Kernsanierung APL Verlegung oder Rückbau?
5 days ago
Hallo in die Community,
wir führen gerade an einem Haus von 1956 eine Kernsanierung auf KfW 55-Standard durch.
Telefon- und Fernsehkabel kommen gemeinsam von einem Mast per Freileitung zum Haus. Die beiden Hausanschlussübergabepunkte ( APL ) von Telekom (Telefon) und Vodafone (Kabel) wurden seinerzeit entsprechend von der Deutschen Post nebeneinander unterhalb des Daches an der auskragenden Fußpfette (Balken) per Haken befestigt.
Nun haben wir das Problem, dass die beiden APL im Zuge der Dämmung in der selbigen verschwinden würden und zum weiteren ist es geplant einen Balkon anzubauen auf welchem die Kabel dann ungünstiger (Lauf-)Höhe hängen würden.
Ein Verlegen des APL an eine andere Stelle wäre meines Wissens unabhängig vom Aufwand mit sehr hohen pauschalen Kosten verbunden. Selbiges dann vermutlich nochmal bei Vodafone. Da die Telekom laut Buchungsseite aktuell gar keine "Leitung frei" hat (wir haben ggü. eine Neubaugebiet, wo auch einige Hause bisher unversorgt sind) wird mir nur die Hybrid-Option angeboten.
Wir sind aktuell in der einer Mietwohnung direkt gegenüber Telekom-Kunde und sind sehr zufrieden mit der Performance. Laut Hausanschluss AGB https://www.telekom.de/dlp/agb/pdf/51001.pdf soll nun jedoch die Verlegung der oberirdischen Leitung 2999,95 € und die Verlegung des APL von außen nach innen weitere 1499,95 € kosten.
Eine Investition von 4500 € nur um weiterhin eine veraltete Kupfertechnik per unschöner Freileitung ins Haus zu holen und dann am Ende nicht mal Bandbreite über DSL zu bekommen scheint mir allerdings sehr sinnbefreit. Ein Rückbau des APL und späterer Neuauftrag (inkl. Erdverlegung und falls überhaupt Leitungskapazitäten da sind) wäre da schon rein aus Kostensicht deutlich sinnvoller. Erst recht wenn irgendwann doch Glasfaser kommt. Bis dahin müssten dann allerdings Mobilfunk oder Starlink das Internet ins Haus bringen..
Ist es grundsätzlich möglich und gängig das Telekom und Vodafone sich hier irgendwie abstimmen und das ganze (egal ob Verlegung oder Neuauftrag) gemeinsam durchführen? Die Post hat die Kabel schließlich seinerzeit auch gemeinsam gelegt und beide Leitungen kommen vom gleichen Mast. Die Arbeiten nun unabhängig zu beauftragen verursacht mit Sicherheit unnötige Kosten. Die Frage ist nur wer kann das ganze koordinieren?
Vielen Dank schonmal für jeden Hinweis und viele Grüße
Michael
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*Paz Vizsla*
5 days ago
Ist es grundsätzlich möglich und gängig das Telekom und Vodafone sich hier irgendwie abstimmen und das ganze (egal ob Verlegung oder Neuauftrag) gemeinsam durchführen? Die Post hat die Kabel schließlich seinerzeit auch gemeinsam gelegt und beide Leitungen kommen vom gleichen Mast. Die Arbeiten nun unabhängig zu beauftragen verursacht mit Sicherheit unnötige Kosten. Die Frage ist nur wer kann das ganze koordinieren?
Hallo in die Community,
wir führen gerade an einem Haus von 1956 eine Kernsanierung auf KfW 55-Standard durch.
Telefon- und Fernsehkabel kommen gemeinsam von einem Mast per Freileitung zum Haus. Die beiden Hausanschlussübergabepunkte ( APL ) von Telekom (Telefon) und Vodafone (Kabel) wurden seinerzeit entsprechend von der Deutschen Post nebeneinander unterhalb des Daches an der auskragenden Fußpfette (Balken) per Haken befestigt.
Nun haben wir das Problem, dass die beiden APL im Zuge der Dämmung in der selbigen verschwinden würden und zum weiteren ist es geplant einen Balkon anzubauen auf welchem die Kabel dann ungünstiger (Lauf-)Höhe hängen würden.
