LTE Drosselung / LTE - Die Alternative zu DSL. / Breitbandausbau

vor 13 Jahren

Sehr geehrtes Telekom-Team,

im Dezember 2009 habe ich einen DSL-Anschluss mit bis zu ("Bis zu" ist ein dehnbarer Begriff - Studie der Bundesnetzagentur - BNetzA /Sachgebiete/Telekommunikation/Regulierung/Qualitaertsstudie/AbschlussberichtQualitaetsstudie.pdf?__blob=publicationFile)" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">https://www.bundesnetzagentur.de/SharedDocs/Downloads/DE/ BNetzA /Sachgebiete/Telekommunikation/Regulierung/Qualitaertsstudie/AbschlussberichtQualitaetsstudie.pdf?__blob=publicationFile) 6000 KBit/s beauftragt, erhalten habe ich nach der Beauftragung aber nur DSL-Light mit einem Downstream von 448 KBit/s und einem Upstream von 96 KBit/s.
In der Hoffnung auf das solidarische Handeln der Telekom und der Breitbandstrategie des Bundes im Rücken, ist man auch gerne bereit die monatlichen Kosten für einen vollwertigen 6000 KBit/s Anschluss zu zahlen, da ja der Breitbandausbau gefördert werden muss und wohl auch irgendwann auf dem Land ankommt.

November 2011
Das Warten hat sich scheinbar gelohnt, der Breitbandausbau schreitet voran. Die Verfügbarkeitsprüfung ergibt: es stehen 2 MBit/s zur Verfügung. Warum nur 2 MBit/s? Die Beauftragung wird seitens der Telekom storniert, da Zitat: "Heute gelten hinsichtlich der Verfügbarkeit andere Kriterien als bei Ihrer damaligen Beauftragung. Gerade die Technik entwickelt sich in rasendem Tempo weiter...".
Die 2 MBit/s sind nicht das Ergebnis des Breitbandausbaus, sondern werden durch den technischen Trick Telekom RAM 2000 (DSL Bandbreite 384 bis 2000) realisiert. Eine Anschaltung des Telekom DSL erfolgt in Bandbreiten "Korridoren" statt wie bisher mit einer "Fixed Rate". Die mögliche DSL Bandbreite ist also variabel. Leider aber nicht an meinem Anschluss!
Der Breitbandausbau in den Städten schreitet weiterhin unaufhörlich mit für einen DSL-Light Kunden unvorstellbaren Anschlussgeschwindigkeiten voran!
Also weiterhin den Breitbandausbau, scheinbar aber ausschließlich in den Städten, durch die monatlichen Kosten des 6000 KBit/s und mit 448 KBit/s geschaltenen Anschlusses subventionieren!

April 2013
Endlich ist wenigstens Call & Surf Comfort via Funk bei uns angekommen, beworben als die "Alternative zu DSL". Ein echter Fortschritt zu der bisherigen DSL-Light Verbindung, aber leider nur auf den ersten Blick!
Die Telekom empfiehlt mit 5 Sternen den Tarif M mit 50 MBit/s. Für jemanden der von DSL-Light kommt wären selbst die 16 MBit/s im Tarif S eine überwältigende Steigerung, aber die 10 GB Internet Flat bzw. Inklusivvolumen sind für eine normale Nutzung des Internets definitiv zu wenig. Auch die Volumen der Tarife M und L haben für einen 4-5 Personen Haushalt nicht sehr viel mit der Realität zu tun.
Für den Tarif L werden natürlich auf dem Land mit einem LTE -800 Anschluss die gleichen Kosten fällig, wie in der Stadt für einen LTE -1800 Anschluss, erhalten kann man aber nur 15 GB mehr Inklusivvolumen im Vergleich zum Tarif M, die Bandbreite von bis zu 100 MBit/s kann man nicht erhalten, diese ist nur einem LTE -1800 Anschluss vorbehalten. Natürlich werden die Mehrkosten zum Tarif M nicht halbiert, hier gilt, halbe Leistung volle Kosten.

