10ms zusätzliche Latenz im Telekom Backbone Routing - normal? Woher kommen diese?
vor 3 Tagen
Hallo zusammen,
die Latenzen meines FTTH Anschlusses sind schlechter als die DSL und Fiber Latenzen anderer Telekom Anschlüsse. Ab einem bestimmten Punkt kommen bei meinem Routing 10ms zusätzlich hinzu. Dies betrifft das Routing zu einem Telekom eigenen DNS Server.
- 1 Gbit/s Verkabelung, Cat5e oder besser bis hin zu Cat8 inhouse Verkabelung
- Fritzbox 5530 => Fritzbox 4060 => Linux Hypervisor => Linux VM
- Fritzbox 5530 Gastzugang => Windows 11 nativ zeigte vor Monaten dieselben Latenzen
- Alle Energiesparmodi in Fritzbox und auf Linux Hosts abgeschaltet
- Kein VPN Routing bei Tests aktiv
Hat das @Telekom hilft Team evtl. Interesse daran, diese harte Problemfall-Nuss zu knacken? Oder ist das "normal"?
Viele Grüße
GigaFiberOhneGigaSpeed
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vor 3 Tagen
Oder ist das "normal"?
Hallo zusammen,
die Latenzen meines FTTH Anschlusses sind schlechter als die DSL und Fiber Latenzen anderer Telekom Anschlüsse. Ab einem bestimmten Punkt kommen bei meinem Routing 10ms zusätzlich hinzu. Dies betrifft das Routing zu einem Telekom eigenen DNS Server.
Hat das @Telekom hilft Team evtl. Interesse daran, diese harte Problemfall-Nuss zu knacken? Oder ist das "normal"?
Viele Grüße
GigaFiberOhneGigaSpeed
Das ist der Automatismus, jeder der hier die Telekom als "Drosselkom" betitelt wird durch spezielle Filter umgeroutet um Latenzen zu erzeugen *Duck und weg*
1
von
vor 3 Tagen
😁
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Uneingeloggter Nutzer
von
vor 3 Tagen
Sieht hier normal aus, Telekom DNS-Server IPv4
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vor 3 Tagen
Hier ebenfalls normal.
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vor 2 Tagen
@fdi @staengfoenster
Ich glaube das schwankt sowieso nach Standort. An meiner Telekom Glasfaser habe ich mal (Rekord!) 5,8ms gesehen, an der Telekom Glasfaser meiner Eltern (anderer Ort) sind 3,4ms machbar . Unter 3ms habe ich noch nie gesehen.
Nicht das der Ping zu einem DNS Server irgendeine Rolle spielte .... aber gibt's da irgendwelche Tricks?
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von
vor 2 Tagen
Nicht das der Ping zu einem DNS Server irgendeine Rolle spielte .... aber gibt's da irgendwelche Tricks?
@fdi @staengfoenster
Ich glaube das schwankt sowieso nach Standort. An meiner Telekom Glasfaser habe ich mal (Rekord!) 5,8ms gesehen, an der Telekom Glasfaser meiner Eltern (anderer Ort) sind 3,4ms machbar . Unter 3ms habe ich noch nie gesehen.
Nicht das der Ping zu einem DNS Server irgendeine Rolle spielte .... aber gibt's da irgendwelche Tricks?
Die Latenz zu einem DNS Server hat Einfluss auf die Geschwindigkeit der DNS-Antworten, es läuft zumindest theoretisch schneller wenn er schneller reagiert. Das Laden einer Website ist meist nicht mit einem einzigen DNS-Lookup erledigt, man braucht mehrere und die Wartezeit würde sich beim sequentiellen Laden addieren.
Tricks, sofern Dein LAN kein Optimierungspotential hat, keine, das hängt alles vom ISP -Backbone ab.
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Uneingeloggter Nutzer
von
vor 2 Tagen
War denn die Latenz zu genau diesen DNS Server vorher besser? ist das einer der DNS Server welche dem Anschluss über die pppoe verbindung zugewiesen werden?
Gibts denn andere Ziele die ebenfalls einen plötzlichen Pink spike haben? Oft ist es sowas schlicht einfach nur die Entfernung zum Zielserver die den Großteil der Latenz ausmacht.
Nehme ich einem DNS Server der mir per pppoe zugewiesen wird, ist alles schickt, versuche ich den im Beispiel genannten 217.237.150.115 sieht es halt anders aus.
Wenn der irgendwo in Westdeutschland steht würde mich die Latez von 13-14ms zu dem Ziel von meinem Anschluss aus nicht wundern, ist einfach entsprechend zu weit weg. Dafür kann ich halt Server in Berlin mit ~2ms erreichen, wo jeder aus anderen Ecken Deutschlands eine höhere Latenz haben wird.
2
von
vor 2 Tagen
Die von der Telekom bei der Verbindung zugewiesenen zwei DNS-Server sind immer in der nächsten Umgebung lokalisiert.
Ich nutze die DNS-Server hier z. B. auch für das Gateway-Monitoring.
Interessant ist es da dann auch, andere DNS-Server zu nutzen, die haben sicher eine deutlich höhere Latenz als die vom ISP .
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von
vor 5 Stunden
Hallo zusammen,
ist das einer der DNS Server welche dem Anschluss über die pppoe verbindung zugewiesen werden?
War denn die Latenz zu genau diesen DNS Server vorher besser? ist das einer der DNS Server welche dem Anschluss über die pppoe verbindung zugewiesen werden?
