Monatelang stabil, dann massive Störungen – nach Technikermaßnahme plötzlich wieder fehlerfrei
vor 4 Stunden
Hallo zusammen,
ich möchte meinen Fall einmal ausführlich schildern, weil ich mittlerweile ziemlich ratlos bin und die Situation für mich schwer nachvollziehbar ist.
Ich nutze einen MagentaZuhause XL Anschluss (250/40). Vom Vertragsbeginn am 28.07.2025 bis unmittelbar vor dem 12.01.2026 lief die Leitung absolut stabil. Seit dem 12.01. kam es dann zu massiven DSL-Störungen mit sehr vielen Abbrüchen, Resyncs und zeitweisen Totalausfällen über mehrere Stunden.
Während dieser Störungsphase lag die von der FRITZ!Box angezeigte Leitungskapazität nur noch im besten Fall bei etwa 180/10, meist sogar darunter. Innerhalb einer Stunde traten in der Regel über 100.000 nicht behebbare Fehler sowie nicht korrigierbare DTU auf, was die häufigen Resynchronisationen erklärt (Beispiel: zwischen dem 05.02. und 12.02. über 200 Abbrüche).
Die Aussagen der Techniker waren dabei sehr unterschiedlich:
• Beim ersten Termin wurde vermutet, dass ein Powerline -Adapter bei einem Nachbarn die Störungen verursachen könnte. Außerdem wurde mir geraten, meinem Vermieter eine Frist zu setzen, um eine eigene Zuleitung zu erhalten. Sollte dies nicht erfolgen, wurde mir sogar nahegelegt, mit Mietminderung zu drohen.
• Beim zweiten Termin hieß es, eventuell sei eine TAE -Dose beschädigt worden oder ein Unterputzkabel habe einen Defekt. Gleichzeitig wurde mir geraten, auf 100 Mbit zu wechseln, dann hätte ich vermutlich keine Probleme mehr. Außerdem wurde mir ein mögliches Sonderkündigungsrecht in Aussicht gestellt, und man sagte mir, die Kollegen würden sich dazu bei mir melden.
Nachdem ich vier Tage lang keinen Rückruf erhalten hatte, kontaktierte ich erneut die Hotline. Dort wurde mir zugesichert, dass sich am nächsten Morgen nochmals ein Techniker bei mir melden würde. Auch dieser Rückruf erfolgte nicht. Als ich mich daraufhin am späten Nachmittag erneut meldete, wurde mir mitgeteilt, dass im System hinterlegt sei, bei meinem nächsten Anruf solle ein Termin für einen weiteren Technikereinsatz vor Ort vereinbart werden.
• Beim dritten Termin am 13.02.2026 wurde mir erklärt, meine Leitung sei grundsätzlich nicht supervectoringfähig. Im Keller würden rund 285 Mbit ankommen, in meiner Wohnung etwa 250 Mbit. Gleichzeitig sagte der Techniker jedoch, er habe ein Problem an der Außenstelle behoben. Zudem wurde mir zugesichert, dass sich noch am selben Tag ein Kollege zur Umberatung melden würde – dieser Rückruf ist nicht erfolgt.
Seit diesem Termin, nun seit etwas über 24 Stunden, hat sich das Verhalten komplett verändert:
Die Leitung läuft seitdem stabil und fehlerfrei. Laut FRITZ!Box liegt die Leitungskapazität wieder bei etwa 250/40, aktuell synchronisiere ich noch mit rund 200/20, vermutlich aufgrund des DLM -Profils nach der vorherigen Störungsphase. Ebenso habe ich keine nicht behebbare Fehler oder unkorrigierte DTU mehr.
Was mich jedoch besonders frustriert, ist der Umgang mit der Störung insgesamt. Bei nahezu jedem Hotline-Kontakt bekam ich andere Aussagen zum weiteren Vorgehen, zugesagte Rückrufe fanden nicht statt und eine klare Einschätzung habe ich über Wochen nicht erhalten. Dadurch hat sich das Thema unnötig in die Länge gezogen.
Ich stehe nun ehrlich gesagt etwas zwischen den Stühlen:
Die Empfehlung, auf 100 Mbit zu wechseln, kam von den Technikern vor Ort. Gleichzeitig lief die Leitung vor dem 12.01. über Monate stabil und wirkt seit der letzten Maßnahme ebenfalls wieder unauffällig. Diese widersprüchlichen Eindrücke machen es schwer, eine Entscheidung zu treffen.