Ein Verlegen des APL an eine andere Stelle wäre meines Wissens unabhängig vom Aufwand mit sehr hohen pauschalen Kosten verbunden. Selbiges dann vermutlich nochmal bei Vodafone. Da die Telekom laut Buchungsseite aktuell gar keine "Leitung frei" hat (wir haben ggü. eine Neubaugebiet, wo auch einige Hause bisher unversorgt sind) wird mir nur die Hybrid-Option angeboten.
Wir sind aktuell in der einer Mietwohnung direkt gegenüber Telekom-Kunde und sind sehr zufrieden mit der Performance. Laut Hausanschluss AGB https://www.telekom.de/dlp/agb/pdf/51001.pdf soll nun jedoch die Verlegung der oberirdischen Leitung 2999,95 € und die Verlegung des APL von außen nach innen weitere 1499,95 € kosten.
Eine Investition von 4500 € nur um weiterhin eine veraltete Kupfertechnik per unschöner Freileitung ins Haus zu holen und dann am Ende nicht mal Bandbreite über DSL zu bekommen scheint mir allerdings sehr sinnbefreit. Ein Rückbau des APL und späterer Neuauftrag (inkl. Erdverlegung und falls überhaupt Leitungskapazitäten da sind) wäre da schon rein aus Kostensicht deutlich sinnvoller. Erst recht wenn irgendwann doch Glasfaser kommt. Bis dahin müssten dann allerdings Mobilfunk oder Starlink das Internet ins Haus bringen..
Ist es grundsätzlich möglich und gängig das Telekom und Vodafone sich hier irgendwie abstimmen und das ganze (egal ob Verlegung oder Neuauftrag) gemeinsam durchführen? Die Post hat die Kabel schließlich seinerzeit auch gemeinsam gelegt und beide Leitungen kommen vom gleichen Mast. Die Arbeiten nun unabhängig zu beauftragen verursacht mit Sicherheit unnötige Kosten. Die Frage ist nur wer kann das ganze koordinieren?
Vielen Dank schonmal für jeden Hinweis und viele Grüße
Michael
Niemand, sind nun zwei unabhängige Anbieter und da wird sich nicht abgestimmt. Klingt doof, ist aber so.
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user_22b1b9
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*Paz Vizsla*
5 days ago
Vodafone fragt im Antragsformular Neubau (ein anderes habe ich nicht gefunden) immerhin nach Maßnahmen von weiteren Anbietern und ob die Maßnahmen koordiniert werden sollen.. Ob und wie das dann tatsächlich passiert, ist natürlich eine andere Frage. Der von Vodafone genutzte Mast gehört laut Plakette und QR Code jedenfalls der Telekom, insofern muss da ohnehin Kontakt aufgenommen werden.
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muc80337_2
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*Paz Vizsla*
5 days ago
Vodafone fragt im Antragsformular Neubau (ein anderes habe ich nicht gefunden) immerhin nach Maßnahmen von weiteren Anbietern und ob die Maßnahmen koordiniert werden sollen.
Vodafone fragt im Antragsformular Neubau (ein anderes habe ich nicht gefunden) immerhin nach Maßnahmen von weiteren Anbietern und ob die Maßnahmen koordiniert werden sollen.. Ob und wie das dann tatsächlich passiert, ist natürlich eine andere Frage. Der von Vodafone genutzte Mast gehört laut Plakette und QR Code jedenfalls der Telekom, insofern muss da ohnehin Kontakt aufgenommen werden.
Dann mach doch - ein Unternehmen, das koordiniert reicht ja wohl. Viele Köche verderben den Brei.
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*Paz Vizsla*
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*Paz Vizsla*
5 days ago
Vodafone fragt im Antragsformular Neubau (ein anderes habe ich nicht gefunden) immerhin nach Maßnahmen von weiteren Anbietern und ob die Maßnahmen koordiniert werden sollen.. Ob und wie das dann tatsächlich passiert, ist natürlich eine andere Frage. Der von Vodafone genutzte Mast gehört laut Plakette und QR Code jedenfalls der Telekom, insofern muss da ohnehin Kontakt aufgenommen werden.
Vodafone fragt im Antragsformular Neubau (ein anderes habe ich nicht gefunden) immerhin nach Maßnahmen von weiteren Anbietern und ob die Maßnahmen koordiniert werden sollen.. Ob und wie das dann tatsächlich passiert, ist natürlich eine andere Frage. Der von Vodafone genutzte Mast gehört laut Plakette und QR Code jedenfalls der Telekom, insofern muss da ohnehin Kontakt aufgenommen werden.
