Gelöst
Netzzugang (Open Access) in 52156 Monschau – Gefördertes Glasfasernetz von MUENET
vor 7 Stunden
Sehr geehrtes Telekom-Team,
ich wende mich an Sie, da ich gerne Kunde der Deutschen Telekom bleiben möchte, an meinem Wohnort in 52156 Monschau jedoch derzeit nur der Anbieter MUENET Glasfaseranschlüsse anbietet.
Da der Glasfaserausbau durch MUENET in Monschau zu 100 % öffentlich gefördert wird, besteht gemäß § 155 TKG sowie beihilferechtlichen Regelungen eine strikte Verpflichtung zur Netzöffnung (Open Access) für Wettbewerber.
Die Bundesnetzagentur hat mir in einem aktuellen Schreiben (Vorgangsnummer 2026-04-08-0077/521-1) bestätigt, dass alternative Anbieter wie die Telekom ihren Anspruch auf Netzzugang beim Infrastrukturbetreiber geltend machen können.
Ich möchte Sie hiermit über diese Versorgungsmöglichkeit informieren und fragen:
- Besteht seitens der Telekom bereits eine Kooperation mit MUENET für das Netz in Monschau?
- Falls nein: Plant die Telekom, den Netzzugang für diese geförderte Infrastruktur zu beantragen, um dort eigene Tarife anzubieten?
Über eine Rückmeldung zum aktuellen Stand der Planung würde ich mich sehr freuen.
Mit freundlichen Grüßen
Manfred Mertens
Infomappe_gefoerdert_Monschau_2026-01-07_Web.pdf
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Akzeptierte Lösung
akzeptiert von
vor 7 Stunden
Gibt leider keine KoOp mit der Telekom zur Zeit. Was die Zukunft bringt weis man nicht. Erst müssen die Anbieter sich zusammensetzen und schauen wie man zusammen kommt.
Ob und wann das möglich wäre das man als TK Kunde sich dort einbuchen kann weis heute noch niemand, das sind die Glaskugeln noch sehr vernebelt.
0
vor 7 Stunden
Besteht seitens der Telekom bereits eine Kooperation mit MUENET für das Netz in Monschau?
Das Zeigt dir die Verfügbarkeitsprüfung auf www.telekom.de.
Wird da Glasfaser angeboten, dann ja, wenn nein - dann halt nein.
Da lässt die Telekom sich vorab nicht in die Karten schauen.
Wenn wirds dann kurzfristig kommuniziert, dass ne Vereinbarung getroffen wurde.
Und dann hast du auch wieder die Verfügbarkeit auf www.telekom.de
0
vor 7 Stunden
@allIP Soweit mir bekannt ist, gilt die Öffnungsnotwendigkeit erst nach einer MVL. Und dann ist aber nicht gesagt, dass irgendjemand erfolgreich Verträge mit MUENET macht .
Meine bisherigen Erfahrungen tendieren eher zur Skepsis.....
2
von
vor 6 Stunden
Bei 100% Förderung gibt es keine Mindestvertragslaufzeit. Open Access könnte im Prinzip ab Fertigstellung funktionieren, wenn der Mitbewerber heute schon aktiv wird und den gewünschten Netzübergabepunkt richtig beauftragt. Negativbeispiel siehe Anlage: Hier haben es die Anwälte der Telekom leider versemmelt, weil sie den gewünschten Übergabepunkte nicht konkret definiert haben.
Bei 100% Förderung kann man einen Passivanschluss beauftragen, d.h. der HÜP kommt kostenlos in den Keller, kann aber ohne Tarif nicht genutzt werden. Wenn Open Access dann irgendwann funktioniert, kann man von DSL auf Glasfaser wechseln. Das scheint aber bisher nur Theorie zu sein, weil der Auftragnehmer lieber ein Monopol baut.
2026.03.23 - BK11-25-0015_Beschluss_DL_BF - Zusammanfassung KI u. Fragen&Antworten.pdf
Karikatur Open Access & Monopol v4.png
0
von
vor 6 Stunden
Open Access könnte im Prinzip ab Fertigstellung funktionieren, wenn der Mitbewerber heute schon aktiv wird und den gewünschten Netzübergabepunkt richtig beauftragt. Negativbeispiel siehe Anlage: Hier haben es die Anwälte der Telekom leider versemmelt, weil sie den gewünschten Übergabepunkte nicht konkret definiert haben.
