Dynamische, öffentliche IPv4 für Glasfaser-Privatkunden?

vor 3 Tagen

Hallo T-Community,

evtl. weiß es ja jemand genau oder hat bereits Erfahrung damit:

Ich betreibe meine eigene NextCloud zuhause. Bisher war ich über DSL 50 angebunden und bekam jede Nacht nach der Zwangstrennung eine neue öffentliche, dynamische IPv4. Diese konnte ich dann per DynDNS mit meiner registrierten Domain bei Strato verknüpfen. So war die Cloud dann immer unter https://nextcloud.meinedomain.de erreichbar.
Jetzt habe ich einen 500er T-Glasfaser-Anschluss (Hurra!!!), aber damit bekomme ich dann nach jedem neuen Verbindungsaufbau die IPv4 des gesamten Glasfasersegments, also eine IPv4, die Hunderte andere GF-Kunden auch haben. Und mit dieser allgemeinen IPv4 erreiche ich dezidiert meine NextCloud natürlich nicht mehr. Die Zwangstrennung gibt es ja nicht mehr.

Ich habe aber aus zahlreichen FB -Gruppen gehört, dass man als GF-Privatkunde der Telekom eine dynamische, öffentliche IPv4 für seinen Anschluss anfragen kann.
Wo frage ich das am besten nach?
Hat wer Erfahrungen damit gemacht oder das Problem anders gelöst?


VG
Holger


Es geht hier ausdrücklich nicht um eine feste IP wie für Business-Kunden, sondern um eine öffentlich-dynamische IP-Adresse!

122

20

  • vor 3 Tagen

    Komisch, es gab weder eine tägliche Zwangstrennung bei DSL und es gibt immer noch eine echte IPv4 Adresse für Telekomanschlüsse bei Glasfaser.

    Bist du möglicherweise gar nicht direkt bei der Telekom sondern hattest einen Regioanschluss und jetzt bist du im Netz eines Vorleisters?

    4

    Antwort

    von

    vor 3 Tagen

    Die Glasfaser Nordwest baut nur, die Telekom betreibt dann.

    Auch da hast du ganz normales Dual-Stack und 180 Tage ohne Zwangstrennung.

    Welchen Router hast du und was für Settings nutzt du da?

    Wieso glaubst du, dass es eine CG -NAT oder DS-Lite IPv4 wäre?

    Antwort

    von

    vor 3 Tagen

    Holger Woestmeyer

    Die Zwangstrennung bei DSL war täglich nachts bisher. Jetzt mit GF aber nicht mehr.

    Das könnte natürlich sein. Ich weiß, dass der Ausbau von Glasfaser Nordwest gemacht wurde, aber Kunde bin ich definitiv bei der Telekom (seit 1997). Von daher würde ich annehmen, dass sich die Telekom darum kümmern müsste.
    Die Zwangstrennung bei DSL war täglich nachts bisher. Jetzt mit GF aber nicht mehr.

    Holger Woestmeyer
    Die Zwangstrennung bei DSL war täglich nachts bisher. Jetzt mit GF aber nicht mehr.

    War dein Router evtl so eingestellt dass er das veranlasst hat?

    Antwort

    von

    vor 3 Tagen

    Holger Woestmeyer

    Die Zwangstrennung bei DSL war täglich nachts bisher.

    Das könnte natürlich sein. Ich weiß, dass der Ausbau von Glasfaser Nordwest gemacht wurde, aber Kunde bin ich definitiv bei der Telekom (seit 1997). Von daher würde ich annehmen, dass sich die Telekom darum kümmern müsste.
    Die Zwangstrennung bei DSL war täglich nachts bisher. Jetzt mit GF aber nicht mehr.

    Holger Woestmeyer
    Die Zwangstrennung bei DSL war täglich nachts bisher.

    Dann war dies in Deinem Router so eingestellt, eine tägliche Zwangstrennung gibt es schon länger nicht mehr - die letzte Zahl die ich in Erinnerung habe sind 180 Tage bevor eine Trennung aktiv wird.

    Uneingeloggter Nutzer

    Antwort

    von

  • vor 3 Tagen

    Hallo @Holger Woestmeyer ,

    wie nennt sich denn dein Tarif genau?

    Sicher, daß du bei der Telekom bist?

    3

    Antwort

    von

    vor 3 Tagen

    Ja, ziemlich sicher seit 1997.
    Seit dem 28.03. habe ich MagentaZuhauseXXL.

    Antwort

    von

    vor 3 Tagen

    Hallo @Holger Woestmeyer

     

    vielen Dank für das freundliche Gespräch. 

     

    Wie eben besprochen habe ich dazu mal unsere Fachabteilung befragt. Sobald ich hier eine Rückmeldung habe, melde ich mich umgehend hier bei dir. 

     

    Liebe Grüße 

    Swetlana

    Antwort

    von

    vor 3 Tagen

    Alles klar, dann wende ich mich mal an Glasfaser Nordwest.
    Danke für's Nachforschen und die schnelle, kompetente Unterstützung!