Downstream
S: bis zu 16 MBit/s
M: bis zu 50 MBit/s
L: bis zu 100 MBit/s ( LTE -1800) bzw. bis zu 50 MBit/s ( LTE -800)

Upstream
S: bis zu 1,4 MBit/s
M: bis zu 10 MBit/s
L: bis zu 50 MBit/s

Inklusivvolumen
S: 10 GB
M: 15 GB
L: 30 GB

Zitat: "Die Alternative zu DSL."

Von einer Alternative könnte man sprechen, wenn das Produkt im gleichen Umfang nutzbar wäre und die gleichen Resultate erzielt werden könnten!
Schon die verwendeten Begriffe "Internet Flat" und "Inklusivvolumen" zeigen deutlich, dass hier Gegensätze herrschen und die Alternative offenkundig wieder einmal nur eine Mogelpackung ist!

Zitat: "Gibt es eine Geschwindigkeitsdrosselung (Speed Step Down/kurz SSD genannt)? Wenn ja, nach wie viel verbrauchtem Volumen erfolgt diese?"

Zitat: "Ja. Zur Sicherstellung der hohen Qualitätsansprüche der Telekom an seine Produkte und Netze ist der Tarif technisch so konzipiert worden, dass alle Anwendungen wie Surfen im Internet, E-Mail und Musik hören optimal unterstützt werden.
Eine Drosselung der Netzgeschwindigkeit nach Erreichen des festgelegten Datenvolumens ist notwendig, um eine stabile Datenverbindung für alle Kunden zu gewährleisten.
Der Speed Step Down im Anschluss Call & Surf Comfort via Funk S erfolgt nach 10 GB, der M nach 15 GB und der L nach 30 GB Volumentransfer.
Nach Erreichen dieser Grenze in einem Monat wird die Übertragungsgeschwindigkeit des Internet-Zugangs für den Rest des Monats auf max. 384 KBit/s für den Downstream und 64 KBit/s für den Upstream begrenzt. Im nächsten Monat steht die gebuchte Maximalbandbreite wieder zur Verfügung."

Diese wichtige Information zur Drosselung hat natürlich nicht den Sprung direkt in die Übersicht und auch nicht auf die Detailseite der Tarife gefunden, nicht einmal in das übliche Versteck in der Fußnote! Die Infos erhält man über einen Klick auf einen Stern bei der Preisangabe oder im Bereich Fragen & Antworten.

Warum ist für die Gewährleistung einer stabilen Datenverbindung für alle Kunden, eine Drosselung der Netzgeschwindigkeit nach Erreichen des festgelegten Datenvolumens notwendig, grundsätzlich und vor allem, wenn am 1. des nächsten Monats allen Kunden auf einen Schlag wieder ihre gebuchte Maximalbandbreite zur Verfügung steht?
Wie wird die stabile Datenverbindung für alle Kunden am 1. eines Monats gewährleistet?
Warum werden Tarife mit der maximal möglichen Bandbreite angeboten, wenn nicht eine stabile Datenverbindung für alle Kunden gewährleistet werden kann?
Wie stellt die Telekom ihre hohen Qualitätsansprüche an ihre Produkte und Netze sicher, für die der Tarif technisch so konzipiert worden ist, dass alle Anwendungen wie Surfen im Internet, E-Mail und Musik hören optimal unterstützt werden, wenn eine Begrenzung auf 384 KBit/s für den Downstream und 64 KBit/s für den Upstream erfolgt?

Zitat: "Mit Call & Surf Comfort via Funk entscheiden Sie, wie schnell Sie surfen wollen."

Warum wird dann meine Entscheidung für eine Bandbreite von der Telekom monatlich in Frage gestellt?