Vielleicht hat jemand hier ähnliche Erfahrungen gemacht.
Viele Grüße
Patrick
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vor 4 Stunden
Vielleicht hat jemand hier ähnliche Erfahrungen gemacht.
Hallo zusammen,
ich möchte meinen Fall einmal ausführlich schildern, weil ich mittlerweile ziemlich ratlos bin und die Situation für mich schwer nachvollziehbar ist.
Ich nutze einen MagentaZuhause XL Anschluss (250/40). Vom Vertragsbeginn am 28.07.2025 bis unmittelbar vor dem 12.01.2026 lief die Leitung absolut stabil. Seit dem 12.01. kam es dann zu massiven DSL-Störungen mit sehr vielen Abbrüchen, Resyncs und zeitweisen Totalausfällen über mehrere Stunden.
Während dieser Störungsphase lag die von der FRITZ!Box angezeigte Leitungskapazität nur noch im besten Fall bei etwa 180/10, meist sogar darunter. Innerhalb einer Stunde traten in der Regel über 100.000 nicht behebbare Fehler sowie nicht korrigierbare DTU auf, was die häufigen Resynchronisationen erklärt (Beispiel: zwischen dem 05.02. und 12.02. über 200 Abbrüche).
Die Aussagen der Techniker waren dabei sehr unterschiedlich:
• Beim ersten Termin wurde vermutet, dass ein Powerline -Adapter bei einem Nachbarn die Störungen verursachen könnte. Außerdem wurde mir geraten, meinem Vermieter eine Frist zu setzen, um eine eigene Zuleitung zu erhalten. Sollte dies nicht erfolgen, wurde mir sogar nahegelegt, mit Mietminderung zu drohen.
• Beim zweiten Termin hieß es, eventuell sei eine TAE -Dose beschädigt worden oder ein Unterputzkabel habe einen Defekt. Gleichzeitig wurde mir geraten, auf 100 Mbit zu wechseln, dann hätte ich vermutlich keine Probleme mehr. Außerdem wurde mir ein mögliches Sonderkündigungsrecht in Aussicht gestellt, und man sagte mir, die Kollegen würden sich dazu bei mir melden.
Nachdem ich vier Tage lang keinen Rückruf erhalten hatte, kontaktierte ich erneut die Hotline. Dort wurde mir zugesichert, dass sich am nächsten Morgen nochmals ein Techniker bei mir melden würde. Auch dieser Rückruf erfolgte nicht. Als ich mich daraufhin am späten Nachmittag erneut meldete, wurde mir mitgeteilt, dass im System hinterlegt sei, bei meinem nächsten Anruf solle ein Termin für einen weiteren Technikereinsatz vor Ort vereinbart werden.
• Beim dritten Termin am 13.02.2026 wurde mir erklärt, meine Leitung sei grundsätzlich nicht supervectoringfähig. Im Keller würden rund 285 Mbit ankommen, in meiner Wohnung etwa 250 Mbit. Gleichzeitig sagte der Techniker jedoch, er habe ein Problem an der Außenstelle behoben. Zudem wurde mir zugesichert, dass sich noch am selben Tag ein Kollege zur Umberatung melden würde – dieser Rückruf ist nicht erfolgt.
Seit diesem Termin, nun seit etwas über 24 Stunden, hat sich das Verhalten komplett verändert:
Die Leitung läuft seitdem stabil und fehlerfrei. Laut FRITZ!Box liegt die Leitungskapazität wieder bei etwa 250/40, aktuell synchronisiere ich noch mit rund 200/20, vermutlich aufgrund des DLM -Profils nach der vorherigen Störungsphase. Ebenso habe ich keine nicht behebbare Fehler oder unkorrigierte DTU mehr.
Was mich jedoch besonders frustriert, ist der Umgang mit der Störung insgesamt. Bei nahezu jedem Hotline-Kontakt bekam ich andere Aussagen zum weiteren Vorgehen, zugesagte Rückrufe fanden nicht statt und eine klare Einschätzung habe ich über Wochen nicht erhalten. Dadurch hat sich das Thema unnötig in die Länge gezogen.
