Glasfaser Odyssee - Erfahrungsbericht

vor 16 Stunden

Fast drei Jahre warten auf Glasfaser – ein Erfahrungsbericht mit der Telekom

2023 haben wir einen Glasfaservertrag mit der Telekom abgeschlossen. Zu diesem Zeitpunkt war für uns eigentlich alles ziemlich unkompliziert: Die Straße, in der wir unser Haus gebaut haben, war bereits mit Glasfaser versorgt. Unser Nachbarhaus, keine zehn Meter entfernt, hatte bereits einen funktionierenden Glasfaseranschluss.

Naiv, wie wir waren, dachten wir uns:

„Wie kompliziert kann es schon sein, ein weiteres Haus an das bestehende Glasfasernetz anzuschließen?“

Heute, fast drei Jahre später, wissen wir: Offenbar sehr kompliziert.

Unser Haus war Anfang Oktober 2024 fertiggestellt. Da wir wussten, dass der Glasfaseranschluss noch hergestellt werden musste, haben wir sogar extra das Loch für die Hauseinführung offen gelassen. Die Telekom wollte schließlich noch kommen und die Glasfaser ins Haus legen. Wenn man das Leerrohr direkt während der Bauphase einführen könnte, müsste man später nicht wieder alles aufbuddeln.

Klingt logisch. Leider kam niemand.

Wir haben mehrfach bei der Telekom nachgefragt und immer wieder darauf hingewiesen, dass wir auf den Anschluss warten. Viel machen könne man aktuell nicht, hieß es. Der Auftrag sei an einen Subunternehmer weitergegeben worden.

Dieser Subunternehmer war die Firma Gala Tiefbau Umicevic aus Lingen – für uns knapp eineinhalb Stunden entfernt.

Der Kontakt gestaltete sich von Anfang an schwierig. Zunächst hieß es, man könne aufgrund des Bodenfrosts nichts machen. Dann waren angeblich keine Termine frei. Zwischendurch wurde uns bei Telefonaten sogar sinngemäß mitgeteilt, dass wir besser keine Forderungen stellen sollten, weil wir ansonsten möglicherweise überhaupt keinen Glasfaseranschluss bekommen würden.

Eine ziemlich interessante Art, mit Kunden umzugehen, die schlicht auf die Erfüllung ihres Vertrages warten.

Irgendwann wurden die Witterungsverhältnisse besser. Nun lag es angeblich an einer fehlenden Genehmigung der Stadt. Das Ganze würde bei uns eben besonders lange dauern.

Also haben wir selbst bei der Stadt angerufen.

Dort bekamen wir die Information, dass die Genehmigung längst erteilt worden war. Uns wurde sogar mitgeteilt, dass man bei noch längerer Verzögerung irgendwann neue Genehmigungen benötigen könnte.

Also wieder die Tiefbaufirma kontaktiert.

Und plötzlich ging es ganz schnell:

„Morgen wäre ein Termin frei.“

Wir waren zu diesem Zeitpunkt bereits Ende 2025.

Die Tiefbaufirma kam tatsächlich, buddelte auf und war nach ungefähr einer Stunde fertig. Uns wurde mitgeteilt, dass alles in Ordnung sei.

Der abschließende Satz lautete:

„Nächsten Monat Glasfaser.“

Gut, dachte ich. Dann wird es ja vielleicht im Januar endlich soweit sein.

Natürlich passierte wieder nichts.

Niemand meldete sich.

Also wieder zum Telefon greifen.

Die Tiefbaufirma erklärte uns, sie seien mit ihrer Arbeit fertig und hätten damit nichts mehr zu tun. Wir sollten uns an die Telekom wenden.

Also Telekom angerufen.

Dort erfuhren wir dann, dass inzwischen Glasfaser Nordwest für den nächsten Schritt zuständig sei – ein Unternehmen aus Oldenburg, also ebenfalls rund zwei Stunden von uns entfernt.

Also dort angerufen.

Einen Termin könne man nicht vereinbaren. Man würde sich melden, sobald man in unserem Gebiet unterwegs sei.

Wir waren mittlerweile im Februar 2026.

