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Unsere 6 Top-Tipps für sicheres Surfen

Erna K. Community Manager
Community Manager

 

Surfen im Internet: Wer macht das nicht gerne? Doch genau wie im echten Leben, lauern auch dort Gefahren: Viren, Trojaner, Datendiebe und Co. möchten uns den Spaß verderben oder sich an uns bereichern. Damit ihr trotzdem ruhigen Gewissens surfen könnt, haben wir hier unsere Top-Tipps für euch: 

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Macht eure Passwörter sicher(er)!

  • Euer ideales Passwort enthält mindestens acht Zeichen, darunter Groß- sowie Kleinbuchstaben und Sonderzeichen. Verzichtet auf bloße Zahlenreihen.
  • Mit diesem Trick kreiert ihr ein Passwort, das ihr nicht vergesst: Bildet einen einfachen Satz und nehmt dann die Anfangsbuchstaben eines jeden Wortes. Zum Beispiel: MVkjS10fÄadM! ("Mein Vater kauft jeden Samstag 10 frische Äpfel auf dem Markt!"). Verwendet für jeden Online-Dienst beziehungsweise jedes Gerät ein anderes Passwort.
  • Auch die Antworten auf Sicherheitsfragen können einen Schutz bieten. Allerdings: Nutzt auch hier die Tipps für die Antwort.

 

Social Media: Achtet auf eure persönlichen Daten!

  • Wenn ihr euch auf Social Media-Plattformen registriert, stellt euer Profil so ein, dass sensible Informationen wie die E-Mail-Adresse, der Wohnort und die Handynummer verborgen bleiben.
  • Informiert euch, welche Rechte ihr an den Betreiber weitergebt, also zum Beispiel die Rechte an eigenen Bildern und Informationen.
  • Kriminelle könnten euch Freundschaftsanfragen senden. Darum: Hinterfragt immer, wer sich tatsächlich hinter einer Anfrage versteckt, und fragt über einen anderen Weg nach, ob es wirklich diese Person ist. Sei es per Nachricht, E-Mail oder mit einem kurzen Anruf.

 

E-Mail: Absender unbekannt? Im Zweifel ungeöffnet löschen!

  • Seid misstrauisch bei E-Mails, deren Absender ihr nicht kennt. Womöglich enthalten diese Links oder Anhänge, die schädliche Software aktivieren oder Viren enthalten. Löscht solche E-Mails ungeöffnet.
  • Haltet euer Betriebssystem auf dem aktuellen Stand und verwendet Virenscanner, um euch zu schützen.

 

WLAN: So geht ihr daheim und unterwegs auf Nummer sicher!

  • Verschlüsselt euer WLAN so, dass sich jeder Teilnehmer mit einem entsprechenden Passwort einloggen muss.
  • Nutzt zu Hause ausschließlich die Verschlüsselungsart WPA/WPA2. WPS und WEP sind einfache Angriffsvektoren, um in ein WLAN einzudringen und können viel zu einfach geknackt werden.
  • Vorsicht bei öffentlichen WLAN-Netzen: Wenn ihr dort eingeloggt seid, gebt keine Passwörter oder andere sensible Daten ein. Andere könnten diese abgreifen.

 

Onlinebanking: Gebt nie eure Zugangsdaten weiter!

  • Misstraut E-Mails, bei denen z.B. ein vermeintliches Kreditinstitut nach Zugangsdaten fragt. Dahinter verbirgt sich das sogenannte Phishing. Betrüger legen sich fremde Identitäten zu, um sensible Daten abzugreifen. Informiert euch, was z.B. eure Bank beim Onlinebanking rät.
  • Voraussetzung für sicheres Online-Banking ist, dass euer PC beziehungsweise euer Smartphone die aktuellste Softwareversion und ein Virenschutzprogramm hat.

 

Smartphone: Vom offenen Scheunentor zum Fort Knox!

  • Sichert euer Gerät mit einer PIN, einem Muster, Passwort oder dem eigenen Fingerabdruck. Aktiviert WLAN nur bei Bedarf.
  • Spielt Updates zeitnah auf. So schließt ihr Sicherheitslücken. Man kann das eigene Smartphone mit Antivirus-Apps schützen. Manche gibt es sogar kostenlos.
  • Ladet Apps nur aus vertrauenswürdigen Quellen herunter. Wie Laptops oder PCs können auch Smartphones Ziel von Hackerangriffen oder Schadsoftware wie Viren oder Trojaner sein. Reagiert nicht auf Pop-Up-Links um eure Software herunterzuladen.
     

Das waren unsere 6 Top-Tipps! Diese und viele weitere findet ihr bei uns auf www.sicherdigital.de um.

 

Wir wünschen viel Spaß beim sicheren Surfen!

 

Kommentare

Leider gehen viele mit diesem Thema sehr unbedarft um, da wären diese 6 einfachen Regeln schon einmal ein guter Anfang. Fröhlich

 

Grüße

Peuki

kws Community Guide

Leider werden solche Sicherheits- und Warnhinweise in erster Linie von den Usern beachtet, die bei der Internet-Nutzung bereits einmal Schaden genommen haben. Ohne eigene leidvolle Erfahrung setzt man sich immer gern darüber hinweg.

 

Das ist wie bei der Versicherung von Elementarschäden. Eine solche Police erwerben vor allem Menschen, denen es das Häusle schon mal weggespült hat.

 

VG kws

Diese Tipps sind wie ein "Erste Hilfe Kurs"  beim Führerschein zu betrachten, nur ein regelmäßiges "Vor Augen führen" oder erneute Auffrischungskurse festigen den Wissensstand wirklich Zwinkernd

Ich frage mich nur, warum man am Smartphone WLAN nur bei Bedarf einschalten soll.

@Party_Elch, wenn man keinen Hotspot sucht und auch sonst weder in einem WLAN im ICE oder im heimischen Netz ist, braucht man den Akkuverbraucher nicht unbedingt. Ab- und Einschalten ist für mich allerdings ein wenig Zeitverschwendung, aber jeder kann es so machen wie er möchte. Zwinkernd

@Wurstfan, freu Dich nicht zu früh. Hier in St. Katharinen wird auch überall gebuddelt. Profitieren werden aber nur einige Ortsteile, wie Strödt, Hargarten, Ginsterhahn. Ein Großteil des Ortes geht leer aus. Ich selbst habe 2 Mbit/s DSL und das im Jahr 2017. Weil aber in der Straße Kabel-TV liegt, ist unsere Straße "versorgt".