Ich stehe nun ehrlich gesagt etwas zwischen den Stühlen:
Die Empfehlung, auf 100 Mbit zu wechseln, kam von den Technikern vor Ort. Gleichzeitig lief die Leitung vor dem 12.01. über Monate stabil und wirkt seit der letzten Maßnahme ebenfalls wieder unauffällig. Diese widersprüchlichen Eindrücke machen es schwer, eine Entscheidung zu treffen.
Vielleicht hat jemand hier ähnliche Erfahrungen gemacht.
Viele Grüße
Patrick
Nein, habe ich nicht @Patrick_O . Die Störungssuche kann sich schon mal in die Länge ziehen, da bestimmte Meßergebnisse mehrere Ursachen haben kann. Und dann schließt man Schritt für Schritt alles aus.
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vor 4 Stunden
Vielleicht hat jemand hier ähnliche Erfahrungen gemacht.
Hallo zusammen,
ich möchte meinen Fall einmal ausführlich schildern, weil ich mittlerweile ziemlich ratlos bin und die Situation für mich schwer nachvollziehbar ist.
Ich nutze einen MagentaZuhause XL Anschluss (250/40). Vom Vertragsbeginn am 28.07.2025 bis unmittelbar vor dem 12.01.2026 lief die Leitung absolut stabil. Seit dem 12.01. kam es dann zu massiven DSL-Störungen mit sehr vielen Abbrüchen, Resyncs und zeitweisen Totalausfällen über mehrere Stunden.
Während dieser Störungsphase lag die von der FRITZ!Box angezeigte Leitungskapazität nur noch im besten Fall bei etwa 180/10, meist sogar darunter. Innerhalb einer Stunde traten in der Regel über 100.000 nicht behebbare Fehler sowie nicht korrigierbare DTU auf, was die häufigen Resynchronisationen erklärt (Beispiel: zwischen dem 05.02. und 12.02. über 200 Abbrüche).
Die Aussagen der Techniker waren dabei sehr unterschiedlich:
• Beim ersten Termin wurde vermutet, dass ein Powerline -Adapter bei einem Nachbarn die Störungen verursachen könnte. Außerdem wurde mir geraten, meinem Vermieter eine Frist zu setzen, um eine eigene Zuleitung zu erhalten. Sollte dies nicht erfolgen, wurde mir sogar nahegelegt, mit Mietminderung zu drohen.
• Beim zweiten Termin hieß es, eventuell sei eine TAE -Dose beschädigt worden oder ein Unterputzkabel habe einen Defekt. Gleichzeitig wurde mir geraten, auf 100 Mbit zu wechseln, dann hätte ich vermutlich keine Probleme mehr. Außerdem wurde mir ein mögliches Sonderkündigungsrecht in Aussicht gestellt, und man sagte mir, die Kollegen würden sich dazu bei mir melden.
Nachdem ich vier Tage lang keinen Rückruf erhalten hatte, kontaktierte ich erneut die Hotline. Dort wurde mir zugesichert, dass sich am nächsten Morgen nochmals ein Techniker bei mir melden würde. Auch dieser Rückruf erfolgte nicht. Als ich mich daraufhin am späten Nachmittag erneut meldete, wurde mir mitgeteilt, dass im System hinterlegt sei, bei meinem nächsten Anruf solle ein Termin für einen weiteren Technikereinsatz vor Ort vereinbart werden.
• Beim dritten Termin am 13.02.2026 wurde mir erklärt, meine Leitung sei grundsätzlich nicht supervectoringfähig. Im Keller würden rund 285 Mbit ankommen, in meiner Wohnung etwa 250 Mbit. Gleichzeitig sagte der Techniker jedoch, er habe ein Problem an der Außenstelle behoben. Zudem wurde mir zugesichert, dass sich noch am selben Tag ein Kollege zur Umberatung melden würde – dieser Rückruf ist nicht erfolgt.
Seit diesem Termin, nun seit etwas über 24 Stunden, hat sich das Verhalten komplett verändert:
Die Leitung läuft seitdem stabil und fehlerfrei. Laut FRITZ!Box liegt die Leitungskapazität wieder bei etwa 250/40, aktuell synchronisiere ich noch mit rund 200/20, vermutlich aufgrund des DLM -Profils nach der vorherigen Störungsphase. Ebenso habe ich keine nicht behebbare Fehler oder unkorrigierte DTU mehr.