Nach zahlreichen weiteren Gesprächen mit der Telekom fühlten wir uns langsam wie in einer Endlosschleife:

Telekom: „Wir haben den Auftrag an den Subunternehmer weitergegeben.“

Subunternehmer: „Wir machen keine Termine, wir melden uns.“

Und wir?

Wir warten.

Wir telefonieren.

Wir erklären immer wieder die gleiche Geschichte.

Wir erinnern daran, dass wir tatsächlich noch existieren und immer noch auf unseren Anschluss warten.

Danke für nichts.

Und dann, im Juli 2026, kam tatsächlich die Nachricht, auf die wir inzwischen kaum noch zu hoffen gewagt hatten:

„Frohe Kunde – wir kommen im August und vollenden Ihren Glasfaseranschluss.“

ENDLICH!

Nach fast drei Jahren sollte das Warten ein Ende haben. Drei Jahre Telefonate, Nachfragen, Weiterleitungen, Vertröstungen, Ärger und immer wieder die Hoffnung, dass es jetzt wirklich klappt.

Und dann kam der 11. August 2026.

Der Installateur von Glasfaser Nordwest fuhr tatsächlich bei uns vor.

Nach fast drei Jahren stand endlich jemand vor unserem Haus, der den Anschluss fertigstellen sollte.

Die Kommunikation gestaltete sich aufgrund der Sprachkenntnisse etwas schwierig, aber ganz ehrlich: Nach drei Jahren war mir das zu diesem Zeitpunkt auch schon fast egal. Hauptsache, endlich wird die Glasfaser angeschlossen.

Der Installateur machte sich an die Arbeit.

Nach über einer Stunde war allerdings klar:

Es funktioniert nicht.

Wenn ich es richtig verstanden habe, kann die Glasfaser nicht durch das vorhandene Leerrohr geschoben werden.

Der Installateur verschwand zwischenzeitlich sogar noch einmal und kam anschließend wieder.

Das Ergebnis blieb jedoch dasselbe:

Der Anschluss kann heute nicht fertiggestellt werden.

Nun soll offenbar jemand anderes kommen und es erneut versuchen. Sollte auch das nicht funktionieren, muss vermutlich wieder der Tiefbau ran und herausfinden, wo genau das Problem liegt.

Und an diesem Punkt sitze ich hier und frage mich:

Geht das jetzt alles wieder von vorne los?

Drei Jahre.

Drei Jahre, in denen wir immer wieder selbst hinterhertelefonieren mussten.

Drei Jahre, in denen wir Termine mit Subunternehmen selbst koordinieren mussten.

Drei Jahre, in denen wir immer wieder erklären mussten, dass wir noch auf unseren Anschluss warten.

Drei Jahre, in denen eine Firma auf die andere verwiesen hat.

Telekom verweist auf den Subunternehmer.

Der Subunternehmer verweist zurück auf die Telekom.

Glasfaser Nordwest macht keine Termine, sondern meldet sich irgendwann, wenn man „in der Gegend“ ist.

Und am Ende stehen wir als Kunde da und versuchen herauszufinden, wer eigentlich für unseren Anschluss verantwortlich ist.

Das besonders Absurde an der ganzen Geschichte?

Unser Nachbar hat seit Jahren funktionierendes Glasfaser – keine zehn Meter von unserem Haus entfernt.

Wir wollten keinen außergewöhnlichen Sonderanschluss. Wir wollten keine völlig neue Infrastruktur. Wir wollten lediglich das, was uns bereits 2023 vertraglich zugesagt wurde.

Und trotzdem ist es nach fast drei Jahren noch immer nicht geschafft.

Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob ich lachen oder weinen soll.

Nach der heutigen Erfahrung habe ich jedenfalls gelernt:

„Glasfaser ist in der Straße vorhanden“ bedeutet offenbar nicht automatisch, dass man auch Glasfaser bekommt.

Und:

„Nächsten Monat ist es fertig“ sollte man vielleicht besser nicht zu wörtlich nehmen.

Stand heute, 11.08.2026, haben wir jedenfalls immer noch keinen funktionierenden Glasfaseranschluss.

Nach fast drei Jahren.

Ich bin gespannt, wann und vor allem wie diese Geschichte irgendwann tatsächlich endet.

Denn eines ist sicher:

Ich werde den Tag feiern, an dem endlich das erste Datenpaket durch unsere Glasfaser läuft.
Nach dieser Odyssee fühlt sich das wahrscheinlich an wie eine Mondlandung.

