet ab Ende Juni in Tennenbronn

        Der Netzausbau im Kreis Rottweil „hat die Halbzeit schon hinter sich“, versichert Bernhard Ginter, Regionalmanager der Deutschen Telekom bei einem Ortstermin im Affentäle. Derzeit sind die Spezialisten der Firma Kabel X in Tennenbronn am Werk.

        Veröffentlicht: NRWZ, zum Artikel

         

         

        7. April 2017, Sulz

        Schnelles Internet ab August

        Der kreisweite Breitbandausbau hat den Raum Sulz und Vöhringen erreicht. Vor allem für Gewerbetreibende endet damit eine lange Zeit des Wartens.

        Veröffentlicht: neckar-chronik.de, zum Artikel

         

         

        7. April 2017, Sulz

        Schnelles Internet bis Ende August

        Das schnelle Internet wird Ende August für mehr als 7000 Haushalte in der Gesamtstadt Sulz und in Vöhringen mit Wittershausen zur Verfügung stehen. Dies versprach am Donnerstag Telekom-Regionalmanager Bernhard Ginter.

        Veröffentlicht: Schwarzwälder Bote, zum Artikel

         

         

        16. März 2017, Dornhan

        Dornhan bekommt schnelles Internet

        Bis Ende August sollen fast 1700 Haushalte im Dornhaner Stadtgebiet vom schnellem Internet profitieren können. Gestern startete die Telekom mit dem Ausbau des Abschnitts sechs, zu dem neben Dornhan auch Sulz gehört.

        Veröffentlich: Schwarzwälder Bote, zum Artikel

          

         

         

        Ihr habt Fragen zur Technik (Geschwindigkeiten, Nutzung vorhandener Geräte, Vectoring, VDSL etc.)?

        Ein paar Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Inbetriebnahme in Landkreisen findet ihr bei einem Klick auf den Spoiler:

        Spoiler

        Solltet ihr eure Frage / Antwort hier nicht finden, schaut gerne auf unsere ausführlichen Hilfe- und Service-Seiten nach.


        Ihr habt Fragen zur Technik (Geschwindigkeiten, Nutzung vorhandener Geräte, Vectoring, VDSL etc.)?

        WELCHE GESCHWINDIGKEITEN STEHEN MIR NACH DEM AUSBAU ZUR VERFÜGUNG?
        95% der Haushalte des Landkreises Rottweil werden von der Deutschen Telekom mit Geschwindigkeiten von bis zu 100 MBit/s (Download) innerhalb von zwei Jahren ausgebaut.
        MBit/s: Bezeichnet die digitale Datenmenge, die innerhalb einer Zeiteinheit über einen Kanal übertragen wird. Umgangssprachlich auch als Übertragungsgeschwindigkeit oder Bandbreite bezeichnet.

         

        WAS IST VECTORING?
        Vectoring bzw. VDSL2 ist eine Erweiterung zu VDSL. Es sind Geschwindigkeiten von bis zu 100 MBit/s im Download (herunterladen) und 40 MBit/s im Upload (hochladen) möglich. Hierbei werden Glasfaserkabel bis zum Verteilerkasten verlegt. Vom Verteilerkasten bis zu eurem Haus geht es dann mit dem bereits vorhandenen Kupferkabel weiter. Für eine störungsfreie Übertragung werden mit Hilfe einer speziellen Technik elektromagnetische Störungen ausgeglichen, wodurch die hohen Geschwindigkeiten möglich gemacht werden.

          

        WAS IST VDSL?
        VDSL (Very High Data Rate Digital Subscriber Line) ist eine DSL-Übertragungstechnik.
        Im Vergleich zu ADSL (Asymmetric Digital Subscriber Line) arbeitet sie mit noch höheren Übertragungsgeschwindigkeiten (bis zu 50 MBit/s Download und 10 MBit/s Upload).

        Die VDSL Geschwindigkeit hängt stark von der Entfernung zwischen eurer und der aktiven Technik am Straßenrand ab. Je länger die Leitung bis zum eurem Anschluss ist, desto geringer wird die erzielbare Bandbreite.

