Wie wird Magenta und "übriges" Internet in Zukunft gefiltert? "Abrechnung"?

vor 13 Jahren

Hallo Telekom. Erklärt mir doch mal bitte wie ihr in Zukunft die Datenströme für die "Abrechnung" (wervolle Magenta-Daten vs. übriges Internet) prüfen wollt? Stichwort Deep Packet Inspection und folgende Schlagwörter dazu: Vorratsdatenspeicherung, Abhören und Sammeln von Informationen, Zensur im Internet. Bitte keine üblichen Textbausteine.. Danke. Bin auf eure Antwort gespannt. Bin noch Telekom-Kunde.. Noch.

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vor 13 Jahren

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    • vor 13 Jahren

      So wie es heute schon im Mobilfunk funktioniert, so wie es unzählige teils freie Software macht. Hier wird einfach nur der Durchsatz protokolliert und nicht der Inhalt der Daten, denn der Inhalt interessiert hier überhaupt nicht. Die Protokollierung der Datenmengen geschieht auf einer ganz anderen Schicht.

      Wahrscheinlich Schicht 4 oder 3. Hier gibt es nur Segmente oder Pakete...

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    • vor 13 Jahren

      Im Mobilfunk klappt es mit Spotify auch und im Festnetz ist es auch kein roblem die Telefonie und die Daten für Entertain zu filtern.

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    • vor 13 Jahren

      Der Inhalt interessiert nicht? Dann brauch ich kein DPI. Wenn der Inhalt nicht interessiert warum soll bzw. wird dann jedweder Magenta Datenverkehr (Stichwort: Entertain, Spotify etc.) aus der Abrechnung herausgenommen? Sind diese Daten wohl einfacher zu transportieren wie die Daten von Lovefilm, Youtube, Hulu, Steam, Maxdome und was auch immer? Hier geht es schlicht und ergreifen um das Ende der Netzneutralität und das einführen eines Bezahlmodells (Volumentarif..) was es schon vor 10 Jahren gegeben hat und Gott sei Dank (noch) Geschichte ist!

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    • vor 13 Jahren

      Hallo Thomas, das wesentliche Unterscheidungsmerkmal ist die Produktionsart. Internet ist best effort, ohne irgendwelche Transportgarantien. Bei Managed Services wird zwar auch auf IP produziert, aber mit Qualitätssicherung. Während Internetdienste keine Verbindung mit dem darunter liegenden Transport Layer haben, sind Dienst und Netz bei Managed Services nach wie vor verbunden (im OSI-Modell), das ist notwendig, um die Qualität zu sichern.
      Die US-amerikanische Regulierungsbehörde (die FCC) hat die Unterscheidung 2010 in ihrem Net Neutrality Order explizit gemacht: Internetdienste sind vom Order erfasst, managed services dagegen nicht. Das wurde von den EU Regulierern so übernommen.
      Es wird also nicht unterschieden nach der Art des Dienstes oder dem transportierten Inhalt, sondern wie der Dienst produziert wird. Folglich wird kein DPI benötigt und es muss auch nicht sämtlicher Verkehr analysiert werden. Die Anonymität ist ebensowenig bedroht wie die Netzneutralität, also die Nicht-Diskriminierung zwischen Internetdiensten (Skype vs Google Talk, Videoload vs Maxdome, Spon vs Heise etc.)
      Mit anderen Worten: In unserem "triple play"-Angebot bestehend aus Sprachdienst, Internetzugang und TV gilt die Volumenbeschränkung nur für das eine play, die Internetdienste, die anderen beiden werden separat in Rechnung gestellt.

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    • vor 13 Jahren

      Hallo,

      zudem wird Entertain über ein seperates VLAN übertragen, es wäre also nahezu spielend einfach die Implementierung der Abrechnungsroutine auf die restlichen VLAN's zu beschränken, wobei mir Jutta's Theorie besser gefällt :P

      Grüße
      Florian

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