Gibts denn andere Ziele die ebenfalls einen plötzlichen Pink spike haben? Oft ist es sowas schlicht einfach nur die Entfernung zum Zielserver die den Großteil der Latenz ausmacht.
Nehme ich einem DNS Server der mir per pppoe zugewiesen wird, ist alles schickt, versuche ich den im Beispiel genannten 217.237.150.115 sieht es halt anders aus.
Wenn der irgendwo in Westdeutschland steht würde mich die Latez von 13-14ms zu dem Ziel von meinem Anschluss aus nicht wundern, ist einfach entsprechend zu weit weg. Dafür kann ich halt Server in Berlin mit ~2ms erreichen, wo jeder aus anderen Ecken Deutschlands eine höhere Latenz haben wird.
Nein, das ein Telekom DNS von einem anderen Anschluss, den mir jemand gesendet hatte. Ich hatte die meinem Anschuss zugewiesenen DNS Server nicht zur Hand.
In meiner Fritzbox die wurden temporär die zensierten DNS Server des ISP , der Telekom, eingestellt. Es werden die DNS Server 217.237.149.142 und 217.237.150.205 zugewiesen. Das wurde selbstverständlich sofort rückgängig gemacht. 🙂 Die Latenzen sind 2x-5x so hoch wie in euren Beispielen, siehe Screenshots.
5,8ms gesehen, an der Telekom Glasfaser meiner Eltern (anderer Ort) sind 3,4ms machbar
@fdi @staengfoenster
Ich glaube das schwankt sowieso nach Standort. An meiner Telekom Glasfaser habe ich mal (Rekord!) 5,8ms gesehen, an der Telekom Glasfaser meiner Eltern (anderer Ort) sind 3,4ms machbar . Unter 3ms habe ich noch nie gesehen.
Nicht das der Ping zu einem DNS Server irgendeine Rolle spielte .... aber gibt's da irgendwelche Tricks?
6ms Sekunden ist 2x so schnell wie bei mir in den allermeisten Fällen. Von 2-3 Millisekunden kann ich nur träumen. Normale Pings zu diversen Zielservern anderer Unternehmen liegen bei ca. 14ms.
Das Laden einer Website ist meist nicht mit einem einzigen DNS-Lookup erledigt, man braucht mehrere und die Wartezeit würde sich beim sequentiellen Laden addieren.
Tricks, sofern Dein LAN kein Optimierungspotential hat, keine, das hängt alles vom ISP -Backbone ab.
Nicht das der Ping zu einem DNS Server irgendeine Rolle spielte .... aber gibt's da irgendwelche Tricks?
@fdi @staengfoenster
Ich glaube das schwankt sowieso nach Standort. An meiner Telekom Glasfaser habe ich mal (Rekord!) 5,8ms gesehen, an der Telekom Glasfaser meiner Eltern (anderer Ort) sind 3,4ms machbar . Unter 3ms habe ich noch nie gesehen.
Nicht das der Ping zu einem DNS Server irgendeine Rolle spielte .... aber gibt's da irgendwelche Tricks?
Die Latenz zu einem DNS Server hat Einfluss auf die Geschwindigkeit der DNS-Antworten, es läuft zumindest theoretisch schneller wenn er schneller reagiert. Das Laden einer Website ist meist nicht mit einem einzigen DNS-Lookup erledigt, man braucht mehrere und die Wartezeit würde sich beim sequentiellen Laden addieren.
Tricks, sofern Dein LAN kein Optimierungspotential hat, keine, das hängt alles vom ISP -Backbone ab.
Genau, die Zeiten mehrerer DNS Abfragen muss man zur Gesamtladezeit addieren. Der Effekt verstärkt sich, je mehr DNS Abfragen gemacht werden müssen.
Wenn ich nicht gerade DNS Tests ohne VPN mache:
Ich verwende unzensierte, nicht loggende Drittanbieter DNS statt der zensierten ISP /Telekom DNS Server sowie zusätzlich erzwungenes DNS over TLS (DoT) zu unzensierten, nicht loggenden, Drittanbieter DNS Servern ohne Fallback auf unverschlüsselte DNS Abfragen. DoT der Fritzbox performed nicht sehr gut, dort kann eine(!) Abfrage schonmal über >100ms dauern, unabhängig des eingesetzten DoT DNS Servers. Vermutlich hängt es damit zusammen, dass die Fritzbox die TLS Verbindung zum DoT DNS Server nicht permanent aufrecht erhält.
Zusätzlich wird mein Traffic über dauerhaft aktivierte VPN Tunnel geroutet, das Gateway macht DNS Abfragen über den VPN Tunnel. Daher ist die DNS Server Latenz bzw. direkte Latenz zu einzelnen Telekom Servern an meinem Anschluss über das Fritzbox Routing ohne VPN in meinem Fall irrelevant.
Bedenklich finde ich jedoch, dass ich 2-5 fach höhere Latenzen zu deutschen Ziel IPs der Telekom habe, als andere Endkunden und meine Fiber Latenzen schlechter als an DSL Anschlüssen der Telekom sind. Dieses Latenzproblem wird das gesamte Routing betreffen, also alle meine Internetaktivitäten - ob nun mit oder ohne VPN Tunnel. Die Latenzen des Telekom Routings müssen zu den Latenzen des VPN Routings addiert werden. Dieser Effekt kommt deutlicher zum Tragen, wenn ausländische VPN Server verwendet werden.
Wieso ist die grundsätzliche Latenz des Anschlusses so schlecht? @Telekom hilft Team
Viele Grüße
GigaFiberOhneGigaSpeed(undOhneFTTHLatenz)
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Uneingeloggter Nutzer
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