Da geht es um den Tiefbau der Wasserwerke/Strom/Gas :) Nicht um andere Internetanbieter :) Ist bei einem Neubau der Telekom nicht anders.
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*Paz Vizsla*
olliMD
5 days ago
Ich bin Fan von richtigen Bezeichnungen. Die Deutsche Post (DDR) hat kein Kabelfernsehen betrieben, es war die Deutsche Bundespost.
Die Deutsche Telekom musste zwangsweise Kabel Deutschland an Vodafone verkaufen. Wirtschaftlich hat die Telekom keinen Vorteil von einer Koordinierung, nur Aufwand.
Meine unmaßgebliche Meinung
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muc80337_2
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olliMD
5 days ago
Wirtschaftlich hat die Telekom keinen Vorteil von einer Koordinierung, nur Aufwand.
Ich bin Fan von richtigen Bezeichnungen. Die Deutsche Post (DDR) hat kein Kabelfernsehen betrieben, es war die Deutsche Bundespost.
Die Deutsche Telekom musste zwangsweise Kabel Deutschland an Vodafone verkaufen. Wirtschaftlich hat die Telekom keinen Vorteil von einer Koordinierung, nur Aufwand.
Meine unmaßgebliche Meinung
Eine Mitverlegung - falls machbar - spart schon auch Tiefbaukosten.
Allerdings ist es so (eigene Erfahrung), dass häufig weder Telekom noch Vodafone noch die Tiefbauer Interesse haben an einer Mitverlegung.
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user_22b1b9
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olliMD
5 days ago
Danke, stimmt natürlich alles was du sagst. Die Deutsche Post der DDR war hier im Westen nicht im Spiel.. (Rheinland-Pfalz)
Auf dem APL der Telekom steht jedenfalls noch "POST" und auf dem heutigen Übergabepunkt von Vodafone steht passenderweise Deutsche Telekom.. ;) Der Übergabepunkt wurde wohl nach Umwandlung von Deutsche Bundespost zu Deutsche Telekom und vor der Abspaltung von Kabel Deutschland zuletzt erneuert..
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olliMD
muc80337_2
5 days ago
Ein Rückbau des APL und späterer Neuauftrag (inkl. Erdverlegung und falls überhaupt Leitungskapazitäten da sind) wäre da schon rein aus Kostensicht deutlich sinnvoller.
Hallo in die Community,
wir führen gerade an einem Haus von 1956 eine Kernsanierung auf KfW 55-Standard durch.
Telefon- und Fernsehkabel kommen gemeinsam von einem Mast per Freileitung zum Haus. Die beiden Hausanschlussübergabepunkte ( APL ) von Telekom (Telefon) und Vodafone (Kabel) wurden seinerzeit entsprechend von der Deutschen Post nebeneinander unterhalb des Daches an der auskragenden Fußpfette (Balken) per Haken befestigt.
Nun haben wir das Problem, dass die beiden APL im Zuge der Dämmung in der selbigen verschwinden würden und zum weiteren ist es geplant einen Balkon anzubauen auf welchem die Kabel dann ungünstiger (Lauf-)Höhe hängen würden.
Ein Verlegen des APL an eine andere Stelle wäre meines Wissens unabhängig vom Aufwand mit sehr hohen pauschalen Kosten verbunden. Selbiges dann vermutlich nochmal bei Vodafone. Da die Telekom laut Buchungsseite aktuell gar keine "Leitung frei" hat (wir haben ggü. eine Neubaugebiet, wo auch einige Hause bisher unversorgt sind) wird mir nur die Hybrid-Option angeboten.
Wir sind aktuell in der einer Mietwohnung direkt gegenüber Telekom-Kunde und sind sehr zufrieden mit der Performance. Laut Hausanschluss AGB https://www.telekom.de/dlp/agb/pdf/51001.pdf soll nun jedoch die Verlegung der oberirdischen Leitung 2999,95 € und die Verlegung des APL von außen nach innen weitere 1499,95 € kosten.
