VDSL 250MBit/s Tarif, niedrige DSLAM-Datenrate bei hoher Leitungskapazität
vor 4 Monaten
Hallo zusammen,
am 14.10.25 fand bei mir die Umstellung meines DSL-Tarifes statt, von vorher MagentaZuhause L 50MBit/s auf MagentaZuhause XL 250 MBit/s (ohne Hybrid) statt.
Am selben Tag kam auch erst die neue Fritzbox - eine 7590 AX v2 - an, sodass zur Zeit als die Umstellung erfolgte noch meine alte 7490 ihren Dienst verrichtete.
Somit erfolgte die 1. Trennung um den neuen Router anzuschließen und ihn per Easy Support einzurichten. Soweit so normal.
Dann folgte erstmal ein Blick in die DSL Informationen des Routers der mich gleich stutzig werden ließ.
Die maximale Datenrate des DSLAM im Downstream betrug/ beträgt laut der Daten der Fritzbox nur 204 MBit/s.
Während die Leitungskapazität mit 258 MBit/s angegeben wird.
Auch die Übersichtsseite der Internet Sektion der Fritte zeigt nur 204 MBit/s im Downstream an.
Somit war schon klar was bei einem ersten Geschwindigkeitstest so ca. rauskommen sollte. Genau, etwas um 189 MBit/s im Downstream - Ernüchterung.
Mir ist klar, dass bei den 250er Tarifen mindestens 175 MBit/s zur Verfügung gestellt werden müssen was ja auch zutrifft. Somit kann man natürlich sagen, wir sind aus dem Schneider, Minimum ist ja erfüllt. Allerdings darf es doch gerne etwas mehr sein.
Nach diesem ersten Test kam ich ins Grübeln. Die 7490 ist von 2013 und somit auch alle Kabel die dabei lagen. Somit auch das graue DSL-Kabel mit TAE -Stecker <-> RJ45. Die 7590 AX v2 ist von 2021. Hat sich da also etwas an den Kabeln getan hab ich mich gefragt. Eigentlich nicht. Nach wie vor werden doch nur 2 Adern genutzt, oder?
Um das allerdings früh auszuschließen, nahm ich das beiliegende DSL-Kabel der 7590er zum Testen. Und ja, es erfolgte eine 2. Trennung auf dem klassischen Wege -> TAE -Stecker raus. Shame on me.
Im Geschwindigkeitstest im Anschluss folgte die Bestätigung, es liegt nicht am Kabel, da sich keine Besserung einstellte. Also 3. Trennung und zurück zum vorhandenen Kabel.
Seitdem dem folgten in den letzten Tagen 2 weitere Neustarts, diesmal aber so wie es sein sollte, über das GUI des Routers bzw. ein über die Telekom initiierter Neustart über die Magenta App (Störungsbehebung).
Jetzt hoffe ich natürlich das DLM da nicht gegriffen hat zu der ohnehin schon geringeren Bandbreite. Erkennen ließ sich zumindest nichts.
Na jedenfalls empfinde ich die bereitgestellte Datenrate des DSLAM als recht wenig im Verhältnis zur möglichen Kapazität.
Meine Fragen sind nun, lässt sich die Datenrate des DSLAM erhöhen (vor Ort/ per Fernwartung/ Portänderung) oder greift vielleicht doch DLM bzw. das 175MBit/s fallback Profil bei mir? Wobei ich mit normalen Router Mitteln natürlich nichts erkennen kann was auf eine automatische Profiloptimierung hindeutet und ob das 250er Profil bei mir aktiviert ist oder nicht. Bei Profil steht zumindest 35b. Oder ist es noch zu früh das zu beurteilen, weil eine Prüfung durch ASSIA in der Regel 1-2 Wochen dauert bis man genaueres sagen kann?
Sicherlich spielt dabei auch die Leitungslänge zum DSLAM sowie die Leitungsdämpfung/ Störabstandsmarge mit rein. Die Werte sehen für mein Empfinden eigentlich ganz i.O. aus aber das heißt ja nichts.
Es wäre toll, wenn sich das mal jemand aus dem Team angucken könnte.
Weitere Infos:
- Fritzbox 7590AX v2
- nur eine TAE -Dose in der Wohnung
- es ist kein dLAN im Einsatz
- screenies der DSL Infos im Anhang
Grüße
Patrick
DSL.jpg
Spektrum.jpg
Statistik.jpg
192
0
15
Das könnte Ihnen auch weiterhelfen
21113
0
5
vor 6 Jahren
1634
0
2
Beliebte Tags letzte 7 Tage
Das könnte Sie auch interessieren
Kaufberatung anfragen
Füllen Sie schnell und unkompliziert unser Online-Kontaktformular aus, damit wir sie zeitnah persönlich beraten können.

Angebote anzeigen
Informieren Sie sich über unsere aktuellen Internet-Angebote.
