Pieptöne während des Telefonats.
vor 7 Jahren
Wenn ich mit jemandem telefoniere, der über Fernsehkabel von Kabel Deutschland/Vodafone mit dem Telefonnetz verbunden ist, höre ich fast immer während des Telefonats ein oder mehrere Male deutlich einen kurzen gut hörbaren Tonimpuls von ca. 400 Hz. Die Impulsabstände sind völlig unregelmäßig. Dieses Phänomen habe ich nur bei einem bestimmten Gesprächsteilnehmer. Bei anderen Kabel Deutschland-Teilnehmern und bei Teilnehmern, die über andere Provider angeschlossen sind, höre ich das nicht. Mein Router ist eine Fritz-Box 7490, der Anschluss ist ein All-IP-Anschluss. Diese Tonimpulse habe auch schon gehabt, als ich noch kein All-IP-Anschluss hatte, d.h. zum Internetanschluss (DSL) einen analogen Telefonanschluss über die gleiche Leitung. Ein Anklopfton kann es nicht sein. Dazu ist die Kadenz zu unregelmäßig und die Abstände betragen wenige Minuten und bis zu 10 Minuten und mehr.
Kann mir jemand mitteilen, was diese Tonimpulse zu bedeuten haben, bzw. was geht hier vor? Im Normalfall dürfte ein Telefonat nicht mit irgendwelchen Hörtönen gestört werden. Das ganze läuft schon seit einigen Jahren. Früher hatte ich das Phänomen nicht.
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vor 5 Jahren
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vor 7 Jahren
@Wuselkom
Wenn dieses Phänomen nur bei einem einzigem Gesprächspartner auftritt (der obendrein auch noch über Kabel angeschlossen ist),
Ist es dann nicht die logische Schlussfolgerung, dass das Problem genau bei diesem Gesprächspartner zu suchen ist?
Und da hier kaum jemand Erfahrung mit Kabelanschlüssen hat - da jetzt eine Info über mögliche Ursachen hzu geben ist wahrlich schwer.
Wäre es nicht angebrachter, dass sich dieser Gesprächspartner mal erkundigt, ob andere Gesprächspartner von ihm auch diesen Ton hören?... Und sich Dieser Gesprächspartner mal an seinen Provider wendet?
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von
vor 7 Jahren
Vielleicht hat der Gesprächtsteilnehmer einen Störer in der Wohnung.
Hier mal ein Beispiel:
Ich habe neben meinem Telefon eine Halogen-Stehlampe. (Deckenfluter)
Wenn diese eingeschaltet ist und ich während des Telefonats mit einer Hand die Lampe anfasse, höre sowohl ich, als auch mein Gesprächspartner ein leises Brummen in der Telefonleitung.
Ist die Lampe ausgeschaltet, keine Probleme mehr.
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von
vor 7 Jahren
@prophaganda
Diese Schlussfolgerung klingt sehr naheliegend. Ich kann mir jedoch nicht vorstellen, was bei diesem einem Teilnehmer so besonders oder anders sein soll als bei allen anderen Teilnehmern im Bereich Telefonie bei Kabel Deutschland/ Vodafone. Alle haben einen Router, der an der Kabelfernsehdose angeschlossen ist. Dieser "Piepton" ist übrigens nur auf meiner Seite zu hören. Mein Gesprächspartner hört ihn nicht. Der Tonimpuls muß irgendwo und irgendwie auf der Übertragungstrecke entstehen. Er ist in der Lautstärke ähnlich laut wie z.B. der Wählton, den man nach dem Abheben im Hörer hört bevor man eine Nummer wählt.
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von
vor 7 Jahren
@Gelöschter Nutzer
Sie meinen damit wohl sicher eine sogenannte elektrische Beeinflussung durch kapazitive Kopplungen, wodurch Störungen wie z.B. Netzbrummen etc. eingebracht werden. Ich kenne diesen einen Gesprächspartner persönlich gut und kenne auch die Aufstellung des Routers und des Telefons samt Verkabelung in dessen Wohnung. Von da her kann ich mit großer Wahrscheinlichkeit ausschließen, daß dies die Quelle dieser seltsamen Tonimpulse ist. Diese Tonimpulse sind, nebenbei noch einmal erwähnt, total unregelmäßig in ihrer Reihenfolge und die Zeit dazwischen ist sehr groß (5 bis zig-Minuten). Hörtöne im Netz der Deutschen Telekom haben eine genau definierte Kadenz. Die längsten Pausen bei Hörtönen sind keine 5 Minuten, sondern liegen max. im Bereich 1 Minute.
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vor 7 Jahren
Hallo,
Wenn ich mit jemandem telefoniere, der über Fernsehkabel von Kabel Deutschland/Vodafone mit dem Telefonnetz verbunden ist, höre ich fast immer während des Telefonats ein oder mehrere Male deutlich einen kurzen gut hörbaren Tonimpuls von ca. 400 Hz. Die Impulsabstände sind völlig unregelmäßig.
