Kein VDSL-Vectoring über die Vermittlungsstelle (HVT)

vor 11 Jahren

Hallo,

 

in meiner Wohngegend wurde nun der VDSL-Vectoring-Ausbau abgeschlossen. Das ist schön für die meisten Einwohner, ich kann allerdings nicht davon profitieren. Warum? Ganz einfach, weil ich über einen Indoor-DSLAM an der Vermittlungsstelle angeschlossen bin.

 

Laut der technischen Hotline ist es nicht möglich, mich an einem Outdoor-DSLAM umzuschalten. Ferner stehen im www Gerüchte, dass es eventuell noch Super-Vectoring geben könnte mit maximal 250 MBit/s im Download. Natürlich können die Kunden, die direkt an der Vermittlungsstelle ( HVT ) über einen Indoor-DSLAM angebunden sind, darauf ebenfalls nicht zurückgreifen.

 

Wird es daher so laufen, dass alle Anschlüsse über einen Outdoor-DSLAM stetig mehr Performance bekommen und die Kunden über einen Indoor-DSLAM in die Röhre gucken? Irgendwann müssten doch auch diese Anschlüsse beschleunigt werden, oder etwa nicht?

 

Ich finde das einfach ungerecht, dass ich nicht auf das Vectoring zurückgreifen kann, nur weil die Bundesnetzagentur die Vectoring-Nutzung über die Vermittlungsstelle mit Indoor-DSLAM verboten hat. Hilft da also wirklich nur noch umziehen oder geschieht da in (ferner) Zukunft noch etwas?

 

Oder wird das so laufen, dass in ferner Zukunft die Differenz der Leitungskapazität wie aktuell mit DSL Light (384 KBit/s -> Indoor-DSLAM) und VDSL50 (50 MBit/s -> Outdoor-DSLAM) verglichen werden muss? Falls ja, werde ich mich wohl langfristig nach einer anderen Wohnung umschauen müssen...

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    • vor 11 Jahren

      Wann genau war denn der Ausbau abgeschlossen?

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      von

      vor 11 Jahren

      Es gibt viele Kunden, die von VDSL 50 nur träumen können. Auch gibt es viele, die so nah an einer Vermittlungsstelle wohnen, dass nicht per Outdoor DSLAM versorgt werden können aber auch so weit weg von der Vermittlungsstelle, dass es nicht für VDSL reicht.

       

      Insofern bist Du mit Deiner 50.000er Leitung schon überdurchschnittlich gut versorgt. Und wohnst offenbar so nah an einer Vermittlungsstelle, dass Du den Mitarbeitern dort vom Fenster aus zuwinken kannst. Statt Bemitleider wirst Du sicher mehr Neider finden. Winken

       

      Viele Grüße

      Holger

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      von

      vor 11 Jahren

      Fundstelle:
      http://beschlussdatenbank.bundesnetzagentur.de/index.php?lr=view_bk_overview&getfile=1&file=6826

      Gibt dazu auch noch mehr zu lesen.
      Es geht um den "Nahbereich" , die anderen Dokumente dazu könnt Ihr dort auch finden.

      Muss nur leider schon los.

      Im Forum war es auch schon einmal Thema:
      https://telekomhilft.telekom.de/t5/Frage-stellen/VDSL-Ausbau-3-Klassen-Gesellschaft/qaq-p/380554/search-sort-type-order/date

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      von

      vor 11 Jahren

      Fundstelle: http://beschlussdatenbank.bundesnetzagentur.de/index.php?lr=view_bk_overview&getfile=1&file=6826


      Ich habe das Dokument mal quergelesen. Wenn ich es richtig interpretiere, hat die BNetzA nicht Vectoring direkt am HVt verboten, so wie es hier im Thread klang, sondern einem Mitbewerber der Telekom direkt an der Hauptleitung des HVt eine Zugangsart ermöglicht, die bei der vorhanden Infrastruktur aus technischen Gründen Vectoring am HVt verhindern könnte?!

       

      Lasse mich aber gern eines besseren belehren. Vielleicht kann @CyberSW die Sache mal näher erläutern.

       

      Gruß Ulrich

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    • vor 11 Jahren

      Ich finde das einfach ungerecht, dass ich nicht auf das Vectoring zurückgreifen kann, nur weil die Bundesnetzagentur die Vectoring-Nutzung über die Vermittlungsstelle mit Indoor-DSLAM verboten hat.

      Ich finde das einfach ungerecht, dass ich nicht auf das Vectoring zurückgreifen kann, nur weil die Bundesnetzagentur die Vectoring-Nutzung über die Vermittlungsstelle mit Indoor-DSLAM verboten hat.

      Ich finde das einfach ungerecht, dass ich nicht auf das Vectoring zurückgreifen kann, nur weil die Bundesnetzagentur die Vectoring-Nutzung über die Vermittlungsstelle mit Indoor-DSLAM verboten hat.


      Kannst Du für diese Aussage bitte eine Quelle nennen?

       

      Ich als Hvt-Betroffner, ;-),  habe bislang die Information, dass Vectoring aufgrund der großen abgehenden Leitungsbündel eines Hvt nicht funktionieren kann. Es hat also technische und keine regulatorischen Gründe. Ich könnte mir auch keine regulatorischen Gründe vorstellen.

       

      Gruß Ulrich

       

       

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    • vor 11 Jahren

      Ein technisch nachvollziehbares Problem. Eine so aufwändige Technik wird in den Vermittlungsstellen ja zunächst mal nicht benötigt. Aber wenn die Bundesnetzagentur oder Reg TP diese Technik verbietet ist das nicht mehr nachzuvollziehen. Das verstößt ja geradezu gegen Menschenrecht wonach alle gleich sind. 

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