Eine Investition von 4500 € nur um weiterhin eine veraltete Kupfertechnik per unschöner Freileitung ins Haus zu holen und dann am Ende nicht mal Bandbreite über DSL zu bekommen scheint mir allerdings sehr sinnbefreit. Ein Rückbau des APL und späterer Neuauftrag (inkl. Erdverlegung und falls überhaupt Leitungskapazitäten da sind) wäre da schon rein aus Kostensicht deutlich sinnvoller. Erst recht wenn irgendwann doch Glasfaser kommt. Bis dahin müssten dann allerdings Mobilfunk oder Starlink das Internet ins Haus bringen..
Ist es grundsätzlich möglich und gängig das Telekom und Vodafone sich hier irgendwie abstimmen und das ganze (egal ob Verlegung oder Neuauftrag) gemeinsam durchführen? Die Post hat die Kabel schließlich seinerzeit auch gemeinsam gelegt und beide Leitungen kommen vom gleichen Mast. Die Arbeiten nun unabhängig zu beauftragen verursacht mit Sicherheit unnötige Kosten. Die Frage ist nur wer kann das ganze koordinieren?
Vielen Dank schonmal für jeden Hinweis und viele Grüße
Michael
Ich vermute, dass ein späterer Neuauftrag für einen Kupfer- APL von der Telekom abgelehnt werden wird. Da gibt es wohl eine Grenze von um die 2.000 Euro an Kosten - liegt man drüber, wird offenbar abgelehnt, und Du hast bereits Kosten/Preisindikationen die vermuten lassen, dass die 2.000 Euro gesprengt werden dürften.
Ich würde mich bei der Stadt/Gemeinde schlau machen, was / wann hinsichtlich Glasfaserausbau geplant ist. Wobei falls etwas geplant ist von einem Unternehmen im Jahr 202x - dann heißt das weder, dass das in 202x kommen wird noch dass das Unternehmen ausbauen wird.
Anders herum - falls nichts geplant ist - dann würde ich an Deiner Stelle drauf achten, dass unbedingt Telekom und/oder Vodafone auch künftig im Haus sein werden.
Doofe Situation, jede Entscheidung ist kostspielig und/oder risikobehaftet. Hoffentlich ist Mobilfunk dort gut ausgebaut, das wäre eine Alternative. Eine weitere Alternative vielleicht das Satellitensystem vom ollen Musk - ob das für Dich in Frage kommt oder nicht musst Du für Dich entscheiden (ich habe früher dazu geraten, derzeit tu ich mich schwer damit)
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user_22b1b9
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muc80337_2
5 days ago
Danke für deine Einschätzung. Spätere Ablehnung von Neuanschlüssen wäre natürlich bitter. Vodafone hat auch im gegenüberligenden Neubaugebiet bereits die Versorgung von Einfamilienhäusern abgelehnt, trotz liegender Leerrohre.. Allerdings gibt es ja noch Anspruch auf Versorgung mit Telekommunikationsdiensten gemäß Telekommunikationsgesetz.. Wäre wohl zumindest ein Fallback falls sich Telekom und Vodafone beide weigern sollten.. https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Vportal/TK/InternetTelefon/Versorgung/start.html
Ich bin vor Ort im Gemeinderat. Pläne gibt es da aktuell m.W. keine. Bei 800 Einwohnern und herausfordernder Infrastruktur (viel Altbau, Fachwerkhäuser, etc.) und vorhandenem DSL (Glasfaser bis in die Verteiler, Kupfer bis ins Haus) + Kabel von Vodafone lohnt da vermutlich kein zusätzlicher Glasfaserausbau.
Andere Orte in der Region werden aktuell durch Westnetz mit Glasfaserausbau versorgt, wenn die elektr. Oberleitungen in den Boden gelegt werden. Dort gibt es aber häufig bisher nur langsames DSL und oft kein Kabel. Auch dafür gibt es bei uns keine konkrete Planung.
Mobilfunk ist inzwischen über alle Anbieter per LTE verfügbar. Der Mast der Telekom ist in Sichtweite und bietet stabile Bandbreite. Starlink wäre ggü. mehreren tausend Euro Invest in Kupfer sicher auch eine Möglichkeit (welche ich allerdings aktuell auch nicht mehr wirklich möchte). Ein Haus ganz ohne festen Breitbandanschluss fühlt sich tatsächlich "falsch" an, andererseits weiß ich wirklich nicht ob es das Geld Wert ist. Vor allem mit Blick auf die Randbedingungen: Mit Vodafone haben viele ständig Probleme (auch eigene Erfahrung), die Telekom hat wie beschrieben keine Leitungen frei..