    VG
    Holger Woestmeyer

    Uneingeloggter Nutzer

    Antwort

    von

  • Offizielle Lösung

    akzeptiert von

    vor 3 Tagen

    @Holger Woestmeyer

     

    da bin ich auch schon. 

     

    Unsere Fachabteilung hat mir folgendes mitgeteilt. 

     

    Wir benutzten bei der Telekom immer noch Dual Stack bei den öffentlichen IP-Adressen, d.h. du bekommst immer eine einzelne öffentlichen IPv4 und auch eine IPv6 Adresse, die du auch allein nutzen kannst.

     

    Das müsstest du in deinen Endgeräten dann nur richtig konfigurieren. 

     

     

    Einen Sonderfall gibt es wenn du einen Regioanschluss hast. Und genau das ist hier der Fall. Die Leitung ist nämlich von der Glasfaser Nordwest. 

     

    Daher müsstest du dort bitte mal anfragen, hier haben wir leider keinen Einfluss drauf. 

     

    Liebe Grüße

    Swetlana

     

     

    Hinweis

    Diese Antwort wurde aus diesem kommentar erstellt.

    9

    Antwort

    von

    vor 2 Tagen

    Holger Woestmeyer

    Ja, aber genau diese öffentliche IP haben ALLE Glasfaserkunden in meiner Region.

    Ja, aber genau diese öffentliche IP haben ALLE Glasfaserkunden in meiner Region.

    Holger Woestmeyer
    Ja, aber genau diese öffentliche IP haben ALLE Glasfaserkunden in meiner Region.

    Wie kommst du denn auf die Idee?

    Die Telekom hat noch nie eine öffentliche IPv4-Adresse mehrfach vergeben.

    Antwort

    von

    vor 2 Tagen

    So und hier nun des Rätsels Lösung:

    (Fazit: Es tut wieder!)

    1. Klärung, welchen Glasfaseranschluss ich habe: Regulär über die Deutsche Telekom, keinen Regionalanschluss über Glasfaser Nordwest oder einen anderen Carrier.
    2. Anschlussart ist damit regulär DualStack GF und damit hat man IMMER eine eigene IPv4-Adresse (mit 180 Tagen Halbwertzeit), die ich dann wie gewohnt mit meiner FritzBox DynDNS mit Strato DynDNS auf meiner NC-Domain verknüpfen konnte.
    3. Besonderheit ist, dass ich in der FritzBox die gesamte IP6-Funktionalität abstellen musste und bei DNS-Rebind in der Box meine Domains eintragen musste, damit interne DNS-Auflösungen auch intern bearbeitet werden.
      Wenn man das nicht macht, meldet sich das selfsigned Zertifikat der FritzBox für IPv6 zuerst, welches dann nicht gültig ist, weil es mehr als 1 Jahr Halbwertzeit hat und keinen gültigen Aussteller. -> Man erreicht seine Cloud weder intern noch extern ("Unsicher").
    4. Die Portweiterleitungen in der FB dürfen daher ausschließlich nur für Port 80 und 443 IPv4 gemacht werden und dürfen nicht auch für IPv6 angelegt werden. Das lässt sich dort explizit so einstellen.
      Nur so ist gewährleistet, dass sich das LetsEncrypt-Zertifikat (für IPv4 = Domain.de) am anderen Ende meldet.
    5. Die Nextcloud wurde nun nicht mehr per fester IP im Netzwerk eingebunden, sondern dynamisch. In der FB wurde dann per MAC-Adresse der eth0-Netzwerkkarte eine permanente Reservierung gemacht: MAC <--> Feste, interne IP.


    Wer ganz viel Spaß hat, kann versuchen das über Pangolin auf einem vServer (Strato, Ubuntu) und Newt in Docker mit Docker Portainer auf einem separaten internen Ubuntu-System zu lösen.
    Hier das Video dazu von Apfelcast: https://www.youtube.com/watch?v=z3Ao9CWH0GU

    Das funktioniert dann auch mit IPv6 und ohne öffentliche IPv4.
    Das habe ich sogar alles hinbekommen, brauche es jetzt ob der alten, doch funktionierenden Lösung nicht.

    Problem gelöst!

    Antwort

    von

    vor 21 Stunden

    Hey @Holger Woestmeyer

     

    das sind doch mal schöne Nachrichten.

     

    Sehr gut, das freut mich zu hören.

     

    Schönen Tag dir.

     

    Lieben Gruß

    Umut

    Uneingeloggter Nutzer

    Antwort

    von

  • vor 3 Tagen

    Aber die Telekom ist doch Vertragspartner, wenn dann müsst doch ihr das ermöglichen/weiterleiten, wie auch immer. Wird doch sonst auch so viel Wert drauf gelegt?

    0

Uneingeloggter Nutzer

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