Festnetzrufnummer von easybell auf PlusKarte portieren – bitte um Klärung durch Moderatoren
vor 4 Stunden
Hallo zusammen,
ich wende mich mit meinem Anliegen gezielt an die Moderatorinnen und Moderatoren bzw. Telekom-Mitarbeitenden hier in der Community, da ich hierzu von der Telekom eine aus meiner Sicht widersprüchliche Auskunft erhalten habe und um fachlich korrekte Klärung bitte.
Es geht um folgenden Sachverhalt:
Ich habe derzeit eine private Festnetz-/VoIP-Rufnummer bei easybell. Diese Nummer nutze ich inzwischen nur noch vergleichsweise selten. Mir geht es bei meinem Anliegen in erster Linie nicht darum, den absolut günstigsten Preis zu erzielen, sondern die Anzahl meiner laufenden Verträge zu reduzieren und meine Kommunikation zu bündeln.
Mir ist bewusst, dass easybell preislich günstiger sein kann als die Telekom-Option. Dennoch möchte ich die Rufnummer, da sie nur noch selten genutzt wird, nach Möglichkeit auf eine bestehende Telekom-PlusKarte portieren, damit sie künftig über den Mobilfunkvertrag mitläuft und ich dafür keinen separaten Vertrag mehr vorhalten muss. Auch ein geringfügiger Mehrpreis wäre für mich in diesem Zusammenhang akzeptabel.
Nach meinem Kenntnisstand soll dies über die Buchung der „Option Festnetzrufnummer“ auf der betreffenden PlusKarte grundsätzlich möglich sein.
Die Besonderheit in meinem Fall ist jedoch:
- Die Rufnummer bei easybell läuft auf meinen Namen.
- Die betreffende Telekom-PlusKarte läuft nicht auf mich, sondern auf meine Mutter als Vertragsinhaberin.
- Eine Vertragsübernahme der PlusKarte auf mich kommt in meinem Fall nicht in Betracht.
Ich hatte die Telekom deshalb angefragt, ob auf der bestehenden PlusKarte zunächst die Option „Festnetzrufnummer“ gebucht und anschließend meine easybell-Rufnummer auf diese PlusKarte portiert werden kann.
Darauf erhielt ich folgende Antwort der Telekom:
„Leider können wir Ihnen die gewünschte Festnetznummer auf dem Mobilfunkvertrag nicht anbieten, da wir die Vermarktung dieses Produktes bereits 2019 eingestellt haben.“
Genau diese Aussage erscheint mir jedoch nicht zutreffend.
Denn in der aktuellen Telekom-Preisliste „Zubuchoptionen Mobilfunk (Privatkunden)“, Stand 01.04.2026, ist die Option „Festnetz-Rufnummer“ weiterhin ausdrücklich aufgeführt:
https://www.telekom.de/agb/downloads/55667.pdf
Deshalb bitte ich die Moderation bzw. die zuständigen Telekom-Mitarbeitenden hier um Klärung der folgenden Punkte:
- Gibt es die Option „Festnetz-Rufnummer“ für Mobilfunkverträge bzw. PlusKarten aktuell weiterhin?
- Kann diese Option auf einer bestehenden PlusKarte derzeit noch gebucht werden?
- Ist die Portierung einer bestehenden easybell-Festnetz-/VoIP-Rufnummer auf eine solche PlusKarte grundsätzlich möglich?
- Falls der abweichende Inhaber ein Problem darstellt:
Ist eine Portierung trotzdem möglich, wenn die Daten des bisherigen Anbieters und bisherigen Rufnummerninhabers korrekt angegeben werden und ggf. entsprechende Zustimmungserklärungen vorliegen? - Falls dies in meinem konkreten Fall doch nicht möglich sein sollte:
Was ist dann der genaue tarifliche, technische oder prozessuale Ausschlussgrund?
Mir geht es ausdrücklich nicht um eine allgemeine Standardantwort, sondern um eine verbindliche und inhaltlich korrekte Einschätzung meines konkreten Falls.