Tarif S
Bandbreite (Down/Up)*: 16 MBit/s / 1,4 MBit/s
Inklusivvolumen**: 10GB
Zeit bis zur Drosselung***: 83.33 Minuten
Drosselung Downstream um den Faktor: 41.67
Drosselung Upstream um den Faktor: 21.88
Drosselung Downstream in %: 97.60
Drosselung Upstream in %: 95.43

Tarif M
Bandbreite (Down/Up)*: 50 MBit/s / 10 MBit/s
Inklusivvolumen**: 15GB
Zeit bis zur Drosselung***: 40 Minuten
Drosselung Downstream um den Faktor: 130.21
Drosselung Upstream um den Faktor: 156.25
Drosselung Downstream in %: 99.23
Drosselung Upstream in %: 99.36

Tarif L ( LTE -800)
Bandbreite (Down/Up)*: 50 MBit/s / 10 MBit/s
Inklusivvolumen**: 30GB
Zeit bis zur Drosselung***: 80 Minuten
Drosselung Downstream um den Faktor: 130.21
Drosselung Upstream um den Faktor: 156.25
Drosselung Downstream in %: 99.23
Drosselung Upstream in %: 99.36

Tarif L
Bandbreite (Down/Up)*: 100 MBit/s / 50 MBit/s
Inklusivvolumen**: 30GB
Zeit bis zur Drosselung***: 40 Minuten
Drosselung Downstream um den Faktor: 260.42
Drosselung Upstream um den Faktor: 781.25
Drosselung Downstream in %: 99.62
Drosselung Upstream in %: 99.88

*genutzte angenommene dauerhaft stabile zur Verfügung stehende Bandbreite
**Internet Flat bzw. Inklusivvolumen bis zur Drosselung / Abschaltung des Zugangs
***Ein Monat hat zwischen 40320 und 44640 Minuten.

Das bedeutet, wenn die Drosselung auf 384 KBit/s / 64 KBit/s greift, hat man nicht nur extrem weniger, bis zu 99.88 % im Upstream des Tarifs L, als die gebuchte Bandbreite zur Verfügung, sondern man liegt auch noch deutlich unter der von der Breitbandstrategie des Bundes geforderte Mindestbandbreite von einem oder zwei Megabit/Sekunde für einen Breitbandanschluss!
Wobei heute schon 2 MBit/s längst nicht mehr dem Niveau aktueller Internet-Dienste und -Anwendungen entsprechen.
Die Drosselung der Geschwindigkeiten bis zu einem Faktor von 260.42 im Downstream und von 781.25 im Upstream sind völlig überzogen und nicht nachvollziehbar!
Hier wäre es konsequent gewesen, den Zugang direkt abzuschalten, statt nur so zu tun!

Vielen Kunden würden wahrscheinlich einen Tarif mit einer durchgängigen stabilen Bandbreite von bspw. 8Mbit/s ohne die sinnlose Drosselung einem vom Marketing gesteuerten Tarif vorziehen.

Die beworbenen Bandbreiten sind hier nur ein Werbemittel.

Zitat: "Erleben Sie mit LTE schnelles Internet über Funk!"
bzw. Zitat: "Die unendliche Vielfalt des Internets wartet darauf, von Ihnen entdeckt zu werden."

Erleben ist hier das entscheidende Wort, man darf das schnelle Internet kurzzeitig einmal erleben, bei aktiver Nutzung zwischen 40 und 84 Minuten im Monat!
Bitte nicht erwarten, dass man den schnellen Internetzugang auch zeitgemäß nutzen darf!

Auch die jetzt neu vorgestellten Mobilfunktarife und die angedachte Drosselung der DSL-Anschlüsse sind weitere Beispiele, wie die Telekom die Kundenzufriedenheit pflegt.


Folgende Fragen sollten sich die Entscheider der Telekom nicht nur einmal stellen:

Warum erkennen wir nicht, dass wir Kunden haben?
Warum bieten wir keine Tarife für Kunden an?
Warum agieren wir gegenüber unserer Kunden nicht transparent?
Warum behandeln wir unsere Kunden nicht ehrlich?
Warum empfinden unsere Kunden unsere Maßnahmen als realitätsfern?


Ja, die wichtigen Infos in kleiner grauer Schrift auf weißem Untergrund habe ich durch das Kopieren in einen Texteditor entschlüsseln können!
Ja, ich muss keinen Vertrag bei der Telekom abschließen oder kann zu einem anderen Anbieter wechseln!
Ja, ich kann in ein besser versorgtes Gebiet ziehen!