Was mich jedoch besonders frustriert, ist der Umgang mit der Störung insgesamt. Bei nahezu jedem Hotline-Kontakt bekam ich andere Aussagen zum weiteren Vorgehen, zugesagte Rückrufe fanden nicht statt und eine klare Einschätzung habe ich über Wochen nicht erhalten. Dadurch hat sich das Thema unnötig in die Länge gezogen.
Ich stehe nun ehrlich gesagt etwas zwischen den Stühlen:
Die Empfehlung, auf 100 Mbit zu wechseln, kam von den Technikern vor Ort. Gleichzeitig lief die Leitung vor dem 12.01. über Monate stabil und wirkt seit der letzten Maßnahme ebenfalls wieder unauffällig. Diese widersprüchlichen Eindrücke machen es schwer, eine Entscheidung zu treffen.
Vielleicht hat jemand hier ähnliche Erfahrungen gemacht.
Viele Grüße
Patrick
Ich nicht.
Seit dem 12.01. kam es dann zu massiven DSL-Störungen mit sehr vielen Abbrüchen, Resyncs und zeitweisen Totalausfällen über mehrere Stunden.
Hallo zusammen,
ich möchte meinen Fall einmal ausführlich schildern, weil ich mittlerweile ziemlich ratlos bin und die Situation für mich schwer nachvollziehbar ist.
Ich nutze einen MagentaZuhause XL Anschluss (250/40). Vom Vertragsbeginn am 28.07.2025 bis unmittelbar vor dem 12.01.2026 lief die Leitung absolut stabil. Seit dem 12.01. kam es dann zu massiven DSL-Störungen mit sehr vielen Abbrüchen, Resyncs und zeitweisen Totalausfällen über mehrere Stunden.
Während dieser Störungsphase lag die von der FRITZ!Box angezeigte Leitungskapazität nur noch im besten Fall bei etwa 180/10, meist sogar darunter. Innerhalb einer Stunde traten in der Regel über 100.000 nicht behebbare Fehler sowie nicht korrigierbare DTU auf, was die häufigen Resynchronisationen erklärt (Beispiel: zwischen dem 05.02. und 12.02. über 200 Abbrüche).
Die Aussagen der Techniker waren dabei sehr unterschiedlich:
• Beim ersten Termin wurde vermutet, dass ein Powerline -Adapter bei einem Nachbarn die Störungen verursachen könnte. Außerdem wurde mir geraten, meinem Vermieter eine Frist zu setzen, um eine eigene Zuleitung zu erhalten. Sollte dies nicht erfolgen, wurde mir sogar nahegelegt, mit Mietminderung zu drohen.
• Beim zweiten Termin hieß es, eventuell sei eine TAE -Dose beschädigt worden oder ein Unterputzkabel habe einen Defekt. Gleichzeitig wurde mir geraten, auf 100 Mbit zu wechseln, dann hätte ich vermutlich keine Probleme mehr. Außerdem wurde mir ein mögliches Sonderkündigungsrecht in Aussicht gestellt, und man sagte mir, die Kollegen würden sich dazu bei mir melden.
Nachdem ich vier Tage lang keinen Rückruf erhalten hatte, kontaktierte ich erneut die Hotline. Dort wurde mir zugesichert, dass sich am nächsten Morgen nochmals ein Techniker bei mir melden würde. Auch dieser Rückruf erfolgte nicht. Als ich mich daraufhin am späten Nachmittag erneut meldete, wurde mir mitgeteilt, dass im System hinterlegt sei, bei meinem nächsten Anruf solle ein Termin für einen weiteren Technikereinsatz vor Ort vereinbart werden.
• Beim dritten Termin am 13.02.2026 wurde mir erklärt, meine Leitung sei grundsätzlich nicht supervectoringfähig. Im Keller würden rund 285 Mbit ankommen, in meiner Wohnung etwa 250 Mbit. Gleichzeitig sagte der Techniker jedoch, er habe ein Problem an der Außenstelle behoben. Zudem wurde mir zugesichert, dass sich noch am selben Tag ein Kollege zur Umberatung melden würde – dieser Rückruf ist nicht erfolgt.
Seit diesem Termin, nun seit etwas über 24 Stunden, hat sich das Verhalten komplett verändert:
Die Leitung läuft seitdem stabil und fehlerfrei. Laut FRITZ!Box liegt die Leitungskapazität wieder bei etwa 250/40, aktuell synchronisiere ich noch mit rund 200/20, vermutlich aufgrund des DLM -Profils nach der vorherigen Störungsphase. Ebenso habe ich keine nicht behebbare Fehler oder unkorrigierte DTU mehr.