Gibt es vielleicht irgendwo jemanden der sich der Sache annehmen kann und/oder dazu Stellung nehmen kann ?

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vor 13 Stunden

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Gelöschter Nutzer

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    • vor 16 Stunden

      Ist natürlich schade, dass du nicht #dabei warst!

      Aber, wenn was wie weitergeht, meldet man sich bei euch!

      Ihr wartet bitte nur ab!

      Grüßle

      0

      0

    • vor 16 Stunden

      Das Problem ist, wenn wir nur warten passiert garnichts. Es bewegt sich immer erst dann was wenn wir Druck machen und anrufen. Und ich glaube das fast 3 Jahre warten für 10m Glasfaser verlegen lange genug gewartet ist. Das einzige was aktuell noch von der Telekom kommt ist Fertigstellungstermine weiter nach hinten schieben. 

      4

      von

      vor 16 Stunden

      Nachdem man Jahrelang den Glasfaserausbau verpennt hat, jetzt alles auf fehlende Kapazitäten zu schieben ist schon ein wenig schwach. Besonders da wir nicht von der Erschließung eines neue Gebietes Sprechen sondern von 10m Glasfaser wovon 5m weg schon freigelegt waren und man nur hätte anschließen müssen.

      0

      von

      vor 14 Stunden

      S.Cobar2k8

      Das Problem ist, wenn wir nur warten passiert garnichts.

      Das Problem ist, wenn wir nur warten passiert garnichts. Es bewegt sich immer erst dann was wenn wir Druck machen und anrufen. Und ich glaube das fast 3 Jahre warten für 10m Glasfaser verlegen lange genug gewartet ist. Das einzige was aktuell noch von der Telekom kommt ist Fertigstellungstermine weiter nach hinten schieben. 

      S.Cobar2k8

      Das Problem ist, wenn wir nur warten passiert garnichts.

      Stimmt nicht. 

      Es passiert nur nicht so und nicht in dem Tempo wie du es willst.

      Wenn du den Takt vorgeben willst - verlasse den Massenmarkt:

      telekom.de/mehr-breitband-fuer-mich

      von

      vor 14 Stunden

      S.Cobar2k8
      Nachdem man Jahrelang den Glasfaserausbau verpennt hat, jetzt alles auf fehlende Kapazitäten zu schieben ist schon ein wenig schwach. Besonders da wir nicht von der Erschließung eines neue Gebietes Sprechen sondern von 10m Glasfaser wovon 5m weg schon freigelegt waren und man nur hätte anschließen müssen.

      Nachdem man Jahrelang den Glasfaserausbau verpennt hat, jetzt alles auf fehlende Kapazitäten zu schieben ist schon ein wenig schwach. Besonders da wir nicht von der Erschließung eines neue Gebietes Sprechen sondern von 10m Glasfaser wovon 5m weg schon freigelegt waren und man nur hätte anschließen müssen.

      S.Cobar2k8

      Nachdem man Jahrelang den Glasfaserausbau verpennt hat, jetzt alles auf fehlende Kapazitäten zu schieben ist schon ein wenig schwach. Besonders da wir nicht von der Erschließung eines neue Gebietes Sprechen sondern von 10m Glasfaser wovon 5m weg schon freigelegt waren und man nur hätte anschließen müssen.

      Wow.... Dubist vom Fach? Arbeitest beim Verteidigungsministerium? Heute neue moderne Fregatten bestellen die in 10 Jahren geliefert werden und wieder überholt sind?  Du bist nicht der Nabel der Welt GF ist fertig wenn es fertig ist. Du hast doch jetzt schon Internet, nun sitze es einfach aus. 

      0

      Uneingeloggter Nutzer

      von

    • vor 16 Stunden

      Vielleicht zur groben Zeitlichen Einordnung. 

      Entweder die Schaffen es das ihr bis ca. November Glasfaser im Haus habt oder es geht erst im März oder so weiter, da bei unterschreiten gewissen Aussentemperaturen keine Glasfasern eingeblasen werden.

      Ich hoffe das es bei euch noch vorher alles Klappt.

      Ich hab auch schon fast die 1000 Tage voll.

