ADSL-Portmangel im Telekom-Ausbaugebiet mitten in Berlin?

vor 13 Jahren

Guten Tag!

Ich wohne in einem Telekom-Ausbaugebiet mitten in Berlin(-Schöneberg).
Mir wurde von Fremdanbietern bestätigt, dass daher alle Fremdanbieter (oft gegen "Regio"-Zuschlag) ausschließlich Leitungen der TeleKom mieten müssen/können.

Ich hatte ADSL-Anschlüsse von Alice-o2 und congstar (-31.5.13). Den letzten Anschluss hatte ich tollkühn gekündigt, weil die TeleKom angeblich bei Portbelegung mit ADSL keinen verlässlichen VDSL-Porttest durchführen konnte.

VDSL gab es dann trotz Verteilerkasten direkt vor der Tür weder von 1&1, congstar oder Vodafone - "Leitungsdämpfung" - sehr überzeugend.

Daher muss ich nun zwangsweise zurück zu ADSL.

Und nun: Portmangel? Keine ADSL-Leitung frei? Das kann nicht wahr sein!

Ein Vodafone-Techniker erwähnte etwas von 2 belegten Ports pro VDSL und dadurch entstehenden Engpässen bei ADSL. Da will ich gar nicht einsteigen.


Aber folgende Frage hätte ich gerne von TeleKom-hilft beantwortet:

Wie kann es sein, dass die TeleKom mitten in Berlin, in einem Gebiet, das nur durch die TeleKom versorgt wird (noch nicht einmal Internet-per-Kabel möglich), so wenige Ports bereitstellt, dass nicht einmal jede Wohnung einen Port abbekommen kann?!

In Berlin? Im Jahr 2013? Breitbandausbau Fehlanzeige?
UMTS-Internet, bis vielleicht mal wieder was frei wird?

Das kann nicht Ihr Ernst sein!

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vor 12 Jahren

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Gelöschter Nutzer

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    • vor 13 Jahren

      Guten Tag raimerik,

      vielen Dank für Ihren ausführlichen Beitrag.

      Ein Ausbau wird nicht allein von der Telekom betrieben, sondern wird auch von der Stadt Berlin geführt. Es finden Verträge statt und je nach Kostenlage wird entsprechend ausgebaut. Wenn nun für Ihre Straße X-DSL Ports zur Verfügung gestellt worden sind, sich aber die Anwohnerstruktur etwas verändert hat, dann kann es auch in einer großen Stadt wie Berlin dazu kommen, dass Portmangel besteht. Allgemein finden in Berlin viele Ausbaumaßnahmen und Erweiterungen statt. Insofern kann ich Ihre Vermutung nicht bestätigen, dass der Breitbandausbau stillsteht. In welchem Teil von Berlin befinden Sie sich (Postleitzahl und Ortsteil)?

      Aus Ihrem Text geht nun nicht eindeutig hervor, ob Sie direkt bei uns Kunde werden möchten. Wenn ja, dann können wir gerne einen Auftrag erteilen und schauen, inwieweit wir etwas tun können, sodass eine Porterweiterung für Sie vorangetrieben werden kann.

      Es gibt immer zwei Parteien bei einem Ausbau. Die Telekom ist nicht immer die Schuldige.

      Es grüßt
      Jacqueline

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    • vor 13 Jahren

      Guten Tag!

      Das ist mir jetzt doch deutlich zu defensiv. Es geht mir nicht um die Schuldfrage, sondern darum, wie in einem exklusiv von der TeleKom versorgten Gebiet in Tagen der Breitbandinitiative nicht ausreichend Ports bereitgestellt werden, bzw. vor allem, wie dieser Mißstand beseitigt wird.

      Da soll jetzt die Stadt Berlin bei der TeleKom neue Ports bestellen, bevor das passiert?
      Die Leitungen in alle Wohnungen liegen doch schon. Es scheint also um einen Verteilerausbau zu gehen. Und ich dachte, dass Ihnen jeder Kunde Geld bezahlt?