Bei 100% Förderung gibt es keine Mindestvertragslaufzeit. Open Access könnte im Prinzip ab Fertigstellung funktionieren, wenn der Mitbewerber heute schon aktiv wird und den gewünschten Netzübergabepunkt richtig beauftragt. Negativbeispiel siehe Anlage: Hier haben es die Anwälte der Telekom leider versemmelt, weil sie den gewünschten Übergabepunkte nicht konkret definiert haben.
Bei 100% Förderung kann man einen Passivanschluss beauftragen, d.h. der HÜP kommt kostenlos in den Keller, kann aber ohne Tarif nicht genutzt werden. Wenn Open Access dann irgendwann funktioniert, kann man von DSL auf Glasfaser wechseln. Das scheint aber bisher nur Theorie zu sein, weil der Auftragnehmer lieber ein Monopol baut.
Wichtige Detailpunkte
1. Netz war noch im Bau
• Das Glasfasernetz war noch nicht fertig
• Übergabepunkte standen noch nicht fest
Also muß der GF-Netzbetreiber sein GF-Ausbau erst mal fertig bauen, bevor es einen Kooperationsvertrag gibt.
Auch ging es hier ja auch um https://de.wikipedia.org/wiki/Layer_2_Tunneling_Protocol ,
also die Telekom will einen eigenen POP benutzen und nicht den von GF-Netzbetreiber.
0
Uneingeloggter Nutzer
von
vor 7 Stunden
Besteht seitens der Telekom bereits eine Kooperation mit MUENET für das Netz in Monschau?
M.W. noch nicht
https://telekomhilft.telekom.de/conversations/festnetz-internet/glasfaserleitung-der-telekom-nicht-bekannt/66bba06e389f9f597b820cca?commentId=66bba070389f9f597b821a0e
Falls nein: Plant die Telekom, den Netzzugang für diese geförderte Infrastruktur zu beantragen, um dort eigene Tarife anzubieten?
Das wären Firmeninterna, die werden erst öffentlich, wenn was unterschrieben ist.
3
von
vor 6 Stunden
Falls die Telekom hier aktiv werden möchte, sollte sie das möglichst schnell bekannt machen, damit die Kunden nicht zu einem MUENET-Tarif wechseln und zunächst 2 Jahre weg sind.
Hier sollte sich die Werbeabteilung schnell ein paar passende Slogan zum Thema Open Access Nutzung durch Telekom ausdenken und publizieren. Vorschläge gefällig:
:-)
0
von
vor 6 Stunden
Telekom hier aktiv werden möchte, sollte sie das möglichst schnell bekannt machen,
Falls die Telekom hier aktiv werden möchte, sollte sie das möglichst schnell bekannt machen, damit die Kunden nicht zu einem MUENET-Tarif wechseln und zunächst 2 Jahre weg sind.
Hier sollte sich die Werbeabteilung schnell ein paar passende Slogan zum Thema Open Access Nutzung durch Telekom ausdenken und publizieren. Vorschläge gefällig:
:-)
Es gehören zwei dazu .....
von
vor 13 Minuten
Falls die Telekom hier aktiv werden möchte, sollte sie das möglichst schnell bekannt machen, damit die Kunden nicht zu einem MUENET-Tarif wechseln und zunächst 2 Jahre weg sind.
Falls die Telekom hier aktiv werden möchte, sollte sie das möglichst schnell bekannt machen, damit die Kunden nicht zu einem MUENET-Tarif wechseln und zunächst 2 Jahre weg sind.
Hier sollte sich die Werbeabteilung schnell ein paar passende Slogan zum Thema Open Access Nutzung durch Telekom ausdenken und publizieren. Vorschläge gefällig:
:-)
Dann ist es halt so.
Nicht jeder Zwergenprovider ist für eine Kooperation überhaupt fähig.
Wenn die ihren eigenen Kunden noch nicht einmal Entstörfristen von 6h anbieten und auch keine Entstörungen am Wochenende wars das.
