Gelöst

Entladenes Handy im Taxi gefunden - SIM Aufdruck - Telekom kontaktiert Kunde per Brief, mail, Festnetz?

vor 6 Jahren

Hallo Telekom Team,


ich schreibe hier weil ich das gleiche Problem habe, wie es hier im Forum kürzlich bereits mindestens 2mal gelöst wurde.

Andererseits bin ich den komplizierten Weg der "Forumsanmeldung" auch gegangen um mich über das Servicefiasko bei der Telekom mit diesem Roman auszukotzen (auch wenns wieder die falschen erwischt). Ich sehe ein, Handys dem Besitzer zuzuführen ist nicht gerade lukrativ für ein Telekommunikationsunternehmen, aber es wäre theoretisch der einfachste Weg. Wenn das Handy an gewesen wäre, hätte es der Eigentümer schon längst wieder in seinem Besitz. Mama oder  Papa anrufen (heut nicht mehr so einfach), oder den nächsten Anrufer mit der Informationsweitergabe auf anderen Kanälen beauftragen, oder einfach mal einen Zettel mit Adresse ins Batteriefach kleben (ja solche Handy´s gibt es noch).

Also, entladenes Handy mit T-Mobile Karte im Taxi gefunden. Im Netz gesucht, ob das rechtlich noch möglich ist, dass die Anbieter den Besitzer informieren. Vodafo.. ermutigt Finder sogar für dieses Vorgehen.


Also T-Shop angerufen (14:00). In meiner Stadt nicht erreichbar. Nächste Stadt angerufen "Wir dürfen das nicht mehr, rufen Sie die Hotline an". Hotline 08003302202 angerufen. 45Minuten Wartezeit, whaat ? Rückruf beantragt und eine gute Stunde später verbunden. "Wir können das nicht, gehen Sie zum T-Shop!"

" Da wurde ich ja auf Sie verwiesen!"

"Na gut, geben Sie mal die Nummer auf der Sim-Karte durch --> ist nicht von T-Mobile. Vielleicht von einem Reseller?"
Also Mobilc.. Debi.. angerufen --> nein. Congst.. angerufen --> nein, aber welche Farbe hat das T? "Magenta, und es steht T-Mobile (D) drauf."  Anderes Ende: "Also ist es von T-Mobile".


Wieder einen Versuch gestartet bei einem T-Shop durchzukommen (vielleicht klappts ja diesmal 18:30). Negativ, aber siehe da es gibt ein Chat Fenster in der Shop-Such-Maske. Chat gestartet, und das ganze nochmal erklärt, und die Nummer nun eingetippt.

"Ja, die Karte ist von uns, aber im Gegensatz zur Hotline kann ich den Kunden nicht kontaktieren."

"Vielen Dank, das ist ja schon mal eine Info! Ich ruf nochmal bei der Hotline an, vielleicht war es vorhin ein Kommunikatiosnproblem mit der Nummer."

Erneut voller Stolz die 0800330220 um 19:00 angerufen und bei 27min Wartezeit einen Rückruf beantragt. Um 20:45 dann der Anruf. Juhuu. Das ganze nochmal erklärt, wieder die Nummer telefonisch durchgegeben, und Nein, die Nummer gibt es nicht.

"Aber der Herr im Chat hat Sie doch gefunden und mir T-Mobile bestätigt"

"Also sagen Sie es nochmal ... Bleiben Sie mal dran."  5 Minuten Warteschleife.

"Hören Sie? Wir dürfen aus datenschutztechnischen Gründen den Besitzer nicht informieren. Ich hab jetzt mit den Kollegen gesprochen".
"Aber im Netz steht doch was anderes, und bei Vodafone wird dies sogar propagiert"

"Dann gehen Sie doch zu Vodafone!". Peng und legt auf.

WHAAAT ?  Wenn Sie nicht helfen will soll Sie es gleich sagen, und einen nicht nochmal 5 Min in die Strafrunde schicken !!

 



Kann mir bzw. dem Handybesitzer nun geholfen werden? Im Fundbüro stehen die Chancen für eine Zusammenführung wohl um einiges schlechter. Wie gesagt, hier im Forum unter "allerlei" ging die "Inverssuche" und Kontaktierung des Kunden seitens der Telekom bereits 2mal, zumindest aus rechtlicher Sicht.