         

        AB WANN KANN ICH GESCHWINDIGKEITEN BIS 100 MBit/s NUTZEN?
        Der Zeitpunkt der Einschaltung von „Vectoring-Technik“ hängt derzeit von einer Genehmigung der EU in Brüssel ab. Der Einsatz von Vectoring-Technik in mit öffentlichen Mitteln geförderten Ausbaugebieten - wie in weiten Teilen des Landkreisgebietes -  unterliegt dabei noch besonderen Anforderungen.

        Informationen zum Antrag der Deutsche Telekom auf Einschaltung von Vectoring im sogenannten Nahbereich finden ihr im Blog "Faktencheck Vectoring-Ausbau".

          

        KÖNNEN MIR IM NETZ DER ZUKUNFT GARANTIERTE GESCHWINDIGKEITEN OHNE "BIS ZU"-ANGABEN ZUGESICHERT WERDEN?
        Dass die Geschwindigkeits-Angaben mit einer „bis zu“-Angabe versehen werden (müssen), liegt an den lokalen Bedingungen vor Ort, die ebenfalls einen Einfluss auf die Netzgeschwindigkeit haben. Der Weg vom Netz in die jeweiligen Haushalte ist beispielsweise unterschiedlich beschaffen. Hier spielen die Länge des Verzweigerkabels und die Qualität der Hausanschlussleitung eine große Rolle.

        Die individuell erzielbaren „Endgeschwindigkeiten“ am Kundenanschluss können daher variieren, die Mindestbandbreiten könnt ihr in unseren Leistungsbeschreibungen einsehen.

         

        Fragen rund um den Telekom-Anschluss?

        Antworten findet ihr in unserem Hilfe & Service Portal.

         

        Ihr habt Fragen zur Vertragsgestaltung?

        WAS MUSS ICH TUN UM DAS SCHNELLE INTERNET VON DER TELEKOM ZU BEKOMMEN?
        Um schneller im Internet surfen zu können, müsst ihr einen neuen Auftrag bei der Telekom oder einem ihrer Vertriebspartner (z. B. regionaler Fachhändler oder Telekom Shop) erteilen. Auch bei bereits bestehenden Telekom-Verträgen erfolgt keine automatische Umschaltung auf das neue schnelle Breitbandnetz.  

         

        KANN ICH MEINE BISHERIGEN ENDGERÄTE WIE ROUTER, TELEFONE UND FAXGERÄTE WEITERHIN NUTZEN?
        In der Regel ja, sofern es sich nicht um ältere, nicht kompatible Endgeräte handelt. Gerne unterstützt euch die Telekom bei der Überprüfung und Planung eurer vorhandenen Endgeräte. Nehmt euch eine individuelle Beratung bei einem der Ansprechpartner in der Region (z. B. regionale Fachhändler oder Telekom Shops) in Anspruch, informiert euch online oder kommt zu einer der Veranstaltungen im Rahmen der Inbetriebnahme.

        Die Leistungsmerkmale und die Funktionalitäten eures bisherigen Anschlusses können auch bei eurem neuen Internetanschluss eingerichtet werden.

          

        ICH BIN NOCH AN EINEN ANDEREN ANBIETER GEBUNDEN. KANN ICH VORZEITIG ZUR TELEKOM WECHSELN?
        Ja, das könnt ihr. Wenn ihr vorzeitig zur Telekom wechseln möchtet, habt ihr zwei Möglichkeiten:

        Möglichkeit 1: Ihr behaltet euren alten Anschluss und schließt parallel einen neuen Vertrag bei der Telekom ab – zahlt dann aber auch für beide Anschlüsse die Gebühren.

        Möglichkeit 2: Ihr könnt über eine Abschlagszahlung (variiert je nach Anbieter) vorzeitig aus dem bestehenden Vertrag entlassen werden und einen neuen Vertrag bei der Telekom abschließen.