Vielen Dank vorab für die Unterstützung.
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vor 4 Stunden
zu 4. und 5.: Die Bundesnetzagentur schreibt (https://bundesnetzagentur.de/DE/Vportal/TK/InternetTelefon/Wechsel/start.html? ):
"Die Mitnahme von Rufnummern ist nur möglich, wenn Ihre Kundendaten beim bisherigen und beim neuen Anbieter übereinstimmen. Gleichen Sie deswegen die Angaben (Name, Anschrift, Geburtsdatum, zu portierende Rufnummern) bei dem neuen Anbieter mit den Daten Ihres Vertrages beim bisherigen Anbieter ab."
0
vor 4 Stunden
Danke für den Hinweis auf die Bundesnetzagentur.
Die dortige Aussage ist im Grundsatz natürlich richtig: Für die Portierung müssen die beim neuen Anbieter angegebenen Daten zu den beim bisherigen Anbieter hinterlegten Daten passen. Genau das schreibt die Bundesnetzagentur auch.
Allerdings folgt daraus aus meiner Sicht nicht automatisch, dass die Portierung im Mobilfunk immer schon dann ausgeschlossen wäre, wenn der Zielvertrag auf eine andere Person läuft.
Denn die Telekom schreibt auf ihrer eigenen Hilfeseite ausdrücklich:
„Sie können die Rufnummer auch dann zur Telekom portieren, wenn diese nicht auf Ihren Namen läuft. Geben Sie dazu bei der Buchung des neuen Tarifs die Daten des Vertragspartners ein.“
Auch in der Telekom-hilft-Community wurde das für Mobilfunk bereits entsprechend beschrieben. Dort heißt es wörtlich:
„Im Bestellprozess der Pluskarte können sie bei Portierung den abweichenden Inhaber der Nummer eingeben. … Danach wird die Nummer trotz abweichendem Vertragsinhaber zur Telekom portiert.“
In einem weiteren Telekom-hilft-Fall wurde zudem ausdrücklich bestätigt:
„Es kann ein abweichender Vertragspartner beim bisherigen Anbieter angegeben werden.“
Genau darauf wollte ich hinaus:
Der pauschale Einwand „abweichender Inhaber = Portierung unmöglich“ greift jedenfalls im Mobilfunk so offenbar zu kurz. Nach dem, was die Telekom selbst veröffentlicht hat, kommt es entscheidend darauf an, dass für den Portierungsauftrag die Daten des bisherigen Vertragspartners korrekt angegeben werden. Dass der aufnehmende Mobilfunkvertrag bzw. die PlusKarte auf eine andere Person läuft, scheint jedenfalls nicht automatisch ein Ausschlussgrund zu sein.
Genau deshalb bitte ich hier um Klärung durch die Moderation, ob dieser bei der Telekom offenkundig bestehende Mobilfunk-Prozess auch in meinem Fall greift, also bei der Portierung einer easybell-Festnetz-/VoIP-Rufnummer auf eine PlusKarte mit zuvor gebuchter Option Festnetz-Rufnummer.
Denn mein Punkt ist nicht, dass ich die Aussage der Bundesnetzagentur bestreiten würde, sondern dass die Telekom nach ihrer eigenen Dokumentation und Community-Praxis bei abweichendem bisherigen und neuen Vertragsinhaber im Mobilfunk offenbar sehr wohl einen gangbaren Prozess vorsieht.
0
6
von
vor 4 Stunden
Eben deshalb habe ich den Beitrag eröffnet.
Mir fehlt nicht die grundsätzliche Idee einer Portierung, sondern die konkrete Möglichkeit zur Umsetzung. Dafür brauche ich seitens der Telekom bzw. der Moderation:
Solange mir weder die Option gebucht noch das dafür benötigte Formular zur Verfügung gestellt wird, kann ich die Portierung gerade eben nicht einfach „beantragen“.
Daher nochmals meine Bitte an die Moderation:
Wer kann das konkret anstoßen oder an die zuständige Stelle weitergeben?