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    • vor 14 Stunden

      S.Cobar2k8

      Gibt es vielleicht irgendwo jemanden der sich der Sache annehmen kann und/oder dazu Stellung nehmen kann ?

      Fast drei Jahre warten auf Glasfaser – ein Erfahrungsbericht mit der Telekom

      2023 haben wir einen Glasfaservertrag mit der Telekom abgeschlossen. Zu diesem Zeitpunkt war für uns eigentlich alles ziemlich unkompliziert: Die Straße, in der wir unser Haus gebaut haben, war bereits mit Glasfaser versorgt. Unser Nachbarhaus, keine zehn Meter entfernt, hatte bereits einen funktionierenden Glasfaseranschluss.

      Naiv, wie wir waren, dachten wir uns:

      „Wie kompliziert kann es schon sein, ein weiteres Haus an das bestehende Glasfasernetz anzuschließen?“

      Heute, fast drei Jahre später, wissen wir: Offenbar sehr kompliziert.

      Unser Haus war Anfang Oktober 2024 fertiggestellt. Da wir wussten, dass der Glasfaseranschluss noch hergestellt werden musste, haben wir sogar extra das Loch für die Hauseinführung offen gelassen. Die Telekom wollte schließlich noch kommen und die Glasfaser ins Haus legen. Wenn man das Leerrohr direkt während der Bauphase einführen könnte, müsste man später nicht wieder alles aufbuddeln.

      Klingt logisch. Leider kam niemand.

      Wir haben mehrfach bei der Telekom nachgefragt und immer wieder darauf hingewiesen, dass wir auf den Anschluss warten. Viel machen könne man aktuell nicht, hieß es. Der Auftrag sei an einen Subunternehmer weitergegeben worden.

      Dieser Subunternehmer war die Firma Gala Tiefbau Umicevic aus Lingen – für uns knapp eineinhalb Stunden entfernt.

      Der Kontakt gestaltete sich von Anfang an schwierig. Zunächst hieß es, man könne aufgrund des Bodenfrosts nichts machen. Dann waren angeblich keine Termine frei. Zwischendurch wurde uns bei Telefonaten sogar sinngemäß mitgeteilt, dass wir besser keine Forderungen stellen sollten, weil wir ansonsten möglicherweise überhaupt keinen Glasfaseranschluss bekommen würden.

      Eine ziemlich interessante Art, mit Kunden umzugehen, die schlicht auf die Erfüllung ihres Vertrages warten.

      Irgendwann wurden die Witterungsverhältnisse besser. Nun lag es angeblich an einer fehlenden Genehmigung der Stadt. Das Ganze würde bei uns eben besonders lange dauern.

      Also haben wir selbst bei der Stadt angerufen.

      Dort bekamen wir die Information, dass die Genehmigung längst erteilt worden war. Uns wurde sogar mitgeteilt, dass man bei noch längerer Verzögerung irgendwann neue Genehmigungen benötigen könnte.

      Also wieder die Tiefbaufirma kontaktiert.

      Und plötzlich ging es ganz schnell:

      „Morgen wäre ein Termin frei.“

      Wir waren zu diesem Zeitpunkt bereits Ende 2025.

      Die Tiefbaufirma kam tatsächlich, buddelte auf und war nach ungefähr einer Stunde fertig. Uns wurde mitgeteilt, dass alles in Ordnung sei.

      Der abschließende Satz lautete:

      „Nächsten Monat Glasfaser.“

      Gut, dachte ich. Dann wird es ja vielleicht im Januar endlich soweit sein.

      Natürlich passierte wieder nichts.

      Niemand meldete sich.

      Also wieder zum Telefon greifen.

      Die Tiefbaufirma erklärte uns, sie seien mit ihrer Arbeit fertig und hätten damit nichts mehr zu tun. Wir sollten uns an die Telekom wenden.

      Also Telekom angerufen.

      Dort erfuhren wir dann, dass inzwischen Glasfaser Nordwest für den nächsten Schritt zuständig sei – ein Unternehmen aus Oldenburg, also ebenfalls rund zwei Stunden von uns entfernt.

      Also dort angerufen.

      Einen Termin könne man nicht vereinbaren. Man würde sich melden, sobald man in unserem Gebiet unterwegs sei.

      Wir waren mittlerweile im Februar 2026.

