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Tarif der Telekom über das Netz von Deutsche Glasfaser möglich oder nicht?
vor 3 Jahren
Hallo.
Die Deutsche Glasfaser gibt offiziell auf Ihrer Seite an, dass sie ein "offenes" Netz baut und beschreibt es extra unter dem Punkt "Hilfe und Service". (siehe Screenshot im Anhang)
Im Internet und auch hier im Forum lese ich nur, dass es höchsten ein Pilotprojekt in NRW gibt/gab.
Kann man nun einen Tarif der Telekom über das Netz der Deutsche Glasfaser buchen, oder nicht?
Wenn ja, sind es die gleichen Tarife, wie über das Netz der Telekom und sind diese dann preislich gleich?
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Akzeptierte Lösung
Peuki
akzeptiert von
Marcel2605
vor 3 Jahren
Hallo @NutzerXXX,
Die Deutsche Glasfaser gibt offiziell auf Ihrer Seite an, dass sie ein "offenes" Netz baut und beschreibt es extra unter dem Punkt "Hilfe und Service". (siehe Screenshot im Anhang) Im Internet und auch hier im Forum lese ich nur, dass es höchsten ein Pilotprojekt in NRW gibt/gab. Kann man nun einen Tarif der Telekom über das Netz der Deutsche Glasfaser buchen, oder nicht?
Die Deutsche Glasfaser gibt offiziell auf Ihrer Seite an, dass sie ein "offenes" Netz baut und beschreibt es extra unter dem Punkt "Hilfe und Service". (siehe Screenshot im Anhang)
Im Internet und auch hier im Forum lese ich nur, dass es höchsten ein Pilotprojekt in NRW gibt/gab.
Kann man nun einen Tarif der Telekom über das Netz der Deutsche Glasfaser buchen, oder nicht?
nein, einen Kooperationsvertrag mit der DG gibt es noch nicht, momentan gibt es nur einen Piloten in Lüdinghausen. Ob und wann das erweitert wird, steht noch nicht fest.
VG
Peuki
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Carsten_MK2
Antwort
von
Peuki
vor 3 Jahren
Zum einen hat die DG Delbrück eigenwirtschaftlich ausgebaut,
Dann sage ich nichts! Eigenwirtschaftlich finde ich immer gut.
Ebenfalls ist FTTH natürlich immer das Endziel des Ausbaus. Ich habe hier in meiner Gegend aber schon mehrere Bereiche kennengelernt, bei denen einem eigenwirtschaftlichen Ausbau (einmal sogar mit FTTH !) ein geförderter Ausbau folgte, obwohl ganze Nachbardörfer noch DSL mit wenigen Mbit/s oder weniger versorgt sind. So etwas stößt mir sehr sauer auf.
Fördermittel, Tiefbaukapazitäten, selbst Leerrohre sind nicht unbegrenzt verfügbar. Aber da einmal beauftragte Breitbandausbauten nicht gestoppt werden können, Breitbandkoordinatoren keine Zeitung lesen, Netzbetreiber einen beabsichtigten Ausbau trotz Nachfrage nicht melden, ... werden weiterhin Gelder und Resourcen verschwendet.
Dann kommt das hier heraus:
Links Unitymedia, auf Initiative der Dorfgemeinschaft teilweise mit Eigenleistungen erstellter Anschluss, rechts Telekom aus Fördermitteln, zwei Jahre später errichtet.
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NoOneElse
Antwort
von
Peuki
vor 3 Jahren
@Carsten_MK2
Das ist zwar nicht so toll. Aber die einen machen eben DOCSIS (siehe Abgang mit Koaxkabel) und die anderen GPON. Das sind dann noch einmal 2 unterschiedliche Technologien, wenn auch im WAN im öffentlichen Raum mit Glasfaser.
Es hängt auch immer noch an den verwendeten Netzstrukturen. Die DG z.B. baut kundenseitig bis zum PoP als PtP, während die Telekom da schon im Gf-NVt passiv aggregiert. Das Netz der DG ist da variabler aufgebaut.
Was ich aber bei Deinem Bild und der zugehörigen Beschreibung nicht verstehe ist der zeitliche Zusammenhang. Gefördert wird nach einer negativen Markterkundung. Es gibt auch mir bekannte Bereiche, da wurde geförderter GF Ausbau, aber im Betreibermodell, durchgeführt und die Telekom hat nach Bekanntwerden des Ausbauplans dann einiges an FTTC errichtet.
Aber warum hat man diesen DOCSIS-Ausbau auch in teilweiser Eigenleistung dann gemacht?
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dude0815
Antwort
von
Peuki
vor 3 Jahren
Aber es gibt da 2 Ansätze: Abwehrkalkulation mit 30 EUR, damit die Wettbewerber nicht wollen, oder bei 19,10 EUR in Bautzen mit Minusmarge, um bestimmte Wettbewerber aus dem Markt zu drängen
Was meinst Du mit "Abwehrkalkulation mit Minusmarge, um bestimmte Wettbewerber aus dem Markt zu drängen"? Dort wo gefördert ausgebaut wurde gab es vorher nichts ausser Telekom-ADSL. Wen soll man da über ein Angebot eines niedrigen Vorleistungspreises über FTTH aus dem Markt drängen? Das wäre eigentlich eher positiv für Wettbewerber.
Und für den Zuschlag in der Ausschreibung gibt es diverse wichtigere Parameter, mit denen man Wettbewerber unterbieten kann, insbesondere den Angebotspreis für den Ausbau.
Wie ich vorhin schon gesagt hatte: Mit den drei wichtigsten Anbietern die auf Telekom-Vorleistungen zurückgreifen gibt es mittlerweile entsprechende Verträge. Und die haben alle kein Interesse an landkreisabhängigen Preisen, oder gar innerhalb eine Landkreises adressabhängigen Preisen (gefördert vs ungefördert). Da wurden entsprechende Konditionen ausgehandelt, die ziemlich sicher generell für das bundesweite Telekom- FTTH -Netz gelten. Egal ob gefördert oder ungefördert, und unabhängig von Stadt oder Landkreis. Die auf der Seite genannten Preise dürften also in der Praxis ziemlich irrelevant sein.
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Uneingeloggter Nutzer
Antwort
von
Peuki
Akzeptierte Lösung
Peuki
akzeptiert von
NutzerXXX
vor 3 Jahren
Die Deutsche Glasfaser wirbt aber offiziell mit dem Satz: In meinen Augen ist das Irreführung?
Die Deutsche Glasfaser wirbt aber offiziell mit dem Satz:
In meinen Augen ist das Irreführung?
Die Aussage ist grundsätzlich schon richtig, offen ist das Netz. Offen bedeutet aber nicht, dass diese Nutzung kostenfrei ist. Nutzen können andere Anbieter es nur, wenn ein entsprechender Kooperationsvertrag abgeschlossen wurde.
Wenn die Bedingungen aber nicht so günstig sind, geht man nicht darauf ein. Am Ende des Tages will jeder Anbieter auch Geld verdienen, wenn z.B. die Vorleisterpreise (ich kenne diese nicht, aber was ich bislang so im Netz gelesen habe, möchte die DG einen anspruchsvollen Betrag haben.
) zu teuer sind, dann schließt zwangsläufig keiner einen Vertrag ab. Zudem ja auch noch trotzdem in eigene Technik investiert werden muss.
Ich würde mir wünschen, wenn die Telekom und die DG sich irgendwann handelseinig werden, da bei uns im Ort auch die DG ausgebaut hat.
VG
Peuki
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