Telekom Hybrid Upload gering bei bestimmten Diensten

vor 10 Jahren

Hi,

 

ich habe seit Anfang September den Telekom Hybrid Anschluss S mit Speedoption M.

DSL 6000er, LTE 50Mbit an einem 800er Mast.

Soweit funktioniert auch alles, toi, toi, toi .....

 

Ein Problem habe ich jedoch und zwar betrifft dies die Uploadgeschwindigkeit bei bestimmten Diensten, bzw Programmen.

 

Zum einen bei VPN Verbindungen, hier sind beim Upload nie die möglichen 8-10Mbit drin, sondern max 1-2Mbit, wenn überhaupt. Die Downloadrate passt. Die Gegenseite kann sehr wohl die Geschwindigkeit. Das Phänomen tritt auch nur am Hybridanschluss auf. Von einem anderen reinen DSL Anschluss funktioniert es ohne Probleme.

Über dieses Problem hatte ich auch schon in anderen Threads gelesen, dass der Upload bei VPN Verbindungen eingeschränkt ist. Mir scheint hier, dass fast nur der reine DSL Anteil durchgeht.

 

Das gleiche Problem habe ich bei meinem Online Backup mit Crashplan. Auch hier scheint nur der DSL Anteil beim Upload durchzugehen ca 500kbit. Ziehe ich in dem Fall den DSL Stecker und bin nur mit LTE Online dann geht die Uploadrate auch entsprechend hoch. Meine Vermutung ist auch hier, dass das Backuptool einen Tunnel aufbaut und daher der Upload auch nur durch den DSL Anteil läuft.

 

Wie gesagt, rein nur über LTE geht es bei weitem besser. Aber aufgrund Telefonie kann ich das leider nicht so machen.

 

Es ist auch nicht tageszeitabhängig, sondern immer so, habe das jetzt seit 1 Monat testen können.

 

Gibt es hier ähnliche Erfahrungen? Bzw hat schon jemand Lösungsvorschläge für dieses Problem?

 

Gruß

Andy

 

 

 

 

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vor 10 Jahren

von

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    • vor 10 Jahren

      Ich tippe hier auf ein TCP Problem in der Applikation, dass die WindowSize nicht genügend geöffnet wird und der RTT zu im Bonding etwas höher ist.

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    • vor 10 Jahren

      Guten Abend Andy,

       

      das klingt wirklich kurios.

       

      Ad hoc kann ich leider keine Lösung präsentieren. Ich habe das Fehlerbild meinen Kollegen in der Fachabteilung geschildert und warte derzeit auf eine Rückmeldung. Sobald ich etwas höre, melde ich mich hier zurück.

       

      Viele Grüße

      Rieke D.

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      von

      vor 10 Jahren

      Hallo in die Runde,

      rda

      Was ergab sich nun zu diesem Fall?

      Was ergab sich nun zu diesem Fall?
      rda
      Was ergab sich nun zu diesem Fall?

      In allen untersuchten Beispielen war eine untypische TCP-Implementierung, welche bei steigender Round Trip Time (RTT) die genutzte Bandbreite reduziert, der Grund für den beschränkten Upload. LTE hat technisch bedingt fast immer eine höhere RTT als DSL, d.h. sobald sich LTE dazuschaltet, steigt die RTT. Dies wird von den Anwendungen bemerkt und diese reduzieren dann die Sendegeschwindigkeit, um einer vermeintlichen Überlast entgegenzuwirken. Dadurch kann die Anwendung dann nie mehr Bandbreite verursachen als die DSL-Leitung hergibt.

      Ich habe mir nun zwischenzeiltich damit beholfen, dass ich 2 Router einsetze. Einen nur für Telefonie und DSL und den Speedport Hybrid für LTE .

      Ich habe mir nun zwischenzeiltich damit beholfen, dass ich 2 Router einsetze. Einen nur für Telefonie und DSL und den Speedport Hybrid für LTE .
      Ich habe mir nun zwischenzeiltich damit beholfen, dass ich 2 Router einsetze. Einen nur für Telefonie und DSL und den Speedport Hybrid für LTE .

      Ich überlese das jetzt einfach mal und in diese Lösung sollte man auch nicht zu viele Ressourcen investieren, denn Sie schreiben es ja selbst

      Wie lange sich das jedoch die Telekom mit anschaut ist natürlich fraglich, da es ja so nicht vorgesehen ist, (...)

      Wie lange sich das jedoch die Telekom mit anschaut ist natürlich fraglich, da es ja so nicht vorgesehen ist, (...)
      Wie lange sich das jedoch die Telekom mit anschaut ist natürlich fraglich, da es ja so nicht vorgesehen ist, (...)



      Viele Grüße
      Henning H.

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      von

      vor 10 Jahren

      Hallo @Henning H.,

       (toller Name übrgens) -- diese Aussage habe ich schon mehrfach gelesen. Und wenn ich sie gelesen hatte sollte sie mir wohl suggerieren, dass damit das Thema erledigt und nicht lösbar ist.

      Das ist sie hoffentlich nicht -- das kann nicht im Interesse der Telekom sein -- richtig?

       

      Deine Aussage bzgl RTT kann ich selbst technisch nicht bewerten - also lassen wir diese mal so stehen und ich nehme an, dass diese dann auch ihre Berechtigung hat.