      Nach zahlreichen weiteren Gesprächen mit der Telekom fühlten wir uns langsam wie in einer Endlosschleife:

      Telekom: „Wir haben den Auftrag an den Subunternehmer weitergegeben.“

      Subunternehmer: „Wir machen keine Termine, wir melden uns.“

      Und wir?

      Wir warten.

      Wir telefonieren.

      Wir erklären immer wieder die gleiche Geschichte.

      Wir erinnern daran, dass wir tatsächlich noch existieren und immer noch auf unseren Anschluss warten.

      Danke für nichts.

      Und dann, im Juli 2026, kam tatsächlich die Nachricht, auf die wir inzwischen kaum noch zu hoffen gewagt hatten:

      „Frohe Kunde – wir kommen im August und vollenden Ihren Glasfaseranschluss.“

      ENDLICH!

      Nach fast drei Jahren sollte das Warten ein Ende haben. Drei Jahre Telefonate, Nachfragen, Weiterleitungen, Vertröstungen, Ärger und immer wieder die Hoffnung, dass es jetzt wirklich klappt.

      Und dann kam der 11. August 2026.

      Der Installateur von Glasfaser Nordwest fuhr tatsächlich bei uns vor.

      Nach fast drei Jahren stand endlich jemand vor unserem Haus, der den Anschluss fertigstellen sollte.

      Die Kommunikation gestaltete sich aufgrund der Sprachkenntnisse etwas schwierig, aber ganz ehrlich: Nach drei Jahren war mir das zu diesem Zeitpunkt auch schon fast egal. Hauptsache, endlich wird die Glasfaser angeschlossen.

      Der Installateur machte sich an die Arbeit.

      Nach über einer Stunde war allerdings klar:

      Es funktioniert nicht.

      Wenn ich es richtig verstanden habe, kann die Glasfaser nicht durch das vorhandene Leerrohr geschoben werden.

      Der Installateur verschwand zwischenzeitlich sogar noch einmal und kam anschließend wieder.

      Das Ergebnis blieb jedoch dasselbe:

      Der Anschluss kann heute nicht fertiggestellt werden.

      Nun soll offenbar jemand anderes kommen und es erneut versuchen. Sollte auch das nicht funktionieren, muss vermutlich wieder der Tiefbau ran und herausfinden, wo genau das Problem liegt.

      Und an diesem Punkt sitze ich hier und frage mich:

      Geht das jetzt alles wieder von vorne los?

      Drei Jahre.

      Drei Jahre, in denen wir immer wieder selbst hinterhertelefonieren mussten.

      Drei Jahre, in denen wir Termine mit Subunternehmen selbst koordinieren mussten.

      Drei Jahre, in denen wir immer wieder erklären mussten, dass wir noch auf unseren Anschluss warten.

      Drei Jahre, in denen eine Firma auf die andere verwiesen hat.

      Telekom verweist auf den Subunternehmer.

      Der Subunternehmer verweist zurück auf die Telekom.

      Glasfaser Nordwest macht keine Termine, sondern meldet sich irgendwann, wenn man „in der Gegend“ ist.

      Und am Ende stehen wir als Kunde da und versuchen herauszufinden, wer eigentlich für unseren Anschluss verantwortlich ist.

      Das besonders Absurde an der ganzen Geschichte?

      Unser Nachbar hat seit Jahren funktionierendes Glasfaser – keine zehn Meter von unserem Haus entfernt.

      Wir wollten keinen außergewöhnlichen Sonderanschluss. Wir wollten keine völlig neue Infrastruktur. Wir wollten lediglich das, was uns bereits 2023 vertraglich zugesagt wurde.

      Und trotzdem ist es nach fast drei Jahren noch immer nicht geschafft.

      Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob ich lachen oder weinen soll.

      Nach der heutigen Erfahrung habe ich jedenfalls gelernt:

      „Glasfaser ist in der Straße vorhanden“ bedeutet offenbar nicht automatisch, dass man auch Glasfaser bekommt.

      Und:

      „Nächsten Monat ist es fertig“ sollte man vielleicht besser nicht zu wörtlich nehmen.

      Stand heute, 11.08.2026, haben wir jedenfalls immer noch keinen funktionierenden Glasfaseranschluss.

