Gelöst
Vectoring Ausbau in Limbach-Oberfrohna als unverbindliche Aussage verhindert Fördermittel?
vor 8 Jahren
Hallo, ich muss mal wieder meinem Ärger etwas Raum geben.
Vor Jahresfrist hat unser Oberbürgermeister per Pressemitteilung erklärt, wie es mit dem Ausbau weitergeht. Dabei kam heraus dass es kaum Fördermittel für Glasfaser gibt, weil die Telekom erklärt hat, dass sie hier das Netz per Vectoring ausbaut. Auch für meine Straße!
Genaues konnte aber auf Nachfrage niemand sagen. Die Stadt meinte ich solle mich an die Telekom wenden. Dort wusste natürlich niemand etwas. Ich habe mich daraufhin registriert um über die Ausbaupläne informiert zu werden. Bis heute kam keine Nachricht, stattdessen nur Werbemails, dass ich mich doch registrieren solle um mehr zu erfahren! Nun kann es doch nicht sein, dass die Telekom schon vor einem Jahr sagt, sie will hier ausbauen, aber bis heute weiß niemand nichts genaues nicht! Zumal die Aussage der Telekom mich um einen sonst möglichen Glasfaserausbau in unserem Ortsteil gebracht hat. Wenn die Telekom hier schon Glasfaser verhindert, weil sie uns mit Vectoring beglücken will, dann möchte ich auch endlich mal wissen, wann es losgeht. Ich finde es absolut unmöglich, dass offenbar eine unverbindliche Aussage reicht, um Fördermittel zu verhindern, und dann passiert nichts.
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vor 3 Jahren
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Akzeptierte Lösung
akzeptiert von
vor 8 Jahren
Unter Link wird angezeigt:
Der Festnetzausbau in Limbach-Oberfrohna wird voraussichtlich Anfang Oktober 2018 abgeschlossen.
7
von
vor 8 Jahren
Sry wenn dir die Wahrheit nicht gefällt .. aber so einfach isses halt.
@ellbogen
Nicht zwingend 6 Monate aber es kann schon passieren, dass sich die Vertriebsfreigabe verschiebt, wenn noch nicht alles weg ist. Aber hier kann man von nem frischen VDSL Ausbau ausgehen, da muss wohl niemand anderes sein VDSL abbauen, nur PSTN muss weg.
von
vor 8 Jahren
...........@ellbogen genau das ist das Problem. Bei einer Freileitung und einem Schaltkasten auf einer 2 km langen Straße kann ich mir schwer vorstellen, woher hier in 6 Monaten Vectoring kommt. Vielleicht hat man ja bei der Telekom nicht richtig hingeschaut, als man das Versprechen abgab. Wenn man in einem halben Jahr dann merkt: oh, war gar nicht so gemeint, geht ja gar nicht, sind die Fördermittel gegessen. Und wir stehen mit leeren Händen da, der Ausbau hat dann eben einen Bogen gemacht. Das ist einfach meine Befürchtung. Und da garantiert irgendwer etwas wissen muss hätte ich gerne ein Signal.......
...........@ellbogen genau das ist das Problem. Bei einer Freileitung und einem Schaltkasten auf einer 2 km langen Straße kann ich mir schwer vorstellen, woher hier in 6 Monaten Vectoring kommt. Vielleicht hat man ja bei der Telekom nicht richtig hingeschaut, als man das Versprechen abgab. Wenn man in einem halben Jahr dann merkt: oh, war gar nicht so gemeint, geht ja gar nicht, sind die Fördermittel gegessen. Und wir stehen mit leeren Händen da, der Ausbau hat dann eben einen Bogen gemacht. Das ist einfach meine Befürchtung. Und da garantiert irgendwer etwas wissen muss hätte ich gerne ein Signal.......
Es würde mich nicht wundern, wenn die Gegend wo du wohnst, vom Gewerbegebiet oder Meinsdorf aus erschlossen wird. Das wäre ja ein Stück näher und plausibel.
Ich stehe da schon bissel dümmer da als du. Das Teilstück soll angeblich lt. Stadt von einem 'privaten Anbieter' erschlossen werden, wenn ich das richtig in Erinnerung habe, bzw. ausdrücklich nicht von Telekom.
Aber die Information ist glaub ich schon ein reichliches Jahr alt und da können sich Aussagen von (Kommunal-) Politikern schon zig Mal geändert haben.
Wer weiß schon, welche Absprachen es hier gab........da will ich gar nicht tiefer stochern.
Hier liegt im Fußweg Telecolumbus, jetzt PŸUR TV-Kabel. Allerdings haben sich die wenigsten sich das ins Haus legen lassen, da gabs Anfang der neunziger abschreckende Knebelverträge.
Möglicherweise stecken die hinter dem Ausbau hier?!
Fakt ist doch, daß, solange da sich keine breite Mehrheit der Einwohner stark macht, es weiterhin schleifen wird.
von
vor 8 Jahren
@ellbogenalle Anbieter sind ja irgendwie privat
Jedenfalls ist damit bei dir offenbar schon mal Geld eingeplat. Im Gewerbegebiet liegt ja auch noch nichts an, und dort baut ja möglicherweise EnviaTel. Da wird man nichts bis zu uns legen. Meinsdorf dagegen ist ja schon recht gut versorgt, obwohl da die Telekom auch einen weiteren Ausbau plant. Na ja, ist eben Dorf, wir dagegen gehören zu einer Stadt, in der man 10 Jahre geschlafen hat. Ich hab ja keine Ahnung was entlang der Hohensteiner liegt, angeblich hat man dort ganz am Anfang vor Kurzenm Vectoring schon scharfgeschaltet, musste man wohl nur in die Schaltkästen rein.