Im Vertragsforum wurde dies bei einem gefundenem Thread wiederum verneint.

Scheint sich wohl eher um ein Motivationsproblem als um eines von datenschutzrechtlicher Natur zu handeln.


BTW sowohl bei Vod.. und Cong.. war ich nicht mal 1 Minute in der Warteschleife Zwinkernd

Da hat sich seit Jahrzenten bei euch nichts geändert Zwinkernd

 

Servus

Chris

647

16

    • vor 6 Jahren

      @CL79 

       

      Ich finde deinen Einsatz Klasse.

       

      Bitte hinterlege deine Rückrufnummer im Profil. 

      Und antworte hier kurz, wenn geschehen. 

       

      Es wird so sein, dass das @Telekom hilft Team dir nicht sagen darf, wem der Vertrag gehört (Datenschutz)

       

      Aber, m.E. dürfte nix dagegen sprechen, dem Besitzer deine Kontaktdaten mitzuteilen.

      0

    • vor 6 Jahren

      @CL79 

      Bestimmt nimmt sich hier ein Teamie der Sache an.

      Natürlich darf die Kartennummer nicht öffentlich gepostet werden.

      Hinterlege deine Kontakt-Rufnummer in deinem Profil.
      Diese  kann dann nur von Dir und von Telekom-Mitarbeitern des Teams gesehen werden.
      Datenschutz ist also gewährleistet.
      Hier geht´s zum Profil:
      https://telekomhilft.telekom.de/t5/user/myprofilepage/tab/personal-profile%3Atelekom-custom-user-profile-userdata
      Wenn dies geschehen ist, bitte kurze Nachricht hier im Thread.

      Nachtrag:

      Wenn du das Handy/Akku laden kannst, könntest du auch versuchen eine Rufnummer aus dem Telefonbuch anzurufen und so erreichen, dass der Eigentümer Kontakt mit Dir aufnimmt.

      2

      von

      vor 6 Jahren

      Jo, holla die Waldfee. Hier gehts aber fix.

      Hab mein Profil soeben mit Handynummer und Vertragsnummer aufgemotzt.

      Hätte ich sowieso gleich gemacht (hab ja zuerst brav die anderen Threads gelesen), aber die Sache war jetzt doch zeitaufwendiger als gedacht Telefon

       

      Wie der Titel schon sagt, ich will keine Kontaktdaten, sondern T-Mobile soll dem (wahrscheinlich nur Prepaid) Kunden eine Nachricht auf einem Kommunikationsweg Ihrer Wahl zukommen lassen. Dass meine Kontaktdaten für diesen Zweck ("unter vier Augen") weitergegeben werden hab ich nix dagegen.

       

      Übrigens hätte ich noch einen FIAT Schlüssel mit Familienbildanhänger im Angebot, also falls jemand einen vermisst, oder einen kennt der einen vermisst. Erding also NE von Munich. Soviel geb ich Preis.

      Ansonsten landet der auch in der Aservatenkammer des Fundbüros. Ob der einem nach einem halben Jahr dann auch gehört ? Cool

       

      @daKine Zwinkernd     Bin kein Anfänger. Das Handy ist für die hoffentliche Zusammenführung bereits bestens gewartet worden. Aber leider ist nichts drauf. Es ist nichtmal ein Smartphone, ich denke es ist ein "Weggehhandy" wo verlieren nicht schmerzhaft ist. Aber das wollte ich hier eigentlich nicht posten, wegen der Motivation. Aber es geht ums Prinzip.

      0

      von

      vor 6 Jahren

      @CL79 

      Das Problem habe ich eskaliert.
      Es wird sich hier oder telefonisch ein Teamie melden.

      Uneingeloggter Nutzer

      von

    • vor 6 Jahren

      Sowas gibt man beim Fundbüro ab!