      Es geht in meinem Fall um die Gotenstr. in 10829 Berlin-Schöneberg.

      Die Bebauung besteht hier ausschließlich aus großen Mietshäusern, die größtenteils seit 1900 hier stehen. Dementsprechend ist die Zahl der Haushalte hier über die letzten Jahre konstant, auch weil keine zusätzlichen Neubauten möglich sind.

      Und bis vor zwei Monaten hatte ich ja auch noch einen dieser offensichtlich zu knapp bereitgestellten Ports... Mann-o-mann.

      Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie die Port-(Ausbau)situation in meiner Straße einmal recherchieren und dann vodafone meinen bestellten Port schalten.

      Mir war nämlich so, dass in BitstromGebieten durch die TeleKom kein Unterschied zwischen eigenen und fremden Kunden bei der Portvergabe gemacht werden darf.
      Oder ist das nicht so?
      Dann wäre zumindest mein bisheriger Eindruck nicht falsch.

      Dank&Gruß, raimerik

      PS: Als Rechercheergebnis würde mich auch interessieren, ob oder wann das offenbar vorliegende TeleKom-Exklusivgebiet für einen Ausbau durch die Wettbewerber geöffnet ist bzw. wird? Dann könnten die ja den Portmangel beheben und etwas Bewegung in diesen Stillstand bringen?

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    • vor 13 Jahren

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    • vor 13 Jahren

      Hallo Robert!

      Danke für den Link. Kann einem ja angst&bange werden...
      Erinnert mich an meine Versuche, hier trotz TeleKom-Bestätigung über VDSL-Verfügbarkeit, von 1&1, congstar und Vodafone VDSL zu bekommen.

      Da hatte es die TeleKom, sagen wir, "geschickter" angestellt, da trotz Verfügbarkeitsabfrage und Verteilerkasten 5m vor dem Hauseingang sich wegen "Leitungsdämpfung" nicht in der Lage sah, einen VDSL-Port zu schalten...
      Merwürdig nur, dass es Nachbarn im selben Haus mit original-TeleKom-VDSL gibt.
      Ein Schelm...

      Falls der Link aber (auch) ein Hinweis auf Abstimmungsproblem von Vodafone mit der TeleKom sein sollte, spricht dem in meinem Fall aber ein bestehender Vodafone-Bitstrom-Anschluss meiner Nachbarin entgegen. Bitstromanschlüsse von Alice-o2 und congstar hatte ich ja auch schon geschaltet...

      Also, theoretisch klappt das, "NUR" der plötzliche Portmangel auch bei ADSL ist das nervige Neue...

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    • vor 13 Jahren

      Ich würde auch gerne die wirklichen Gründe wissen, aber bis jetzt hab ich keine Informationen ob es an der Telekom, oder an den anderen Anbieter (wie Vodafone, 1und1 usw.) liegt...

      Ich weiß nur, es klappt nicht immer ;-)

      Gruß Robert

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    • vor 13 Jahren

      Ich bin von einem ähnlichen Problem in der gleichen Gegend betroffen: Kolonnenstr. in 10827 Berlin-Schöneberg, also eine Straße weiter. Es geht aber erst einmal um DSL 16plus, da VDSL hier wohl nicht zur Verfügung steht. Zur Zeit habe ich einen Telekom Business-Vertrag mit 6.000’er DSL, welcher vor einigen Wochen nach einigen Problemen und dem Umzug geschaltet wurde, und bin auf den Anschluss aus beruflichen Gründen angewiesen. In meiner Branche ist man mit einer 6.000’er Leitung arg eingeschränkt.