      Deine Aussage sagt mir nun, dass deine Kollegen für die "untersuchten Beispiele" eine untypische TCP-Implementierung verantwortlich machen.

       

      So -- aber jetzt fehlt ein entscheidende Info von dir oder deinen Kollegen.

      1) Wir haben das Problem "bei der Datenübertragung mit VPN Verbindung kann es passieren, dass nur der DSL Anteil herangezogen wird"

      2) Grund: untypische TCP-Implementierung bei nicht näher spezifizierten Anwendungen

      3) Workaround: ? @Henning H., jetzt kommst du wieder ins Spiel. Kannst du oder deine Kollegen erklären -- und ich möchte jetzt ein konkretes Beispiel genannt bekommen -- wie ein VPN -Verbindung mit welchen Programmen aufzubauen und zu nutzen ist, dass beim Daten kopieren auch der LTE Anteil beim Datentransfer genutzt wird?

      Konkret: ich will VPN Daten von einem HOME-Verzeichnis auf einen im Internet befindlichen PC kopieren (via VPN ).

      Einfachste Fall:

      - eine VPN Verbindung ist aufgebaut.

      - ich kopiere mit dem Explorer eine Datei vom Verzeichnis (NAS Zuhause) zu einem Verzeichnis auf meinem PC (Hotelzimmer in der Ferne Fröhlich )

       

      @Henning H., das müssten deine Kollegen in der Technik ja auch geklärt haben.

      a) mit welchen Programmen und welchen VPN -Protokollen tritt die Bandbreitenreduzierung denn NICHT auf?

      b) wie sieht ein "untersuchtes Beispiel" aus, das funktioniert? Das ist interessant und das würde ich dann auch verwenden.

       

      @Henning H., dann wäre deine Erklärung nicht unvollständig. Wir brauchen die Info, welche Dienste den VOLLEN Upload nutzen trotz bekanntem RTT Problem.

       

      Wäre schön wenn du nochmal recherchieren kannst und uns ein Positiv-Beispiel nennst.

      Ich bedanke mich schon mal im Voraus.

      Gruß

       

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      von

      vor 10 Jahren

      Hallo @rda,

      Hallo @Henning H., (toller Name übrgens)

      Hallo @Henning H., (toller Name übrgens)
      Hallo @Henning H., (toller Name übrgens)

      Danke, ich gebs an meine Eltern weiter. Zwinkernd

      Deine Aussage sagt mir nun, dass deine Kollegen für die "untersuchten Beispiele" eine untypische TCP-Implementierung verantwortlich machen.

      Deine Aussage sagt mir nun, dass deine Kollegen für die "untersuchten Beispiele" eine untypische TCP-Implementierung verantwortlich machen.
      Deine Aussage sagt mir nun, dass deine Kollegen für die "untersuchten Beispiele" eine untypische TCP-Implementierung verantwortlich machen.

      Genau, im TCP-Protokoll, welches eines der grundlegenden Protokolle im Internet ist, gibt es eine Art Fluss- und Staukontrolle. Hier wird in bestimmten Intervallen (der von @ZyRa77 angesprochenen "WindowSize") geprüft, wie lange die Datenpakete vom Sender zum Empfänger und zurück unterwegs sind (das ist dann die sogeannte Round Trip Time). Wenn diese Intervalle jetzt zu klein sind, kann es passieren, dass (im ersten Schritt) Datenpakete untersucht werden, die nur über den DSL-Pfad geroutet wurden. Diese haben dann eine kurze RTT (z.B. 50 ms). Dann kommt es aber zwangläufig dazu, dass auch Datenpakete untersucht werden, die über LTE geroutet wurden. Diese haben dann eine höhere RTT (z.B. 150 ms). Und hier schlägt dann die "Staukontrolle" zu, da das TCP-Protokoll von einem überlastet Knotenpunkt auf der Verbindung vom Sender zum Empfänger ausgeht und, um der Überlast entgegenzuwirken, die Sendegeschwindigkeit runter regelt. Dies macht Sie dann so lange, bis die Daten wieder "gleichmäßig" fließen (was sie tun wenn alle Pakete über DSL geroutet werden).

      Der Intervall muss also so groß gewählt werden, dass in den untersuchten Datenpaketen auch immer welche dabei sind, die über LTE geroutet wurden. Dann ist die RTT zwar grundsätzlich höher, aber immer noch gleichmäßig und für das TCP-Protokoll ist die Welt in Ordnung. Fröhlich

      Einen Workaround kann ich hier jetzt aber leider nicht liefern. Wie das TCP-Protokoll in einzelnen Anwendungen eingebettet ist, bestimmen letztendlich deren Entwickler. Da haben wir genau so wenig Einfluss wie auf die Eigenschaften und Funktionen des TCP-Protokolls.

      Auch konkrete Programme kann ich nicht empfehlen, da jedes Anwendungsupdate die TCP-Implementierung ändern kann und es unsere Kapazitäten übersteigt diese immer wieder zu prüfen.

      Gibt es in der Community ggf. jemand, der uns eine aktuell funktionierende VPN -Lösung nennen kann?

      Viele Grüße
      Henning H.

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