Was mich jedoch besonders frustriert, ist der Umgang mit der Störung insgesamt. Bei nahezu jedem Hotline-Kontakt bekam ich andere Aussagen zum weiteren Vorgehen, zugesagte Rückrufe fanden nicht statt und eine klare Einschätzung habe ich über Wochen nicht erhalten. Dadurch hat sich das Thema unnötig in die Länge gezogen.
Ich stehe nun ehrlich gesagt etwas zwischen den Stühlen:
Die Empfehlung, auf 100 Mbit zu wechseln, kam von den Technikern vor Ort. Gleichzeitig lief die Leitung vor dem 12.01. über Monate stabil und wirkt seit der letzten Maßnahme ebenfalls wieder unauffällig. Diese widersprüchlichen Eindrücke machen es schwer, eine Entscheidung zu treffen.
Vielleicht hat jemand hier ähnliche Erfahrungen gemacht.
Viele Grüße
Patrick
Kann auch ein Störer von außen gewesen sein, deshalb ist die Aussage mit Powerlan Adapter gar nicht so abwegig. Gerade die Frequenzen bei 250 Mbit/s sind sehr empfindlich gegenüber Störimpulsen von außen, während 100 Mbit/s niedrigere Frequenzen nutzt, weshalb dann die Störimpulse von außen nicht so sehr oder auch gar nicht zum tragen kommen.
Seit diesem Termin, nun seit etwas über 24 Stunden, hat sich das Verhalten komplett verändert:
Hallo zusammen,
ich möchte meinen Fall einmal ausführlich schildern, weil ich mittlerweile ziemlich ratlos bin und die Situation für mich schwer nachvollziehbar ist.
Ich nutze einen MagentaZuhause XL Anschluss (250/40). Vom Vertragsbeginn am 28.07.2025 bis unmittelbar vor dem 12.01.2026 lief die Leitung absolut stabil. Seit dem 12.01. kam es dann zu massiven DSL-Störungen mit sehr vielen Abbrüchen, Resyncs und zeitweisen Totalausfällen über mehrere Stunden.
Während dieser Störungsphase lag die von der FRITZ!Box angezeigte Leitungskapazität nur noch im besten Fall bei etwa 180/10, meist sogar darunter. Innerhalb einer Stunde traten in der Regel über 100.000 nicht behebbare Fehler sowie nicht korrigierbare DTU auf, was die häufigen Resynchronisationen erklärt (Beispiel: zwischen dem 05.02. und 12.02. über 200 Abbrüche).
Die Aussagen der Techniker waren dabei sehr unterschiedlich:
• Beim ersten Termin wurde vermutet, dass ein Powerline -Adapter bei einem Nachbarn die Störungen verursachen könnte. Außerdem wurde mir geraten, meinem Vermieter eine Frist zu setzen, um eine eigene Zuleitung zu erhalten. Sollte dies nicht erfolgen, wurde mir sogar nahegelegt, mit Mietminderung zu drohen.
• Beim zweiten Termin hieß es, eventuell sei eine TAE -Dose beschädigt worden oder ein Unterputzkabel habe einen Defekt. Gleichzeitig wurde mir geraten, auf 100 Mbit zu wechseln, dann hätte ich vermutlich keine Probleme mehr. Außerdem wurde mir ein mögliches Sonderkündigungsrecht in Aussicht gestellt, und man sagte mir, die Kollegen würden sich dazu bei mir melden.
Nachdem ich vier Tage lang keinen Rückruf erhalten hatte, kontaktierte ich erneut die Hotline. Dort wurde mir zugesichert, dass sich am nächsten Morgen nochmals ein Techniker bei mir melden würde. Auch dieser Rückruf erfolgte nicht. Als ich mich daraufhin am späten Nachmittag erneut meldete, wurde mir mitgeteilt, dass im System hinterlegt sei, bei meinem nächsten Anruf solle ein Termin für einen weiteren Technikereinsatz vor Ort vereinbart werden.