Die muenet als Beispiel packt es ja nicht einmal, den Kunden ne verbindliche Entstörfrist zu liefern.
Darüber hinaus ist MUENET berechtigt, ihre vertraglichen Leistungen vorübergehend ganz oder teilweise einzustellen, soweit dies für einen ordnungsgemäßen Netzbetrieb erforderlich ist. MUENET wird alle zumutbaren Anstrengungen unternehmen, um Störungen baldmöglichst zu beseitigen oder beseitigen zu lassen.
Wie soll das denn da klappen, wenn nen richtiger Anbieter kommt und die Vorleister spielen müssen? Wenn die ne Entstörfrist reißen wirds dann direkt scheiß teuer - denn die Telekom hängt Vertragsstrafen dran. Immerhin muss sie ja teilweise selbst strafen zahlen. Und besondere Entstörungsleistungen aus dem TKG her bieten - egal ob Vorleistung oder nicht.
0
Uneingeloggter Nutzer
von
vor 6 Stunden
Open Access ist wie so vieles im TK-Bereich nur ein müder Papiertiger. Sind keine Kooperationen vorhanden oder werden überhaupt angestrebt, bleibt davon in der Realität nicht über.
5
von
vor 6 Stunden
Bei 100% Förderung ist Open Access verpflichtend, d.h. der Auftragnehmer MUSS den Mitbwerber ins Netz lassen. Zur Not hilft die Bundesnetzagentur und schreibt Übergabepunkte und Preise vor.
Positiv denken!
0
von
vor 6 Stunden
Bei 100% Förderung ist Open Access verpflichtend, d.h. der Auftragnehmer MUSS den Mitbwerber ins Netz lassen. Zur Not hilft die Bundesnetzagentur und schreibt Übergabepunkte und Preise vor.
Bei 100% Förderung ist Open Access verpflichtend, d.h. der Auftragnehmer MUSS den Mitbwerber ins Netz lassen. Zur Not hilft die Bundesnetzagentur und schreibt Übergabepunkte und Preise vor.
Positiv denken!
Kennst du einen Fall, wo ein Provider bei der (schnellen) BNetzA sich über einen GF-Netzbetreiber beschwert hat,
und es zu einer Regulierung kam? ;-)
0
von
vor 5 Stunden
Kennst du einen Fall, wo ein Provider bei der (schnellen) BNetzA sich über einen GF-Netzbetreiber beschwert hat,
und es zu einer Regulierung kam? ;-)
Bei 100% Förderung ist Open Access verpflichtend, d.h. der Auftragnehmer MUSS den Mitbwerber ins Netz lassen. Zur Not hilft die Bundesnetzagentur und schreibt Übergabepunkte und Preise vor.
Bei 100% Förderung ist Open Access verpflichtend, d.h. der Auftragnehmer MUSS den Mitbwerber ins Netz lassen. Zur Not hilft die Bundesnetzagentur und schreibt Übergabepunkte und Preise vor.
Positiv denken!
Kennst du einen Fall, wo ein Provider bei der (schnellen) BNetzA sich über einen GF-Netzbetreiber beschwert hat,
und es zu einer Regulierung kam? ;-)
Ich kenne keinen ;) Und bei Mehr Breitband für Deutschland via Telekom lief das auch nur via 24.Monate TK Vorvermarktung.
Das man danach KOOP`s mit VF und 1&1 geschlossen hat ist eine andere Sache, aber die kleinen Krauter wollen das halt nicht.
0
Uneingeloggter Nutzer
von
Offizielle Lösung
akzeptiert von
vor 4 Stunden
Hallo @allIP,
theoretisch kann über das Glasfasernetz von MUENET jeder Anbieter seine Dienste anbieten. Allerdings muss dazu ein Vertrag zwischen den Anbietern geschlossen werden und dieser existiert mit diesem Netzbetreiber nicht.
Wir können auf bestehende Glasfasernetze folgender Anbieter zugreifen.
Ich hätte gern Glasfaser angeboten - vielleicht klappt es ja zu einem späteren Zeitpunkt.✊
Beste Grüße
Jenny
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Uneingeloggter Nutzer
von