• Aktueller Hinweis
        Diese Woche exklusiv in der Community zu Gast: Magenta SmartHome Experten. Hier Fragen stellen und mit unseren Experten diskutieren.
        Kennt ihr unseren fleißigsten Mitarbeiter schon? Nein? Dann lernt ihn hier kennen. Oder sprecht einfach direkt mit unserem Digitalen Assistenten.
        Erlebt unseren Service live in Frankfurt! Wetten, dass unsere Kollegen euer Anliegen vor euren Augen lösen werden? Erfahrt hier mehr.

        Alles IP oder was?

        Andrea G. Telekom hilft Team
        Telekom hilft Team

        IP-Umstellung165.jpg

         

         

        Die Deutsche Telekom macht ihre Netze bis 2018 fit für die neue IP-Technologie. Doch was bringt die Umstellung Unternehmen? Und was müssen sie beim Umstieg eigentlich beachten?

        Analoge Anschlüsse und Anschlüsse auf ISDN-Basis haben ausgedient. Stattdessen werden künftig alle Verbindungen über das Internetprotokoll (IP) aufgebaut. Doch warum wird überhaupt umgestellt? Das bisherige Netz der Telekom ist historisch gewachsen und durch die Nutzung der vielen technischen Protokolle sehr heterogen, dadurch hochkomplex und wartungsintensiv. Hinzu kommt: Die Netzausrüster geben mittelfristig keine Gewähr mehr für den Hard- und Softwaresupport.

         

        Weniger Komplexität, schnelle Leitungen

        Bis 2018 will die Telekom die Transformation aller Standard- und Universalanschlüsse auf die IP-Technologie abgeschlossen haben. Die Umstellung bringt Unternehmen mehrere Vorteile. Dienste wie Telefon, Internet, E-Mail oder Fax werden nur noch über ein Netz bereitgestellt und lassen sich deshalb leicht selbst administrieren. So läuft die Kommunikation zwischen den verschiedenen Diensten und Systemen außerdem medienbruchfrei. Auch neue Anwendungen lassen sich so schnell und ohne Medienbrüche integrieren.

        Und Unternehmen, die zum Beispiel eine Telefonanlage betreiben, profitieren von neuen Services. Dazu gehört etwa die Möglichkeit zur nahtlosen Einbindung von Smartphones und Mobiltelefonen. Firmen können außerdem ein zentrales Telefonbuch anlegen. Auf das greifen die Mitarbeiter dann ebenfalls von überall zu.

        In vielen Fällen kann die Telekom den Firmen zudem mehr Bandbreite bereitstellen – besonders beim Upload von Daten. Das heißt Transport von mehr Daten in kürzerer Zeit.

         

        Die wichtigsten Fragen und Antworten rundum die IP-Umstellung:

         

        Kann ich meine Telefone nach der Umstellung weiter nutzen?

        Alle analogen Telefone – egal ob schnurlos oder kabelgebunden – können Sie weiter nutzen. Sie werden am so genannten TAE-Port des Routers angeschlossen. Auch ISDN-Telefone müssen Sie nicht tauschen. Voraussetzung für die Weiternutzung ist ein IP-fähiger Router mit einem integrierten, so genannten S0-Port für ISDN-Geräte. Beauftragen Sie einen IP-basierten Telekom Anschluss bestellen Sie den Router am besten gleich mit.

         

        Wie sieht es mit meiner TK-Anlage aus? Muss ich die austauschen?

        Sie können viele ISDN-Anlagen und fast alle Hybrid-Anlagen weiter betreiben. Unter Umständen benötigen Sie aber einen zusätzlichen Adapter.

         

        Gilt das auch für Faxgeräte?

        Ja, am analogen Port Ihres Routers läuft auch das Faxgerät weiter.

         

        Kann ich meine bisherige Rufnummer mitnehmen?

        Ja, sofern Sie eine Einzelrufnummer haben. Für IP-Anschlüsse mit Rufnummernblöcken ist das ab 2016 möglich.

         

        Bekomme ich eine feste IP-Adresse?

        Das kommt darauf an, welchen IP-basierten Telekom-Anschluss Sie buchen. Beim Produkt „DeutschlandLAN IP Voice/Data“ ist sie inklusive. Sie können übrigens die Mitnahme ihrer bisherigen IP-Adresse im Telekom-Kundencenter veranlassen.

         

        Wie werden die Datenpakete geroutet?

        Das Routing erfolgt ausschließlich in den Grenzen Deutschlands.

         

        Wie sieht es mit den Leistungsmerkmalen aus: Bleiben die gleich?

        Die neuen IP-basierten Anschlüsse bieten alle wesentlichen Leistungsmerkmale wie Ihre bisherigen Anschlüsse. Darüber hinaus gibt es noch jede Menge Zusatzleistungen. Zum Beispiel eine Sprachbox für jede Rufnummer, die Möglichkeit Dienste wie die Rufumleitung über das Internet zu konfigurieren oder auch neue Sicherheitsdienste wie die Rufnummernsperre zu nutzen.

         

        Wie sicher ist die Kommunikation über IP?

        In Sachen Sicherheit müssen die Firmen keinerlei Abstriche machen. Die IP-basierte Telefonie ist bei der Telekom genauso sicher wie die bisherige Technik. Sie läuft über ein eigenes physisches Netz. Die IP-basierten Anschlüsse sind registriert und authentifiziert. Damit unterscheidet sich die Telekom von herkömmlichen Voice over IP (VoIP)-Anbietern. Sprachdaten haben außerdem immer Vorfahrt im Netz und die Kunden telefonieren in HD-Qualität.