• Beim dritten Termin am 13.02.2026 wurde mir erklärt, meine Leitung sei grundsätzlich nicht supervectoringfähig. Im Keller würden rund 285 Mbit ankommen, in meiner Wohnung etwa 250 Mbit. Gleichzeitig sagte der Techniker jedoch, er habe ein Problem an der Außenstelle behoben. Zudem wurde mir zugesichert, dass sich noch am selben Tag ein Kollege zur Umberatung melden würde – dieser Rückruf ist nicht erfolgt.
Seit diesem Termin, nun seit etwas über 24 Stunden, hat sich das Verhalten komplett verändert:
Die Leitung läuft seitdem stabil und fehlerfrei. Laut FRITZ!Box liegt die Leitungskapazität wieder bei etwa 250/40, aktuell synchronisiere ich noch mit rund 200/20, vermutlich aufgrund des DLM -Profils nach der vorherigen Störungsphase. Ebenso habe ich keine nicht behebbare Fehler oder unkorrigierte DTU mehr.
Was mich jedoch besonders frustriert, ist der Umgang mit der Störung insgesamt. Bei nahezu jedem Hotline-Kontakt bekam ich andere Aussagen zum weiteren Vorgehen, zugesagte Rückrufe fanden nicht statt und eine klare Einschätzung habe ich über Wochen nicht erhalten. Dadurch hat sich das Thema unnötig in die Länge gezogen.
Ich stehe nun ehrlich gesagt etwas zwischen den Stühlen:
Die Empfehlung, auf 100 Mbit zu wechseln, kam von den Technikern vor Ort. Gleichzeitig lief die Leitung vor dem 12.01. über Monate stabil und wirkt seit der letzten Maßnahme ebenfalls wieder unauffällig. Diese widersprüchlichen Eindrücke machen es schwer, eine Entscheidung zu treffen.
Vielleicht hat jemand hier ähnliche Erfahrungen gemacht.
Viele Grüße
Patrick
Hier würde ich mal länger beobachten als 24 nur Stunden.
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vor 4 Stunden
Hallo @Patrick_O Patrick_O,
erstmal tief durchatmen - das liest sich zwar wie eine Odyssee, aber technisch sieht es jetzt eigentlich sehr gut aus! Hier ist die Entschlüsselung deiner Situation:
1. Nicht wechseln! (Bleib bei 250)
Dass die Leitung vor dem 12.01. monatelang stabil lief und jetzt (nach dem Besuch des dritten Technikers) wieder fehlerfrei ist, beweist eindeutig: Deine Leitung ist Supervectoring-fähig. Die Empfehlung, auf 100 Mbit zu wechseln, basierte auf dem Zustand während der Störung. Da der dritte Techniker den physikalischen Fehler (draußen) offenbar behoben hat, ist dieser Rat hinfällig.
2. Warum du aktuell nur 200/20 hast (Das " DLM " Phänomen)
Dass du aktuell weniger Speed hast, obwohl die Leitung stabil ist, ist völlig normal und nennt sich DLM (Dynamic Line Management). Da deine Leitung tagelang hunderte Abbrüche produzierte, hat das System automatisch ein Sicherheitsprofil ("Deckel") drübergelegt, um die Verbindung zu stabilisieren. Der Techniker hat die Hardware repariert, aber das Software-Profil ( DLM ) braucht Zeit, um zu "merken", dass die Leitung wieder sauber ist.
3. Deine To-Do-Liste:
Geduld! Das DLM prüft die Leitung meist nachts. Wenn sie stabil bleibt, stuft dich das System automatisch Schritt für Schritt wieder hoch (erst auf ca. 225, dann auf 250, und auch der Upload geht wieder hoch). Das kann 2–3 Wochen dauern.
Finger weg vom Stecker! Starte die FritzBox jetzt nicht unnötig neu! Jeder Neustart kann vom System als "Abbruch" missinterpretiert werden und das Hochstufen verzögern.
Beobachten! Schau in der FritzBox unter "DSL-Informationen" -> "DSL". Solange dort bei "Fehler (ES/DTU)" keine riesigen Zahlen mehr auflaufen, ist die Leitung gesund.
Fazit:
Der dritte Techniker war der entscheidende. Ignoriere die widersprüchlichen Aussagen davor. Die Leitung heilt sich jetzt softwareseitig von selbst. Bleib beim XL-Tarif!👍
Viele Grüße!