Wenn ich mit jemandem telefoniere, der über Fernsehkabel von Kabel Deutschland/Vodafone mit dem Telefonnetz verbunden ist, höre ich fast immer während des Telefonats ein oder mehrere Male deutlich einen kurzen gut hörbaren Tonimpuls von ca. 400 Hz. Die Impulsabstände sind völlig unregelmäßig.
Kann es sein, daß dieser Ton so klingt, als wenn man am Telefon während des Gesprächs eine Ziffer drückt (so wie bei den Telefonmenüs "Für ... drücken Sie die 1, für ... drücken Sie die 2")?
Falls ja, könnte es sich hier um ein Problem mit der DTMF -Erkennung handeln.
In VoIP-Netzen gibt es verschiedene Möglichkeiten, solche DTMF -Töne zu übertragen - neben dem klassischen "inband"-Verfahren (einfach nur als ganz normaler Ton) gibt es auch "outband"-Methoden, die das Vorliegen eines Tastentons noch mit einem Extra-Befehl signalisieren (als SIP-Info oder als RTP-Event). Das kann dann wichtig sein, wenn komprimierende Übertragungsverfahren (Codecs) eingesetzt werden (die Töne etwas verfälschen können), oder wenn der VoIP-Übertragungsweg sehr störanfällig ist.
Um einen DTMF -Ton mit einer solchen "outband"-Methode zusätzlich zu signalisieren, muß auf der Seite des Senders (z.B. in dessen Router oder Kabelmodem) erkannt werden, wann ein solcher Ton vorliegt. Ist dies der Fall, wird ein spezieller Befehl gesendet, mit dem die Gegenseite (Router / Kabelmodem beim Nutzer oder ein Gateway im Netz) diesen Ton selbst nochmal neu generiert.
Das Problem ist jetzt natürlich "Wann liegt denn ein DTMF -Ton vor?" - der Router, das Kabelmodem oder das Gateway kann ja nur anhand des übertragenen Ton-Signales versuchen zu erkennen, ob eine Taste gedrückt wurde oder nicht. Je nachdem, wie gut diese Erkennung arbeitet, kann daher auch menschliche Sprache manchmal als DTMF -Ton erkannt werden - vor allem Frauenstimmen können hier anfällig sein, da diese üblicherweise höher sind als Männerstimmen.
Sollte dies tatsächlich auch im vorliegenden Fall das Problem sein, könnte man überprüfen, ob man im Kabelmodem des Gesprächspartners die DTMF -Übertragung von "automatisch", "RTP-Event", "RFC 2833" oder "SIP-Info" einfach auf "Inband" umstellen kann.
Je nach Router / Kabelmodem kann es aber sein, daß man als Endnutzer diese Einstellung evtl. gar nicht oder nur auf Umwegen vornehmen kann. Außerdem kann es theoretisch vorkommen, daß die Steuerung von Telefonmenüs o.ä. (also dort wo die DTMF -Töne gebraucht werden) nach dieser Umstellung schlechter funktioniert als vorher. VoIP-Anschlüsse sollten heutzutage aber meist eine so gute Dienstequalität bieten, daß eine DTMF -Übertragung auch im klassichen "Inband"-Verfahren funktionieren müßte.
cu talk
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von
vor 7 Jahren
@prophaganda
Danke für die beiden Links!
Die Frage ist dann, wie kann ich mein eigenes Telefonat mitschneiden, um dann im PC die Frequenzen in der aufgenommenen Datei zu messen? Das Telefon hängt analog an der Fritzbox. Von dort geht es mit VOIP weiter. Wo soll ich die "Leitung" anzapfen? Ich glaube, das ist nicht ganz einfach. Man müßte den VOIP-Datenstrom so wie er die Fritzbox zum Amt hin verlässt, aber noch vor der Umcodierung in DSL mittracen können.
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von
vor 7 Jahren
@Wuselkom
Wenn Du zufällig auch ein MT (Fritz!Fon oder Gigaset (Gigaset unter Vorbehalt)) direkt per DECT an der Fritzbox angemeldet hast, dann hilft evtl. diese Anleitung weiter:
https://avm.de/service/fritzbox/fritzbox-7270/wissensdatenbank/publication/show/607_Telefongespraeche-am-FRITZ-Fon-mitschneiden/
Anleitung sollte gleichermaßen auch für aktuelle Fritzbox-Modelle gelten.
Bedenke, dass der Anrufende über den Mitschnitt informiert werden muss.
Nachtrag:
Gigaset funktioniert nicht, gerade getestet.