        Kommentare
        Gelöschter Nutzer

        Abhörsicher ist die Kommunikation mit IP auf jeden Fall nicht.

        Schöne heile und bessere Welt mit der neuen IP Technologie.

        Nachteile?

        Keine zu lesen oder aufgeführt.

         

        Geräte sind (meist) kompatibel...super.

         

        Was ist denn mit der Alarm-Meldeanlage meiner Eltern?

        Geschaltet ist Einbruch Alarm so wie ein Hilfe Alarm (gesundheitlich bedingt).

         

        Angeschafft wurde die Anlage 2010/2011 für nicht gerade wenig Geld.

         

        Da die meisten Anlagen dieser Art  ihre Meldung per Wahlverfahren absetzen, sind diese nicht kompatibel zu IP basierten Anschlüssen.

         

        Eine Umrüstung ist genau so Kosten Intensiv wie eine Neuanschaffung (ip-basierte Meldeanlagen).

         

        Auch wenn die Anlage nun ca. 4-5 Jahre alt ist, sprechen wir hir über einen 4stelligen Geldbetrag.

         

        Meine Eltern können von Ihrer schmalen Rente nach dieser kurzen Zeit keine neue Anlage finanzieren.

         

        Allein ich kenne schon mehrere Senioren, bei denen die gleichen oder ähnliche Umstände zutreffen.

         

         

        Der Nachteil, dass diese Art von Meldeanlagen an IP basierten Anschlüssen nicht betrieben werden kann, wird hier allerdings mit keinem Wort erwähnt.

        Zum Zeittpunkt des Erwerbes war noch keine Rede von einer kompletten Umstellung auf IP Technologie.

        Genauso abhörsicher wie die bisherige POTS/ISDN-Telefonie auch. So bald man sich physikalischen Zugang zur Leitung verschafft hat, lässt sich alles abhören. Die Telekom wird in Zukunft noch eine Transport-Verschlüsselung implementieren, die der Nutzer für eine erhöhte Sicherheit nutzen kann. Bei individuellen VoIP-Lösungen ist sogar eine Ende-Ende-Verschlüsselung möglich. 

        Gelöschter Nutzer

        Habe seit der Umstellung auf IP nur Probleme. Sie bestehen nun seit mehr als 2 Monaten, immer wieder Internet weg, mal spinnt die Telefonie. Verpatzte Technikertermine seitens der Telekom, Rechnungen für einen immer noch nicht Reparierten Anschluss, Kostenvoranschlag der Reparatur von über 50€. 

        Der Anschluss der ,,Zukunft"!

        Das IP genauso abhörsicher wie POTS/ISDN-Telefonie sei, liest man als Argument ja immer wieder. Nunja, beim klassichen Festnetz musste dir ja noch wenigstens physikalischen Zugang zur Leitung verschaffen oder zur Abwechslung mal einen Richter fragen Doof. Bei IP dürfte es nicht sonderlich schwer sein, mitzuhören. Die NSA schafft das locker und hat auch noch gleich das passende Format für die Archivierung.

         

        Ob IP wirklich einen Vorteil für Unternehmen bringt, das darf wenigstens hinterfragt werden. Oder wie viel Terrorgefahr haben die Amis beim Abhören von Mutti erwartet? Ich wusste vorher nicht, dass von unserer Kanzlerin eine Terrorgefahr ausgeht. Es geht natürlich auch um Industriespionage und politische Stimmungslage. Ob die Bequemlichkeit der Konfiguration oder paar Gemmicks das wohl als Gegenwert wert sind? Was bei Telekom-BND-NSA noch rauskommt, weiß keiner. Meine letzten Infos dazu sind, das die Telekom sogar Zugang am Knotenpunkt Frankfurt verschafft haben könnte. Die Österreicher haben bereits Strafanzeige gegen unbekannt gestellt, die Belgier prüfen rechtliche Schritte.

        Und wie gut das Faxen funktioniert, liest man täglich hier im Forum.

        Hallo

        Wir hatten auch mal einen IP Anschluss und auch nur Probleme,genau wie beschreiben mal ging Telefon nicht mal Internet nicht.Wenn das Standart bei der Telekom wird bin ich auf jeden Fall weg.Dann nehme ich lieber ein Taplet und gehe da ins Internet und telefoniere nur mit Handy.

        Hallo Jürgen3004

         

        Ihre Besorgnis kann ich nachvollziehen.

        Meine Empfehlung ist Kontakt mit den Unternehmen aufzunehmen, die die Dienste für Ihre Eltern bereitstellen. Viele dieser Anbieter haben Lösungen für IP basierte Anschlüsse. Teilweise gibt es kostengünstige Ansätze (Konverter) für Alarmierungen, die auch ein Zertifikat der VdS Schadensverhütung GmbH haben, beispielsweise im VdS Home Umfeld. Bei professionellen Alarmanlagen ist meist durch Tausch der Übertragungseinrichtung eine Anschaltung an IP möglich.  Vergleichbar dazu gibt es auch verschiedene Möglichkeiten für den Hausnotruf. 

         

         

        Wir haben Ihren Hinweis aufgenommen und werden in Kürze Informationen zu Alarmanlagen, Hausnotrufen und anderen Diensten hinzufügen. Ich hoffe Ihnen damit geholfen zu haben.

         

        Liebe Grüße

        Susann R.

        Die Möglichkeiten um eine IP Anbindung zu realisieren waren mir zumind. zum Teil bekannt, aber von "kostengünstig" habe ich eine andere Vorstellung. Kostengünstig ist nämlich subjektiv betrachtet.

         

        Trotzdem danke.

        Ich warte noch einmal auf weitere Informationen zu Alarm- und Hausnotrufanlagen.