Telekom könnte Glasfaseranschlüsse der Mitbewerber abschalten oder drosseln
vor 7 Jahren
Ich habe mir den Bericht von t3n durchgelesen und erinnerte mich, das es doch mal soetwas wie den "Handtuchwurf" für Verteiler gab. Dort durfte dann genau ein Anbieter ausbauen da sich 2 Vectoring Provider gegenseitig Stören würden.
Ok, das sich G.Fast und VDSL stören sollte auch bekannt sein, aber warum wird es da nicht so wie bei den Verteilern gehandhabt, dass dann der Anbieter welche ausbaut dort alleiniges Anrecht auf G.Fast/VDSL hat.
Ich sehe diesen Schritt eher als Rückschritt in der Digitalisierung, denn im Endeffekt wird dadurch die Bandbreite, welche die Kunden in dem Gebäude nutzen können, reduziert. (bei der Telekom möglicherweise erhöht, aber bei der Konkurenz, welche mit FTTB /G.Fast mehr liefern könnte reduziert. Natürlich bin ich der Meinung, man sollte die ADSL Frequenzen freihalten, aber das fällt nicht so ins gewicht wie die VDSL Frequenzen)
P.S. Perfektes Timing für den Schritt, da eh gerade ein FTTB / FTTH Provider in der Krise steckt.
Quelle: https://t3n.de/news/telekom-kupfer-glasfaser-1138351/
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vor 7 Jahren
Naja:
Die Bundesnetzagentur verweist außerdem auf das Telekommunikationsgesetz ( TKG ): Darin heißt es unter anderem förmlich, dass nicht der Hauseigentümer, sondern „der Betreiber des Kommunikationsnetzes [zum] Zugang verpflichtet sei.“ Das ist die Telekom. Zudem schlägt sie den Mitbewerbern des Marktführers vor, doch einfach „eigene Endleitungen im Gebäude zu verlegen“. Dem schließt sich auch die Telekom auf Anfrage von t3n.de an: „Die Wettbewerber können gerne jederzeit selber eine Glasfaserleitung im Rahmen der Möglichkeit bis in die Wohnung des Endkunden verlegen und somit selber den Ausbau von Glasfaserleitungen in die Hand nehmen”, heißt es. Und: Es sei „eine aktive Entscheidung des Wettbewerbers, die bisherige Infrastruktur im Haus zu nutzen”.
Darin heißt es unter anderem förmlich, dass nicht der Hauseigentümer, sondern „der Betreiber des Kommunikationsnetzes [zum] Zugang verpflichtet sei.“ Das ist die Telekom.
Zudem schlägt sie den Mitbewerbern des Marktführers vor, doch einfach „eigene Endleitungen im Gebäude zu verlegen“. Dem schließt sich auch die Telekom auf Anfrage von t3n.de an: „Die Wettbewerber können gerne jederzeit selber eine Glasfaserleitung im Rahmen der Möglichkeit bis in die Wohnung des Endkunden verlegen und somit selber den Ausbau von Glasfaserleitungen in die Hand nehmen”, heißt es. Und: Es sei „eine aktive Entscheidung des Wettbewerbers, die bisherige Infrastruktur im Haus zu nutzen”.
Und andere Anbieter von Glasfaser lassen die Konkurenz erst gar nicht rein.
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von
vor 7 Jahren
Aber am hausverteiler mischt sich das.
Es wird vom APL die Leitung zum Kunden abgenommen, und an das FTTB Modul angeschlossen.
In dem Kabel kommt es dann zu Störungen, da in dem gesamten Kabel eben je nach Haus 1 bis 100 weitere Kunden sein könnten.
Die FTTB Betreiber müssten nur saubere, geschirmte und geerdete endleitungen in die Wohnungen ihrer Kunden legen lassen und schon ist das Problem aus der Welt.