0
10
von
vor 3 Stunden
Wenn die Leitung grundsätzlich "nicht tauglich" für Supervectoring wäre, würde sie jetzt nach der Reparatur immer noch CRC-Fehler hageln – tut sie aber nicht. Sie läuft sauber
Unsinn. Wenn sich Störungen/Störimpulse auf eine nicht tauglichen Leitung gerade noch in einem Bereich bewegen, dass sie den AS noch nicht so stark stören, dass es zu Abbrüchen kommt, aber auf ein mal weitere Störimpulse, woher auch immer, dazu kommen, ist das der Tropfen der das Fass zum überlaufen bringt.
Was sich dann gerade bei eine nicht tauglichen Leitung bemerkbar macht, muss bei einer tauglichen Leitung eben nicht zu Störungen führen.
wir müssen hier sauber zwischen einer Leitung, die an der physikalischen Grenze läuft (Dämpfung/Übersprechen), und einer Leitung mit einem konkreten Hardware-Defekt unterscheiden.
Deine Theorie vom "Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt", trifft auf Grenzwert-Leitungen zu. Hier liegt der Fall aber anders.
Der Techniker habe ein konkretes Problem an der Außenstelle behoben. Das ist kein diffuses Störsignal, das "mal dazu kommt", sondern ein Hardware-Fehler (z.B. Korrosion, Wackelkontakt, Port-Fehler). Seit dieser Reparatur ist die Leitung stabil und fehlerfrei. Wenn die Leitung grundsätzlich "nicht tauglich" für Supervectoring wäre, würde sie jetzt nach der Reparatur immer noch CRC-Fehler hageln – tut sie aber nicht. Sie läuft sauber. Deshalb bleibe ich dabei: Einem Kunden, dessen 250er Leitung nach einer Reparatur wieder stabil läuft, proaktiv zu einem Downgrade auf 100 zu raten, ist zum jetzigen Zeitpunkt technisch nicht begründbar. Man sollte dem DLM jetzt einfach die Zeit geben, das Profil wieder hochzufahren.
Gruß
Sorry, woher willst du das wissen, ob der Anschluss sauber läuft? Warte mal bis der Nachbar vom Wochenende bei der Familie zurück kommt und am Montag Abend seine Nachttisch
lampeleuchte, oder Powerline einschaltet.30Mbit/s Verlust sind auf einer sauberen Endleitung sind nicht normal.
von
vor 3 Stunden
Es gibt in diesem Bereich kein Schwarz-Weiß
wir müssen hier sauber zwischen einer Leitung, die an der physikalischen Grenze läuft (Dämpfung/Übersprechen), und einer Leitung mit einem konkreten Hardware-Defekt unterscheiden.
Es gibt in diesem Bereich kein Schwarz-Weiß @T-Bag61 . Es gibt ganz viele Zwischentöne und die Summe macht es.
da bin ich absolut bei dir @olliMD . Hochfrequenztechnik auf Kupferdoppeladern ist selten schwarz-weiß, da spielen unzählige Faktoren rein (Dämpfung, Nebensprechen, Klemmstellen). Aber genau deshalb bin ich bei Patrick optimistisch. Da die „Summe der Faktoren“ bei ihm vor dem 12.01. ja monatelang für einen stabilen Betrieb gereicht hat, war die Leitung grundsätzlich gut genug. Der Hardware-Fehler war dann vermutlich das Zünglein an der Waage, das die Summe ins Negative gekippt hat. Da dieser nun behoben ist, stehen die Chancen gut, dass die „Rechnung“ wieder aufgeht.
Drücken wir ihm die Daumen! 😁
0
von
vor 3 Stunden
Sorry, woher willst du das wissen, ob der Anschluss sauber läuft? Warte mal bis der Nachbar vom Wochenende bei der Familie zurück kommt und am Montag Abend seine Nachttischlampe leuchte, oder Powerline einschaltet.
30Mbit/s Verlust sind auf einer sauberen Endleitung sind nicht normal.
Wenn die Leitung grundsätzlich "nicht tauglich" für Supervectoring wäre, würde sie jetzt nach der Reparatur immer noch CRC-Fehler hageln – tut sie aber nicht. Sie läuft sauber
Sorry, woher willst du das wissen, ob der Anschluss sauber läuft? Warte mal bis der Nachbar vom Wochenende bei der Familie zurück kommt und am Montag Abend seine Nachttischlampe leuchte, oder Powerline einschaltet.