       

      Zwischen dem Verlierer (das Gesetz spricht genauer vom Empfangsberechtigten) und dem Finder entsteht ein gesetzliches Schuldverhältnis. Dieses verpflichtet den Finder dazu, den Fund dem Empfangsberechtigten anzuzeigen und abzuliefern. Kennt er diesen nicht, hat er bei einem Wert von mehr als 10 Euro den Fund bei der zuständigen Behörde (Gemeinde/Polizei) anzuzeigen bzw. abzuliefern oder sie zu verwahren. Der Empfangsberechtigte schuldet dem Finder Ersatz seiner Aufwendungen und den Finderlohn. Der Finderlohn beträgt nach § 971 Abs. 1 BGB von dem Wert der Sache bis zu 500 Euro 5 %, von dem Mehrwert 3 %, bei Tieren stets 3 %. Wurde die Sache in den Räumen einer Behörde, in den Beförderungsmitteln einer Behörde oder in öffentlichen Verkehrsmitteln gefunden, so erhält der Finder nur den halben Finderlohn und auch das nur, wenn die Sache mehr als 50 Euro wert ist (§ 978 Abs. 2 BGB). Zudem ist der Anspruch ausgeschlossen, wenn der Finder Bediensteter der Behörde oder der Verkehrsanstalt ist oder der Finder die Ablieferungspflicht verletzt (§ 978 Abs. 2 S. 3 BGB).


      7

      von

      vor 6 Jahren

      CyberSW

      oder die örtliche Polizei übernimmt das.

      oder die örtliche Polizei übernimmt das.
      CyberSW
      oder die örtliche Polizei übernimmt das.

      https://www.polizei.sachsen.de/de/MI_2019_67482.htm

      0

      von

      vor 6 Jahren

      Ludwig II

      Im Fundbüro wird das Teil verwaltet und erreicht den Verlierer nur, wenn proaktiv nachgefragt wird. Der einzige Vorteil ist, dass der Finder nach einem halben Jahr das Teil bekommt und dann rechtmäßiger Eigentümer wird.

      Im Fundbüro wird das Teil verwaltet und erreicht den Verlierer nur, wenn proaktiv nachgefragt wird.

      Der einzige Vorteil ist, dass der Finder nach einem halben Jahr das Teil bekommt und dann rechtmäßiger Eigentümer wird.

      Ludwig II

      Im Fundbüro wird das Teil verwaltet und erreicht den Verlierer nur, wenn proaktiv nachgefragt wird.

      Der einzige Vorteil ist, dass der Finder nach einem halben Jahr das Teil bekommt und dann rechtmäßiger Eigentümer wird.


      Das ist bei uns im Landkreis noch ein bißchen anders.

      Fundsachen werden zweimal im Jahr zur Auktion freigegeben, wenn der rechtmäßige Besitzer nicht explizit im Fundbüro nachfragt.

      Der Finder profitiert in der Regel nicht davon.

      Ich habe auf diese Weise schon mal ein billiges Fahrrad erstanden.

      0

      von

      vor 6 Jahren

      Ludwig II

      Ludwig II Im Fundbüro wird das Teil verwaltet und erreicht den Verlierer nur, wenn proaktiv nachgefragt wird. Der einzige Vorteil ist, dass der Finder nach einem halben Jahr das Teil bekommt und dann rechtmäßiger Eigentümer wird. Im Fundbüro wird das Teil verwaltet und erreicht den Verlierer nur, wenn proaktiv nachgefragt wird. Der einzige Vorteil ist, dass der Finder nach einem halben Jahr das Teil bekommt und dann rechtmäßiger Eigentümer wird. Ludwig II Im Fundbüro wird das Teil verwaltet und erreicht den Verlierer nur, wenn proaktiv nachgefragt wird. Der einzige Vorteil ist, dass der Finder nach einem halben Jahr das Teil bekommt und dann rechtmäßiger Eigentümer wird. Das ist bei uns im Landkreis noch ein bißchen anders. Fundsachen werden zweimal im Jahr zur Auktion freigegeben, wenn der rechtmäßige Besitzer nicht explizit im Fundbüro nachfragt. Der Finder profitiert in der Regel nicht davon. Ich habe auf diese Weise schon mal ein billiges Fahrrad erstanden.

      Ludwig II

      Im Fundbüro wird das Teil verwaltet und erreicht den Verlierer nur, wenn proaktiv nachgefragt wird. Der einzige Vorteil ist, dass der Finder nach einem halben Jahr das Teil bekommt und dann rechtmäßiger Eigentümer wird.