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von
vor 7 Jahren
Hallo,
Es ist nicht auszuschließen, dass der "Piepton" ein DTMF -Ton ist. Ich habe diesen Ton heute beim Telefonat wieder gehört und in einer Sprachpause!! Anschließend habe ich mit dem Programm "Audacity" versucht, diesen Tonimpuls am PC nachzubilden. Es könnte ein Tonimpuls von ca. 852 Hz mit Pulsdauer ca. 175ms sein oder ein DTMF -Ton, in dem die Frequenz 852 Hz vorkommt. Die höhere Frequenz ( DTMF besteht aus 2 Frequenzen) kann ich nicht heraushören, da mein Gehör dafür nicht gut genug ist. Es dürfte sich hier eher höchstwahrscheinlich um einen DTMF -Ton handeln und nicht um eine Einzelfrequenz 852Hz.
Es ist nicht auszuschließen, dass der "Piepton" ein DTMF -Ton ist. Ich habe diesen Ton heute beim Telefonat wieder gehört und in einer Sprachpause!! Anschließend habe ich mit dem Programm "Audacity" versucht, diesen Tonimpuls am PC nachzubilden. Es könnte ein Tonimpuls von ca. 852 Hz mit Pulsdauer ca. 175ms sein oder ein DTMF -Ton, in dem die Frequenz 852 Hz vorkommt. Die höhere Frequenz ( DTMF besteht aus 2 Frequenzen) kann ich nicht heraushören, da mein Gehör dafür nicht gut genug ist. Es dürfte sich hier eher höchstwahrscheinlich um einen DTMF -Ton handeln und nicht um eine Einzelfrequenz 852Hz.
Falls es ein DTMF -Ton sein sollte und eine der beiden Frequenzen die 852 Hz ist, dann könnte man den Ton auf die Ziffern "7" (852 Hz + 1209 Hz), "8" (852 Hz + 1336 Hz) oder "9" (852 Hz + 1477 Hz) eingrenzen - siehe zu den DTMF -Frequenzen auch die Infos in der Wikipedia unter https://de.wikipedia.org/wiki/Mehrfrequenzwahlverfahren
Vielleicht gibt es undokumentierte Prozeduren, die angewendet werden können z.B. durch Dritte, um irgendwas illegal zu tun in der Verbindung woraus der Tonimpuls resultiert? >> Habe nur mal laut phantasiereich nachgedacht!
Vielleicht gibt es undokumentierte Prozeduren, die angewendet werden können z.B. durch Dritte, um irgendwas illegal zu tun in der Verbindung woraus der Tonimpuls resultiert? >> Habe nur mal laut phantasiereich nachgedacht!
Vor vielen Jahren konnte man mit bestimmten Tonsignalen noch Steuersignale an Vermittlungsstellen schicken, um z.B. kostenlos zu telefonieren - die Zeiten des sogenannten Blue Boxings sind aber schon lange vorbei...
Die Frage ist dann, wie kann ich mein eigenes Telefonat mitschneiden, um dann im PC die Frequenzen in der aufgenommenen Datei zu messen? Das Telefon hängt analog an der Fritzbox. Von dort geht es mit VOIP weiter. Wo soll ich die "Leitung" anzapfen? Ich glaube, das ist nicht ganz einfach. Man müßte den VOIP-Datenstrom so wie er die Fritzbox zum Amt hin verlässt, aber noch vor der Umcodierung in DSL mittracen können.
Die Frage ist dann, wie kann ich mein eigenes Telefonat mitschneiden, um dann im PC die Frequenzen in der aufgenommenen Datei zu messen? Das Telefon hängt analog an der Fritzbox. Von dort geht es mit VOIP weiter. Wo soll ich die "Leitung" anzapfen? Ich glaube, das ist nicht ganz einfach. Man müßte den VOIP-Datenstrom so wie er die Fritzbox zum Amt hin verlässt, aber noch vor der Umcodierung in DSL mittracen können.
Über die interne Paketmitschnittfunktion der Fritzbox kann man den ausgehenden und eingehenden Datenverkehr auf der Leitung mitschneiden. Diesen Mitschnitt kann man dann mit dem Programm Wireshark analysieren (z.B. ob dort irgendwelche DTMF -Outband-Befehle im SIP-/RTP-Datenstrom zu sehen sind) und ein darin enthaltenes VoIP-Telefonat auch als Sounddatei exportieren.
Das Ganze ist nicht gerade einfach und eher etwas für fortgeschrittene und "bastelinteressierte" PC-Nutzer gedacht. Eine kompakte Anleitung zu dem Thema findet sich z.B. unter https://www.antary.de/2014/10/04/fritzbox-voip-telefonate-mitschneiden-und-anhoeren/
Und natürlich sollte der Gesprächspartner damit einverstanden sein, daß das Gespräch aufgezeichnet wird.
cu talk
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