Wie sehen Sie den Sachverhalt?

Schon jetzt vielen Dank für Ihre Antworten!

Mit freundlichen Grüßen
noracenofun

Letzte Aktivität

vor 8 Jahren

von

Gelöschter Nutzer

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    • vor 12 Jahren

      ... und wie sollen die User, die hier nicht im Forum aktiv sind oder diese Möglichkeit der Informationsbeschaffung überhaupt nicht kennen, SpeedOn buchen?? Achja, es könnte ja sein, dass von dieser Option gaaanz wenige erfahren sollen, um unter den ominösen 2% zu bleiben ...

      Schreibt doch auf der T-Online/Telekom-Startseite ganz groß drauf, wie man als Kunde an SpeedOn kommt, direkt mit Link zu dem entsprechenden Thread. Das wäre WIRKLICHE Transparenz!

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    • vor 12 Jahren

      Hallo Telekom Team, Ich denke das kann man doch viel einfacher gestalten (z.B. 1x 30 GB direkt dem User zubuchen)?? Erspart Euch ja auch eine Menge Arbeit und Ärger falls mal eine Buchung nicht klappen sollte ? Grüße MaTaDe


      Hallo Telekom Team,

      Ich denke das kann man doch viel einfacher gestalten (z.B.
      1x 30 GB direkt dem User zubuchen)?? Erspart Euch ja auch eine Menge Arbeit und Ärger falls mal eine Buchung nicht klappen sollte ?

      Grüße

      MaTaDe

      Hallo Telekom Team,

      Ich denke das kann man doch viel einfacher gestalten (z.B.
      1x 30 GB direkt dem User zubuchen)?? Erspart Euch ja auch eine Menge Arbeit und Ärger falls mal eine Buchung nicht klappen sollte ?

      Grüße

      MaTaDe



      ich finde es zumindest eine Hilfestellung, würde Dir aber ansonsten Recht geben. Man kann einfach nur den Kopf schütteln. Und da man sich ja fragt, warum werden denn nicht einfach die nächsten 2 Monate jeden 30 GByte gut geschrieben, wundert man sich natürlich, was dies alles soll und was die Absicht dahinter ist... vielleicht keine, aber sowas umständliches. Man legt doch Wert darauf kein Staatsbetrieb mehr zu sein, aber scheitert an 30 GByte jeden gut schreiben?

      Außerdem macht man sich doch selber das Leben schwer... schon aus Eigeninteresse würde ich halt verdammt nochmal einfach jeden 30 GByte gutschreiben. Die Kunden sind happy, man selber hat keinen Stress mehr mit nörgelnden Kunden Zwinkernd Jetzt müssen die armen Leute x Mails von Kunden per Hand abarbeiten.... und dazu die Posts hier ertragen von allen, die am Wochenende auf den letzten Zahn surfen.

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    • vor 12 Jahren

      Hallo MaTaDe,
       

      …wie umständlich ist das denn mit der Speed on Buchung über Euch per Email ??

      …wie umständlich ist das denn mit der Speed on Buchung über Euch per Email ??
      …wie umständlich ist das denn mit der Speed on Buchung über Euch per Email ??


      niemand zwingt Sie uns eine E-Mail zu schreiben Zwinkernd Wir reichen Ihnen die Hand und versuchen unser bestes, um Ihnen die volle Surfgeschwindigkeit wieder herzustellen. Wir sind hier keine Roboter, sondern Menschen und jeder hat unterschiedliches Fachwissen. Daher können wir das übers Wochenende nicht leisten...
       
      Ein einfacherer Weg wäre wünschenswert – absolut. Ob und was sich da noch ändert können wir momentan nicht sagen. Es ist alles ganz frisch und wir versuchen Ihnen so gut unter die Arme zu greifen wie wir können.

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    • vor 12 Jahren

      Au man!

      Da ist man gerade ein bisschen "erfreut" über die Telekom, und schon versaubeutelt sie es wieder...

