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Neu aufgebauter KVZ

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Beitrag: 11 von 24

@thetompage

 

Ganz einfach: Wirtschaftliche Gründe. Wenn es z. B. maximal 30-40 Anschlüsse gibt, die darüber versorgt werden können, reicht der Mini-MSAN aus und ist einfach günstiger.

 

Ist der Ausbau bei euch gefördert oder eigenwirtschaftlich? Bei geförderten Ausbauten wird die Technik genommen, mit der es am günstigsten möglich ist, das geforderte Bandbreitenziel zu erreichen. Bei ganz wenigen Häusern ist dies manchmal sogar FTTH, danach kommt der Mini-MSAN und bei mehr Anschlüssen ein normales MFG.

 

Ich finde es aus technischer Sicht auch schade, dass am Mini-MSAN bei 100 Mbit Schluss ist - denke aber, vorerst dürfte das den meisten Haushalten genügen, die vorher bedeutend langsamer unterwegs waren. Mittelfristig gesehen bleibt sowieso nur der FTTB/H Ausbau - sei es eigenwirtschaftlich oder auch gefördert.

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Beitrag: 12 von 24

@Teddybaer200

Kann ich natürlich verstehen. 

 

Bei uns ist der Ausbau gefördert. 

Mir reichen die 100 Mbit auch erst einmal, auch wenn erst mal nur 50 Mbits zur verfügung gestellt werden. Keine ahnung warum.. 

Ich habe derzeit auch nur VDSL 16 und das reicht hinten und vorne nicht, daher freu ich mich schon sehr auf VDSL 50 oder auch später auf  VVDSL 100 Mbits. 

Auf die zukunft gesehen ist es natürlich sehr schade, wenn man bedenkt dass wohl auch noch G-Fast usw kommen soll ? 

 

Glasfaser ist aber außer Frage die sowieso Zukunfssicherste Lösung. 

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Beitrag: 13 von 24

@thetompage

 

Soweit ich bisher gehört habe, soll G.fast bei der Telekom irgendwann im Bereich Mehrfamilienhäuser eingesetzt werden. Da dort Frequenzen bis 106 bzw. 212 MHz zum Einsatz kommen, ist die maximal mögliche Kupferlänge nochmals deutlich niedriger. Ein Einsatz an derzeitigen Outdoor-Standorten ist daher nicht sinnvoll möglich - man müsste schon Richtung FTTdp gehen. Aber alle paar Häuser einen kleinen Verteiler oder Unterflurbehälter bauen macht auch wenig Sinn --> dann kann man direkt mit der Glasfaser ins Haus gehen.

 

Sinnvoll ist G.fast im Bereich FTTB - also bei Mehrfamilienhäusern, wo die Faser nur bis in den Keller geführt und von dort per Kupfer zu den einzelnen Wohnungen gegangen wird. Gerade bei MFH scheitert die komplette Inhausverglasung z. B. gerne an der Eigentümergemeinschaft. Bei Einfamilienhäusern wird hingegen nach FTTC als nächster Schritt wohl direkt FTTH kommen.

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Beitrag: 14 von 24

@Teddybaer200

macht natürlich sinn. 

Ich bin mir grad aktuell gar nicht so sicher ob wir nen MINI MSAN bekommen, aber ich denke schon. 

Sind 4 Kästen aufgebaut worden .. 

Ein KVZ daneben ein Stromkasten, daneben wieder ein kleiner Kasten und wiederum daneben ein größerer Kasten, vermutlich der MSAN /MINI MSAN, sieht mir aber kleiner aus als der normale MSAN daher die vermutung auf MINI MSAN.

 

Aber warum hier gleich 4 Kästen aufgestellt wurden, verstehe ich nicht ganz ^^

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Beitrag: 15 von 24

Bei einem Mini MSAN ist es in der Regel so das eine Energieanschlusssäule gesetzt wird und der vorhandene Kvz zum Mini MSAN umgebaut wird.

 

Teilweise kommt es auch vor das ein Mini MSAN gesetzt wird und der hat dann ein Querkabel zu einem vorhandenen oder wie in deinem Fall neuaufgebauten kvz.

 

Alles was so aussieht wie auf dem Bild oder kleiner ist und aktive DSL Technik enthält wird als Mini MSAN bezeichnet. Die Technik befindet sich dann entweder im Fuß oder in einem kleinen Überbau.

 

Alle größeren Kästen sind eigentlich normale MFGs die gibt es in unterschiedlichen Größen. Kannst ja mal ein Bild machen.

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Grüße aus Oberfranken
Dominik

Gern geschehen Fröhlich

Wie man in den Wald hinein ruft, so schallt es heraus.