Gelöst

Passwortänderung bei Speedport W724V

vor 9 Jahren

In Veröffentlichungen des Verlags Computerwissen wird der Router als das unsicherste Gerät bezeichnet. Kann man das bei der Installation mitgelieferte Passwort ändern und, wenn ja, wie ?

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    • Akzeptierte Lösung

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      vor 9 Jahren

      1. die Speedports sind werksseitig durch individuelle Passworte geschützt, die (allerdings) auf dem Typenschild vermerkt sind und die wieder gelten, falls der Router auf Werkseinstellungen zurückgesetzt wird.

       

      Ein Zugang von Außen über Standardprozeduren ist nicht vorgesehen.

      Ein Hacken ist also nur mit direktem körperlichen Zugang zu Router möglich.

      2. In der Bedienungsanleitung wird empfohlen, die werksseitigen ggf Einstellungen durch eigene Werten zu überschreiben.

      Dabei wird insbesondere beim WLAN-Passwort ( übrigens nicht normkonform) ein mind. 16-stelliges Kennwort erwartet.

       

      Wo siehst Du dann das Problem, insbesondere weil jeder unverschlüsselter Windows-PC bei physikalischer Zugrifsmöglichkeit viel einfacher seine Daten preisgibt ( Passwort kann man mit Minitools resetten und Festplatte kann man ausbauen oder mit Live-Linux kopieren / auslesen....

       

      Die Warnung bezieht sich auf Routermodelle, die tatsächlich noch vielerorts in Betrieb sind und die in den Standardeinstellungen gar keine oder extrem einfache und bekannte Passworte nutzen. Ist bei Speedports und Fritzboxen schon lange nicht mehr der Fall. Also Ruhe bewahren.

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      von

      vor 9 Jahren

      Hallo Wolliballa,

      danke für deine Ausführungen. 

      Da ich neu bin im Blog, überrascht mich vor allem die Geschwindigkeit der Rückmeldungen. Super ! 

      Werde mich künftig noch mehr im Blog umsehen, der erste Eindruck macht neugierig.

      LG, k.g.pawlek

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    • vor 9 Jahren

      hallo @k.g.pawlek

      das Gerätepasswort kann im Konfigurationsprogramm des Speedports geändert werden: Einstellungen > Gerätepasswort ändern.

      Oder meinst Du evtl. das Persönliche Kennwort, welches Dir als Bestandteil der Zugangsdaten von der Telekom mitgeteilt wurde?

      https://www.telekom.de/hilfe/vertrag-meine-daten/login-daten-passwoerter/welche-passwoerter-fuer-welchen-zweck?samChecked=true

      salagou44

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    • vor 9 Jahren

      Ich habe den Typ A des von dir genannten Routers, seit etwas mehr als 3 Jahren.

       

      Interessant, dass er das unsicherste Gerät sein soll. Ist mir noch gar nicht aufgefallen. In welcher Hinsicht soll er denn das sein?

       

      Die Frage hat insoweit eine Berechtigung und mit deinem Problem zu tun, da das Gerät viele verschiedene Passwörter ... hat, je nachdem was man machen möchte. Und alle diese Passwörter kann man selbst einstellen.

       

      Also, was möchtest du denn verändern?

      • Das Gerätepasswort, mit dem sich ein Gerät, das mit dem Router bereits per LAN oder WLAN verbunden ist, in die Routerkonfiguration einloggen kann
      • Das persönliche Kennwort im Router, mit dem sich der Router (in Verbindung mit der Zugangsnummer) überhaupt berechtigt beim Telekomserver einwählen kann. Willst du das ändern, solltest du es zuerst im Kundencenter Festnetz machen, und dann noch im Router.
      • WLAN-Schlüssel, mit dem sich ein WLAN-Gerät innerhalb einer gewissen Zeit in das WLAN-Netz anmelden kann. Zunächst muss aber der Anmeldevorgang ausgelöst werden. Wenn du den Schlüssel änderst im Router, solltest du das außerdem dann noch an den beteiligten Geräten tun. Ach ja, vergiss nicht im Router einzustellen, dass nicht jedes Gerät sich ins Wlan einloggen darf sondern nur bestimmte. Du legst doch auf Sicherheit wert. Bei mir habe ich das schon so seit über drei Jahren eingestellt. Und den Wlan-Namen beider Frequenzen kannst du auch einen indivuellen Namen dabei geben, wenn du erkennen willst, es sind deine. Du kannst übrigens auch das Wlan-Signal als verborgen einstellen. Dann hoff ich nur noch, dass es deine Geräte dann wieder finden.
      • PIN für die DECT -Basis, damit nur deine DECT -Telefone auf den Router zugreifen können, sollte auch konfiguriert werden.
      • Man könnte noch mehr einstellen, wenn man besondere Freigaben machen würde, aber das ist das Normale, was ich aufgezählt habe.

      Was also willst du verstellen, da es so unsicher wäre?

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      von

      vor 9 Jahren

      Hallo Telektra,

      danke für diese differenzierten Hinweise. War für mich normalen Laien sehr hilfreich.

      k.g.pawlek

    • Akzeptierte Lösung

      akzeptiert von

      vor 9 Jahren

      @k.g.pawlek

       

      Der Router ist dann das "unsicherste" Gerät bzw. Glied in der Kette,

      wenn man sich Berichte vor Augen hält, wie ich ihn vor zwei Jahren

      im Internet vorfand:

       

      Eine "Meßfirma" fuhrt im Auftrag eines Senders durch ein Wohngebiet,

      um die dort verwendeten WLAN-Netze zu überprüfen.

       

      Ergebnis: Manche Netze verwendeten uralte Verschlüsselungsverfahren,

      manche waren "offen" bzw. der WLAN-Schlüssel mit geringstem

      Aufwand "ausgelesen" werden.

       

      Fazit: Ein Router ist nur unsicher, wenn man selbst nichts dazu tut.

       

      Auch die Telekom veröffentliche vor Jahren "Produktwarnungen" für

      bestimmte Router, weil die ab Werk eingebauten Sicherheitsmechnismen

      zu schwach waren.

       

      Dies wurde dann im Rahmen von Firmwareupdates behoben.

       

       

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      von

      vor 9 Jahren

      Danke für diesen Aspekt!

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    • vor 9 Jahren

      Wenn ich mir die Website des von dir zitierten Verlags ansehe, dann kommt mir nur ein Gedanke: Die wollen gerne Geld verdienen und wie macht man das? Eine Antwort darauf erspar ich mir.

       

      Tatsache ist, dass es immer wieder mal vorkommt, das sich Sicherheitslücken in Routern auftun. In der Vergangenheit waren alle marktüblichen Router mal betroffen. Die Lücken wurden durch Firmware-Updates geschlossen. Die Speedports sind dabei nicht öfter aufgefallen als beispielsweise die Router des Marktführers.

       

      Beispielsweise steht der WLAN-Schlüssel auch auf der Unterseite der FritzBoxen. Jeder Besucher oder Handwerker kann auf die Schnelle mit dem Smartphone diesen Schlüssel abfotografieren. Wo bleibt da die Sicherheit???

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