Entschädigung wg. Fehldiagnose und Totalausfall

vor 7 Jahren

Hallo!

Seit genau einer Woche haben wir Verbindungsabbrüche des Internets, dies trat mehrmals täglich auf und an manchen Tagen war der Totalausfall sogar durchgehend.  DSL kommt an, aber aus bisher nicht geklärten Gründen, brach die Verbindung dauernd ab.

Mit der Störhotline habe ich schon ca. 4x telefoniert. Am Samstag kam dann ein Techniker zu uns. Er hat die TAE -Dose überprüft, dort wohl keine Fehler gefunden, ebenso wie bei der Leitung zwischen TAE und Router. Seine Diagnose: "Also von unsere Seite ist alles in Ordnung. Ihre Fritzbox ist auf jeden Fall defekt, Sie benötigen einen neuen Router." Wir haben uns noch am gleichen Tag einen neuen Router gekauft und diesen auch gleich in Betrieb genommen. Nach nicht einmal einer Stunde wieder das gleiche Problem, Totalausfall!

Wieder Störhotline usw. Seitdem keine Veränderung. Ich habe 3 verschiedene Router ausprobiert, überall das gleiche Problem. Heute war der nächste Technikertermin. Wir hatten nur telefonischen Kontakt. Er hat gesagt, dass er den Port (in der Verbindungsstelle oder so...) getauscht hat. Und dass in diesem Kasten ein Übertemperatur-Problem besteht, von dem auch mehrere Anschlüsse betroffen sind. Dieses soll voraussichtlich morgen behoben werden... Es geht also noch weiter, ich hoffe auf ein baldiges Ende des Problems.

Nun zu meinem eigentlichen Anliegen: Der Techniker am Samstag hat eindeutig eine Fehldiagnose gestellt. Wenn er sich nicht sicher ist, dann soll er es sagen, wäre ja vollkommen okay. Aber da laut ihm der Router auf "jeden Fall" defekt sei, haben wir uns auf diesen Mann verlassen. Mit einem Kundenberater der Hotline hatte ich schon über die Rechnung des unnötig gekauften Routers gesprochen. Der neue Router hat 118,00 € gekostet, also viel Geld! Ich würde gerne wissen, an wen ich diese Rechnung schicken soll, damit wir die Kosten zurückerstattet bekommen. Außerdem fänden wir es mehr als angebracht, dass wir die Ausfallzeit eine Entschädigung erhalten. Wir zahlen gerne für Dienstleistungen. Wenn diese aber nicht erbracht werden, ist es allerdings eine ganz andere Sache. Nach der Router-Sache kommen wir uns mittlerweile schon etwas "veräppelt" vor...

MfG, N.L.

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vor 7 Jahren

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    • vor 7 Jahren

      @Alecia007 Wie dir unser Techniker Nummer 3 schon mitgeteilt hat, handelt es sich wirklich, um ein Überhitzungsproblem an dem DSLAM (Teil das DSL macht ;)). Es sind bereits mehrere Tickets bei unseren zuständigen Bauamtskollegen in Bearbeitung. Das älteste Ticket ist bereits vom 17.7., dass neuste ist vom 2.8 und dort wurden noch mal alle Tickets als Masterticket zusammengefasst. Leider sind solche Diagnosen nicht immer von Anfang an eindeutig, dass heißt es sammeln sich immer mehr Vorfälle, bis irgendwann klar wird, dass es sich um ein größeres, zentraleres Problem handelt. Auf dem Weg dahin versuchen unsere Außendiensttechniker natürlich erst Mal alles Mögliche, um den Kunden vor Ort zu helfen. Wenn so ein DSLAM temporär hitzebedingt Ausfälle hat, dann sieht das in den Messungen erst Mal so aus, dass es keine Anzeichen für eine Störung gibt (keine Fehler, keine schlechten Rauschabstände, keine schlechten galvanischen Leitungswerte, etc.), sondern einfach nur, ich nenne sie immer "unmotivierte Abbrüche". Für sowas gibt es pi Mal Daumen 5 Gründe in erfahrungsgemäß absteigender Wahrscheinlichkeit: 1. defekte Router, 2. Wackelkontakte an TAE Dosen, Bruchstellen am DSL Kabel, oder Wackelkontakte an den Schaltpunkten) 3. defekte Ports und 4. defekte Linecards (toggeln nennen wir das, ist nen anderes Wort für an und aus gehen) 5. Hitze-bedingte Ausfälle von Modulen oder ganzen Elementen des DSLAMs. Leider sehen die Kollegen dann auch nicht immer im Stress, was da vielleicht noch überall an Fällen schon läuft. Das ist für jemanden wie mich im Innendienst, der Recherchen macht, dann besser zusammen zu tragen und zu überblicken. Wie Du an meiner Aufzählung oben erkennen kannst hat der Kollege also nicht einfach so gesagt, kaufen sie nen neuen Router, sondern er hatte schon vieles anderes überprüft und kam dann zu der Aussage. Er hätte die anderen Tickets schon finden können, wenn er sich die Zeit genommen hätte in dem Moment zu recherchieren, aber wir sind alle nur Menschen und machen Fehler. Die Kollegen vom Bauamt, die für die DSLAMs zuständig sind, haben da auch seit dem 17.7 nicht in der Nase gebohrt, sondern haben schon verschiedene Maßnahmen ergriffen (z.B. Lüftermodule ausgetauscht), leider hat das alles noch keinen endgültigen Erfolg gehabt und der DSLAM muss derart ungünstig stehen, dass das gesamte Klimakonzept nicht hinhaut. Wir versuchen dann natürlich erst Mal defekte Module zu tauschen, dann merken wir vielleicht, ok dass haut immer noch nicht hin, der DSLAM überhitzt wieder, dann versuchen wir eventuell sofern noch Platz ist, vielleicht noch mehr Lüftereinheiten zu verbauen. Wenn das dann immer noch nicht reicht, dann müssen wir irgendwann auch kreativ werden. Wir haben an einigen Standorten schon Überstände mit hitzeabweisenden Oberflächen verbaut. Da kriegt der DSLAM dann einen Sonnenschirm Fröhlich Überhitzungsprobleme sind leider ein ganz schwieriges Thema und es kann dauern bis eine endgültige Lösung gefunden werden kann. Wir arbeiten auf jeden Fall weiter an der Entstörung, es sind alle richtigen Stellen involviert und wir haben bisher immer eine Lösung gefunden.
      Das mit dem Router wurde ja bereits geklärt und ich hoffe, dass meine Erklärung es etwas verständlich macht, warum das Problem leider immer noch nicht gelöst ist.
      Mit freundlichem Gruß Marlon K.

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