VG Michael
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muc80337_2
ke2000-oi
5 days ago
Laut Hausanschluss AGB https://www.telekom.de/dlp/agb/pdf/51001.pdf soll nun jedoch die Verlegung der oberirdischen Leitung 2999,95 € und die Verlegung des APL von außen nach innen weitere 1499,95 € kosten.
Hallo in die Community,
wir führen gerade an einem Haus von 1956 eine Kernsanierung auf KfW 55-Standard durch.
Telefon- und Fernsehkabel kommen gemeinsam von einem Mast per Freileitung zum Haus. Die beiden Hausanschlussübergabepunkte ( APL ) von Telekom (Telefon) und Vodafone (Kabel) wurden seinerzeit entsprechend von der Deutschen Post nebeneinander unterhalb des Daches an der auskragenden Fußpfette (Balken) per Haken befestigt.
Nun haben wir das Problem, dass die beiden APL im Zuge der Dämmung in der selbigen verschwinden würden und zum weiteren ist es geplant einen Balkon anzubauen auf welchem die Kabel dann ungünstiger (Lauf-)Höhe hängen würden.
Ein Verlegen des APL an eine andere Stelle wäre meines Wissens unabhängig vom Aufwand mit sehr hohen pauschalen Kosten verbunden. Selbiges dann vermutlich nochmal bei Vodafone. Da die Telekom laut Buchungsseite aktuell gar keine "Leitung frei" hat (wir haben ggü. eine Neubaugebiet, wo auch einige Hause bisher unversorgt sind) wird mir nur die Hybrid-Option angeboten.
Wir sind aktuell in der einer Mietwohnung direkt gegenüber Telekom-Kunde und sind sehr zufrieden mit der Performance. Laut Hausanschluss AGB https://www.telekom.de/dlp/agb/pdf/51001.pdf soll nun jedoch die Verlegung der oberirdischen Leitung 2999,95 € und die Verlegung des APL von außen nach innen weitere 1499,95 € kosten.
Eine Investition von 4500 € nur um weiterhin eine veraltete Kupfertechnik per unschöner Freileitung ins Haus zu holen und dann am Ende nicht mal Bandbreite über DSL zu bekommen scheint mir allerdings sehr sinnbefreit. Ein Rückbau des APL und späterer Neuauftrag (inkl. Erdverlegung und falls überhaupt Leitungskapazitäten da sind) wäre da schon rein aus Kostensicht deutlich sinnvoller. Erst recht wenn irgendwann doch Glasfaser kommt. Bis dahin müssten dann allerdings Mobilfunk oder Starlink das Internet ins Haus bringen..
Ist es grundsätzlich möglich und gängig das Telekom und Vodafone sich hier irgendwie abstimmen und das ganze (egal ob Verlegung oder Neuauftrag) gemeinsam durchführen? Die Post hat die Kabel schließlich seinerzeit auch gemeinsam gelegt und beide Leitungen kommen vom gleichen Mast. Die Arbeiten nun unabhängig zu beauftragen verursacht mit Sicherheit unnötige Kosten. Die Frage ist nur wer kann das ganze koordinieren?
Vielen Dank schonmal für jeden Hinweis und viele Grüße
Michael
Falls es möglich wäre, einen Graben vom Mast zum Haus zu ziehen, dann würde ich eher die Verlegung von oberirdisch auf unterirdisch für knapp 1800€ nehmen. Da wäre ja dann die Verlegung des APL nach innen schon mit inkludiert.
Wie hier aber schon geschrieben wurde, könnte das mit Vodafone schwierig werden, weil die auf solche Einzelfälle gar nicht vorbereitet sind. Die dürfen ja selbst eigentlich auch gar nichts an dem Mast machen. Aber falls du einen Graben vorbereitest, vielleicht bauen die dann ihren Anschluss auch mit um.
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*Paz Vizsla*
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ke2000-oi
4 days ago
0651 Vorwahl ist wohl das Regioteam des BHS.
Süd/West Bereich.
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ke2000-oi
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ke2000-oi
4 days ago
0651 Vorwahl ist wohl das Regioteam des BHS.
0651 Vorwahl ist wohl das Regioteam des BHS.
Süd/West Bereich.
Es war aber 06131.
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*Paz Vizsla*
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ke2000-oi
4 days ago
Ja ups, falsche Nummer. Aber halt Mainz.