      Und damit meine ich nicht die Mitarbeiter hier im Forum, sondern die Entscheidungsträger!!!

      Diejenigen die offensichtlich vollmundige Versprechungen machen, ohne überhaupt zu wissen wie sie es umsetzen wollen!

      Ich sehe es jedenfalls so:

      Die Telekom hat Schwarz auf Weiß angekündigt, dass ab JANUAR 2014 3x kostenlos SpeedOn gebucht werden kann. Ich habe seitdem im JANUAR 2014 2x SpeedOn gebucht, und werde es auch das dritte mal tun, sobald das jetzige Volumen verbraucht ist.

      WIE die Telekom es nun anstellt dies kostenlos zu machen, ist mir relativ egal. Ob es erstmal berechnet und später gutgeschrieben wird, oder von vornherein nicht auf der Rechnung erscheint, was soll's?!

      FAKT ist, dass ich diese 3 SpeedOn Buchungen nicht bezahlen muss!
      Und falls es dabei irgendwelche Probleme geben sollte, hat die VZ. Sachsen gleich neues Futter für ihre Rechtsabteilung!

      Grüße

      Maik

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    • vor 12 Jahren

      Ich denke mal die Telekom lässt 3 mal 10 Gb buchen um schnell ermitteln zu können wieviele Kunden von den 3 Buchungen Gebrauch gemacht haben. Überhaupt ist es schwierig ein großes System kurzfritig umzuprogrammieren, jetzt aus Sicht eines Anwendungsentwicklers.

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    • vor 12 Jahren

      Also man muss schon mal sagen, dass das Ganze sowieso ein Witz ist. Ich meine ich hab jetzt schon seit 2 Monaten so eine Xbox One rumstehen, die ich mir eigentlich gekauft hatte, um mir mal damit die Zeit zu vertreiben. Und ja dieses Ding hat 500 Euro gekosten und verlangt immer wieder große Systemupdates, zeichnet automatisch Videoclips von Spielen auf und lädt sie in die Cloud, lädt eigentlich alles in die Cloud…
      Ach und übrigens, die Daten können nur vom Gerät selbst runtergeladen werden. Also nichts mit zur FH und dort aufs Smartphone oder so.
      Jetzt denkt man sich ja dann spiel halt aufm PC. Ja gut einen Versuch wars wert. Schaut man auf google, sucht gutes neues Spiel, findet DayZ. Ah ja und wie bekommt man das Heutzutage auf den PC? Sicher nicht indem man sich bei Amazon einen physischen Datenträger kauft wo es drauf ist, denn einen solchen gibt es nicht.
      Videos und Filme hab ich auch schon seit 2 Monaten nicht mehr gesehen und zum Glück hab ich mir eine momentan 1TB große Musikbibliothek zugelegt. Legal und für 0cent pro Lied da es ja Radios gibt. Ach ja Videochats via Skype oder so gibt es ja auch noch.
      Natürlich könnte ich das alles schon machen, nur das geht halt so dermaßen ins Geld und steht noch dazu in keinem Verhältnis zum Verbrauch.
      Dann wird einem von der Telekom gesagt: Ja wir müssen auch wirtschaftlich bleiben, sonst würden wir unseren Kunden alles geben. Wir müssen das Netz ausbauen und das kostet halt.
      Gut das ergibt ja auch Sinn, nur was hat das mit uns Kunden zu tun, die nur einen halbwegs brauchbaren DSL Ersatz wollen?
      Man hat sich Summen in Milliardenhöhe für LTE Frequenzen leisten können. Aber zum Beispiel jedem Kunden der keine Alternative hat kann man nicht eine 16000 3G Flatrate für 60 Euro oder so geben.
      Ich glaube nämlich nicht das irgendwer die 80000 kbit/s down 20000 kbit/s up, welche maximal möglich sind, als unzumutbar empfindet.
      Wieso sollen wir der Telekom den Stolz finanzieren, den sie haben weil sie beim LTE Anteil gut mit dabei sind. Ist halt nun mal so das es schlaue Köpfe gibt, die die Technik vorantreiben.
      Außerdem ist die Drosselung ohnehin ein schlechter Witz, da die Begründung darauf beruht, dass LTE ein shared Medium ist. Aha ja und Kabelgebundenes Netz nicht oder wie?
      Ja und dann auch noch die Übertragung der Daten zu drosseln, anstatt die Menge an Milliwatt, Microwatt, Pikowatt oder was da jeder so empfängt. Also rein von der Logik.
      Oder ist es logisch, dass man sich die max 21 Mbit/s von einem 3G Masten teilen muss? Hat man 2 Smartphones und lädt gleichzeitig runter kommen also beide auf 20 Mbit/s im Download, zumindest wird das angezeigt. Hmmm… gut aufgeteilt 
      Da allerding jeder mit einer 10% Drosselung kein SpeedOn mehr buchen würde ist das natürlich auch nicht so das Wahre. Tja schade das wir wissen wie es sein kann (siehe DSL, Kabel, Glasfaser)
      Eine wirklich bittere Situation in der sich Telekom und Vodafone befinden.
      Spätestens wenn Windows auf die Cloud kommt wird es richtig übel.
      Ich will jetzt damit der Telekom nichts Schlimmes vorwerfen, da ja jedes Unternehmen gewinnorientiert handeln muss, aber da sie auf den“ Internet für Landbewohner“ Zug aufgesprungen sind müssen sie jetzt mit den Konsequenzen fertig werden. Wie halt zum Beispiel unzufriedene Nutzer.

