Verbindungsabbrüche beim Speedport W925v

vor 7 Jahren

Hallo liebe Forengemeinde,

 

auch ich möchte mich jetzt zu dem im Betreff geschilderten Problem zu Wort melden und meine Odyssee bei der Telekom kurz darstellen.

 

Am 19.05.2018 habe ich in dem Telekom-Shop in der Zentrale der Deutschen Telekom AG meinen bisherigen Anschluß auf einen neuen Tarif umgestellt (Magenta Zuhause L mit TV Plus, neuer Mediareceiver 401 Typ B als Mietgerät und neuer Router Speedport W925v als Kaufgerät und Umstieg von ISDN-Telefonie auf VOiP), um die bisher bestehenden kleineren Performance-Probleme mit der Internetanbindung und dem Fernsehempfang durch einen schnelleren Anschluß und neue Endgeräte abzustellen - leider hat sich die Nutzung des I-Netz seitdem drastisch verschlechtert und auch die Nutzung des Entertain-Paketes macht mit den Verbindungsabbrüchen keinen Spaß.

 

Die Einrichtung und Inbetriebnahme des Routers verlief problemlos, jedoch taten sich recht bald einige Probleme auf. Ich habe vermehrt über den Tag Verbindungsabbrüche, teilweises im 3-Minuten-Takt. Dabei ist es egal, ob ich ein Gerät über LAN-Kabel oder über WLAN benutze. Selbst die Verbindung zum Media-Receiver geht teilweise verloren - mit der Konsequenz, dass Bild und Ton ausfällt und der Hinweis erscheint, dass keine Verbindung zum Router möglich ist und ich die Leitung prüfen sollte. Das Surfen im Internet macht mit den vielen Verbindungsabbrüchen keinen Spaß, Online-Spiele sind ebenfalls nicht möglich, auch das Streamen von Videos, Filmen oder Serien ist meist nicht möglich. Das kann nicht der Sinn der Sache sein! Das investierte Geld in die Online-Spiele verpufft so jeden Tag, ohne dass ich hier einen Gegenwert erhalte. Die ganze Familie ist unzufrieden und ich war schon gewillt, den kompletten Umstieg wieder rückgängig zu machen und die alte Technik wieder in Betrieb zu nehmen - aber das kann und soll ja eigentlich nicht sein. Zudem hätte ich die Leitungs-/Anschlußumstellung wieder rückgängig machen müssen, da der alte Speedport W721V an dem VOiP-Anschluß nicht mehr funktioniert. Schade eigentlich, da ich erwarte, bei einer Beratung zum Umstieg auf neue Technik eine vollumfängliche Beratung zu bekommen - auch im Hinblick auf eventuell auftretende Störungen.

 

Ich hatte dann auch recht kurz nach der Inbetriebnahme eine Störungsmeldung aufgegeben - die Mitarbeiter der Störungshotline waren alle sehr bemüht. Es gab Messungen der Verbindung, dann erfolgte eine Umschaltung in der Ortsvermittlungsstelle, in der mein Anschluß aufgeschaltet ist, da es auch dort einen Fehler gab. Dennoch - alle Bemühungen, eine bessere/stabilere Leitungsverbindung herzustellen, blieben in der Summe erfolglos. Danach erfolgte der Besuch eines Technikers, der Anschluß wurde nochmals durchgemessen und eigentlich kein Leitungsfehler festgestellt. Der Paketverlust bei der Datenübertragung lag bei ca. 1% - das konnte also nicht der Fehler sein. Ergebnis: Beide Geräte wurden getauscht - Router und Media-Receiver. Der zum Tausch bereitgestellte Router war jedoch ein bereits genutztes Gerät - dies war unschwer an den Gebrauchsspuren an der Geräteaußenseite und an dem fehlenden Zubehör zu erkennen. Dafür, dass ich ein Neugerät gekauft hatte und nun ein "optisch verschlissenes" Gerät als Tausch angeboten bekam, hatte mich schon sehr verärgert. Dennoch habe beide Geräte ausprobiert mit dem Ergebnis, dass sich an den beschriebenen Mängeln keine Besserung ergeben hat. Folglich habe ich beide Austauschgeräte wieder zurück geschickt. Es erfolgten weitere Verbindungstests zusammen mit der Störungshotline - trotz zahlreicher Störungsmeldungen hat sich bis heute jedoch nichts an der Thematik geändert. Die Verbindungsabbrüche erfolgen immer noch, die Familie ist der Verzweiflung nah - und nun habe ich endlich die Zeit gefunden, mich in Foren umzusehen, um das Problem nachhaltig zu beseitgen.

 

Was mich jetzt umtreibt ist die Tatsache, dass bei der Deutschen Telekom der Fehler bzw. das Problem mit dem Router offensichtlich bekannt ist - das zeigen die Beiträge im Forum eindeutig. Daher ärgere ich mich jetzt umso mehr, dass ich als Problemlösung bis heute nie das Angebot erhalten habe, den Router gegen die Fritzbox auszutauschen. Meinen doch recht hohen monatlichen Abonnementpreis nimmt die Deutsche Telekom gerne - eine entsprechnde Gegenleistung will sie dafür aber offenbar nicht leisten. So geht man aus meiner Sicht nicht mit Kunden um, die dazu beitragen, dass weiterhin die Mitarbeiter Ihre monatliche Gehaltszahlung und die Vorstände zusätzlich ihre jährlichen Boni erhalten. Ich hätte erwartet, dass man mir nach dem erfolglosen Tausch des Router das Angebot unterbreitet hätte, im Austausch die Fritzbox 7590 auszuprobieren und zu testen, ob damit die Probleme behoben wären. Den Unterschiedsbetrag hätte ich dann auch bezahlt - aber das in diese Richtung gar nichts angeboten wurde, enttäuscht mich sehr. Geht man so mit langjährigen Kunden um? Ist das die Form der Dienstleistung, die die Deutsche Telekom AG den Kunden anbieten will? Steht Kundenzufriedenheit und damit Kundenbindung nicht mehr hoch im Kurs? Zählt nur noch der Profit? Wer so denkt, wird am Markt seinen Anteil nicht weiter ausbauen können. Die Leidtragenden sind in letzter Konsequenz dann nicht nur die Kunden, sondern auch die Mitarbeiter der DTAG , denn bei schwindenden Kundenzahlen müssen auch diese aus Profitgründen ihren Hut nehmen -schöne neue Arbeitswelt.

 

Ich bin jetzt einmal gespannt, ob und was ich von meinem Noch-Provider noch erwarten kann.

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