Glasfaser Hausanschlusskosten

Gelöst

Hallo, ich wohne in einer Wohnungseigentümergemeinschaft, in einem Mehrfamilienhaus, in einer Eigentumswohnung und wollte fragen wie das ist wenn ich jetzt einen Glasfasertarif bestelle spare ich ja die 799,95€ für den Hausanschluss was wäre wenn die Hausverwaltung nicht zustimmt müsste ich dann die 799,95€ selbst bezahlen oder kann ich die Bestellung stornieren. Ich hab mit der Hausverwaltung schon mal telefoniert aber die meinte dass die Telekom noch keine Ausbauanfrage geschickt habe und wahrscheinlich noch niemand im Haus einen Glasfaseranschluss bestellt hat.


MfG

 

1 AKZEPTIERTE LÖSUNG
Lösung

Ja.
Quatsch mit Sauce.
Zustimmung erfolgt: Kostenloser Ausbau des Hausanschluss und Inhaus Netz
Zustimmung erfolgt nicht: Kein Ausbau.

Lösung in ursprünglichem Beitrag anzeigen  

Wenn die Hausverwaltung nicht zustimmt, wird gar kein Ausbau vorgenommen.

Da kommt es zu keinen Kosten.

Ich hatte nämlich den Whatsappchat geschrieben und dort wurde das geantwortet:

"Wenn Sie in einer Wohnungseigentümergemeinschaft wohnen und die Hausverwaltung gegen den Einbau des Glasfaseranschlusses widerspricht, müssen Sie die Kosten für den Einbau des Anschlusses selbst tragen. In diesem Fall können Sie sich an die Hausverwaltung wenden und versuchen, eine Einigung zu erzielen. Es ist auch möglich, dass die Hausverwaltung alternative Lösungen vorschlägt, um den Einbau des Anschlusses zu ermöglichen. Bitte beachten Sie, dass die Kosten für den Einbau des Anschlusses in diesem Fall von Ihnen getragen werden müssen."

 

Lösung

Ja.
Quatsch mit Sauce.
Zustimmung erfolgt: Kostenloser Ausbau des Hausanschluss und Inhaus Netz
Zustimmung erfolgt nicht: Kein Ausbau.

Ok, Danke für die schnelle Antwort dann werd ich morgen früh den Glasfasertarif bestellen

 

Habe nochmal nachgefragt bei dem Whatsappbot und dann meinte er: 

 

"Wenn die Hausverwaltung gegen den Einbau des Glasfaseranschlusses in der Wohnungseigentümergemeinschaft ist, kann dies den Ausbau des Anschlusses verhindern. In diesem Fall wird die Deutsche Telekom versuchen, eine Einigung mit der Hausverwaltung zu erzielen, um den Einbau des Anschlusses zu ermöglichen. Wenn jedoch keine Einigung erzielt werden kann, wird der Anschluss nicht installiert und es fallen keine Kosten für Sie an. Bitte beachten Sie jedoch, dass die Deutsche Telekom in diesem Fall keine Garantie für die zukünftige Verfügbarkeit des Anschlusses in Ihrer Wohnungseigentümergemeinschaft geben kann."

 

Also das was du gesagt hast.

@Der63  schrieb:

"Wenn die Hausverwaltung gegen den Einbau des Glasfaseranschlusses in der Wohnungseigentümergemeinschaft ist, kann dies den Ausbau des Anschlusses verhindern.

Das ist Falsch, die Hausverwaltung hat hier nix zu entscheiden,

die Wohnungseigentümergemeinschaft muß in einer Eigentümerversammlung über den GF-Ausbau abstimmen

und einen Befugten ernennen, der dann die GF-Auskundung unterschreibt.

Um @Buster01 beizupflichten:
Ganz verhindern darf man es sowieso nicht.
Man hat das recht auf einen Anschluss mit "sehr hoher Kapazität".

@Buster01 
Meistens stimmt bei uns dennoch die Hausverwaltung zu mit einem angehängten Beschluss einer Eigentümerversammlung, geht am einfachsten.

Die WEG muss entscheiden, ob das Gebäude mit Glasfaser erschlossen werden darf.

Und die WEG darf sich nicht dagegen entscheiden. 

 

Eigentümer haben Glasfaserleitungen zu dulden. 

https://www.gesetze-im-internet.de/tkg_2021/__134.html 

 

Also .. drüber reden, hervorheben was natürlich die Vorteile für alle sind (und wenns nur die Wertsteigerung ist).

Aber auch klar machen, dass die anderen Eigentümer aus dem TKG eine Duldungspflicht haben, da der Gesetzgeber den Rollout von Glasfaseranschlüssen will.

Auch ruhig sagen, dass die Anbieter ja schon die Abschaltung der alten Kupferanschlüsse planen, zwar ist das erst Thema in den kommenden Jahren - aber das wird definitiv kommen. 

 

Lieber jetzt in Ruhe und geplant umbauen als später mit Zugzwang. 


@CyberSW  schrieb:

Die WEG muss entscheiden, ob das Gebäude mit Glasfaser erschlossen werden darf.

Und die WEG darf sich nicht dagegen entscheiden. 

 

Eigentümer haben Glasfaserleitungen zu dulden. 

https://www.gesetze-im-internet.de/tkg_2021/__134.html 

 

Also .. drüber reden, hervorheben was natürlich die Vorteile für alle sind (und wenns nur die Wertsteigerung ist).

Aber auch klar machen, dass die anderen Eigentümer aus dem TKG eine Duldungspflicht haben, da der Gesetzgeber den Rollout von Glasfaseranschlüssen will.

Auch ruhig sagen, dass die Anbieter ja schon die Abschaltung der alten Kupferanschlüsse planen, zwar ist das erst Thema in den kommenden Jahren - aber das wird definitiv kommen. 

 

Lieber jetzt in Ruhe und geplant umbauen als später mit Zugzwang. 


Öhm, schön und gut die Verlinkung Fröhlich Wird hier aber wohl nicht greifen da ich davon aus gehe das bereits eine Kupferversorgung, Koax oder sonstwas vorliegt Zwinkernd 

@*Paz Vizsla*  schrieb:
Öhm, schön und gut die Verlinkung Fröhlich Wird hier aber wohl nicht greifen da ich davon aus gehe das bereits eine Kupferversorgung, Koax oder sonstwas vorliegt Zwinkernd 

Kupfer hilft nicht, da keine hohe Kapazität die in den Erwägungsgründen angedacht ist. 

Koax evtl. aber da kommt man argumentationstechnisch gut drum herum, da die versprochene hohe Kapazität in vielen Segmenten nur aufn Papier existiert. 

Ergo: greifts. 

Ich hab mal gegooglt und dort stand was von einem Umlaufbeschluss der sollte auch reichen oder? Oder kann ich der Hausverwaltung eine E-Mail schreiben dass die sich mit der Telekom erstmal in Verbindung setzen sollen und wenn ja was genau soll ich dann schreiben?

Ja, ich habe Magenta L Zuhause 100mbits aber es wurde von einem Telekom Techniker auf 71mbits begrenzt weil es immer zu Paketverlusten bei Onlinespielen kam

Telekom hilft Team

Hallo @Der63,

 

wie ich sehe, wurde deine Frage hier schon beantwortet. Wenn du weitere Fragen hast, schreibe gerne wieder hier.

 

Viele Grüße

Melanie