         

        ICH BIN KUNDE EINES ANDEREN ANBIETERS, KOMME ICH TROTZDEM IN DEN GENUSS DER  HÖHEREN BANDBREITEN?
        Die Telekom ist laut Telekommunikationsgesetz verpflichtet, Dritten einen diskriminierungsfreien Zugang zum Netz zu gewährleisten. Konkret: Von dem Breitbandausbau der Telekom können auch die Kunden anderer Anbieter profitieren, wenn der Anbieter entsprechende Kapazitäten bei der Telekom einkauft.

         

        Gibt es noch offene Fragen, die wir hier zum Ausbau im Landkreis Rottweil noch nicht beantwortet haben? Dann scheut euch nicht sie uns in diesem Blog zu stellen. Fröhlich

        Kommentare

        @Susann R.    ...  also ich hätte lieber gelesen,   M-Städt wird ausgebaut.  ;o)))))))))

         

        Grüße

         

        danXde

        Hallo zusammen,

        Hallo @danXde

        wie heißt es so schön, shit happens oder "manchmal verliert man und meistens gewinnen andere" Zwinkernd

        Bei uns hat die Telekom leider auch 1km vorher aufgehört Traurig

        Trotzdem allerseits schöne Festtage

        Gruß

        Waage1969

        kws Community Guide

        Das sind so die Schattenseiten des Breitbandausbaus.

         

        aaa1.jpg

         

        VG kws

        @kws

        Und die magenta Helme gab es im Restpostenausverkauf Zwinkernd

        Hallo @Mikko @kws 

        die Logos sind nach den Redesign der Community zu undeutlich geworden, die müssen erst neu überarbeitet werden und dann nachgeklebt werden.

        Der Posten muss aber ers neu ausgeschrieben werden Zwinkernd

        Frohes besinnliches Fest allerseits

        Gruß

        Waage1969

        Jungs, jetzt bleibt doch mal ernst! Zunge

        Was sollen denn die Bewohner von Rottweil denken, wenn sie hier rein schauen und das lesen. Sonst traut sich keiner eine Frage zu stellen. Das wollen wir ja nicht. Fröhlich

         

        Liebe Grüße

        Susann R.

        Danke Telekom und dem Landkreis Rottweil für

        100 Mbit/s auf dem Dorf in Bochingen

         

        Damit hier auch mal ein "Betroffener" etwas schreibt...

        Reicht vorerst einmal.

        Speedtest 100Mbits.jpg

         

         

        Die Kooperation des Landkreises mit der Telekom wird auf Dauer für einige Gemeinden in eine Sackgasse führen.
        Der Ausbau der Telekom wird vom Landkreis Rottweil mit einer Summe von 11,8 Mio Euro gefördert. Dafür verpflichtet sich die Telekom, auch diejenigen Gebiete im Landkreis auszubauen, bei denen ein Ausbau für die Telekom nicht wirtschaftlich wäre.

        Bei genauerer Betrachtung des Ausbaufortschritts zeigt sich, dass die Telekom dort, wo sie in Konkurrenz zu Unitymedia, oder einem anderen Breitbandanbieter steht, ihr Netz fast immer eigenverantwortlich, also ohne Förderung durch den Landkreis ausbauen kann. Dort besteht die Gefahr, dass die Kunden zur Konkurrenz abwandern könnten.

        In Gebieten, wo die Telekom keiner Konkurrenz gegenübersteht, greift die Telekom für den Ausbau zumeist auf die Förderung durch den Landkreis zurück. Ohne Konkurrenz, würde die Telekom in den betreffenden Gemeinden vermutlich keine eigene Investitionen tätigen.

        Wie wird dann der weitere Ausbau in ein paar Jahren aussehen?

        Werden die Gemeinden, in denen die Telekom einer Konkurrenz gegenübersteht, immer moderner und immer schneller ausgebaut. Und zwar ohne, dass die Gemeinden sich finanziell daran beteiligen müssen?