0
von
vor 3 Stunden
Guten Abend und herzlich willkommen @Zorin40,
vielen Dank für die ausführliche Schilderung Ihres Anliegens. Es tut mir sehr leid, dass Sie bisher keine zufriedenstellende Antwort erhalten haben. Grundsätzlich haben wir die Option "Festnetz-Rufnummer" noch. Der Preis lieg, je nach Tarif, bei 4,95 Euro bis 9,95 Euro (Stand heute).
Bei den genannten Fällen geht es um die Rufnummernmitnahme im Mobilfunk. Da hat sich in der Tat viel mit der Zeit geändert. Im Festnetz ist es etwas anders. Am besten schauen wir gemeinsam nach, ob die Option in Ihrem Vertrag buchbar ist und welche Möglichkeiten Sie haben. So spät am Abend wollte ich nicht unangemeldet anrufen. Wann passt ein Ihnen zeitlich am besten? Wir sind täglich von 7 Uhr bis 23 Uhr im Dienst.
Viele Grüße
Lilia
von
vor 3 Stunden
Guten Abend @Lilia N.
und vielen Dank für Ihre Rückmeldung.
Es freut mich sehr, dass Sie bestätigen, dass die Option „Festnetz-Rufnummer“ grundsätzlich noch besteht.
Ich möchte an einer Stelle aber kurz präzisieren:
Mir ist bewusst, dass es sich bei der zu portierenden Rufnummer ursprünglich um eine Festnetz-/VoIP-Rufnummer handelt. Mein Anliegen bezieht sich jedoch auf eine PlusKarte und damit auf einen Mobilfunkvertrag, zu dem die Option „Festnetz-Rufnummer“ gebucht werden soll. Insofern liegt der Zielvertrag hier im Mobilfunk.
Genau deshalb wäre für mich die Klärung wichtig, ob in meinem konkreten Fall
Ein Anruf ist für mich gerne möglich. Ich bin auch jetzt noch erreichbar, falls es heute Abend noch passt. Andernfalls können Sie mir auch gerne ein konkretes Zeitfenster nennen, innerhalb dessen ich morgen gut erreichbar bin.
Vielen Dank vorab für die Unterstützung.
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Uneingeloggter Nutzer
von
vor 4 Stunden
Danke, das ist mir bewusst.
Genau deshalb weise ich ja auf meinen konkreten früheren Fall hin:
Ich hatte bereits zu einem früheren Zeitpunkt auf einer PlusKarte, die auf meine Mutter lief, die Option mit Festnetzrufnummer genutzt. Damals wurde meine Rufnummer nachträglich von DUS.net auf diese PlusKarte portiert.
Dabei war die Konstellation dieselbe wie jetzt:
Die Portierung wurde damals von der Telekom also gerade nicht daran scheitern gelassen, dass die Rufnummer ursprünglich auf mich lief, die PlusKarte aber auf meine Mutter.
Deshalb ist mein Punkt nicht, dass es sich hier um eine Mobilfunkrufnummer handeln würde. Mir ist klar, dass es um eine Festnetznummer geht, die auf ein Mobilfunksystem aufgeschaltet werden soll.
Mein Punkt ist vielmehr:
Genau eine solche Konstellation ist bei mir in der Vergangenheit bereits praktisch umgesetzt worden – nämlich die nachträgliche Portierung einer Festnetznummer eines Fremdanbieters auf eine PlusKarte mit abweichendem Inhaber.
Deshalb bitte ich hier um Klärung durch die Moderation, ob sich der Prozess oder die Vorgaben seitdem geändert haben.
Falls dies heute nicht mehr möglich sein sollte, wäre für mich die entscheidende Frage:
Was genau hat sich seitdem geändert – tariflich, technisch oder prozessual?
Denn die pauschale Aussage „abweichender Inhaber“ bzw. „es ist eine Festnetznummer“ erklärt meinen früheren, problemlos umgesetzten Fall gerade nicht.
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Uneingeloggter Nutzer
von