Es passiert eben das, was bei Vectoring passiert wäre - würde es nicht diese Nur-Ein-Anbieter-Regel gehen.
von
vor 7 Jahren
Ich kenne jetzt die Inhouseverkabelung von den einzellnen Häusern nicht, aber ich gehe davon aus, das im Haus genauso Kabelbündel weitergehen und nicht einzellne Kabeln in die Stockwerke.
Die FTTB Betreiber müssten nur saubere, geschirmte und geerdete endleitungen in die Wohnungen ihrer Kunden legen lassen und schon ist das Problem aus der Welt. Sprich neue Kabeln? Dann könnte man auch sage, die Telekom müsste nur FTTH installieren, dann würden die Störungen vom G.Fast keine Probleme machen
Die FTTB Betreiber müssten nur saubere, geschirmte und geerdete endleitungen in die Wohnungen ihrer Kunden legen lassen und schon ist das Problem aus der Welt.
Sprich neue Kabeln?
Dann könnte man auch sage, die Telekom müsste nur FTTH installieren, dann würden die Störungen vom G.Fast keine Probleme machen
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von
vor 7 Jahren
https://mobil.teltarif.de/glasfaser-fttb-ftth-buglas-breko-vatm-gestattungsvertrag/news/75365.html
Anscheinend ging das aus dem anderen Bericht nicht heraus, aber anscheinend betrifft das nur gebiete von die Telekom vor dem FTTB Anbieter ausgebaut hat und die störungen nachweislich von FTTB kommen. (Wobei das nachzuweisen, Stelle ich mir schwierig vor)
Wodurch das ganze wieder entscherft wird.
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vor 7 Jahren
aber warum wird es da nicht so wie bei den Verteilern gehandhabt, dass dann der Anbieter welche ausbaut dort alleiniges Anrecht auf G.Fast/VDSL hat.
Die Versteigerung der Verteiler (KVZ/MFG) war schon ne komplizierte Sache;
Viele Provider (DSL-Anbieter; gibt so ca. 400 in DE) haben sich beschwert,
geboten haben aber meistens nur 3 Netzbetreiber (lokal haben auch andere Netzbetreiber/Kommunen den Zuschlag erhalten),
und die haben den Zuschlag erhalten.
Was du vor hast, wäre eine Versteigerung der APL (k.A. ob das rechtlich überhaupt möglich wäre),
Die ganze Sache wird in der Presse nur hochgekocht,
und betrifft nur FTTB
(ob der Kunde jetzt 1GB oder 900MB hat, merkt der doch kaum;
ich habe 100MB und bin aktuell mit 5MB unterwegs; nur surfen)
Netzausbau kostet Geld, der Provider kann ja das FTTB in FTTH erweitern,
dann stört er nicht das InHouse-Netz.
Auch wird "schnelles I-Net" oft falsch ausgelegt,
der User will ne schnelle Anbindung (meistens brauch der die garnicht, sei denn der ist Poweruser),
die Industrie schreit (aber bei allen Anbietern steht drin das das DSL-Privatanschlüße sind)
aber zu Unrecht, die konnten schon vor ü10J Glas-Anschlüße bekommen,
oder eine 4/8-Draht-Datenleitung,
die kostet halt mehr als ein Privatanschuß (hat aber auch andere Entstörzeiten und Einrichtungszeiten;
ich kenne Kollegen die um 04:00 mit dem Leitungsaufbau anfangen,
damit um 08:00 die Firma über den neuen Anschluß funktioniert;
weil um 00:00 hat der alte Provider alles portiert;
hier muß ja nicht nur der Leitungsweg gebaut werden, Verstärker eingepegelt und ein Router konfiguriert werden,
Alleine die Prüfung ob alle Einstellungen passen, kann schon mal 1-2h dauern)
Ach so bei schnellem I-Net geht es eigentlich darum kleine Daten schnell zu übertragen
und nicht ne 1GB-Leitung 24/7 auszulasten
(mein Router + Rechner könnte das,
aber spätestens nach 24h wäre mein HDD voll und nach 7 Tagen mein NAS,
und dann habe ich die Daten,
aber Human Interface muß die noch verarbeiten, bräuchte ich ca. nen Monat für
)
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