      Letzten Freitag Abend hat mich mein Ansprechpartner bei der Telekom darauf angesprochen, dass jetzt DSL 16plus verfügbar ist. Nach der Bitte meinerseits den Anschluss aufzuwerten, kam am Montag Morgen nur die Aussage, dass jetzt doch kein Anschluss mehr geschaltet werden kann. Laut Online-Abfrage ist Entertain mit 16plus möglich, welches ich heute auch über das Interface gebucht habe. Ich hoffe so schnell wie möglich einen schnelleren Anschluss zu bekommen. Laut Aussagen verschiedener Service-Mitarbeiter bzgl. der Schaltung der 6.000’er Leitung habe ich damals entweder „Leitungsdämpfung“ oder „kein freier Port“ für schnelleres DSL gehört. Auf Grundlage der inkonsistenten Aussagen, bin ich mir aber nicht sicher, was das tatsächliche Problem ist.

      Ich nehme jeden schnelleren Anschluss, da hier die Kosten eine untergeordnete Rolle spielen und es wichtiger ist meinem Beruf bestmöglich nachzugehen. Gibt es eine Möglichkeit einen *technischen* Ansprechpartner zu erhalten, welcher eine konkrete Aussage machen kann? Mir scheint es so, als ob die Service-Techniker auch nicht eindeutig sagen könnten, woran es genau scheitert.

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    • vor 13 Jahren

      Wow, das hört sich ja "super" an, dass in unserer exklusiv-TeleKom-Gegend (ist das in der Kolonnenstr. auch so?) selbst TeleKom-Kunden mit meinen mittlerweile roten Tüchern "Leitungsdämpfung" und "Portmangel" zu tun bekommen!

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    • vor 13 Jahren

      Meines Wissens nach scheint in der Kolonnenstr. nur die Telekom Ports im DSLAM zu haben. Eine Verfügbarkeitsprüfung bei Telefonica kam zumindest zu einem negativen Ergebnis. Ich weiß natürlich nicht wie das bei anderen Mitbewerbern wie QSC et. al. aussieht.

      Das ist aber auch nicht der Punkt.

      Ich möchte einfach nur VDSL oder zumindest DSL 16plus in einer zentralen Lage in Berlin nutzen und mich auf die Verfügbarkeitsprüfung vor einem Umzug verlassen können.

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    • vor 13 Jahren

      Das kann ich sehr gut verstehen.
      Aber wenn es keine Konkurrenz gibt, muss der Kunde doch eh nehmen, was kommt. :(
      Da wird der Dienstleister dann einfach zu selbstgefällig.

      Und offenbar hat die TeleKom dann auch hier in ihrem Exklusiv-Gebiet unterschiedliche Ports im Angebot!
      Ich hatte bei Alice-o2 trotz gebuchter 16000 nie über 6000 und der TelekomTechniker meinte auch, dass es entweder nur 6000 oder 50000 mit VDSL gäbe.
      Bei congstar hatte ich direkt im Anschluss problemlos eine stabile 16000er Leitung!

      Und das selbstredend im BitstromzugangsGebiet, wo Alice-o2 und congstar nur die (anscheinend NICHT) identischen Leitungen der TeleKom mieten konnten...

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    • vor 13 Jahren

      Diese verschiedenen Aussagen von wegen Leitungsdämpfung oder kein freier Port, kenn ich zur Genüge. Mir wurde zweimal zugesichert das ich eine 16000er DSL Verbindung bekomme. Zweimal wurde ich enttäuscht. Ich hocke in Berlin/Pankow immer noch auf eine 6000er Leitung & nach Aussage der Telekommitarbeiter wird dies auch so bleiben. Es ist schon ein Armutszeugnis das der Branchenführer nicht in der Lage ist in Berlin flächendeckend schnellere Verbindungen zur Verfügung zu stellen. Naja haben sie ja auch nicht nötig da sie ja immer noch genügend Kunden haben. Aber für mich gibt es einen Lichtblick, mein Vermieter wird wohl einen Vertrag mit Kabel Deutschland abschließen. Das bedeutet dann Tschüß Telekom

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