        Müssen Gemeinden, wo die Telekom keine Konkurrenz hat, dann mit sehr viel Geld den weiteren Ausbau selbst bezahlen?

        Wenn dem so wäre, stellt sich nun die Frage, ob die Gemeinden die Telekom weiterhin subventionieren sollten und dafür eine Leistung bekommen, die weit unter den Leistungen der Telekomkonkurrenz liegt, oder ob sie das Geld gleich in ein kommunales Glasfasernetz stecken und damit, wie unsere Nachbarlandkreise, eine Konkurrenz zur Telekom aufbauen.

        Denn es hat sich schon öfters gezeigt, sobald sich für die Telekom eine Konkurrenz ankündigt, kann diese ihr Netz plötzlich auf eigene Kosten modernisieren.

        Hallo @acadeus,

         

        schade, dass Sie Spekulationen platzieren ohne den Gesamtüberblick zu haben.

         

        Ja, es gibt Gebiete, die eigenwirtschaftlich ausgebaut werden können und es gibt Gebiete die nicht eigenwirtschaftlich ausgebaut werden können. Bei der Bewertung für einen eigenwirtschaftlichen Ausbau ist die Konkurrenzsitutation aber nur einer von vielen Faktoren. Andere Faktoren sind beispielsweise das Kundenpotenzial oder die vorhandene Infrastruktur.

         

        Der Telekom den Vorwurf zu machen, öffentliche Ausschreibung zu bedienen ist kurios. Die Kritik sollte sich eher gegen die Wettbewerber richten, die diese Ausschreibung nicht bedienen, nur in Ballungsräumen ausbauen und den ländlichen Raum vernachlässigen.

         

        Grüße
        Selina D.

        Sehr geehrte @Selina.D,

         

        ein Blick auf die Ausbaukarte der Telekom, verglichen mit den Ausbaugebieten der Wettbewerber spricht Bände und bestätigt meine "Spekulationen", dass die Telekom sich in Gebieten ohne Wettbewerb nicht so engagiert, wie in Gebieten mit Wettbewerbern.

         

        Zum Beispiel ein Straßenzug, bei dem

         

        1. Gerade die Straße saniert wird, also die FTTH Versorgung ohne zusätzliche Grabungsarbeiten möglich wäre

        2. Die Glasfaser sowieso aufgrund des derzeitigen FTTC Ausbaus bis an die Straße geführt wird

        3. Das benötigte FTTH Equipment (OLT) sowieso in der Vermittlungsstelle verfügbar wäre

         

        wird in diesem konkurrenzlosen Gebiet von der Telekom nicht mit FTTH erschlossen. Billiger hätte die Telekom einen FTTH Anschluss in dieser Straße nicht mehr realisieren können. Glücklicherweise legt in dieser Straße ein Gasversorger vorsorglich "Speedpipes" parallel zur Gasversorgung. Das Kind ist dort also noch nicht ganz in den Brunnen gefallen.

         

        Alle diese Fakten füttern natürlich meine "Spekulationen".

         

        Natürlich muss auch gesehen werden, dass die Telekom nach rein wirtschaftlichen Gesichtspunkten handelt und jede andere Firma gleich gehandelt hätte. 

         

        Dass die Telekom sich an der öffentlichen Ausschreibung beteiligt hat finde ich lobenswert und verschafft auch denjenigen Gemeinden, bei denen sich der Ausbau für die Telekom nicht gelohnt hätte, einen zum derzeitigen Zeitpunkt ausreichenden Internetanschluss. Zeigt aber auch, dass in diesen Gebieten der "Markt" versagt. Bei genügend Wettbewerb, wäre diese Ausschreibung gar nicht nötig gewesen.

         

        Die kommunalen Glasfasernetze unserer Nachbarlandkreise zeigen, dass man Wettbewerb auch künstlich erzeugen kann.

         

        In der Kritik, die Sie gegen ihre Wettbewerber richten, stimme ich Ihnen zu. Diese betreiben "Rosinenpickerei".

         

        vg acadeus