Ich befürchte, wir wurden wieder mal verar...t, aber wie der Guide schon schrieb: als Kunde ist man bei der T so ziemlich das letzte, die muss man ja nicht informieren.
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Uneingeloggter Nutzer
von
vor 8 Jahren
ich kann den Oktober 2018 als geplanten Fertigstellungstermin bestätigen.
Grüße Detlev K.
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von
vor 8 Jahren
@ellbogenim Detail ist das so (habe ich mir von der Stadtverwaltung betsätigen lassen): Einige Gewerbegebiete werden von EnviaTel mit Glasfaser ausgebaut. Die fallen aus der Betrachtung raus. Für das Stadtgebiet selbst und das Gewerbegebiet Pleißa West hat die Telekom erklärt, hier Vectoring auszubauen, mit Datenraten von mindestens 50 Mbit/s. Wenn ein Unternehmen den Ausbau auf Eigeninitiative durchführen will bekommt die Kommune dafür keine Fördermittel! Das betrifft etwa 90% des Stadgebietes. Die restlichen 10% werden von der Stadt durch Ausschreibung mit Glasfaser ausgebaut, dafür gibt es etwa 1,2 Mio vom Freistaat und 1,7 Mio vom Bund. Das sind die Ecken, wo sich die Telekom nicht engagieren will, weil es zu aufwändig wäre. Genau das ist ja der Punkt, bei uns ist es auch aufwändig (vermute ich jedenfalls), trotzdem sind wir laut Stadt bei der Telekom dabei. Im Anhang ist ein Bild dazu.
Letztlich kann man sagen, dass dank des Engagements der Telekom ein Glasfaserausbau NICHT stattfindet, sondern eben nur Vectoring. Und wenn ich so lese was es da für Probleme gibt bin ich nicht begeitsert. Und ich frage mich immer noch, wie das hier gehen soll. Wir haben eine 2 km Freileitung, und die meisten Häuser sind direkt mit einem Freileitungsabgang daran angeschlossen. Wenn man das auf Vectoring umbauen will, erscheint mir der Aufwand nicht weniger groß als wenn man gleich Glasfaser bis in die Häuser legt. Dazu hätte ich gern mal von der Telekom eine kompetente Aussage bekommen! Und ich verstehe überhaupt nicht, warum die Telekom so hartnäckig schweigt. Ich hab das ja schon einmal erbgebnislos angesprochen. Und auch hier werde ich wohl wieder keine Antwort bekommen. Denn ein Guide hat meine Frage ja als gelöst bewertet. Nach dem Motto: was will der Dödel bloß, die göttliche Telekom wird ihm schon sagen wenn er einen neuen Vertrag abschließen mus. DANKE!
BBA_LO.jpg
von
vor 8 Jahren
Zum Glasfaserausbau:
Die Telekom hat 2017 rund 40 000 km Glasfaserkabel in Deutschland verlegt. Über 95% davon entfielen auf VDSL, um die Glasfaser überhaupt erst einmal in die Orte zu bringen. Für die T und den Bund ist das erst einmal im groben gesagt Glasfaserausbau, auch wenn die letzte Meile beim Nutzer noch immer aus Kupfer besteht. Und wenn "Im Stadtspiegel von Nr.18/2017, Seite 6/7, von Glasfaserausbau" die Rede ist, dann weil diese Schreiblinge selten in der Materie stehen.
Zur 50 Mbit- Begrenzung.
Die Kurx ist, das die sehr geehrten Damen und Herren in Brüssel letztes Jahr zwar die Breitbandbegrenzung auf 50 Mbit/s aufgehoben haben, dies vielen, wie evtl. in Limbach-Oberfrohna auch, nichts bringt, denn die Bundesnetzagentur muss dies für den geförderten Ausbau erst noch per Verordnung oder dergleichen für Deutschland freigeben. So lange wie dies nicht geschieht bleibt es bei dem geförderten Ausbau mit max. 50 Mbit/s. Daran sieht man, wie ernst es BNetzA und Bund mit dem schnellen Internet meinen. Ich vermute, dass der Telekom hier die Hände gebunden sind, Deal ist Deal, den einst die anderen TK- Anbieter ab nickten. Jeder weiß sicher noch, was es für einen Aufstand um den VDSL- Ausbau gab.
Wer zukunftsträchtiges Internet auf VDSL- Basis haben will (weil FTTH warum auch immer nicht ausgebaut wird), sollte unbedingt darauf achten, das kein Mini- MSAN installiert wird. Dieser ist auf 100 Mbit/s beschränkt. 100 Mbit/s, für die sehr viele aktuell sicher so einiges geben würden, die Internetzeit schreitet jedoch schneller voran als der Ausbau erfolgt.
von
vor 8 Jahren
@Rudi Rockmein lieber Freund, was willst du mir nun sagen? Die Förderrichtlinie greift für alle Gebiete, in denen eine Geschwindigkeit kleiner als 30 Mbps anliegt. Im Ergebnis der Förderung wird verlangt : "Dabei sind für alle Haushalte imProjektgebiet zuverlässig Bandbreiten von mind.50 Mbit/s im Download zu gewährleisten, wobei erhebliche neue Investitionen im Projektgebiet zu tätigen sind"
Und weiter sagt sie aus, dass dort wo u.a. die DTAG Vectoring ausbaut keine Förderung möglich ist. Eine Begrenzung auf max. 50 Mbps kann ich nicht erkennen.
Viele Grüße
Uneingeloggter Nutzer
von
Uneingeloggter Nutzer
von