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    • vor 12 Jahren

      Quelle: www.4g.de - 06.02.2014
      http://www.4g.de/news/internetminister-dobrindt-deutschland-muss-in-digitaler-champions-league-mitspielen-10099/

      Internetminister Dobrindt: Deutschland muss in „digitaler Champions League“ mitspielen ... Breitbandziel mit 50 Mbit/s sollen mit Technologie-Mix erreicht werden Das Ziel bis 2018 flächendeckendes Breitband mit bis zu 50 Mbit/s in Deutschland zu erreichen, gehe nur über einen Technologie-Mix. Der Bundesminister setzt dabei auf einen durchdachten Mix von Glasfaser, Kupferkabel und Funk. Vor allem in der Frequenzpolitik (Digitale Dividende) sieht Dobrindt ein geeignetes Mittel zur flächendeckenden Breitbandversorgung der Bevölkerung. ... In einer Rede, die immer wieder vom Wort „Digital“ und Superlativen geprägt war, vermisste man vor allem eines: Die konkrete Ansprache der Bürger. Worte wie „Weiße Flecken“ oder „unterversorgte Regionen“ fielen gar nicht in seiner Antrittsrede. Mit dem festen Blick auf die digitale Champions League scheint Dobrindt die Menschen zu vergessen, die schon glücklich wären, wenn sie digital in der zweiten Liga mitspielen und zumindest mit einer akzeptablen Bandbreiten surfen könnten. Noch vor wenigen Wochen hatte die Verbraucherzentrale Sachsen an den Gesetzgeber appelliert, endlich eine gangbare Lösung für alle Menschen auf dem Land zu finden, die mehr schlecht als recht mit der Funktechnologie LTE als DSL-Ersatz leben müssen. Dobrindt hätte zeigen können, dass man die Sorgen der Menschen auf dem Land ernst nimmt und in seiner Antrittsrede eine Antwort darauf geben können. Am Ende hat der Internetminister hier eine große Chance verpasst, bei den Bürger zu punkten.


