Gelöst
5G-Empfänger nutzt die 5G-Frequenzen eines Funkmasts in Sichtweite nicht
vor 2 Monaten
Mein 5G -Empfänger TE nutzt kein 5G , obwohl der Empfänger via LTE / 4G bei einem 5G -Mast eingebucht ist.
Wieso nutzt der 5G -Empfänger die 5G -Frequenzen dieses Funkmasts nicht (abgesehen von einer ganz kurzen Ausnahme)?
Kann mir jemand dieses merkwürdige Verhalten des 5G -Empfängers erklären?
Nachfolgend eine ausführliche Erklärung des Sachverhalts:
Ich empfange hier dauerhaft einen Funkmast, zu dem ich direkten Sichtkontakt in 2km Entfernung habe.
Ich bin immer in der gleichen LTE -Funkzelle eingebucht (Band 3 / 1800 MHz) .
Die LTE -Empfangswerte schwanken zwischen RSRP : -84 bis -91dBm und RSRQ : -8 bis -14dBm.
Die Download-Geschwindigkeit schwankt stark zwischen 4MBit/s und 45MBit/s (Tarif: MagentaZuhause M Hybrid).
Dieser Funkmast bietet aber auch 5G über zwei Bänder an: 700MHz (Band 28) und 2GHz (Band 1),
sowie LTE über drei weitere Bänder: 800MHz (Band 20), 2GHz (Band 1), 900MHz (Band 8)
Nun zu meiner 5G -Frage:
Der 5G Empfänger hat sich bislang nur 1x ganz kurz mit diesem Funkmast via 5G verbunden, und zwar via Band 1 (2GHz) und mit -80dBm RSRP und -11 RSRQ . Meiner Meinung nach sollte der 5G -Empfänger bei diesen Empfangsbedingungen eigentlich 5G dauerhaft nutzen. Das tut er leider nicht. Stattdessen bucht sich der 5G -Empfänger entweder gar nicht ins 5G -Netz ein oder aber regelmäßig mit grottenschlechten Werten bei einem anderen Funkmast (ebenfalls 2km entfernt, allerdings in die entgegengesetzte Rivchtung), zu dem keine Sichtverbindung besteht:
3.6GHz (Band 78), RSRP : -110dBm bis -115dBm und RSRQ : -11dBm bis -12dBm
Sicherlich hätte ich gern eine stabile 5G -Verbindung über 3.6GHz (Band 78) und würde mir davon ein schnelleres Internet versprechen, aber ohne Sichtverbindung ist das nutzlos. Stattdessen würde ich aber erwarten, dass sich der 5G -Empfänger mit dem gut empfangbaren Funkmast in Sichtweite ordentlich verbindet: Z.B. könnte der 5G -Empfänger mittels Carrier Aggregation (CA) mehrere LTE -Frequenzen bündeln. Ob er CA nutzt, erkennt man leider nirgends.
Zumindest konnte ich im System-Log und im Entwicklermenü des Smart 4 nichts dazu finden.
Andere Telekom Hybrid-Router zeigen diesbezüglich mehr Informationen im Systemlog an.
Hauptsächlich stellt sich mir aber die Frage, wieso der 5G -Empfänger die 5G -Frequenzen dieses Funkmasts nahezu ignoriert, abgesehen von einer ganz kurzen Ausnahme, obwohl die Empfangswerte mit -80dBm RSRP ganz gut sind.
Liegt es eventuell daran, dass diese LTE -Zelle kein 5G ENDC anbietet?
Eine andere LTE -Zelle auf dem gleichen Turm (gleiches Band34), aber in eine andere Richtung bietet " 5G ENDC" an. Wie kann das sein?
Mit dem "zuHause"-Tarif ist hoffentlich nicht nur ein Funkmast für mich freigeschaltet worden, sondern alle in meiner Umgebung, oder? Denn bei Bedarf empfange ich hier min. 6 verschiedene Funkmasten, je nach Ausrichtung des 5G -Empfängers.
Schon mal vielen Dank für Eure Meinungen im Voraus.
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Akzeptierte Lösung
akzeptiert von
vor 17 Tagen
@Anne W. Vielen Dank, aber das ist nicht nötig. Ich erreiche nun dauerhaft und stabil die laut Tarif gebuchten 50MBit/s im Download und 25MBit/s im Upload bei einem Ping von ca. 34ms. Das Dämpfen des ohnehin schwachen 3.6GHz-Bandes hat die wochenlang bestandenen Instabilitäten beseitigt.
Der Turm in Sichtweite bietet 4 verschiedene CAs und alle reichen für 50MBit/s bei jeder Tageszeit vollkommen aus:
1.) 5G -CA: 2155 MHz + 772 MHz (n1 + n28)
2.) LTE -CA: 1815 MHz + 1462 MHz (B3 + B32 SDL)
3.) LTE -CA: 1815 MHz + 1829 MHz (B3 + B3)
4.) LTE -CA: 1815 MHz + 954 MHz (B3 + B8)
Die 2.1GHz- 5G -Frequenz empfange ich dabei mit ca. -89dBm und die 1.8G- LTE -Frequenz mit ca. -80dBm, also gut genug trotz Wand ;-).
Die bisherige Verbindung " LTE : 1815 MHz (B3) von Funkturm A mit -80dBm und 5G : 3.6GHz (n78) von Funkturm B mit -114dBm" war nervenaufreibend schlecht. Im Idealfall war ein durchschnittlicher Download mit 25MBit/s möglich, es gab Ping-Aussetzer, die Funkverbindung zum Funkturm B via n78 war mal da, dann wieder weg, usw. So kamen die Daten mal vom einen Funkturm via LTE , dann wieder vom anderen Funkturm via 5G , usw. Selbst simples Radio hören war über so eine wacklige Verbindung nicht möglich, geschweige denn Live-TV.
Damit ist meiner Meinung eine Anfrage bei Ihren Mobilfunk Kolleg*innen aus der Technik nicht mehr erforderlich, denn es muss nichts analysiert werden.
Trotzdem vielen Dank für die Bemühungen.
Beste Grüße zurück.
Hinweis:
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