      Im Fundbüro wird das Teil verwaltet und erreicht den Verlierer nur, wenn proaktiv nachgefragt wird.

      Der einzige Vorteil ist, dass der Finder nach einem halben Jahr das Teil bekommt und dann rechtmäßiger Eigentümer wird.

      Ludwig II

      Im Fundbüro wird das Teil verwaltet und erreicht den Verlierer nur, wenn proaktiv nachgefragt wird.

      Der einzige Vorteil ist, dass der Finder nach einem halben Jahr das Teil bekommt und dann rechtmäßiger Eigentümer wird.


      Das ist bei uns im Landkreis noch ein bißchen anders.

      Fundsachen werden zweimal im Jahr zur Auktion freigegeben, wenn der rechtmäßige Besitzer nicht explizit im Fundbüro nachfragt.

      Der Finder profitiert in der Regel nicht davon.

      Ich habe auf diese Weise schon mal ein billiges Fahrrad erstanden.

      Ludwig II
      Ludwig II

      Im Fundbüro wird das Teil verwaltet und erreicht den Verlierer nur, wenn proaktiv nachgefragt wird. Der einzige Vorteil ist, dass der Finder nach einem halben Jahr das Teil bekommt und dann rechtmäßiger Eigentümer wird.

      Im Fundbüro wird das Teil verwaltet und erreicht den Verlierer nur, wenn proaktiv nachgefragt wird.

      Der einzige Vorteil ist, dass der Finder nach einem halben Jahr das Teil bekommt und dann rechtmäßiger Eigentümer wird.

      Ludwig II

      Im Fundbüro wird das Teil verwaltet und erreicht den Verlierer nur, wenn proaktiv nachgefragt wird.

      Der einzige Vorteil ist, dass der Finder nach einem halben Jahr das Teil bekommt und dann rechtmäßiger Eigentümer wird.


      Das ist bei uns im Landkreis noch ein bißchen anders.

      Fundsachen werden zweimal im Jahr zur Auktion freigegeben, wenn der rechtmäßige Besitzer nicht explizit im Fundbüro nachfragt.

      Der Finder profitiert in der Regel nicht davon.

      Ich habe auf diese Weise schon mal ein billiges Fahrrad erstanden.


      m.W.  wird der Finder bei Abgabe einer Fundsache gefragt, ob er Anspruch auf die Fundsache erhebt, wenn sich der Verlierer nicht meldet.

      Der Finder dat also den ersten Zugriff.

      Nur wenn der Finder verzichtet, wird diese nach Ablauf der gesetzlichen Frist versteigert.

       

      @CyberSW 

      Soweit mir bekannt, hat der Finder drei Tage Zeit, den Fund anzuzeigen oder abzugeben.

       

      Aber seien wir doch froh, dass es noch so ehrliche Menschen wie @CL79  gibt, die selbst versuchen, den Finder ausfindig zu machen.

      Und wenn man sie auf legale Weise dabei unterstützen kann, sollte man das auch tun!

       

      Uneingeloggter Nutzer

      von

    • Akzeptierte Lösung

      akzeptiert von

      vor 6 Jahren

      Hallo @CL79,

      vielen Dank für das nette Telefonat von eben. Fröhlich

      Ich konnte den Kunden per Brief informieren und ihm deine Kontaktdaten weiterleiten.

      Vielen Dank für deinen Einsatz.

      Viele Grüße

      Maria R

      2

      von

      vor 6 Jahren

      Vielen Dank an @Maria R. für die Hilfe !

       

      Das Handy ist seit Freitag wieder im Bestiz des Eigentümers.

       

      Servus

      Chris

      von

      vor 6 Jahren

      @CL79:
      Vielen Dank für deine abschließende Rückmeldung.
      Dir noch einen schönen Abend.

      Viele Grüße
      Timo N.

      Uneingeloggter Nutzer

      von

    • Akzeptierte Lösung

      akzeptiert von

      vor 6 Jahren

      Vielen Dank an @Maria R. für die Hilfe !

       

      Das Handy ist seit Freitag wieder im Bestiz des Eigentümers.

       

      Servus

      Chris

      0

    Uneingeloggter Nutzer

    von

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