      Internetminister Dobrindt: Deutschland muss in „digitaler Champions League“ mitspielen
      ...
      Breitbandziel mit 50 Mbit/s sollen mit Technologie-Mix erreicht werden

      Das Ziel bis 2018 flächendeckendes Breitband mit bis zu 50 Mbit/s in Deutschland zu erreichen, gehe nur über einen Technologie-Mix. Der Bundesminister setzt dabei auf einen durchdachten Mix von Glasfaser, Kupferkabel und Funk. Vor allem in der Frequenzpolitik (Digitale Dividende) sieht Dobrindt ein geeignetes Mittel zur flächendeckenden Breitbandversorgung der Bevölkerung.
      ...
      In einer Rede, die immer wieder vom Wort „Digital“ und Superlativen geprägt war, vermisste man vor allem eines: Die konkrete Ansprache der Bürger. Worte wie „Weiße Flecken“ oder „unterversorgte Regionen“ fielen gar nicht in seiner Antrittsrede. Mit dem festen Blick auf die digitale Champions League scheint Dobrindt die Menschen zu vergessen, die schon glücklich wären, wenn sie digital in der zweiten Liga mitspielen und zumindest mit einer akzeptablen Bandbreiten surfen könnten.

      Noch vor wenigen Wochen hatte die Verbraucherzentrale Sachsen an den Gesetzgeber appelliert, endlich eine gangbare Lösung für alle Menschen auf dem Land zu finden, die mehr schlecht als recht mit der Funktechnologie LTE als DSL-Ersatz leben müssen. Dobrindt hätte zeigen können, dass man die Sorgen der Menschen auf dem Land ernst nimmt und in seiner Antrittsrede eine Antwort darauf geben können. Am Ende hat der Internetminister hier eine große Chance verpasst, bei den Bürger zu punkten.

      Internetminister Dobrindt: Deutschland muss in „digitaler Champions League“ mitspielen
      ...
      Breitbandziel mit 50 Mbit/s sollen mit Technologie-Mix erreicht werden

      Das Ziel bis 2018 flächendeckendes Breitband mit bis zu 50 Mbit/s in Deutschland zu erreichen, gehe nur über einen Technologie-Mix. Der Bundesminister setzt dabei auf einen durchdachten Mix von Glasfaser, Kupferkabel und Funk. Vor allem in der Frequenzpolitik (Digitale Dividende) sieht Dobrindt ein geeignetes Mittel zur flächendeckenden Breitbandversorgung der Bevölkerung.
      ...
      In einer Rede, die immer wieder vom Wort „Digital“ und Superlativen geprägt war, vermisste man vor allem eines: Die konkrete Ansprache der Bürger. Worte wie „Weiße Flecken“ oder „unterversorgte Regionen“ fielen gar nicht in seiner Antrittsrede. Mit dem festen Blick auf die digitale Champions League scheint Dobrindt die Menschen zu vergessen, die schon glücklich wären, wenn sie digital in der zweiten Liga mitspielen und zumindest mit einer akzeptablen Bandbreiten surfen könnten.

      Noch vor wenigen Wochen hatte die Verbraucherzentrale Sachsen an den Gesetzgeber appelliert, endlich eine gangbare Lösung für alle Menschen auf dem Land zu finden, die mehr schlecht als recht mit der Funktechnologie LTE als DSL-Ersatz leben müssen. Dobrindt hätte zeigen können, dass man die Sorgen der Menschen auf dem Land ernst nimmt und in seiner Antrittsrede eine Antwort darauf geben können. Am Ende hat der Internetminister hier eine große Chance verpasst, bei den Bürger zu punkten.

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      von

      vor 8 Jahren

      Hallo @jubr1,

      nein, da ist meines Wissens aktuell keine Änderung geplant.
      Traurig

      Viele Grüße Inga Kristina J.

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      von

      vor 8 Jahren

      Leider ist nun meine Geduld am Ende.

      Nach fast 30 Jahren als treuer und fast zufriedener Telekom Kunde werde ich im Oktober meine Verträge bei der Telekom kündigen.

      Sollte sich bis dahin noch was ändern hab ich ja noch Bedenkzeit.

       

      Schade

       

       

       

      0

      von

      vor 8 Jahren

      Hallo @jubr1,

      entschuldigen Sie, dass erst jetzt eine Reaktion kommt.

      Ich bedauere natürlich sehr, wenn Sie uns verlassen. Kann die Gründe aber durchaus verstehen.
      Melden Sie sich gerne bevor Sie den Vertrag kündigen, vielleicht hat sich ja bis dahin doch noch was getan.

      Viele Grüße

      Ann-Christin G.

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