      Nach fast drei Jahren.

      Ich bin gespannt, wann und vor allem wie diese Geschichte irgendwann tatsächlich endet.

      Denn eines ist sicher:

      Ich werde den Tag feiern, an dem endlich das erste Datenpaket durch unsere Glasfaser läuft.
      Nach dieser Odyssee fühlt sich das wahrscheinlich an wie eine Mondlandung.

      Gibt es vielleicht irgendwo jemanden der sich der Sache annehmen kann und/oder dazu Stellung nehmen kann ?

      S.Cobar2k8

      Gibt es vielleicht irgendwo jemanden der sich der Sache annehmen kann und/oder dazu Stellung nehmen kann ?

      Das läuft alles von allein, kein Grund für "annehmen" und noch garnicht für irgendwelche Stellungnahmen. 

      Wenn man was von dir braucht, meldet man sich bei dir. 

      Wenn man was mit dir teilen will, meldet man sich bei dir. 

      So ist ist nun einmal der Masenmarkt.

      Willst du gepudert werden, der Mittelpunkt von allein sein - Individualmarkt.

      Dann zahlst du die gesamte Musik und die wird auch mit der Bezahlung geliefert.

      Wird "nur" im Massenmarkt ausgebaut, geht es nicht um individuelle Befindlichkeiten. 

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      2

      von

      vor 14 Stunden

      Ich habe einen Vertrag mit der Telekom geschlossen, und warte darauf das diese ihren Teil des Vertrages erfüllt, sich an die getroffenen Aussagen hält, sowas wie „Fertigstellung bis zum XX.XX.XXXX“ und nicht den Termin immer weiter nach hinten schiebt. Mein Teil des Vertrages ist erfüllt, ich habe alle Angaben gemacht, alles vorbereitet sogar noch geholfen die Vorbereitung zu machen was nicht meine Aufgabe gewesen wäre. Genauso wie ich Subunternehmern hinterher telefoniere um Termine zu machen was auch nicht meine Aufgabe ist da mein Vertrag mit der Telekom ist 

      0

      von

      vor 14 Stunden

      S.Cobar2k8

      Genauso wie ich Subunternehmern hinterher telefoniere um Termine zu machen was auch nicht meine Aufgabe ist da mein Vertrag mit der Telekom ist 

      Ich habe einen Vertrag mit der Telekom geschlossen, und warte darauf das diese ihren Teil des Vertrages erfüllt, sich an die getroffenen Aussagen hält, sowas wie „Fertigstellung bis zum XX.XX.XXXX“ und nicht den Termin immer weiter nach hinten schiebt. Mein Teil des Vertrages ist erfüllt, ich habe alle Angaben gemacht, alles vorbereitet sogar noch geholfen die Vorbereitung zu machen was nicht meine Aufgabe gewesen wäre. Genauso wie ich Subunternehmern hinterher telefoniere um Termine zu machen was auch nicht meine Aufgabe ist da mein Vertrag mit der Telekom ist 

      S.Cobar2k8

      Genauso wie ich Subunternehmern hinterher telefoniere um Termine zu machen was auch nicht meine Aufgabe ist da mein Vertrag mit der Telekom ist 

      Hat das irgendwer von der Telekom von dir verlangt? Ich denke, eher nein. Was zahlst du im Moment für den Glasfaseranschluss? Ich vermute nichts.

      Also warte einfach ab. Könnte ja auch sein, dass die Telekom von sich aus den Auftrag storniert. 

      Uneingeloggter Nutzer

      von

    • vor 13 Stunden

      Das ist sicherlich ein schwacher Trost für dich; aber es geht auch anders ! in unseree Siedlung (30 Jahre alt) wurden 08/25 die Leitungen in den Strassen verlegt. Zieldatum in meinem Vertrag (ebenfalls 08/25 abgeschlossen) war 08/27... Oops dachte ich 2 Jahre, na  gut. Und oh Wunder jetzt nach 12 Monaten, ist fast (ich auch) die ganze Siedlung über GF online. Es scheint aber so viele Unwägbarkeiten zu geben, dass das leider kein Standard ist. Soll heissen, wir leben in Deutschland, dem Mutterland der Bürokratie.

      Einen schönen Abend allerseits 😁

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    Uneingeloggter Nutzer

    von

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