War der Südwest Bereich, das andere war PtI Trier mit der 0651.
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ke2000-oi
Ludwig II
5 days ago
Die Post hat die Kabel schließlich seinerzeit auch gemeinsam gelegt und beide Leitungen kommen vom gleichen Mast.
Hallo in die Community,
wir führen gerade an einem Haus von 1956 eine Kernsanierung auf KfW 55-Standard durch.
Telefon- und Fernsehkabel kommen gemeinsam von einem Mast per Freileitung zum Haus. Die beiden Hausanschlussübergabepunkte ( APL ) von Telekom (Telefon) und Vodafone (Kabel) wurden seinerzeit entsprechend von der Deutschen Post nebeneinander unterhalb des Daches an der auskragenden Fußpfette (Balken) per Haken befestigt.
Nun haben wir das Problem, dass die beiden APL im Zuge der Dämmung in der selbigen verschwinden würden und zum weiteren ist es geplant einen Balkon anzubauen auf welchem die Kabel dann ungünstiger (Lauf-)Höhe hängen würden.
Ein Verlegen des APL an eine andere Stelle wäre meines Wissens unabhängig vom Aufwand mit sehr hohen pauschalen Kosten verbunden. Selbiges dann vermutlich nochmal bei Vodafone. Da die Telekom laut Buchungsseite aktuell gar keine "Leitung frei" hat (wir haben ggü. eine Neubaugebiet, wo auch einige Hause bisher unversorgt sind) wird mir nur die Hybrid-Option angeboten.
Wir sind aktuell in der einer Mietwohnung direkt gegenüber Telekom-Kunde und sind sehr zufrieden mit der Performance. Laut Hausanschluss AGB https://www.telekom.de/dlp/agb/pdf/51001.pdf soll nun jedoch die Verlegung der oberirdischen Leitung 2999,95 € und die Verlegung des APL von außen nach innen weitere 1499,95 € kosten.
Eine Investition von 4500 € nur um weiterhin eine veraltete Kupfertechnik per unschöner Freileitung ins Haus zu holen und dann am Ende nicht mal Bandbreite über DSL zu bekommen scheint mir allerdings sehr sinnbefreit. Ein Rückbau des APL und späterer Neuauftrag (inkl. Erdverlegung und falls überhaupt Leitungskapazitäten da sind) wäre da schon rein aus Kostensicht deutlich sinnvoller. Erst recht wenn irgendwann doch Glasfaser kommt. Bis dahin müssten dann allerdings Mobilfunk oder Starlink das Internet ins Haus bringen..
Ist es grundsätzlich möglich und gängig das Telekom und Vodafone sich hier irgendwie abstimmen und das ganze (egal ob Verlegung oder Neuauftrag) gemeinsam durchführen? Die Post hat die Kabel schließlich seinerzeit auch gemeinsam gelegt und beide Leitungen kommen vom gleichen Mast. Die Arbeiten nun unabhängig zu beauftragen verursacht mit Sicherheit unnötige Kosten. Die Frage ist nur wer kann das ganze koordinieren?
Vielen Dank schonmal für jeden Hinweis und viele Grüße
Michael
Da war das TV-Kabel auch noch von Kabel-Deutschland und eine Tochter der Telekom.
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Kugic
5 days ago
Bei der Summe, die reine Verlegungen kosten würde.
Würde ich mal ein Angebot für Mehr Breitband für Mich einholen. Kostenvoranschlag sind jedoch 500€
https://www.telekom.de/netz/glasfaser/mehr-breitband-fuer-mich
wie schon erwähnt wurde, ist es sehr unwahrscheinlich das du nach einem Rückbau - der schon 12 Monate dauern darf - noch einen neuen Anschluss erhalten wirst.
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user_22b1b9
5 days ago
Geht leider nur um ein EFH und wir haben bisher kein Glasfaser in der Straße liegen; nur bis zum Verteilerkasten. Wird daher für uns denke ich nicht relevant sein. Danke trotzdem.
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Jörn W.
Telekom hilft Team
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user_22b1b9
5 days ago
Hallo, vielen Dank für das nette Telefongespräch und wie besprochen, wenn Sie sich final entschieden haben, stellen Sie uns den Auftrag unter www.telekom.de/bauherren ein.Viele Grüße
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user_22b1b9
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Ask
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user_22b1b9