30Mbit/s Verlust sind auf einer sauberen Endleitung sind nicht normal.
Hallo @Patti Müller Patti Müller,
da muss ich widersprechen: Die fehlenden 30 Mbit/s sind im Moment kein Indiz für eine "unsaubere" Endleitung , sondern ein völlig normales Verhalten des DLM (Dynamic Line Management) nach einer massiven Störung. Das System hat aufgrund der hunderte Fehler der letzten Tage ein Sicherheitsprofil (gedeckelt auf ca. 200-225 Mbit) geschaltet. Selbst wenn die Leitung jetzt physikalisch perfekt ist (und 285 Mbit könnte), darf das Modem aktuell nicht höher synchronisieren, weil das Profil es limitiert. Das ist also kein "Verlust" durch eine schlechte Leitung, sondern eine softwareseitige Drossel, die erst nach ca. 14–21 Tagen Fehlerfreiheit wieder schrittweise angehoben wird.
Zum Thema Nachbar/ Powerline .
Klar, Störer können immer wieder auftauchen. Aber wenn ein Techniker an der Außenstelle einen konkreten Defekt findet und behebt, und exakt seit dieser Sekunde die Leitung wieder stabil ist, ist die Wahrscheinlichkeit, dass es doch die Nachttischlampe des Nachbarn war, extrem gering. Das wäre ein zu großer Zufall. Warten wir ab, was das DLM in 2 Wochen macht...
0
Uneingeloggter Nutzer
von
vor 3 Stunden
Bei Störungen mit unklarer Ursache ist es schwierig den Übeltäter zu identifizieren. Oft sind, wie bei dir 3,4, oder noch mehr Termine notwendig. Beim 3. Mal kann es an einen Spezialtechniker eskaliert werden.
Nicht selten, gibt es nicht nur einen großen Verursacher, sondern mehrere kleine, die jeweils für sich genommen keine merklichen Probleme machen, in der Summe aber dann schon.
Z.B. deine Endleitung : wenn vom Keller zur TAE über 30Mbit/s flöten gehen, dann ist die alles andere als optimal ( und sollte ausgetauscht werden). Das ist erst mal nicht schlimm, die Leitung ist dann aber empfindlich gegenüber externe Störer, wie z.B Powerline -Adapter, oder schlecht funkentstörte Netzteile.
Oder anders herum, Powerline ist bei einer guten Endleitung weniger ein Problem, als bei einer schlechten.
Das Hauptproblem bei dir lag wohl außerhalb, DSL-Port defekt, oder ein Draht nicht mehr richtig befestigt, oder ....
Wenn nicht gerade ein Kabel abgerissen ist, oder der Router Rauchzeichen von sich gibt, sind vor allem sporadische Fehler nur mit großem Aufwand zu finden.
Mehre Termine und unterschiedliche Aussagen sind leider nicht immer zu vermeiden.
0
vor 2 Stunden
Danke euch allen für die hilfreichen Einschätzungen!
Mir ist bewusst, dass das aktuell nur eine Momentaufnahme sein kann. Auffällig ist aber, dass die Leitung genau seit der Aussage des letzten Technikers, er habe draußen noch etwas behoben, stabil läuft.
Ich werde jetzt erstmal nichts verändern und bei der 250er bleiben.
Viele Grüße
Patrick
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vor 2 Stunden
@Patrick_O
-
Den Typ der Fritzbox hast Du bisher nicht erwähnt, ebenso nicht die seinerzeit installierte Firmwareversion, als
die Abbrüche auftraten.
-
Ich benutze seit 22 Jahren ausschließlich Fritzboxen - und habe schon sehr viele Erfahrungen gesammelt im Hinblick
auf "Abbruchursachen".
0
2
von
vor einer Stunde
FRITZ!Box 7690. als die Probleme losgingen war 8.02 installiert, am 29.01 auf 8.20 aktualisiert. Fehlerbild war mit beiden FritzOS jedoch identisch
0
von
vor einer Stunde
Fehlerbild war mit beiden FritzOS jedoch identisch
FRITZ!Box 7690. als die Probleme losgingen war 8.02 installiert, am 29.01 auf 8.20 aktualisiert. Fehlerbild war mit beiden FritzOS jedoch identisch
Ok, danke - das lässt den Schluß zu, dass k e i n Firmwarebug der FB 7690 ursächlich war.
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